
“Nachdem er im Winter 1985/86 den Film „Der Name der Rose“ teilweise barfuß im Schnee gedreht hatte, kam es zum körperlichen Zusammenbruch mit inneren Blutungen. Zur Erstversorgung erhielt er in einem Pariser Spital Blutkonserven, was ihm zunächst das Leben rettete. Doch die Blutkonserven waren mit Hepatitis verseucht, wie man später im Wiener AKH feststellte. Die durch seinen Alkoholismus schwer geschädigte Leber wurde dadurch noch mehr zum Problem, was schließlich letal war.
Sein Tod, am 29. September 1986, löste auch im Ausland Erschütterung aus. Die New York Times meldete sein Ableben sogar auf Seite eins, und eine Pariser Radiostation gestaltete eine Sondersendung. Im Nachrichtenmagazin Der Spiegel war zu lesen, dass Helmut Qualtinger „Basis-Erziehung in Sachen Demokratie geleistet“ hatte: „Den Nekrolog-Rednern ist nichts zu teuer. Sie greifen hoch und noch höher bis hinauf zu Vokabeln der Kategorie ‚genial‘. Auch der Stadt Wien ist nichts zu teuer. Sie widmet ihrem bissigsten Kritiker ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof, wo der ‚liebe Tote‘, der in Wahrheit ganz und gar nicht lieb war, in der Gesellschaft eines Beethoven, Schubert, Nestroy, Johann Strauß und Robert Stolz begraben wurde.“
Der Dichter Peter Turrini betonte in seiner Trauerrede: „Helmut Qualtinger hat österreichischen Figuren seinen Körper, seine Stimme, sein Gesicht geliehen, aber sein Geist war von ganz und gar unösterreichischer Art. Er war unfähig zu vergessen, unfähig zu verdrängen.” Georg Biron
Soviel zu ihm als bekannter Künstler. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Er war kein netter Mann. Er war ein widerlicher, unglücklicher Schwerstalkoholiker, der von der linken Medienblase hofiert und gehypt wurde und immer noch wird.
Niemand redet gern über die Hölle, über den ewigen Aufenthaltsort der Verlorenen. Doch dem Herrn Jesus ist es ein Anliegen, auf diese schreckliche Realität hinzuweisen. Deshalb lesen wir in seinen Reden im Matthäusevangelium sechsmal den Satz: „Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.“
Im Zusammenhang dieser Aussage lernen wir wesentliche Kennzeichen der Hölle kennen: Sie wird ewig bestehen und niemand kann sie je verlassen. Dort gibt es keinerlei Bewegungsfreiheit – die eigene Lage lässt sich nicht verändern. Es herrscht absolute Finsternis ohne einen einzigen Lichtschimmer. Die Hölle ist ein Ort ewiger Gottesferne; nie mehr wird etwas von Gottes gutem Wesen zu spüren sein. Auch jeder Kontakt zu anderen Menschen wird fehlen – ewige Einsamkeit ist das Los derer, die dort sein werden.
Jeder Mensch in der Hölle wird jedoch wissen, dass er zu Recht dort ist, weil er das Angebot der Gnade Gottes während seines Lebens abgelehnt hat. Das führt zu furchtbaren, endlosen Selbstvorwürfen. Zudem ist die Hölle ein Ort ständiger Angst, wo „das Weinen“ nicht aufhört. Auch körperliche Qualen und Stress, der sich in „Zähneknirschen“ äußert, finden kein Ende. Diese Beschreibung ist sicherlich nicht vollständig – die Realität wird schlimmer sein, als wir uns vorstellen können.
Erschütternd ist, dass der Herr Jesus voraussagt: „Weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen“ (Kap. 7,13). Doch Er lädt noch immer jeden ein, zu Ihm umzukehren und ins ewige Leben einzugehen.
“Der Herr ist nahe”
