Die großen Lebensfragen sind ‚Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?’

Das Phänomen der Fridays for Future-Bewegung kann zumindest teilweise erklärt werden auf dem Hintergrund dessen, was der Psychiater Viktor E. Frankl das “existentielle Vakuum” nannte. Darunter versteht er ein Sinnlosigkeitsgefühl, das sich in Form von Langeweile (Verlust an Interesse) und Gleichgültigkeit (Mangel an Initiative) manifestiert. Es sei ein Produkt der Industrie- und Konsumgesellschaft, die alle Bedürfnisse befriedige außer dem Sinnbedürfnis. Denn dieses Bedürfnis kann nur gestillt werden durch die Möglichkeit, etwas Wertvolles zu tun. Sinnvolles Tun besteht in der Bewältigung einer Herausforderung, in der Erfüllung einer wertvollen Aufgabe.Aber in einer Gesellschaft, die immer komplexer, in einer Welt, die immer unübersichtlicher wird, erlebt sich der Einzelne als machtlos, überfordert, einflusslos. Seinem Wirken sind enge Grenzen gesetzt. Um alles Wichtige kümmert sich der Staat, gegebenenfalls sind vielleicht noch Wissenschaftler und Experten gefragte Gutachter und Ratgeber, aber der einzelne Bürger kann nichts Großes vollbringen. Er ist ein kleines, leicht ersetzbares Rädchen in einem riesigen, unüberschaubaren Räderwerk. Sein eigenes Tun ist zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.

Von diesem existentiellen Vakuum ist nach Frankl besonders die Jugend betroffen, weil sie durch den Abbruch von Traditionen entwurzelt und von jenen Werten entfremdet sei, die die Tradition noch vermittelt habe. Und wir können hinzufügen: Gerade weil in der Jugend das Sinnbedürfnis und der Drang nach großen Tagen besonders ausgeprägt ist, leidet sie unter dem Sinnvakuum besonders schmerzlich.Und genau das ändert sich schlagartig mit der Fridays for Future-Bewegung. Hier kann der Jugendliche zum Weltretter avancieren. Er wird Teil einer Bewegung, von deren Erfolg die Zukunft abhängt. Die Unübersichtlichkeit reduziert sich auf das eine große Problem des Klimawandels, das zu eindeutigem Handeln aufruft. Gut und Böse sind klar verteilt, und es geht um ein Anliegen, wie es bedeutsamer nicht sein kann: um die Zukunft der Menschheit.

Die Klimabewegung erlöst den Jugendlichen von der Langeweile und füllt sein Sinnbedürfnis. Der unterdrückte Idealismus, der Hunger nach einem Engagement, das allen Einsatz wert ist, der Drang nach großen Taten, all das findet hier ein Ventil. Im Engagement für den Klimaschutz nimmt für den jungen Menschen der Sinn seines Tuns überdimensionale Ausmaße an.

Nur stellt sich die Frage: Warum beantworten wir Christen nicht die Fragen der Kids, die ihrer Sinnlosigkeit gefangen sind und jetzt von Rattenfängern und Meinungsmachern in die Irre geführt werden? Siebenmal haben wir Christus zu den Jüngern sagen hören:
Ich bin das Licht der Welt, ich bin das Brot des Lebens, der Weg, die Wahrheit und das Leben, ich bin die Tür, ich bin der gute Hirte usw.

thecathwalk.de

Kommentar

  1. Dittebrand

    Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Jeder Christ kennt das. Aber wir lassen uns immer von der Wissenschaft in die Irre führen. Wir dürfen unser Haupt erheben und die Wissenschaftler zurechtweisen und ihnen zeigen, dass sie dabei sind, herauszufinden, wie Gott das gemacht hat. Aber auch uns muss ich sagen, warum wololen wir uns immer beweisen mit vielen Bibelversen, dass dieses so oder so ist. Es ist klar, dass Die Bibel, Gottes Wort für alle (Subjekte) und für alles (Objekte) zu allen Zeiten wahr ist. Relativität ist, dass Gott aus Scheisse Neues entstehen lässt. der einzige Mist, auf dem nichts wächst ist der Pessimist. Und doch ist er ein abschreckendes Beispiel für den, der denken, nach-denken kann.

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