“Der Name Leonardo da Vinci ist eng mit dem Bildnis vom letzten Abendmahl und dem Porträt einer geheimnisvollen jungen Dame verknüpft, die als Mona Lisa Karriere machen sollte. Ein weiteres weltberühmtes Werk ist “Der vitruvianische Mensch” – eine Proportionsstudie, die im Vorfeld von Bronzegießarbeiten entstand. Denn Leonardo da Vinci war nicht nur ein talentierter Zeichner und Maler, sondern auch Bildhauer, Konstrukteur und Anatom. Zudem befasste er sich mit der Organisation größerer Feste, entwickelte ein Sanitär-Konzept im Kampf gegen die Pest und rief die weltweit erste Müllabfuhr ins Leben. Kurz: Er war ein Universalgenie, wie es nach ihm wohl kein zweites geben sollte.” B.Z.
“In Frankreich war Leonardo persönlich glücklich, aber auch resigniert, was die Menschheit betraf. Er malte verschiedene Wasserstudien der Sintflut und schrieb dabei düstere Prophezeiungen in sein Notizbuch:
“Auf der Erde wird man Geschöpfe sich unaufhörlich bekämpfen sehen, mit sehr schweren Verlusten und zahlreichen Toten auf beiden Seiten. Ihre Arglist kennt keine Grenzen. In den riesigen Wäldern auf der Welt fällen ihre grausamen Mitglieder eine riesige Zahl an Bäumen. Sind sie erst mit Nahrung vollgestopft, wie wollen sie ihr Bedürfnis befriedigen, jedem lebenden Wesen Tod, Trübsal, Verzweiflung, Terror und Exil zuzufügen … O Erde! Worauf wartest du, um dich zu öffnen und sie in die tiefen Spalten deiner großen Abgründe und deiner Höhlen zu reißen und dem Angesicht des Himmels ein so grausames und furchtbares Monster nicht mehr zu zeigen!” In seinem Testament verfügte er, dass in drei verschiedenen Kirchen in Amboise Messen gelesen und Kerzen angezündet werden sollten und dass bei seiner Bestattung sechzig arme Männer als Fackelträger teilnehmen sollten.” Sonntagsblatt.de
Für sein Bild “Abendmahl” suchte Leonardo da Vinci (1452-1519) einen jungen Mann, der ihm als Modell für Jesus dienen sollte. Er fand ihn und lud ihn nach Mailand ein. Dann aber blieb das Gemälde lange Zeit unvollendet. Er setzte aber seine Arbeit fort und ging erneut auf die Suche. Diesmal suchte er eine echte “Judasfigur”, und wurde fündig. Der Maler führte den “Judas” in sein Atelier. Beim Anblick des Bildes jedoch brach sein Modell in Tränen aus: Er erkannte sich auf dem Bild in der Gestalt Jesu! Von den damalige Zügen war jetzt in seinem Gesicht nichts mehr zu sehen, vielmehr das Gegenteil! Unbekannt
