Wenn “die Welt aus den Fugen” gerät, zeigt sich, was uns wirklich trägt: NICHTS IN DIESER WELT. Das sehen wir konkret im Drama der Ukraine. Welche Antwort gibt es darauf?
Die Bibel zeigt uns den einzigartigen Weg: “Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken …“ (Psalm 46,1-2). Diese Wahrheit gilt es neu zu entdecken! Denn sie ist der einzige Fels, der dem Sturm ds Bösen und des Todes gewachsen ist.
Darüber hinaus wissen bibelorientierte Christen, dass es Gottes Plan ist, dass sich das Böse in der Welt zuspitzt. Jeder Mensch muss erleben, dass die politische Eigenmächtigkeit keinen Frieden garantieren kann. Es gibt immer irgendwo Verrückte, so dass die Offenbarung sogar betont, dass der Friede von der Welt genommen wird (vgl. Offenbarung. 6,4). Jesus selbst beschreibt in seiner Endzeitrede (Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21), dass die letzte Phase der Weltgeschichte geprägt ist:
► von Kriegen und Terror
► von Pandemien
► von Hungersnöten
► von Erdbeben
► von Juden- und Christenverfolgungen
► von Lüge und Verführung
► von weltweiter Ungerechtigkeit
► von moralischem Zerfall und Lieblosigkeit sowie
► Klimakatastrophen usw.
Diese Stressfaktoren sind gleichsam das Rohmaterial, durch das Gott seine Heilsgeschichte mit der Welt vorantreibt. Die Weltkatastrophen sind in biblischer Sicht aber kein Zeichen für einen endgültigen Weltuntergang. Es sind vielmehr die „Wehen” einer NEUEN WELT, die durch Jesu Wiederkunft in Erscheinung treten wird.
Lassen wir uns also überraschen, wohin der Herr unsere Zeit führt. Auch in Kirchen und Gemeinden! Es ist hochspannend, als Zeitzeugen miterleben zu dürfen, was Gott zulässt, was er vorantreibt – oder auch verweigert. Wir sehen z.B., wie der Unkrainekrieg, den wir verabscheuen (!), die ganze Welt aufbringt – UND ZUGLEICH EINT. Das hat die gesamte Politik bisher nicht geschafft. Diese Einheit ist vermutlich der Schub in ein neues Zeitalter, was Politiker täglich bestätigen. Das Zeitalter des Antichristen?
Bei aller Tragik dieser Tage: Als Christen sollten wir beten, helfen – und umso mehr lernen, dem Gott der Geschichte zu vertrauen. Alles liegt in seiner Hand. Am Ende steht jedenfalls die Wiederkunft Jesu Christi, die Vollendung der Gemeinde und der Einstieg in die faszinierende Dimension seines triumphalen Reiches.
Allerdings: Wer Gott ablehnt und Jesus als den einzigen Retter seines Lebens ignoriert, geht hoffnungslosen Zeiten entgegen. Darum: “Heute, so ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht.”
