Keiner will den Sohn

Ein amerikanischer Kunstliebhaber hatte sehr schöne und wertvolle Bilder in seiner Sammlung. Einer mit dem er diese Leidenschaft teilen konnte, war sein Sohn. Als dieser in den Krieg nach Vietnam zog, opferte er sein Leben für das der Kameraden. Als der Vater erfuhr, dass der Sohn, den er so geliebt hatte tot war, überkam ihn eine abgrundtiefe Trauer.

Es war ein paar Wochen danach, da klingelte ein Soldat an der Tür des Kunstliebhabers. In seiner Hand trug er ein großes Bild: „Ihr Sohn rettete vielen Kameraden das Leben. Aber er trug mich auf seinen Schultern, als ihn die tödliche Kugel traf. Er hat oft über Sie und Ihre Vorliebe für Kunst geredet.“ Dann übergab er das Bild, das sich als ein Porträt des Sohnes herausstellte an den Vater: „Er hätte gewollt, dass sie es bekommen.“

Äußerst genau begutachtete der Vater das Bild. Die ganze Persönlichkeit des Sohnes kam in diesem Porträt zur Erscheinung. Er öffnete seinen Geldbeutel um dem jungen Soldaten Geld zu geben. – „Nein! Es ist ein Geschenk. Könnte ich je  zurückzahlen, was Ihr  Sohn für mich getan hat?“

Der Vater hängte das Bild über seinen Kamin. Jeder Besucher, der hereinkam, war von diesem Bild beeindruckt, für den Vater war es die Krone seiner Sammlung.

Es nahte die Zeit, in der auch der Vater sterben musste. Seine Sammlung seltener, kostbarer Gemälde wurde versteigert. Der Auktionssaal war gefüllt mit reichen Menschen. Der Auktionator eröffnete schließlich die Versteigerung: „Wir  werden mit einem Gebot für das Porträt des Sohnes beginnen. Wer will für dieses Bild bieten?“ Eine peinliche Stille machte sich im  Saal breit. Einer erbarmte sich und drückte das aus, was im Grunde alle dachten: „Wir wollen die berühmten Bilder, lassen Sie dieses Bild aus!“ Der Auktionator bewies Hartnäckigkeit: „Wir beginnen mit einem Betrag von 100 Dollar für dieses Porträt.“ Das arrogante Volk war außer sich: „Wir wollen die echten Meister! Machen Sie mit den echten Bildern weiter!“ Der Auktionator jedoch  blieb bei seiner Forderung.

Von hinten erklang ganz leise die Stimme des Mannes, der über viele Jahre hinweg Gärtner der Familie gewesen war, doch er war nicht sehr reich. Er sagte: „Ich biete zehn Dollar. Ich nehme das Bild des Sohnes.“ Der Auktionator war einverstanden: „Wir haben zehn. Zehn Dollar. Bietet jemand 20?“ Ein Mann aus der ersten Reihe sagte: „Geben Sie`s ihm für zehn, damit wir endlich zu den großen Meistern kommen!“ – „Zehn ist geboten, bietet jemand 20?“ Der Auktionator blickte in eine Menge gelangweilter Gesichter und verkündete endlich: „Zum ersten, zum Zweiten und zum Dritten“, der Hammer fiel: „Verkauft an den Herrn in der Latzhose für zehn US-Dollars!“

Einer der Besucher sprang auf, lief nach vorne und schrie den Auktionator an: „Zeigen Sie jetzt endlich die großartigen Meister!“ Der Auktionator sprach ruhig und besonnen: „Es tut mir leid, aber die Auktion ist beendet.“ – „Aber was ist mit den Gemälden!?“ – „Vor der Auktion teilte man mir eine geheime Bestimmung aus dem Testament mit: Nur das Porträt des Sohnes sollte versteigert werden. Wer immer das Bild bekommen würde, sollte den gesamten Nachlass erben. Der Mann, der den Sohn nimmt, soll alles andere bekommen.“

 

Diese kleine Geschichte macht deutlich, wie Gott denkt. Sein Sohn starb am Kreuz, weil er ein Opfer für die Schuld von Anderen war und Gott, der Vater fragt: „Will jemand den Sohn?“ Hier gilt dasselbe, wie bei der Auktion: Wer den Sohn nimmt, der erhält auch alles andere. „Denn Gott liebte die Welt so sehr, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben erben.“ (Johannes 3, 16)

Im Brief an die Römer steht sogar: „Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Römer 8, 32) Die Erbschaft wird übertragen: „Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.“ (Römer 8, 17)

Willst du den Sohn?

 

 

Quelle: https://www.jesus-online.de/article.php?article=5084

Kommentare

  1. Markus Kenn

    Jesus – die allerbeste Wahl, die es gibt

    Ich selbst war ein so genanntes Schmuddelkind, ein Ausgestossener. Jesus hat mich gewollt, angenommen, so wie ich war. Und ich musste nicht so bleiben, wie ich bin: Ängstlich, depressiv, seelisch kaputt, ohne Hoffnung, voller Sünde ….

    Keiner will den Sohn? – Ich schon! Es mag mich viel kosten (die Freundschaften und Vergnügungen dieser Welt), aber auf alles, worauf ich verzichte, bekomme ich so viel zurück, hundert-, ja, tausendfach. Ich müsste dumm sein, eine solche “Kapitalanlage” aufzugeben. Vor allem Menschlich werde ich verändert.

    Jesus? Ich kann Ihn wirklich nur weiterempfehlen. Und das tue ich. Es war, ist und bleibt die allerbeste Entscheidung meines Lebens!

  2. ali

    http://www.wer-ist-jesus.net

    hier ein kleine kostprobe, wer jesus ist:

    Welche Vollmacht hatte Jesus ?

    Jesus Christus beanspruchte, mit Vollmacht Sünden vergeben zu können 12 . Er hatte Vollmacht, Kranke zu heilen 13 ; er zeigte seine Gewalt über die Natur, als er eine stürmische See beruhigte 14 . Er erklärte, alle Macht über das Weltall zu haben 15 , Macht über den Tod 16 und Macht, die Menschen je nach ihrer Einstellung zu ihm zu richten 17 .

  3. hehe

    der sohn

    hm, wenn ich den sohn hinterher vernichte,… nehm ich gern alles ;D muahahahahahahahahahahhaaaaaa… hehe ;D und wehe, du kürzt das!!!!!!!!!!!!!!!!!! aliiiiiiii!!!!!!!hehehehehehehehehe!!!!!!!!

  4. LittleJon

    nicht so toll die Geschichte

    Also, irgendwie, finde ich die Geschichte nicht so gut, wer schreibt schon so ein komisches Testament? Für mich klingt die Geschichte recht realitätsfremd, auch das das Bild erst die Krone seiner Sammlung war, und es dann keiner wollte. Lässt sich zwar sehr gut auf die Bibelgeschichte übertragen, aber dadurch das sie meiner Meinung nach zu realitätsfremd siit, kann ich den Bibeltext besser kapieren als diese Geschichte.
    Wie gesagt, die Geschichte ist nicht schlecht, also etwa so wie eine theoretisch richtige aber schwer verständliche Erklärung einer Matheaufgabe.

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