Ein aufgeklärter Menschenfreund und Gutmensch erfand das Symbol des revolutionären Terrors, die «Guillotine».

epa04014036 An undated handout photo released on 10 January 2014 by Bayerisches Nationalmuseum shows the alleged guillotine with which the Scholl siblings, Hans and Sophie were murdered during the Nazi regime, in the prison of Munich. The guillotine has been in custody at the storage of the Bavarian National Museum in Munich for the last forty years. The museum staff and authorities are now considering whether to display it or not. EPA/Walter Haberland / HANDOUT MANDATORY CREDIT / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES ++

“Wir müssen uns den Arzt Joseph-Ignace Guillotin (1738–1814) als aufgeklärten Menschenfreund vorstellen. Nur vier Monate nach dem Sturm auf die Bastille 1789 stellte er in der Debatte über eine Reform des Strafrechts in der französischen Nationalversammlung den Antrag, ein mechanisches Enthauptungsgerät einzuführen……

Doch damit endete Guillotins Beitrag, denn die Nationalversammlung debattierte darüber, ob die Todesstrafe überhaupt noch zeitgemäß sei. Daneben wurde der Sekretär der Akademie für Chirurgie, Antoine Louis, mit einem Gutachten beauftragt. Der kam zu dem Schluss, dass sich „eine solche niemals versagende Maschine leicht herstellen lassen“ wird.

Der Klavierbauer Tobias Schmidt zimmerte mehrere Maschinen, deren Funktion er an Schafen und Leichen erprobte. Der angestrebte finale Schlag mit der charakteristischen abgeschrägten Schneide wurde allerdings erst erreicht, als ihr Gewicht deutlich erhöht wurde……. Doch als gegen 15.30 Uhr endlich die Hauptfigur erschien, ging alles viel zu schnell. Ein dumpfer Schlag, und die Hinrichtung war vollzogen. Das Publikum war empört……

Allerdings sollte die Dauer der Qual bald durch das Entsetzen der großen Zahl abgelöst werden. Von Juni 1793 bis zum Juli 1794 starben unter dem Terror des Wohlfahrtsausschusses mehr als 16.500 Menschen unter der Guillotine, die Königsfamilie, politische Gegner, Konterrevolutionäre, Diffamierte und am Ende mit Maximilien Robespierre und seinen Anhängern die Ankläger selbst.

Empört war übrigens auch Joseph-Ignace Guillotin. Denn der Name Louisette – nach ihrem Propagandisten Antoine Louis – setzte sich nicht durch. Stattdessen bürgerte sich bald die Bezeichnung Guillotine ein, sehr zum Leidwesen des Namensgebers und seiner Angehörigen. Sie sollen ihre Namen geändert haben.” Welt.de

Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren. “ Einstein

Von Dr. Gerhard Bergmann stammt die Aussage: „Humanität ohne Divinität wird zur Bestialität.“ 

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