In einer Studie in Harvard in den 1950er Jahren brachte Dr. Curt Richter Ratten in einen Wasserbecken, um zu testen, wie lange sie im Wasser schwimmen könnten.
Man wusste, im Durchschnitt würden die Ratten aufgeben und nach 15 Minuten versinken und ertrinken.
Doch kurz bevor sie wegen Erschöpfung aufgegeben wollten, nahmen die Forscher sie aus dem Wasser, sie trockneten sie ab, sie ließen sie einige Minuten ruhen – und gaben sie dann wiederum ins Wasser.
Frage, wie lange haben die Ratten im zweiten Versuch ausgehalten?
Erinnern wir uns- sie waren erst vor wenigen Minuten bis zum bis zur Erschöpfung im Wasser geschwommen.
Wie lange haben sie im zweiten Versuch ausgehalten?
Nochmal 15 Minuten?
oder nur 10 Minuten?
oder gar 5 Minuten?
Nein!
60 Stunden haben sie ausgehalten!
Das ist nicht übertrieben.
Es stimmt! sie konnten 60 Stunden aushalten.
Die Schlussfolgerung daraus war, dass die Ratten glaubten, dass sie irgendwann gerettet werden würden. Sie hatten Hoffnung, dass jemand sie wieder raus nimmt.
Schlussfolgerung für uns:
Wenn die Hoffnung die erschöpften Ratten so lange schwimmen lässt, was könnte der Glaube an das Eingreifen Gottes für Kraft in dir freisetzen? Noch mehr Kraft gibt dir der Glauben an den Schöpfer, der Erhalter und den Erlöser. Hoffnung setzt unvorstellbare Kräfte frei.
Egal in welcher Not du bist. Der Herr wird eingreifen, er wird dich erretten, er wird kommen. Er kommt bald.
Autor unbekannt Der Mensch lebt 40 Tage ohne Essen, vier Tage ohne Wasser, vier Minuten ohne Sauerstoff, aber keine Sekunde ohne Hoffnung.
Hoffnung – was ist das eigentlich? Die folgende, von Willi Hoffsümmer überlieferte kleine Anekdote umschreibt, was mit Hoffnung gemeint ist: „Ein protestantischer Missionar arbeitete schon jahrelang bei den Papuas in der Südsee. Bei der Bibelübersetzung in die Sprache der Einheimischen fand er nicht den rechten Ausdruck für das Wort ‘Hoffnung’. Er suchte lange nach diesem Begriff, bis er eines Tages sein neugeborenes Kind zu Grabe tragen musste. Ein Papuajunge, der zusah, wie der Vater seinen Sohn begrub, sagte zu dem Missionar: „Ich sehe dich gar nicht weinen.“ Darauf der Vater: „Warum denn, wir werden uns wiedersehen. Unser Kind ist bei Gott.“ Und der Junge für sich: „Ja, ich hörte es. Ihr Christen schaut über den Horizont hinaus.“ – Über den Horizont hinausschauen … Ja, jetzt wusste der Missionar, wie er das Wort ‘Hoffnung’ zu übersetzen hatte.“ Dank Jesus Christus sehen wir über den Horizont hinaus. Daniel Eschbach
