Himmel und Hölle sind die Wahrheit.

„Armer Christ“ sprach einst ein Atheist, „wie du doch betrogen bist, wenn der Himmel eine Fabel ist.“ „Atheist“, so sprach der Christ,
„wie erst du betrogen bist, wenn die Hölle keine Fabel ist.“
Friedrich Rückert

Von dem berühmten Entdecker Marco Polo, der vor über 700 Jahren lebte, wird berichtet, dass er nach Beendigung seiner Reisen in seine Heimat Venedig zurückkehrte. Als er zu Hause ankam, beschrieb er einige der Dinge, die er gesehen hatte. Seine Freunde dachten daraufhin, er sei verrückt geworden.

Marco Polo erzählte ihnen von schwarzen Steinen, die man anzünden könnte und die einem Wärme spenden würden. Aber seine Freunde konnten sich nicht vorstellen, wovon er sprach. Sie hatten noch nie von Kohlen gehört.

Er erzählte ihnen von einer Art Stoff, der er trotz aller Bemühungen nicht in Brand setzen konnte. Aber sie konnten sich nicht vorstellen, wovon er sprach. Sie hatten noch nie von Asbest gehört.

Marco Polo erzählte ihnen von großen Tieren, bis zu 6 Meter lang. Sie hatten Kiefer, groß genug, um Menschen zu verschlingen; aber die Freunde konnten sich nicht vorstellen, wovon er sprach. Sie hatten noch nie ein Krokodil gesehen.

Dann erzählte er ihnen von einer Substanz, die aus dem Boden spuckte, die, wenn man es zuließ, Feuer fangen und tatsächlich Licht spenden würde, aber sie konnten sich nicht vorstellen, wovon er sprach. Sie hatten noch nie von Rohöl gehört hatten.

Jahre später, als Marco Polo auf dem Sterbebett lag, kam einer der wenigen Männer zu ihm, die seine Berichte glaubten. Er bat den Sterbenden, noch einmal diese Geschichten zu erzählen. Aber Marco Polo weigerte sich und sagte einfach: „Es ist alles wahr! Alles davon.“

Und dann fügte er hinzu: „Ich habe Euch tatsächlich nicht mal die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe.“

Es ist auch wahr, was uns der von Gott inspirierte Johannes über den Himmel gesagt hat:

Offenbarung 21:1-3: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.” (w)

Kommentare

  1. Die Hölle sollte nicht die Motivation sein, Gott zu suchen. Heute entdeckte ich an einem Laternenpfahl einen kleinen roten Aufkleber mit dem lustigen Spruch “Wer Jesus nicht kennt, hat sein Leben verpennt.” Darunter die Adresse “gott.de”, bei deren Eingabe man auf dieser Seite hier landet, wo dem Besucher sofort “Himmel und Hölle” vor den Latz geknallt wird. Wäre ich nicht schon Christ, hätte ich die Seite im besten Fall mitleidig lächelnd wieder geschlossen. Höllendrohungen können niemanden davon überzeugen, sich Gott zuzuwenden, im Gegenteil, das wirkt eher abstoßend und erinnert an mittelalterliche Praktiken wie Ablasszahlungen. Natürlich ist die Hölle als Ort der selbstgewählten, absoluten Gottesferne eine schreckliche Realität, aber durch Angstszenarien führt man niemanden zu Gott. Oder doch…?

    • Thomas

      Tatsächlich haben die Menschen, mehr Angst vor einem Laborvirus,
      als vor der Hölle. Die Angst wird jetzt der ständige Begleiter, der Menschheit
      sein, ob sie es wollen oder nicht.
      Lukas 21,25

      Elberfelder Bibel
      Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer[1], (Offb 8,12)

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