“Schon allein der Titel ist Hohn und Spott, denn „Sancta“ bedeutet ja „heilig“, während in diesem Machwerk alles Heilige entheiligt wird. „Gottlos“ oder „Blasphemia“ wären passendere Titel gewesen. Aber auch hier gilt das biblische Mahnwort: „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten“.
Es würde mich nicht wundern, wenn der hier verspottete allmächtige Gott hierauf zeitnah antworten würde. Das kam in der Geschichte mehrfach und sehr eindrücklich vor. Sicher ist, daß sowohl die Verantwortlichen als auch die direkt und indirekt Mitwirkenden vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.
Beten wir, daß unser Volk sich in wesentlichen Teilen von derartigen Gotteslästerlichkeiten bewußt und klar abwendet und nicht in immer breiterem Maße dem Gericht Gottes verfällt.” Agwelt.de
Spätrömische Dekadenz im Endstadium Ein untergehendes Land feiert sich be- und buchstäblich entgeistert in einem Reigen aus Sex and Crime und selbstgerechtem Spott auf die Kirche. Auch nichts anderes, als die Selbstinzenierung krimineller Clans und Gangs, nur in schickem Anzug oder elegantem Kleid, statt mit Goldkettchen und Pumpgun. Und die Frauen bei den Gangsterrappern haben mehr an. So ähnlich dürfte es auch 410 n. Chr. in Rom zugegangen sein, während Alarichs Truppen immer ungeduldiger vor der Stadt lagerten und weit und breit kein Flavius Stilicho zu sehen war.
Allerdings ist solche Entartung nicht neu. Schon der alttestamentliche Prophet Hosea klagte über die damalige Generation: Sie haben sich der Schwelgerei und Hurerei ergeben, ihre Schamlosen haben Lust an der Schande (Kap. 4,18).
