“Im Gespräch mit George Stephanopoulos (ABC) verkündete Biden, nur der liebe Gott («the Lord Almighty») könnte ihn im direkten Gespräch davon überzeugen, das Handtuch zu werfen. Zuvor hatte er an einem Wahlkampfauftritt in Madison, Wisconsin, verkündet, er gebe nicht auf. «Ich bleibe im Rennen.» Das sind nicht die Worte eines Politikers, der in den kommenden Stunden die schwerste Entscheidung in seiner langen Karriere treffen und alles hinwerfen will. Andererseits sind das auch nicht unbedingt Worte, die dafür sorgen werden, dass sich die Panikstimmung unter Amtsträgern der Demokraten legen wird.” NZZ
Die nachfolgenden Gedanken, die sich besonders mit Gottes Regierung im Blick auf seine Kinder beschäftigen, sollen eine Hilfe sein, ein möglichst umfassendes und ausgewogenes Bild zu bekommen:
Gottes Regierung bezieht sich auf das Verhalten, auf den praktischen Zustand und auf die Lebensführung. Die Stellung eines Gläubigen „in Christus“ wird niemals infrage gestellt, wenn Gott züchtigen muss. Wer an den Herrn Jesus glaubt, ist und bleibt ein Kind Gottes.
Gottes Regierung durchkreuzt nicht den Ratschluss der Gnade Gottes. Wer aus Gott geboren ist, darf wissen: Ich werde einmal im Vaterhaus sein, auch wenn nicht alles in meinem Leben perfekt lief.
Gottes Regierung macht uns keine Angst, denn wir sind so geliebt wie der Sohn selbst, und das hat der Vater immer vor Augen (Joh 17,23). Gleichwohl nötigt uns die Regierung viel Respekt ab (1. Pet 1,17).
Gottes Regierung gibt uns auch im positiven Sinn das, was wir verdient haben. Wir können nicht nur „für das Fleisch säen“, sondern auch „für den Geist“ (Gal 6,8). Dann wird die Ernte gut werden.
Gottes Regierung setzt nicht die Gnade beiseite, in der Gott mit uns handelt. Denn Gott gibt uns in unserem Leben auch tausendfach das, was wir nicht verdient haben! Schon Jakob bezeugte: „Ich bin zu gering all der Gütigkeiten und all der Treue, die du deinem Knecht erwiesen hast“ (1. Mo 32,11). Und David ruft aus: „Er hat uns nicht nach unseren Sünden getan und nicht nach unseren Ungerechtigkeiten vergolten. Denn so hoch die Himmel über der Erde sind, ist gewaltig seine Güte über denen, die ihn fürchten“ (Ps 103,10.11).
Gottes Regierung hebelt nicht seine Vergebung aus: Die Folgen unserer Taten werden nicht automatisch aufgehoben, wenn wir unsere Sünden bekennen, und die negativen Folgen mögen bestehen bleiben. Allerdings vergibt Gott unmittelbar und gewährt dem Gestrauchelten wieder eine glückliche Gemeinschaft. So war es bei David: Der Prophet Nathan sicherte ihm einerseits Vergebung zu, auch wenn er ihm die unwiderruflichen Folgen des Ehebruchs und des Mordes vorstellen musste (2. Sam 12,11–14).
Gottes Regierung ersetzt nicht die Gnade Gottes, die gerade auch da triumphieren kann, wo wir versagt haben. David erlebte zunächst, dass der Sohn, der aus der unerlaubten Verbindung mit Bathseba hervorgegangen war, sterben musste (2. Sam 12). Aber die Gnade zeigt sich so schön, als der zweite Sohn von Bathseba geboren wurde: Denn es war Salomo. Oder: Nachdem Jericho gegen die Anordnung Gottes wiederaufgebaut worden war und Hiel den hohen Preis dafür hatte zahlen müssen (1. Kön 17,34), zeigte sich die Gnade Gottes darin, dass Elisa das Wasser dieser verfluchten Stadt gesund machte (2. Kön 2,19–22).
Gottes Regierung wird zum Guten ausgeübt und nicht, um einfach nur zu strafen oder um ein Prinzip aufrechtzuerhalten. Gott möchte uns zur Erkenntnis führen: Das Böse bringt Verderben und muss gemieden werden, das Gute bringt Segen und muss gefördert werden.
Gottes Regierung ist „unerforschlich“ und „unergründlich“ (vgl. Röm 11,33). Uns steht es darum in aller Regel nicht zu, den Zusammenhang zwischen Saat und Ernte zu beurteilen. Wenn jemand Schweres erlebt hat, dürfen wir beispielsweise nicht schlussfolgern, das wäre die Ernte für schlimme Sünden. Diesen Fehler machten die Freunde Hiobs, und sie richteten damit viel Unheil an.
Gottes Regierung kann auch jemand einfach laufen lassen und nicht mehr eingreifen. Das finden wir zum Beispiel in Hosea 4,17 und in Römer 1,24.26.28. Das ist die strengste Form der Zucht: Denn die Menschen fügen sich durch ihr Sündenleben dann selbst schweren Schaden zu.
Resümee
Gott regiert über diese Erde: Er sorgt dafür, dass Menschen das ernten, was sie gesät haben. Sollte uns das nicht vorsichtig machen im Blick auf Sünde und sollte das nicht jede Leichtfertigkeit wegfegen? Wir wollen uns die Worte des Apostels Petrus einprägen: „Wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht“ (1. Pet 1,17). Gerrit Setzer

Gerade jetzt erlebt. Heute morgen früh aufgestanden, Frau mit Kindern an den Flughafen gebracht, dann nachause in den Zug… Fuhr aber nur bis Memmingen, statt nach Wangen, wollte weiter mit dem Kisslegger, aber da stand keiner, war schon weg, nur der nach Ulm gin noch. .Also wieder hinauf… Ich fluchte und zischte einige Unwörter gegen die Leute… Setzte mich dann doch hin und da fiel mir ein, ich könnte mal wieder im Soulsaver blättern, Stunde hin oder her. Und da traf ich auf die Stelle, wo gesagt wird: “Und er hat uns nicht nach unseren Sünden getan….” Da überkam mich plötzlich eine Riesenfreude, irgendwie von innen. Und war sowas von erleichtert und bin es immer noch. egal, wann ich heute zuhause ankommen werde. Loiz, macht weiter so!….( Übrigens hab ich mich dann bei ein paar entschuldigt, die ich vorhin angeraunzt habe…) Liebe Grüße (ein froher und dankbar gewordener M. K.)…
Danke dem Herrn dafür.