Luca Era Gay (Luca war schwul): Ein beeindruckendes Ex-Gay-Lebenszeugnis.


Der Titel seines Liedes, der darauf hinweist, dass es Schwule gibt, die heterosexuell werden können, reichte schon aus, um die italienische Schwulenbewegung zu erschüttern. Schwulenaktivisten drohten, das Festival zu verhindern und der Europa-Abgeordnete Vittorio Agnoletto forderte eine EU-Resolution, die Povias Auftritt verbieten sollte. Der Sänger selbst erhielt Morddrohungen. Der Schwulenverband „Everyone“ zeigte Povia bei der Italienischen Staatsanwaltschaft wegen angeblicher „Homophobie“ an. Nachdem alle diese Versuche gescheitert waren, forderten Schwulenaktivisten die Festivalleitung auf, als „Gegengewicht“ zu Povia einen schwulen Sänger auftreten zu lassen, der von der „perfekten homosexuellen Liebe“ singen sollte. Dieser Versuch misslang ebenso. Schließlich sang Povia am 17. Februar, am ersten Abend des Festivals, sein Lied. „Luca Era Gay“ erzählt, wie ein Mann namens Luca den schwulen Lebensstil aufgibt. Ohne Hilfe von Psychologen oder Psychiatern versucht er, den Ursachen seiner homosexuellen Gefühle auf den Grund zu kommen.

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