Geburtstag von Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker, Nobelpreis für Physik.

Die Quantenphysik lehrt uns: Es gibt Dinge, die sieht man nicht; man ahnt sie nur. Man kann sie nicht exakt vorhersagen. Und man kann sie erst dann beschreiben, wenn sie da waren und wir sie untersuchen. Ist es nicht mit Gott ganz ähnlich!? Wer kann unwiderlegbar bewei-sen, dass es Gott gibt? Abstrakt und überhaupt und so.
Wenn ich sagen kann, dass es Gott gibt, dann doch nur so, dass ich
erzähle, wie ich ihn erlebt habe. Wie seine Kraft, seine Energie
mich beflügelt hat. Wie seine Liebe mich berührt, sein Trost mich aufgerichtet hat. Oder, oder, oder…
Im Rückblick staunen: Ja! Gott war da! Hinterher erzählen: So habe ich Gott erlebt! „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ (Psalm 103,2)
Das Erste Testament mahnt uns: Macht euch kein Bild von Gott! Legt Gott nicht auf eine allzu menschliche Vorstellung fest. Aus gutem Grund! Denn Gott zeigt sich immer wieder neu und anders. Mal im Kleinen, mal im Großen. Mal im Feuern, mal im sanften Rauschen wie bei dem Propheten Elias. In starken Frauen und Männern – und dann in einem schutzlosen, bedürftigen Kind. Gott steckt voller Überraschungen.
Es gehört zu den Geheimnissen des Lebens: Gerade da, wo ich in einer ungewöhnlichen Situation bin, bin ich für das „ganz Andere“ besonders empfänglich. Oft genug bin ich in meinem normalen All-tag viel zu viel mit den Dingen des Lebens beschäftigt und komme nicht dazu, genau hinzuspüren. Exakt hinzuschauen: Wo ist Gott?
Grenzerfahrungen machen mich sensibel für meine eigenen „Un-möglichkeiten – und für die Kräfte und Möglichkeiten des Göttlichen.
Was mir hilft: Auch mal im Alltag die Ruhe zu suchen, die äußere und innere Stille, in eine Gelassenheit zu finden, die mich öffnet und empfänglich macht. Und zu entdecken: Gott ist da!

Kommen wir noch einmal auf die Quantenphysik zurück. Auf Erwin Schrödinger und seine Katze. Erwin Schrödinger, der österreichische Physiker und Wissenschaftstheoretiker, postuliert: In der atomaren Welt kann es sein, dass etwas gleichzeitig in zwei Zuständen existieren kann. Schrödinger beschreibt ein Gedankenexperiment, in dem eine Katze in einer geschlossenen Kiste sitzt. Und er stellt die Frage: Lebt sie – oder ist sie tot? Und seine Antwort: Solange wir nicht reinschauen in die Kiste, ist sie beides: Tot und lebendig. 
Zunächst klingt das sehr befremdlich. Denn unser gesunder Men-schenverstand sagt: Es gibt doch nur das eine. Entweder ist die Katze tot – oder sie ist lebendig.
Aber ganz ehrlich: Es kann auch im Leben von uns Menschen, in unserer „Lebenskiste“, Situationen und Beziehungen geben, wo ich nicht sicher sein kann. Darum müssen wir Gott erleben, um uns sicher zu sein. ( nach stadtkirche-og.)

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