Nicola Vollkommer nimmt die moderne Lobpreiskultur unter die Lupe und fragt nach der „Verdummung unseres Liedguts“. Sind „Yeah, Yeah, Jesus ist okay!“ und aufwendige Bühnenshows wirklich ein Fortschritt?

Es wird erzählt, daß ein alter Bauer über ein Wochenende in die Großstadt fuhr. Dort besuchte er eine große Gemeinde. Als er nach Hause kam, fragte seine Frau, wie es gewesen sei. „Nun“, meinte der Bauer, „es war o.k. Man macht dort aber etwas Neues. Man singt Lobpreischorusse statt Lieder.“ „Lobpreischorusse?“ „Ja. Sie sind ähnlich wie Lieder, aber anders.“ „Was ist denn der Unterschied?“ Der Bauer sagte: „Es ist so. Wenn ich Dir sagen würde: ‚Martha, die Kühe sind im Maisfeld‘, das wäre ein normales Lied. Aber wenn ich sagen würde: ‚Martha, Martha, Martha, o Martha, MARTHA, MARTHA, MARTHA, die Kühe, die großen Kühe, die braunen Kühe, die schwarzen Kühe, die weißen Kühe, die schwarzweißen Kühe, die KÜHE, KÜHE, KÜHE sind im Maisfeld, sind im Maisfeld, sind im Maisfeld!‘, das wäre ein Lobpreischorus.“ 

Kommentar

  1. Martin Koch

    Es ist in unserer künstlichen Welt leider auch dies künstlich geworden. Die Freude. Sogar die Freude über die Vergebung, die Errettung, das Heil…. Eigentlich sehr schade. Denn der HERR Jesus Christus will uns eigentlich eine tiefe und echte Freude schenken, und keine Inszenierung, wie beeindruckend sie auch ist. Habe ich diese Freude wirklich, ja, dann singe und juble ich ebenso mit Freude und froher Lust natürlich gerne mit…

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