Wie jeder Glaube hat auch die Evolutionstheorie ein Glaubensbekenntnis: Ein Bekenntnis zum Irrtum.

– Ich glaube an die Macht des Zufalls, an etwas, wofür keine Ursache, kein Zusammenhang und keine Gesetzmäßigkeit erkennbar ist.

– Ich glaube an die Macht der Mutation, daran, dass entgegen den Erkenntnissen der Genetik und den Mendelschen Gesetzen mit ihrer Hilfe neue biologische Arten entstehen.

– Ich glaube an die Macht der Selektion, d.h. daran, dass Selektion nicht nur aus vorhandenen Wesenseigenschaften ausliest, sondern wirklich neue Merkmale hervorbringt.

– Ich glaube, dass das Zusammenspiel zwischen Zufall, Mutation und Selektion jenen Optimierungsprozess darstellt, durch den sich aus anorganischen Molekülen die Bausteine des Lebens bis zur lebensfähigen Zelle entwickelt haben, und dass der gleiche Prozess auch für die Entwicklung von der Urzelle bis zum heutigen Menschen verantwortlich ist.

– Ich glaube, dass weder bei der Entstehung des Lebens noch bei der Entstehung des Menschen eine Intelligenz gewirkt hat und wirkt.

– Ich glaube an Wunder, nämlich daran, dass durch den Urknall, also eine Explosion, hochgradige Ordnung, dass durch Zufall Leben aus unbelebter Materie und durch Zufall der genetische Code und die Naturgesetze entstanden sind.

– Ich glaube an die Evolution, obwohl sie drei große Lücken in der Entwicklung nicht schließen kann – die Lücke zwischen dem Nichts und der Materie, die Lücke zwischen toter Materie und Leben und die Lücke zwischen Tier und Mensch.

– Ich bin mir bewusst, dass die Fossilien stabile, vollentwickelte Formen zeigen und die Übergänge zwischen den Arten fehlen, die es eigentlich massenhaft geben müsste. Ich bekenne, dass man dadurch den Eindruck gewinnen könnte, es habe gar keine Entwicklung stattgefunden.

– Es ist mir bewusst, dass die Evolution keine Antwort geben kann auf die Frage nach dem „Warum“ und „Weshalb“ der Existenz von Liebe, Frieden, innerer Freiheit, Geduld und Moral.

– Ich glaube, dass der Optimierungsprozess für den Menschen noch nicht zu Ende ist und dass alles ausgeschaltet werden muss, was diesen Optimierungsprozess behindert. Dazu gehören auch der christliche Glaube und der Glaube an einen Schöpfergott.

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