Die Todesursache des Herrn Jesus Christus war: er ist verblutet. Dies ist im Einklang mit den Vorgaben der mosaischen Gesetzgebung, die präzise vorgeben, wie Opfertiere zu töten seien.
(Nachzulesen im 3. Buch Mose)
Jesus ist das Lamm Gottes, das mit seinem Blut die Sünde der Welt hinweg nahm. Nach den Untersuchungen von Professor Zugibe hat er auch genau dies getan.
Nachfolgend schildere ich medizinische Untersuchungsergebnisse aus den Daten von Prof. Zugibe:
1.Der Herr Jesus schwitze vor seiner Verhaftung Blut, nach seiner Verhaftung wurde er gegeißelt. Geißelung führt zu massivem Blutverlust. Als Folge entstanden Pleuraerguß und ein Lungenödem( “Wasser in der Lunge”).
2. Er muss stark dehydriert gewesen sein ( starker Flüssigkeitsverlust, der Verlust an Körperflüssigkeiten, Blutungen und Schwitzen). Er hatte lange nichts getrunken; den mit Galle gemischten Wein hatte er abgelehnt. Erst kurz vor dem Tod hatte er etwas an dem mit Essig gemischten Wein genippt, in Erfüllung der entsprechenden Schriftstelle. Dazu kamen schubweise Schweißausbrüche durch schreckliche Schmerzen und zunehmender Entkräftung. Durch die schwere Exsikose (Austrocknung) zunehmende Schocksymptomatik
3. Die Dornenkrone löst eine massive Trigeminus-Neuralgie ( starker Gesichtsschmerz, der zu den stärksten Schmerzen beim Menschen gehört) aus und fördert die Entwicklung einer Verbrauchskoagulopathie.
(ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem durch eine übermäßig stark ablaufende Blutgerinnung Gerinnungsfaktoren verbraucht werden und daraus schließlich eine Blutungsneigung resultiert)
4.Der beginnende Kreislaufschock durch Blutverlust und Flüssigkeitsverlust (Schweißausbrüche, Pleuraergüsse, Lungenödem) ging am Kreuz durch die Fixierung in aufrechter Position in einen endgültigen, terminalen orthostatischen Kreislaufkollaps über. Hinzu kam eine Verbrauchskoagulopathie, also ein Verbrauch der Gerinnungsfaktoren, so dass das restliche Blut einfach nur so herauslief.
So verstarb Jesus, wie es die mosaischen Vorschriften für ein „Opfertier“ vorschrieben, durch Verbluten, indem er für uns buchstäblich sein ganzes Blut vergoß. Einiges blieb noch passiv in den Körperhöhlen liegen, das dann noch beim Transport herausfloß.
Oft wird behauptet eine Kreuzigung führe zum Ersticken. Doch aus medizinischer Sicht ist dies unwahrscheinlich.
Beim Ersticken sinkt typischer Weise der Sauerstoffgehalt im Blut. Tatsächlich bleibt aber bei der typischen Kreuzigungsposition der Sauerstoffgehalt des Bluts konstant oder steigt sogar an, da die Atmung dies überkompensiert. Die Brustkorb-Atmung wird zwar am Kreuz behindert, dies wird aber durch die Bauchatmung durch Hyperventilation (schnelleres Atmen) überkompensiert. Die angeblichen zwei Positionen am Kreuz und das wiederholte Sich-Aufbäumen, um Luft zu holen, ist aus medizinischer Sicht falsch. Zugibe hat dies zweifelsfrei nachgewiesen. Die Nägel waren vierkantig und saßen ganz dicht und fest in dem straffen Bindegewebe zwischen den Handwurzelknochen, was keine Hin-und Her-Bewegung erlaubte, auch wenn er es versucht hätte. Für den medizinischen Leien sieht ein solcher Tod vielleicht wie ein Erstickungstod aus.
Auch das Zerschmettern der Beine führt keineswegs zum Ersticken, sondern einfach nur zum schnellen Tod durch terminalen Kreislaufschock, durch das massive Schmerzgeschehen (führt zu einer massiven Freisetzung schockfördernder Substanzen), durch inneren Blutverlust (Einblutung in die Bruchstelle, 1 bis 2 Liter Blut pro Seite und Auslösen einer Fettembolie.
Als der Soldat seine Lanze in die Seite des Herrn Jesus stieß, floß Blut und Wasser aus seiner Seite. Das Wasser kam von Lungenödem und Pleuraerguß. Ich glaube das Johannes dies so genau beschrieb, um Behauptungen, das Jesus noch lebt zu widerlegen. Leider wurden entsprechende Behauptungen schnell gemacht.”

Die Kreuzigung Jesu aus medizinischer Sicht
W. Giolda, 1996 Autor: ali aus dem Soulsaver.de
Da habe ich noch bei mir einen ausführlicheren Bericht bei mir gespeichert…