Die Geburt Christi – der Tod Christi

Welche Bedeutung, fragt man sich, hat eigentlich die Geburt Jesu Christi? Denn es ist nicht die Geburt Jesu, die uns rettet, sondern allein sein Tod! Natürlich ist für uns das Kreuz der Mittelpunkt der Dankbarkeit. Aber ohne die Krippe hätte es kein Kreuz gegeben, ohne Bethlehem kein Golgatha, ohne Geburt keinen Tod, ohne Menschwerdung keine Auferstehung.

So ist beides nötig für die Befreiung des Menschen von seinen Sünden, für das Geschenk des Himmels: Geburt und Tod. Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz für uns gestorben ist (und natürlich dadurch, dass wir diesen Tod ganz persönlich für uns in Anspruch nehmen, in dem wir Gott unsere Sünden bekennen, weil wir Sünder sind und einen Retter nötig haben, um in den Himmel zu kommen), bekommen wir ein neues Leben, das Gott ehren kann. Aber das Kreuz verlangt die Inkarnation, die Menschwerdung Jesu. Daher: Ohne “Weihnachten” kein “Ostern”!

Aber: Bethlehem ohne Golgatha führt nur dazu, dass wir Menschen ewig verloren gehen. Golgatha ohne Bethlehem ist ganz umöglich, denn Gott konnte nicht an einem Kreuz sterben, nur der Mensch Jesus Christus. Und dann gilt: “Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe” (Joh 3,16). Christus nahm irdisches Leben an, um zu sterben. Wir dagegen bekommen Leben aus seinem Tod geschenkt. Ein Wunder der Gnade Gottes, die wir annehmen (oder verwerfen) können.

Es liegt heute nicht mehr an Gott – Er hat alles getan. Es liegt einzig und allein an uns selbst, ob wir Ihn annehmen und in unsere Herzen aufnehmen! M.S.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.