Was macht dieses Fundament zur sicheren Lebensgrundlage?
1. Gott wurde Mensch
Jesus ist der menschgewordene Gott, der durch sein Leben und Sterben die Liebe und das Interesse Gottes am Heil der Menschen bezeugt (Röm. 5,8; 1. Tim. 2,4; Joh. 1,1-3.14). In Jesu Wort und Tat wird unmissverständlich deutlich, dass die Initiative zur Rettung der Menschen von Gott ausgeht. Er wirbt um den Glauben des Menschen (Apg. 17,27f.31) und wartet auf Antwort!
2. Der Mensch braucht als Sünder Hilfe – er braucht das passende Fundament für sein Leben
Der Mensch ist nach biblischer Aussage vom Wesen her nicht gut. Er ist Sünder und kann als solcher nicht vor dem absolut gerechten Gott bestehen! Er empfindet diese Not nicht gut sein zu können in seinem Gewissen. Er empfindet die Orientierungs- und Haltlosigkeit seiner Existenz ohne Verbindung zu Gott! Ursache ist, dass er seit dem Sündenfall grundsätzlich getrennt von Gott lebt. Diese Trennung kann er nicht aus eigener Kraft aufheben.
3. Der Mensch ist trotz trennender Sünde ein von Gott geliebtes und wertgeachtetes Wesen
…denn er ist sein Geschöpf und „zum Bilde Gottes“ geschaffen. Damit hat jeder Mensch unabhängig von Rasse, Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand oder Leistungsfähigkeit seinen unveräußerlichen Wert! Gott hasst zwar die Sünde, aber er liebt den Sünder!
4. Der Mensch muss sich sein Heil nicht selbst erarbeiten – denn er kann es gar nicht!
Gott will und kann die Trennung des Menschen von ihm nur selbst aufheben. Die Aufhebung dieser Trennung ist das Heil! Der Mensch bekommt es durch den Glauben an Jesus geschenkt (Joh. 3,16 u.a.)! Er muss sich nicht durch religiöse Anstrengungen empor arbeiten, sondern er darf Gottes Schüler sein und Barmherzigkeit und Vergebung erfahren. Durch Christus lernt der Mensch Gott zu lieben, ihm zuzuhören, ihm zu vertrauen, ihn zu erkennen!
5. Jesus schlägt die Brücke und versöhnt mit Gott
Jesus bezahlt für die Schuld derjenigen, die sein Opfer am Kreuz als Lösegeld zur Tilgung der eigenen Schuld gläubig und dankbar in Anspruch nehmen (Mt. 10,45). Dieser Opfertod seines Sohnes am Kreuz, ist der größtmögliche Liebeserweis Gottes an die Menschen (2. Kor. 5,18-21).
6. Jesus erneuert das Leben des Menschen schon hier und jetzt
Jesus, der Auferstandene, vergibt die Schuld, befreit von seelischen Lasten, er gibt seinen Heiligen Geist und stärkt und begabt seine Nachfolger für entsprechende Aufgaben; er macht ihr Leben neu und gibt einen tiefen Sinn! Zunehmende Erkenntnis, Freiheit, Glaube, Hoffnung und göttliche Liebe prägen dieses neue Leben (1. Kor. 13,12f; Joh. 1,16; 7,38f; 8,31f; 15,16; Gal. 5,1.13.22ff). Winfried Borlinghaus
Wenn wir vor Gott unsere Schuld aufdecken, deckt er sie zu.
