Heute sind wir stolz im Viertelfinale auf heimischem Boden besiegt worden zu sein. Heute sind wir Weltmeister im Verlieren. Was ist aus unserem Land in den letzten Jahren geworden? Und das ist erst der Anfang vom Ende. Viele merken es nicht. Niemand ist blinder als der, der nicht sehen will.
“Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist der Abgrund. Wir sind die
Generation ohne Glück, ohne Heimat und ohne Abschied. Unsere Sonne ist schmal, unsere Liebe
grausam und unsere Jugend ist ohne Jugend. Und wir sind die Generation ohne Grenze, ohne Hemmung und Behütung – ausgestoßen aus dem Laufgitter des Kindseins in eine Welt, die die uns bereiten, die uns darum verachten.
Aber sie gaben uns keinen Gott mit, der unser Herz hätte halten können, wenn die Winde dieser Welt es umwirbelten. So sind wir die Generation ohne Gott, denn wir sind die Generation ohne Bindung, ohne Vergangenheit, ohne Anerkennung.”
Wolfgang Borchert
JESAJA 9,15:
“Die Führer dieses Volkes sind Verführer geworden, und die von ihnen Geführten sind verloren.”
Unvorstellbare Ereignisse erschüttern unsere Welt. Kriege, Seuchen, militärische Konflikte, Wetterkatastrophen, Erdbeben, Stürme, Hunger und noch viel, viel mehr. Dazu fordert die LGBTQIA+ Szene auf allen Ebenen unserer Gesellschaft ihre Rechte lautstark ein.
Auf der anderen Seite sehen wir die Politik in endlose Korruptionsskandale verstrickt und hilflos, wenn es darum geht, Frieden, Gerechtigkeit, Einheit und Wohlstand zu bewahren. Allein gelassen sind viele Menschen ins Internet abgetaucht, wo sie Zerstreuung und neue Wege der Zügellosigkeit suchen. Alle Schranken sind gefallen. Scham und Keuschheit sind verschwunden. Gewalt und Rücksichtslosigkeit nehmen überhand. Egoismus wird immer wichtiger. Alte und bewährte Regeln
des Zusammenlebens zerfallen in Windeseile. Die junge Generation will ihren ultramodernen Lebensstil ohne Bindung und Zukunft.
Die rasende Flut des 21. Jahrhunderts reißt alles nieder, was Sinn und Ziel hatte und vielen Menschen Halt gegeben hat. Niemand scheint mehr fähig zu sein, zu überdenken was in der Welt gerade passiert. Diese schrecklichen Dingen sagen nichts Friedliches voraus. Dadurch wir die Distanz zwischen Menschen immer größer. Viele leben in stiller Verzweiflung und Einsamkeit. Der scheinbare Triumph des stolzen „Ichs“ bringt uns die große Niederlage. Aber Tiefpunkte können für jeden Umdenkenden zu Wendepunkten werden.
»Gute Nachricht für dich: Durch sein Sterben am Kreuz hat Jesus für dich die Tür zum Himmel
aufgeschlossen. Hindurchgehen musst du aber selber!«
