Sterbehelfer stirbt. War es Selbstmord?

“”Er hatte die erste Patientin mit einer Suizidkapsel in den Tod begleitet und saß danach 10 Wochen in Untersuchungshaft. Nun ist er mit 47 Jahren gestorben.

Dr. Florian Willet, Gründungspräsident der Schweizer Sterbehilfeorganisation „The Last Resort“, starb bereits am 5. Mai in Deutschland. Das teilte die Organisation am Sonntag in einem Nachruf auf ihrer Website mit.

Auf die genaue Todesursache wird in dem Nachruf nicht eingegangen. Die Schweizer Tageszeitung Tages-Anzeiger berichtet jedoch unter Berufung auf „verlässliche Quellen“, dass Willet Suizid begangen haben soll.

Der Erfinder der Sarco-Sterbekapsel, der australische Mediziner und Sterbehilfeaktivist Philip Nitschke (77), zu BILD: „Wir haben sehr wenige Informationen über die genauen Umstände seines Todes.“ Seines Wissens nach sei Willet wohl in Köln gestorben und soll dabei Hilfe in Anspruch genommen haben. Offiziell bestätigt sei dies aber nicht. Die Sarco-Kapsel sei nicht zum Einsatz gekommen, so Nitzschke.

Wie es im Nachruf von „The Last Resort“ heißt, soll Willet kurz nach seiner Entlassung aus seiner Züricher Wohnung im 3. Stock gestürzt sein und sich schwere Verletzungen zugezogen haben. Er wurde operiert, erhielt psychiatrische Betreuung. „Florians Geist war gebrochen“, heißt es im Nachruf.” Bild.de Was schließen wir daraus? Sterbehelfer werden nicht glücklich und enden wie in diesem Fall tragisch.

Der Tod ist keine Tragödie. Das Sterben ist unser Pass in die Herrlichkeit. Sterben ohne Gott ist eine wahre und ewige Tragödie.

Kommentare

  1. Martin Koch

    Auch ich hatte in den Neunzigern einen älteren Bekannten, der in die (Schweizer) Sterbehilfe einzahlte, sollte es “soweit” sein. Doch es kam anders, zu seinem Glück, als wie er es sich vorgetellt hatte. Er bekam mit 85 Jahren plötzlich einen Herzinfarkt und kam dann in ein Krankenhaus. Dort erholte er sich nicht mehr, sondern sein Körper baute immer mehr ab und er musste teilweise künstlich beatmet werden. Manchmal bat er uns, denn er litt sehr, dass er so lieber sterben täte, diese Institution um Hilfe zu holen. Aber dies wagte keiner von uns. Er war weder religiös, noch glaubte er an Gott. Eine Woche vor seinem Tod bekam er einen ebenfalls schwerkranken (cortisonbehandelter Kehlkopfkrebs) Mitpatienten zugeteilt. Dieser kümmerte sich fürsorglich um ihn, und bald erfuhren wir, dass er Christ sei. Ich weiß nicht was dieser Mann mit meinem Bekannten damals besprochen hatte, aber eines wurde mir später richtig klar. Gott WILL Jeden WIRKLICH retten! Und sei es noch vor dem Sterben. So konnte mein Bekannter, schon mehr “tot” als lebendig noch vom rettenden Evangelium durch Jesus Christus erfahren! Preis dem HERRN!

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