Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden ….

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unerkannt und unbeachtet an Depressionen. „Es ist bemerkenswert, dass wir inzwischen einen deutlichen Zuwachs bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen haben“, sagte Jugendforscher Heiner Keupp von der Ludwig-Maximilians-Universität am Donnerstag in München. Früher sei die Depression vor allem eine Krankheit älterer und mittelalter Menschen gewesen. Jugendliche, die ihre Probleme nach innen verarbeiteten, würden kaum wahrgenommen. „Es sei denn, sie unternehmen einen Selbstmordversuch, dann sind wir wieder total erschüttert und überrascht“, sagte der Wissenschaftler in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Nach dem 13. Kinder-und Jugendbericht der Bundesregierung wachsen in Deutschland inzwischen etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit körperlichen und seelischen Krankheiten auf. Besonders betroffen von Depressionen sind nach Keupps Einschätzung Kinder aus ärmeren und Einwandererfamilien. „Wir dachten eine Zeit lang, die Schichtproblematik sei Vergangenheit“, sagte Keupp .Dies wurde in „Welt.de“ berichtet. Hier noch einige Kommentare aus derselben Zeitung dazu.
vatervon4kindern sagt:
Vielleicht sind nicht nur die äußeren Umstände dafür verantwortlich, sondern zu viel Fernsehkonsum, Computerspiele, Drogenkonsum und Schlafmangel oder schlicht Langeweile. Denn es gibt Länder, bei denen es die Jugendlichen nicht so gut haben wie bei uns und auch nicht häufiger unter Depressionen leiden.
Baujahr 68 sagt:
Mein Gott, was hatten wir ein Glück, dass unsere Großeltern nach dem 2. Weltkrieg keine Depressionen hatten und das Land wieder aufgebaut haben.
Ärmel hoch und durch..
derdickemax   sagt:
Es sind nicht die äußeren Anforderungen, sondern die fehlende seelische Unterstützung durch Eltern, Lehrer und Mitschüler.
Natürlich haben ihre Großeltern mehr geleistet und auch die Kinder in anderen Länder – aber sie hatten Unterstützung. Der Mensch kann unvorstellbares leisten, wenn er von seinem sozialen Umfeld getragen wird, das auf Werten und Bindungen aufbaut.
DAS fehlt Kindern heute. Eltern, die mit Hausabzahlen oder Scheidung beschäftigt sind, Lehrer, die nur noch als Notenmacher ihren Job runterrackeln, und Kinder, die nicht mehr wissen, wie Freundschaft gepflegt wird.
Natürlich flüchten die Kinder in den Fernseher!
Das einzige Gegenmittel ist der bewusste Aufbau eines gemeinsamen Umfelds für Kinder durch mehrere aktive Eltern gemeinsam, in dem sich die Kinder wohl fühlen, geachtet werden und Freundschaft erlernen.
Die Schule wird damit zum Abtritt, den man gezwungenermaßen benutzen muss, aus dem man aber nichts gewinnt: weder Anerkennung noch Freunde noch Wissen.
Tyler says sagt:
Ich sehe soviel Potential, wie es vergeudet wird! Herrgott noch mal, eine ganze Generation zapft Benzin! Räumt Tische ab! Schuftet als Schreibtisch-Sklaven! Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos… Machen Jobs, die wir hassen! Kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen! Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute… Männer ohne Zweck, ohne Ziel! Wir haben keinen großen Krieg! Keine große Depression! Unser großer Krieg ist ein spiritueller… Unsere große Depression ist unser Leben… Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… Werden wir aber nicht! Und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten…!”
Rocco sagt:
Der Zeitgeist, Leistungsdruck in jeder Branche, Angst vor Arbeitslosigkeit, Schnelllebigkeit, falsche Wertvorstellungen, keine Moral, Gottlosigkeit, Egoismus im großen Stil, Zeitdruck, Schlafmangel, wenig/kein Sport,Einsamkeit, die Medien mit PC TV PSP ETC., Umwelt, Lärm, Stress, Überforderung und Überlastung in vielen Lebenssituationen.
Kein Wunder leide ich an Depressionen.

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