Schlagersänger Peter Maffay wir heute 76. Es ist die Zeit, um ihm was klar zu machen:

In einem Essener Bistumsmagazin erklärt uns der Schlagersänger Peter Maffay seine Sicht über den Glauben in unserer Zeit. Der damals 65-jährige Barde meinte: „Konfession ist für mich mehr als zweitrangig. Die Festlegung auf eben diese Zugehörigkeit, evangelisch, protestantisch, katholisch, buddhistisch bedeutet mir gar nichts, weil es an der Instanz nichts ändert. Und weil ich natürlich auch ablehne, wenn einer für sich den besseren Gott beansprucht. Das ist, glaube ich, nicht gottgewollt. So hat er uns die Aufgabe nicht gestellt.“

So ging es weiter. Diese, seine private Sicht auf Glaube, Kirche und Religion kommt ziemlich abenteuerlich und selbestgestrickt rüber: „An Gott glaube ich. Aber oft nicht an sein Bodenpersonal, das laufend, wie man ja aus der Presse entnehmen kann, auch heute noch Mist baut, das in den vergangenen Jahrhunderten Menschen unterjocht, Missbrauch betrieben, Elend erzeugt und Kriege heraufbeschworen hat. Das haben die Menschen gemacht. Das hat nicht der liebe Gott gemacht“.

Glaube und Religion ist für ihn, „eine Instanz, die funktioniert, wenn alle anderen Sachen nicht mehr funktionieren. Ein Dialog, eine Ausrichtung, ein Korrektiv, das eben dann eine letzte, oft die letzte Möglichkeit bedeutet, sich zu orientieren“.

Das sagt ein alter Mann, der hier ein bezeichnendes Zeugnis des Unglaubens -und wirrglaubens unserer Tage ausspricht. Dennoch ist er ein noch halbwegs genießbarer Teil der augeblicklichen Zeitgeist-Kinder. Es gibt wesentlich bösartigere Geister. Aber seinen Glaubsaussagen der Marke Eigenbau sollen hier nicht unwidersprochen stehen bleiben.

Peter Maffay greift in diesem Interview die Christen an und leitet daraus ab, sich seinen Glauben selbst basteln zu dürfen. Ich hätte eine ganz andere Frage an ihn, den vor über 30 oder mehr Jahren verteidigte er seine Entscheidung, eine Schwangerschaft seiner mehreren Partnerin abzubrechen lassen. Einfach, weil es damals nicht passte. Genau zu dieser Zeit veröffentlichte er eine Platte mit dem Titel: „Ich will leben“. Und wie war das vor ein paar Jahren, als er zwecks Rocker-Image 80 Zigaretten und zwei Flaschen Whisky am Tag brauchte? Fast wre er daran gestorben. Und er blieb doch nur der Schlagersänger.

Er wollte leben, darum wurde sein Kind weggemacht. Das Interview und seine frühre Tat zeigt drastische, billige Küchentheologie führt zu Kindestötungsbefürwortung. Mord bleibt Mord.

Peter Maffay, eine Kapelle für deine verstorbene Mutter bauen kann dir nicht helfen. Waisenkinder in Rumänien bekommen Hilfe von ihm. Das wird ihn aber nicht retten vor Gott. Allein ein klares Bekenntnis deiner Schuld zu einem vergebenden Gott kann dir Licht in dein dunkles Leben bringen. Einer deiner Songs heißt zwar „Halleluja“, aber kennst du diesen Gott, der im Halleluja angebetet wird? Wohl kaum.

Kommentar

  1. Martin Koch

    Ist das ein Leben… Da und dort ein bisschen Ficki- Fucki. Dafür dauernd bekifft und zugedröhnt, ohne wirklich einmal richtig darüber nachzudenken, was ein echtes, autenthisches Leben ausmacht. Schlechtes Vorbild, oder sollte man besser sagen, “Nachbild”. Kenne Jüngere, die vernünftiger sind… Dennoch, bei Gott ist nichts unmöglich, vielleicht kriegt auch er die Kurve, hinter der einiges mehr steckt als nur “der Kick”…

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