Mit Jens Spahn und Hendrik Streeck sind das jetzt innerhalb weniger Monate zwei schwule CDU-Abgeordnete, die das deutsche Leihmutterschaft-Verbot umgehen und sich in Übersee ein Kind besorgen.

“Welches Beispiel ist das als Vertreter der Legislativen: Gesetze werden gemacht, aber sie gelten nicht für uns? Soll doch das Volk sich dran halten, denn wir haben Geld und kaufen uns Kinder im Ausland? Frauen als Brutkästen benutzen ist ok, solange man es im Ausland macht und nicht auf deutschem Boden? Leihmutterschaft ist innerhalb der EU auf eine Stufe mit Menschenhandel und organisierter Kriminalität gestellt worden, gerade erst verurteilte die UN-Berichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Kinder die globale Praxis als Ausbeutung von Frauen und Handel von Kindern.

Es ist ja nicht gerade gut bestellt mit der Glaubwürdigkeit der CDU. Aber wenn es hier wieder das gleiche betretene Schweigen gibt wie nach dem “Baby-Glück” des Kollegen Streeck, dann bitte streicht das C aus dem Parteinamen und last es einfach.” Birgit Kelle

Menschen kaufen ein Kind, wie eines der vielen Luxusgüter, die sie umgeben. Das ist aus meiner Sicht nicht nur falsch, sondern böse, egoistisch und verachtenswert. Es gibt kein Recht auf ein Kind.

Die Fruchtbarkeit der Frau und das Kind als Handelsware hat sich weltweit zu einem milliardenschwerer Markt entwickelt. Das Kind wird auf diese Weise zu einer Konsumware degradiert und Frauen zu mehrfach genutzten Gebärmaschinen.

Das junggeborene Kind wird seiner Mutter entrissen und beraubt, die es nur für den Zweck ausgetragen und zur Welt gebracht hat, um es für möglichst viel Geld zu verkaufen.

Durch die Komplizenschaft des Staates verschwindet diese Frau nicht nur aus dem Leben des Kindes, sondern auch aus der Geburtsurkunde.

Leihmütter sind vorrangig arme, mittellose Frauen in Indien, Thailand, Nepal und Mexiko, wo der Markt boomt. Es gibt regelrechte „Leihmutter-Farmen“. Frauen werden dort bis zu neun Monate eingesperrt. Die Reichen mieten die Körper der Armen. In Amerika kann man sich für ca. 110.000- 170.000 Dollar ein Kind aneignen.

Hinter den Werbebildern von lächelnden Paaren mit einem fremden Säugling verbirgt sich letztendlich die Ausbeutung von Frauen und Kinderhandel. Ein Geschäft, das erschreckende Parallelen zu Sklaverei und Prostitution aufweist.

Die beiden Männer demonstrieren ihr Glück. Sie seien Eltern geworden. Presse und Medien gratulieren dafür, dass sie sich einen Menschen bestellt und gekauft haben. Keine Rede von der Mutter, in der das Kind 9 Monate herangewachsen ist und die es unter Schmerzen zur Welt gebracht hat.

Als ob es keine Verbindung zwischen Mutter und Kind mehr gäbe, als ob es sie nie gegeben habe. Mutter und Kind sind letztendlich nur Mittel und Zweck, ein eigenes egoistisches Verlangen zu stillen, das ihnen aufgrund ihrer selbstgewählten Lebensweise verwehrt blieb.

Und dann eines Tages, fragt das Kind nach seiner Mutter. Wird man dann ehrlich sein und sagen, die haben wir aus deinem Leben entfernt?

Wir haben sie aus deiner Geburtsurkunde löschen lassen. Wir haben dich bestellt und gekauft. Deshalb gehörst du jetzt uns. Die Frau, die du Mutter nennst, haben wir nur als Reproduktionsfabrik genutzt. Vergiss sie. Sie wollte dich nicht. Sie hat mehrere solcher Kinder, wie dich, auf die Welt gebracht und verkauft.

Welche tiefe Narbe, welch großen Schmerz, welch zerrissene Seele, welch psychischen Schaden, welch verletztes Herz wird dies im Leben des Kindes hinterlassen. Diese Männer meinen sich Glück mit ein paar Scheinen einfach kaufen zu können. Aber die wahren Kosten muss das Kind tragen.

Unser Gott ist anders. Er würde uns niemals verraten, verkaufen oder verlassen. Im Gegensatz zu uns Menschen ist Gott treu und lässt Seine Kinder nicht los. Diese Gewissheit haben, diese Heilung erfahren und diese Fürsorge erleben, darf jeder verlassene und verkaufte Mensch.

„Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der HERR mich auf.“

– Psalm 27, 10

Heidrun Pokorny 

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