Gedanke zum CSD in München. Wie viel Menschen betrifft “queer sein” in Deutschland?

Das Thema wird so überzogen, dass viele die Nase voll haben, denen es vorher im positiven Sinne egal war, welche Sexualität andere Menschen haben. Es ist Privatsache!
Manchmal ist weniger mehr, zumal unser Grundgesetz das schon regelt:
Artikel 3 Absatz 3 GG
“Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
Ein Kommentar zum CSD in München
250.000 Menschen, Trillerpfeifen, Lack, Leder, Dragqueens und politische Banner – München ist mal wieder „bunt“. Zum Christopher Street Day versammelte sich die bayerische Polit-Prominenz von SPD über Grüne bis zur CSU, flankiert von der Polizei, getragen von Steuergeldern und begleitet von Applausjournalismus. Und wieder wurde behauptet: Das ist Vielfalt. Das ist Freiheit. Das ist Demokratie.
Wirklich?
Tatsächlich erleben wir, wie eine kleine Minderheit – etwa zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung, laut seriöser Schätzungen – sich selbst überhöht und das ganze Land in eine Art symbolische Geiselhaft nimmt. Wer sich diesem politisch inszenierten Spektakel nicht anschließt, ist verdächtig: rückständig, queerfeindlich, populistisch – oder gleich „rechtsextrem“. Die Begriffe sind heute so dehnbar wie die Outfits der Parade.
Dabei geht es längst nicht mehr um Toleranz oder Gleichberechtigung. Die ist rechtlich erreicht. Es geht um Deutungshoheit. Wer heute Zweifel anmeldet – etwa daran, ob „Queerité“ ein politischer Ordnungsbegriff sein sollte –, gilt als Bedrohung. Die sogenannte Vielfalt duldet keine Abweichung. Sie ist zur Pflicht geworden.
Ausgerechnet CSU-Politiker marschieren mit. Die Konservativen tanzen mit den Mimosen. Die Bedenkenträger von einst tragen jetzt die Regenbogenfahne vor sich her wie einst das Kreuz. Nur steht heute „Love is love“ darauf – nicht mehr „In hoc signo vinces“. Oder: Deus lo vult.
Und während die einen feiern, bleibt die Mehrheit stumm und trägt die Kosten. Nicht aus Feindseligkeit. Sondern aus Unlust, sich den nächsten Shitstorm einzufangen, nur weil man sich erlaubt, nicht mitzumachen.
Die schrille Minderheit ruft nicht nach Respekt, sondern nach Unterwerfung. Wer nicht bejubelt, wird bekämpft.
Die CSD-Parade war bunt, laut und schrill. So weit, so okay. Doch was in der Presse als „Zeichen für Freiheit“ gefeiert wird, ist zunehmend ein Zwang zur Konformität. Und die, die sich dabei inszenieren, sind längst nicht mehr die Unterdrückten – sondern die neuen Bannerträger. Die Realitätsbieger. Die Berufsempörten.
Vielfalt ist, wenn man auch mal kichern darf. Und sagen kann:
„Nein, danke. Ich feiere nicht mit. Und nein – ich bin nicht straight. Ich bin einfach nur normal.“ Normal ist, was Gott will. Lies die Bibel.

Kommentare

  1. Martin Koch

    Demos, unter Flaggen… Egal welcher…. Die Diktatur des Zorns. Diesmal des Zorns der Toleranz. Wieviele laufen da mit, allein nur um des Mitlaufens willen. Anstatt ihr eigenes Leben zu meistern und womöglich zu erfüllen, wollen sie, dass wir teilhaben sollen an ihrem eigenen Unglück und Elend. Aber dadurch werden diese nicht gelöst. Wurden nie gelöst. Haß auf Gott. Dann der Haß auf die eigenen Eltern. Dann Haß auf sich selbst. Dann der Haß auf die anderen. Und irgendwann sogar der Haß auf die Gleichgesinnten. Und am Ende ein großer, universaler Haß…. “Denn sie hassen mich ohne Grund”….

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