Sicher ein deutscher Weltstar nach dem Krieg. Unverwechselbar, eine interessante Frau und Künstlerin. Sie wsar die genialste Sängerin mit einer Nicht-Stimme.
“Was viele nicht wissen: Hildegard Knef, Prototyp einer Berlinerin, kam 1925 im schwäbischen Ulm zur Welt. Erst nachdem ihr Vater ein Jahr nach ihrer Geburt an Syphilis gestorben war, zog ihre Mutter nach Berlin. Die Hauptstadt fieberte und glitzerte da noch, zugleich bewegte sie sich bereits auf den Abgrund zu. Die Filmleidenschaft der jungen Knef zeigte sich früh, allerdings wurde ihre Jugend vom Krieg überschattet – inklusive Bombennächten, Angst und Hunger. Beklemmend detailliert beschrieb sie die Zeit im Bunker später in ihrer international gefeierten Autobiografie „Der geschenkte Gaul“: „Wir saßen auf unseren Taschen, dämmriges Licht, das zuckend aus- und anging, Kinder, die schrien, ein alter Mann, der beim letzten Angriff seine Frau verloren hatte und uns immer wieder ein Foto von ihr zeigte, Flaksoldaten, die mit benagelten Schuhen die Gänge langschlidderten wie Kinder auf einem zugefrorenen Teich. Sprechen war verboten, draußen brannte es, und immer dieses sinnlose Geblubber der Flak auf dem Bunkerdach.“ Welt.de
Bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 blieb Hildegard Knef ein Ausnahmephänomen mit der Aura einer Bilderbuch-Diva, die zwischen dem Glamour auch Verletzlichkeit zuließ. Sie fordere in ihrem Erfolgslied, “Für mich, soll’s rote Rosen regnen.” In einem anderem Song sang sie, “Ich brauch’ Tapetenwechsel!” Sie sang ehrlich auch über ihr Leben “Von nun an ging’s bergab.”
Von wem forderte sie das? Hoffe, sie hat vor ihrem Ableben noch erleben dürfen, dass Gott alle diese Dinge geben will und kann. Jedem, der sein Leben in die Hände Gottes gibt, der hat den innerlichen “Tapetenwechsel” vollzogen. Gott gibt uns neues Leben. Und wenn wir in der Ewigkeit bei ihm sind, wird es mehr als “Rote Rosen” regnen.
“Sondern wir reden, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« 1.Kor.2,9
