Eine tiefe Erkenntnis

"Als aber Simon Petrus es sah, fiel er zu den Knieen Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr." (Lukas 5,8)

Solche Bekenntnisse haben Seltenheitswert in unserer Zeit. Wie kam Petrus dazu, so etwas zu sagen?

Petrus war ein erfolgreicher Fischereiunternehmer, ein Job, der Mut und Können erforderte, da auf dem See Genezareth oft starke Stürme auftraten. Er hatte in gesundem Maße das, was für den postmodernen Menschen unserer Tage geradzu zum Fetisch geworden ist: Selbstvertrauen. Als Jesus ihn bittet, auf den See hinauszufahren und dort die Netze auszuwerfen, entgegnet er, sie hätten das schon die ganze Nacht erfolglos probiert – und er weiß ja schließlich, wovon er redet.

Und dennoch ist Petrus belehrbar. Im Gegensatz zu vielen Menschen lässt er sich auch mal einen Rat erteilen – in diesem Fall sogar von einem völlig Fachfremden, einem Zimmermann! Doch als durch Befolgung dieses Ratschlags plötzlich die Netze zum Reißen voll werden, realisiert Petrus auf einmal, dass er es mit mehr als einem Zimmermann zu tun hat, nämlich mit dem fleischgewordenen Gott, vor dem er als Sünder dasteht!

Wie wunderbar, dass Jesus nicht weggeht, sondern entgegnet: "Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Menschen fangen." Jesus hat auch für dich eine Berufung gemäß deiner Fähigkeiten, wenn du nur endlich mal ehrlich vor Ihm wärst und deine Sünden bekennen würdest!

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