Soulsaver beim Papstbegräbnis in Rom

Gestern war eine kleine Abordnung von uns beim Begräbnis von Karol Wojtyla, auch genannt Papst Johannes Paul II. Ein Kurzbericht!


Oben (von links): Geri, Kathrin, Michi, Conrad, Alin, Giovanni
Unten (von links): Anne, Nadia, Melissa, Agathe, Nilla

In Rom blieb der angekündigte Kollaps aus. Zwar wurde der Petersplatz gesperrt, wir konnten jedoch bis zur "Piazza del Populo" vordringen (2 U-Bahnstationen vom Vatikan entfernt). Dort verteilten wir unter ca. 10.000 Menschen unter der schaurig-mystischen Beschallung der Beerdigungsmesse, die über große Bildschirme übertragen wurde. Der Rest unserer Gruppe blieb bei der Kirche "San Giovanni" einige Stationen vorher.

Es erschütterte uns, wie sehr die gläubigen Katholiken an dieser einen Person hängen. Vor allem angereiste Polen waren so tieftrauig, dass sie kaum zu sprechen in der Lage waren. Eine Italienerin offenbarte uns, dass sie sie nach dem Tod des "Heiligen Vaters" wie eine Waise fühle.

Dabei sagt doch die Bibel, dass sich kein Mensch so nennen darf. Der Heilige Vater ist im Himmel, nicht in Rom.

Kommentare

  1. alin

    Wo habe ich mich über die Katholische Kirche lustig gemacht?
    Vielmehr nehme ich sie ernst. Denn selbst wenn du ein Nachfolger des Petrus wärst, hättest du das Ziel des Glaubens verpasst.

    “1Kor 1,11 Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.
    1Kor 1,12 Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas [aramäisch für Petrus], ich aber Christi.
    1Kor 1,13 Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus’ Namen getauft worden?”

    Abgesehen davon findet der Papstmythos, der um Petrus herum gesponnen wird, keine Unterstützung in der Bibel. Petrus oder Kephas bedeutet “Stein”, der Felsen aber, von dem in Mt 16,18 die Rede ist, ist Jesus Christus selber! Oder glaubst du etwa, Er würde einen Menschen dem Sohn Gottes als Fundament Seiner Gemeinde vorziehen?
    Petrus aber ist ein Stein, so wie jeder echte Gläubige auch. Deswegen schreibt er in seinem ersten Brief:

    “1Petr 2,5 so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.”

  2. tzz

    jaja macht euch alle lustig über die kath. kirche, das man sie ncith mag und hasst ist klar von eucht, aber das es die anchfolger von dem jesujünger petrus sind hab ihr vergeßen? ( es sind eben auch nur menschen die fehler machen!)

  3. Andreas Göllner

    jau – Der heilige Vater ist im Himmel und kein Mensch… es gibt wohl 1000 Dinge die ich dem katholischen !System! nicht mag. Die mehr mehr Angst machen und mich wütend machen.
    Und dann, dann schau ich in mein eigenes unfähiges Leben und sehe, da gibt es 1000.000 Million Dinge 🙁 Da halte ich mich an kath. Kritik solange auf das ich ganz übersehe, das Papst zumindest Werte vertrat auch wenn er das für öffentlich von den Zeitungen geächtet wurde. Er hat Abtreibung Mord genannt, er hatte wohl auch Christus in den Mittelpunkt der kath. Kirche rücken wollen. Huch, warum ist das notwendig, ist wohl nicht so ? Naja, auf jeden Fall erfahre ich immer mehr sympatisches über ihn, da will ich doch hoffen das ich nur halb soviel Courage besitze und naja, bestimmt werden nicht alle Päpste in den Himmel kommen, aber bei dem hier läßt sich wohl doch mehr als hoffen 🙂 Vielleicht darf ich ihn dann auch mal kennenlernen… und er lacht mit mir gemeinsam über mein Schandhaftes Maul bei einer himmlischen Schachrunde.

    gott segne euch alle

  4. magnusfe

    Trauern um einen liebgewonnenen Menschen muss erlaubt sein, aber wir haben nur einen hl Vater im Himmel, jeder Mensch ist Sünder, entweder begnadigt oder nicht, und alles Gute kommt von Gott, wenn Etwas Gutes von Menschen ausströmt sollte man Gott dafür danken …

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