Martin Luther starb mit 62 Jahren am 18. Februar 1546 in Eisleben.

Martin Luther und seine Gedanken über die Herrschenden.

Sagt das Kälblein, im Stall, zu seiner Mutterkuh: «Gell, der Bauer gibt uns bloss genug Futter und kümmert sich, damit wir schnell fett werden und der Metzger uns bald schlachten kann?»
Darauf die Mutterkuh: «Metzger, ist Verschwörungstheorie!»

Was sagte vor knapp 500 Jahren unser großer deutscher Reformator Martin Luther über die Herrschenden:

“und du sollst wissen, dass von Anbeginn der Welt an ein kluger Fürst ein gar seltener Vogel ist, ein noch viel seltenerer ein rechtschaffener Fürst. Sie sind im allgemeinen die größten Narren oder die schlimmsten Bösewichter auf Erden; deshalb muss man sich bei ihnen immer auf das Schlimmste gefasst machen und darf wenig Gutes von ihnen erwarten, besonders in göttlichen Sachen, die das Heil der Seele angehen. Denn sie sind Gottes Gefängniswärter und Henker, und sein göttlicher Zorn gebraucht sie, um die Bösen zu strafen und äußerlichen Frieden zu halten. Es ist ein großer Herr, unser Gott; darum muss er auch solche edlen, hochgeborenen, reichen Henker und Büttel haben, und will, dass sie Reichtum, Ehre und Furcht von jedermann in Hülle und Fülle haben sollen. Es gefällt seinem göttlichen Willen, dass wir seine Henker gnädige Herren heißen, ihnen zu Füssen fallen und mit aller Demut untertan sind, vorausgesetzt, dass sie ihr Handwerk nicht zu weit ausdehnen, indem sie aus Henkern Hirten werden wollen. Schlägt nun ein Fürst gut ein, dass er klug, rechtschaffen oder ein Christ ist, so ist das eines der großen Wunder und das allerteuerste Zeichen göttlicher Gnade über das betreffende Land. Denn in dem allgemeinen Lauf der Welt geht es nach dem Spruch Jesaja 3, 4: “Ich will ihnen Kinder zu Fürsten geben und Leute mit offnem Maul sollen ihre Herren sein”, und nach Hosea 13, 11: “Ich will dir einen König aus Zorn geben und mit Ungnade ihn wieder nehmen.” Die Welt ist zu böse und ist es nicht wert, dass sie viel kluge und rechtschaffene Fürsten haben sollte. Frösche müssen Störche haben.”

Leider haben die beiden Großkirchen und ihre evangelikalen Kinder dem Zeitgeist und der Politik fast nichts mehr entgegen zu setzen. Sie haben sich fast immer der staatlichen Obrigkeit angepasst. Das mag auch damit zu tun haben, dass Bischöfe Spitzenbeamte sind, die direkt vom Staat bezahlt werden – und damit vom Steuerzahler, ob der das will oder nicht. 442 Millionen im Jahr. Bischöfe bekommen sogar Dienstwagen mit Fahrer. Da bleibt man bei der Kuh, die Milch gibt. Ein Schuft, wer bei dieser Regelung Böses denkt.
Der Widerspruch hätte in jedem Fall mit Mut zu tun, egal unter welcher Staatsform und Regierung. Wenn erst einmal Amt und Einkommen gesichert sind, verfallen auch Christen gerne in eine Gemütlichkeit, die mit der Verbreitung des Evangeliums und dem Auftrag Christi nicht viel gemein haben. So gilt auch in der Demokratie: Wach auf die müde Christenheit., dein Schlaf könnte in einem bösen Erwachen enden. Der Staat wartet auf deine liebevolle aber klare Ermahnung. Wer kein Salz mehr ist, kein Zeichen mehr, dem widersprochen wird, der hat jenseits gesellschaftlicher Selbstverständlichkeiten oder gar gefährlichen linken Ideologien nicht mehr viel mitzuteilen. „Kulturprotestantische Belanglosigkeiten“ versagen in der Krise.

Kommentar

  1. Thomas

    Der Mensch kann entweder sich Gottes geboten und Richtlinien
    unterordnén, dann hemmt der Schöpfer das Böse und die Nation,
    wird gesegnet, oder das Volk verfällt in Sünden, die der Schöpfer
    verabscheut, dann zieht der Schöpfer seinen Segen ab und hemmt,
    das Böse immer weniger, bis gar nicht – so lehrt es die Bibel und
    so sehen wir es gerade, in Westeuropa und Teilen der USA.
    Es gib also eine Dekadengrenze Gottes, ich nenne es die Kippkante, ab
    wann eine Nation, unter das göttliche Gericht kommt. Über Westeuropa,
    hängt schon das Gerichtsschwert JAHWEs , wie man an den unfähigen
    Regierenden und dessen täglichen Lügen sieht. Es gibt keine Möglichkeit
    Gottes Gerechtigkeit zu entrinnen, für Kulturen, welche in sodomitische
    lebenweise verfallen, kommt das Gericht, alleine schon , weil sie den Plan
    Gottes gefährden.
    Daniel 2
    20 Daniel fing an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein. 21 Er ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen; 22 er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. 23 Dich, Gott meiner Väter, lobe und preise ich, dass du mir Weisheit und Kraft gegeben und mich jetzt hast wissen lassen, was wir von dir erbeten haben;
    Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht dem Elenden und Armen. (LU; Spr 31,8 f)

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