Energiesparlampen – Chinas Arbeiter bezahlen den Preis

Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber und werden meist in China produziert. Arbeiter leiden an Vergiftungen. Alte Minen reaktiviert.
Als Folge der EU-Politik zum schrittweisen Verbot von Glühbirnen werden in China Quecksilber-Minen wieder geöffnet, die geschlossen worden waren, weil sie Menschen, Flüsse und Felder vergifteten. Das hochgiftige Quecksilber wird zur Herstellung von Energiesparlampen für den Weltmarkt benötigt. Untersuchungen an Hunderten von Beschäftigten in verschiedenen Landesteilen und Städten Chinas haben gezeigt, unter anderem in den Städten Foshan und Guangzhou, dass zahlreiche Arbeiter hochgradige Quecksilbervergiftungen haben. Das geht aus Recherchen bei Ärzten, örtlichen Gesundheitsbeauftragten und Arbeitern hervor. Darüber berichten chinesische Zeitungen wie etwa «Nanfang Daily Newspaper». Chinesische Gesundheitsbehörden bezeichnen die Vergiftungen als Folge der Produktion von «Öko»-Leuchten als eine wachsende Gefahr für die öffentliche Gesundheit.
Die britische «Sunday Times» veröffentlichte einen umfassend recherchierten Bericht ihres Korrespondenten Michael Sheridan und seiner Kollegin Sarah Hashash, die aus verschiedenen Städten zahlreiche Fälle schwerer Quecksilbervergiftungen berichten. Quecksilber zerstört das Nervensystem, Leber und Nieren. Schwere Erkrankungen und Behinderungen sind die Folge. Besonders gefährlich ist das Gift für Kinder und schwangere Frauen.
Der Grossteil der weltweit verkauften Energiesparlampen wird in China produziert. In Deutschland sind 80 Prozent der verkauften «Öko»-Lampen «Made in China». Vor allem die EU-Kommission und Umweltverbände machen sich für die Quecksilber-Leuchten stark. Sie halten deren zwangsweise Einführung für sinnvoll, um dem postulierten Klimawandel zu begegnen.
factum-magazin.ch

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