Gewaltexzesse in Frankfurt: Organisierte Gewalttäter missbrauchen das Recht auf Demonstationsfreiheit.

Die Finanzkapitale Frankfurt brannte. Ist das eine Art kommender Aufstand? Die Blockupy-Proteste in Frankfurt lieferten Bilder, die wie apokalyptische Hollywood-Blockbuster ausgesehen haben. Ist diese Gewaltorgie das Ergebnis einer Diktatur der Finanzmärkte?
Herr Draghi agiert ohne demokratische Kontrolle, ignoriert demokratische Spielregeln bei Abstimmungen (bis heute ist unbekannt wer für die halb- bis illegalen Aufkäufe der Staatsanleihen gestimmt hat), vernichtet Existenzen und entwertet Altersvorsorge und Sparguthaben von Millionen Bürgern. Parlamentarisch gibt es keinen Widerstand gegen Draghis Aktivitäten. Dennoch ist das alles kein Grund zu diesen willkürlichen Sachbeschädigungen, vorsätzlichen Körperverletzungen bis hin zum Mordversuch. Michael Kotsch meint dazu:

„Tausende von Linken und Autonomen frönen momentan wieder einmal ihrem liebsten Hobby: demonstrieren. Aus ganz Deutschland reisen Berufs- Demonstranten nach Frankfurt um auf ihre Art die Einweihung des neuen Hauptsitzes der Europäischen Zentralbank (EZB) zu feiern. Für sie ist dogmatisch klar, an allem ist der Staat schuld und natürlich die großen Konzerne. Und an diesem liebgewordenen Sündenbock hält man mit großer Begeisterung fest.

Unter anderem sei die EZB verantwortlich für die Verarmung in Griechenland. Dass gerade die EZB die griechische Regierung seit Jahren mit Milliarden versorgt, damit die dortige Wirtschaft eben nicht ganz zusammenbricht, wird gerne vergessen, weil es nicht zum einmal festgelegten Freund- Feind- Schema passt. Die Misswirtschaft der griechischen Regierung wird ebenfalls nicht thematisiert. Heute ist für Autonome und Linke die EZB verantwortlich für alles worüber man sich ärgert oder was man selbst nicht in den Griff bekommt, morgen ist es eine andere Regierungsbehörde oder ein anderes Unternehmen.

Wenig überraschend ist die gewohnte Doppelmoral, mit der sich die linken Demonstranten gewöhnlich gegen die „Gewalt des Staates“ oder die „Intoleranz der Christen“ wenden. Bislang wurden von den „toleranten“ und „progressiven“ Linken in Frankfurt acht Polizeifahrzeuge abgefackelt und 88 Polizisten krankenhausreif attackiert. Zahlreiche andere Gebäude und Fahrzeuge wurden beschädigt. Tausende Anwohner und Angestellte werden indirekt zu Geiseln der gewalttätigen Demonstranten. Verändert wird durch diese Demonstrationen natürlich nichts, verbessert schon gar nicht. Aber unter den Autonomen hat man wieder einige Heldengeschichten mehr, die man sich in den nächsten Wochen bei einem Joint erzählen kann.“ /www.facebook.com/michael.kotsch.9?fref=nf

„Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gross sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.“ (Mk 10, 42-44)

Festo Kivengere, der Autor des Buches „I love Idi Amin“ (Ich liebe Idi Amin), beschreib die Gefühle die er hatte, als er vom Tod seines Bruders Janani Luwum  erfuhr:
Früh am Morgen kam die Zeitung mit der Nachricht, der Erzbischof und zwei Minister aus dem Kabinett seien bei einem Autounfall auf dem Weg von ihrem Gefängnis zu einem verhör ums Leben gekommen. Über diese furchtbare Nachricht war das ganze Land wie gelähmt. Dennoch drängten am Sonntag, vier Tage nach seinem Tode, beinahe 5000 Christen in die St.-Pauls-Kathedrale in Kampala: Studenten und junge Leute, singend zur Kirche gingen. Natürlich war es sehr schwer zu singen, weil sich Tränen der Trauer und der Freude vermischten. Die Anwesenden erzählten mir, dass sie sich wie im Himmel fühlten. Die Nachricht von der Freude und dem Singen der Christen drang auch zu Amin, der dies einfach nicht verstehen konnte. Ich glaube, genau darin liegt das Geheimnis: Christen strahlen mehr aus, wenn sie einem Druck ausgesetzt sind. Dies trifft nicht nur für Uganda zu, wie ich meine, es liegt in der Natur unseres Glaubens. Denn der Glaube wurde nicht hinter verschlossener Tür geboren. Unser Glaube wurde vor der Stadt, inmitten roher Gewalt, unter dem Kreuz geboren. Ein Glaube, der so geboren wurde, geht niemals unter.

Der Titel meines Buches „Ich liebe Idi Amin“ kann natürlich einen falschen Eindruck vermitteln, wenn man ihn nur als eines der christlichen Klischees betrachtet. In der Tat aber entstand dieser Buchtitel in einer Pressekonferenz, die ich als verbannter Bischof bei meiner Ankunft in den USA gab. Die Amin-Frage war immer noch sehr problematisch, und es wurden einige schwierige Fragen an mich gerichtet. Ein Schwarzer fragte mich: “ Warum zögern Sie, Amin als einen grausamen Mann zu verdammen? Verwirren Sie uns nicht, verdammen Sie ihn!“ Mit der Hilfe des Heiligen Geistes erwiderte ich: „Mein Auftrag ist es nicht zu verdammen, sondern zu versöhnen.“ Darauf er: „Nehmen wir an ich brächte Amin hierher, liesse ihn dort, Ihnen gegenüber hinstellen und gäbe Ihnen eine Pistole in die Hand. Sagen Sie, was würden Sie mit dieser Pistole tun?“ Dies war etwas schwierig, aber schliesslich meinte ich: „Schauen Sie, ich würde Amin die Waffe überreichen und ihm sagen: „Nehmen Sie Ihre Waffe, sie gehört Ihnen. Ich habe sie noch nie benützt, ich halte nichts von ihr. Meine einzige Waffe ist die Liebe.“ Ich liebe Idi Amin, weil mein Protest keine Grundlage mehr hätte wenn ich ihn nicht lieben würde.

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