Stefanie Tücking, Boxweltmeister Markus Beyer und dieser Mann sind überraschend verstorben. Was sagen dir diese Geschichten?

Steht heute bei uns in der Zeitung:
“Was kostet die Welt? Heute München, morgen Hamburg, übermorgen Wien. Er liebt das gute Leben. Schicke Klamotten, teure Autos, ein super stylishes Heim. Er ist ein Lebemann, wie er im Buche steht. Er hat einen tollen Job bei BMW, kennt Hinz und Kunz, liebt Schicki Micki und Bussi Bussi. Ja, er holt sogar die Glitzerwelt der Stadt nach Hause in den winzigen Weiler.. So hätte es endlos weitergehen können für den Mann auf der Überholspur – wenn ihn nicht im August 2012 eine furchtbare Krankheit aus seinem Lebenstraum gerissen hätte.

Von heute auf morgen eine Gehirnentzündung und ihre schweren Folgen. Monatelang künstliches Koma.Er war damals 34 Jahre jung, fängt wieder von vorne an. Er kämpft sich seine Sprache zurück und lernt, sein Gedächtnis zu trainieren. Was er vergessen könnte, schreibt er sich auf. Die Familie steht wie ein Fels hinter ihm und hilft, wo sie kann, auch wenn er es eigentlich gar nicht will, weil er sich dann schwach fühlt, er, er ist ein Macher.

„Geht nicht, gibt’s nicht“, sagt er und kehrt zurück ins Leben mit demselben Optimismus gesunder Tage. Es wird alles etwas langsamer und seinen geliebten Wein kann der ausgebildete Sommelier auch nicht mehr so genussvoll trinken wie vor der Krankheit. Das verhindert allein schon der Medikamentencocktail, den er jeden Tag schlucken muss und der vor allem eins bändigen soll: die jedes Mal lebensbedrohlichen Anfälle, die ihn jeden Tag mehrmals von den Füßen reißen. Freunde und Fremde sind entsetzt und hilflos, wenn sie das miterleben müssen. Er selbst lacht sich darüber hinweg und sagt: „Ist doch nicht schlimm. Ich spüre ja nichts davon.“ Und er macht immer weiter Pläne. Entwickelt eine Geschäftsidee nach der anderen. 2015 sagt er einer Zeitung: „Ein bisserl was mag ich schon noch machen. Wenn’s mich morgen umhaut, hab ich wenigstens noch ein paar Tage Spaß gehabt.“ Es sind noch drei Jahre geworden. Er wurde 40 Jahre alt.” Merkur.de

Was mich betroffener macht als sein irdisches Schicksal ist die Frage: Was ist mit ihm in der Ewigkeit?

Zwei Fallschirmspringer springen aus 3.000 m Höhe aus dem Flugzeug. Beide haben einen Fallschirm. Einer der bei den verschränkt die Arme, kümmert sich nicht um die Reißleine und sagt sich: „Ich bin ganz sicher, ich habe’ ja meinen Fallschirm.“ Das sagt er, bis er mit 200 km/h auf dem Erdboden aufschlägt, Sein Kollege weiß: Sicherheit gibt es nur, wenn er etwas tut. Er zieht die Reißleine und landet sicher. Wir mögen den christlichen Glauben kennen. Wir
mögen Jesus respektieren und sogar dem, was am Kreuz geschehen ist, zustimmen.
Dennoch gleichen wir dem Springer mit dem geschlossenen Fallschirm. Erst wenn wir Jesus um Hilfe bitten und unser Leben unter seine Leitung stellen, ändert sich das. Wir müssen die Reißleine ziehen, solange noch Zeit dazu ist. R.B

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