
“Jesus von Nazareth, unabhängig davon, ob man ihn als religiöse Figur oder als historische Persönlichkeit betrachtet, war ein Jude, geboren und lebend in einer jüdischen Gesellschaft des Nahen Ostens vor etwa 2.000 Jahren. Der Begriff „Palästinenser“ existierte in dieser Zeit nicht, weder politisch noch kulturell.
Tatsächlich gab es kein „Palästina“ in der Form, wie wir es heute kennen oder wie es manchmal beschrieben wird. Das Gebiet, in dem Jesus lebte, war Teil des römischen Reiches und wurde als Judäa bezeichnet. Erst nach der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstands im Jahr 135 n. Chr. benannten die Römer die Region in „Syria Palaestina“ um, um die jüdische Identität des Gebiets auszulöschen. Aber selbst damals hatte das nichts mit einem eigenständigen palästinensischen Volk zu tun…… Die Idee eines palästinensischen Volkes in der heutigen Form ist ein modernes politisches Konstrukt, das seine Ursprünge im 20. Jahrhundert hat – im Zuge der Aufteilung des Nahen Ostens nach dem Ersten Weltkrieg durch die Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien. Das Tragen eines Palästinensertuchs ist heute ein starkes politisches Symbol, das oft mit der palästinensischen Sache und – leider – auch mit anti-israelischen Strömungen verbunden ist. Wenn der Papst das Jesuskind in einem solchen Tuch darstellt, sendet er damit eine Botschaft, die nicht nur historisch ungenau, sondern auch politisch heikel ist.” (Guy Katz, deutsch-israelischer und jüdischer Professor für International Business Management an der Hochschule München)
Die katholische Kirche war auch kurz davor, Greta Thunberg quasi heilig zu sprechen. Und nun, nachdem diese sich als Antisemitin outete, steht die Kirche ziemlich gelackmeiert da. Einfach nur peinlich, wenn sich christliche Kirchen in Politik einmischen. Die katholische Kirche hat im Laufe ihrer Geschichte wahrlich viele Gräueltaten und Grausamkeiten zu verantworten, von der Inquisition bis hin zu Hexenverbrennungen, allerdings machen selbst alle kumulierten Verbrechen der Kirche in den letzten 2000 Jahren nur einen Bruchteil dessen aus, was die Anhänger jener Religion, der der Papst hier mit dem Palästinensertuch huldigt, in den letzten 25 Jahren angerichtet haben. Trotzdem scheint bei ihm wohl das Prinzip gleich und gleich gesellt sich gerne zu gelten. Man kann über so viel Naivität und Geschichtsunkenntnis nur den Kopf schütteln und froh darüber sein, schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten zu sein, um das nicht mehr mitverantworten zu müssen. Auch das bitte beachten ,es hat ein palästinensisches Volk nie gegeben und gibt es auch heute nicht. Das ist eine Erfindung von Arafat und dem Spiegel.
Die Bibel fordert echte Christen heraus, aus diesen Staatskirchen auszutreten:
„Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“ Offb.18,4
