Claudia

Vor mehr als 20 Jahren erblickte ich in Dresden das Licht der Welt und wurde von meinen Eltern in Empfang genommen. Sie waren (und sind noch) echt gute Eltern, die sich liebevoll um mich und meine Schwester kümmerten und viel mit uns unternahmen. Nach der Ausreise in den Westen kamen wir nach München. Wir zogen öfter um und ich fand überall schnell Freunde und fühlte mich geborgen. In der höheren Schule wurde ich allerdings immer öfter ausgegrenzt und begann auch selber anderen Leid zuzufügen, indem ich sie beleidigte, oder verlachte. Ich wurde Opfer und Täter zugleich.


Eines Tages entdeckte ich einen besonderen Reiz – Klauen ohne erwischt zu werden (allerdings wurde ich nach einigen Jahren erwischt, was mir einen gehörigen Denkzettel verpasste). Ich konnte irgendwann nicht mehr in eine Drogerie gehen, ohne irgendetwas – egal was – in meiner Tasche verschwinden zu lassen.


Auch die Drogen hielten Einzug in mein Leben. Ich wollte total cool sein, fuhr Snowboard, ging am Abend fort, kiffte und meine Hosen konnten nicht tief genug in den Kniekehlen sitzen. Ich hatte durch den Haschkonsum öfter Angstzustände und hinter meiner coolen Maske verbarg sich eine totale Unsicherheit, doch dies gestand ich mir natürlich nie ein.


Vor zwei Jahren im April, nachdem ich recht viel Stress durch Arbeit, Freunde etc. hatte und mein Shitkonsum beträchtlich gestiegen war, veränderte sich alles: In der Fachsprache nennt sich solch ein Zustand Psychose, doch für mich war es das Erwachen in einer neuen Welt. Ich hatte die Gewissheit, dass Gott mich zur Weltrettung berufen hatte. An dieser Stelle ist kein Platz für Details, aber ich war total verstrickt in unrealistische, verwirrende Gedanken und Gefühle und lief von zu Hause weg. Nach drei Tagen wurde ich dann vom Notarzt aufgegriffen, und nach einer kurzen Untersuchung nach Hause geschickt. Ich redete nicht, war total daneben und meine Eltern und meine Schwester hatten zu dieser Zeit wohl die größten Ängste ihres Lebens um mich auszustehen.


Meine Eltern sind Atheisten, und hatten nie etwas mit Gott am Hut, doch ich wusste, dass in irgendeinem Schrank ein dickes Buch lag, welches ich mir unbedingt genauer anschauen wollte. Es war eine Bibel in altdeutscher Schrift. Nun las ich jeden Abend in diesem Wälzer und es war mir irgendwie klar, dass dieses Buch die Wahrheit beinhaltete.


In dieser Zeit lernte ich Coni (eine ehemalige Klassenkameradin) näher kennen, die von den Vorfällen gehört und mich sofort besucht hatte. Sie war einfach da, und bezeugte durch ihre fröhliche und hilfsbereite Art ihren Glauben an Jesus Christus. Im Neuen Testament las ich dann von Jesus, und konnte erst mal nichts mit ihm anfangen. Ich glaubte daran, dass sein Leben etwas mit meinem zu tun haben musste, wusste aber nicht inwiefern.


Dann fand ich eine CD von Nightlightstation, die mir irgendwann mal jemand zugesteckt haben musste und hörte sie an. Es war von einer Frau die Rede, die Jesus persönlich kennen gelernt hatte. Jesus sprach zu ihr:


„[…] Jeden, der von diesem Wasser trinkt, “ – sie waren bei einem Brunnen – „wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit […]“ die Frau antwortete: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste […]“ (Johannes 4,13-15)


Danach spricht er sie auf ihre Sünden an, und sie antwortet ihm ehrlich von ihrer Schuld.


Der Sprecher erklärte daraufhin, dass jeder Mensch, der zu Gott kommen will, seine Sünden ehrlich vor ihm bekennen und ihn um Vergebung bitten muss (darf), denn:


„Gottes Gerechtigkeit aber durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Jesus Christus ist. Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort […]“ (Römer 3,22-25)

Das tat ich dann auch, und fing an, mit Gott zu reden. Ich gestand Ihm meine Schuld, dankte für seine Rettung und bat Ihn in mein Leben zu kommen und mir zu helfen. Gott fing an in mir zu wirken und Er ließ mich spüren, dass Er mich liebt und mich festhält in Ängsten und Zweifeln.


„Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen.“ (Psalm 116,1)


Ich dachte oft, dass ich es nicht schaffe, weiterhin Gott zu gehorchen und Ihm zu glauben, aber Er hat mich bis heute festgehalten und mir geholfen.


„Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich zu finden.“ (Psalm 46,2)


Er hat mir versprochen, dass ich bei Ihm sein werde in Ewigkeit, weil ich an Ihn glaube und Seine Rettung angenommen habe und dieses Leben mit Ihm fängt schon hier an:


„Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)


Gott liebt dich und will nicht, dass du verloren gehst, sondern dass du gerettet wirst! Also, denk mal darüber nach, denn das Angebot der Rettung steht für jeden Menschen. Lauf nicht daran vorbei, sondern beschäftige dich mit dem, was Gott sagt in – der Bibel.


Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, dann schreib mir einfach einen Leserbrief!

Kommentare

  1. ali

    „Ich hab doch gar nichts Schlechtes getan“: Viele Menschen denken, Sie könnten sich den Weg in den Himmel verdienen. Gute Werke, die sie Zeit ihres Lebens tun, werden die schlechten schon aufheben und somit die Pforte des ewigen Himmels öffnen. Doch so lobenswert ihr Einsatz auch sein mag: Sie laufen damit, wie auch zum Beispiel im Buddhismus und Hinduismus, nur der Hoffnung auf ihre Erlösung nach.
    Nichts zu verdienen
    Die Bibel erlaubt niemandem, seinen Weg in den Himmel zu verdienen. Sie sagt, dass gute Werke nichts damit zu tun haben, ob jemand in die richtige Beziehung zu Gott tritt. Denn diese Beziehung ist nichts, was wir uns verdienen könnten. Gott hat in seiner Gnade bereits alles für uns Menschen getan: „Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigener Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann“ (Die Bibel, Epheser, Kapitel 2, Verse 8-9).
    Wenn unsere ewige Erlösung auf Werken beruhen würde und wir sie erfolgreich verdienen könnten, dann wäre Gott unser Schuldner: Er bliebe uns etwas schuldig. Doch die Bibel sagt unmissverständlich: Gott kann keinem Menschen auf diese Art und Weise verpflichtet sein (Römer, Kapitel 4, Verse 1-3). Aufgrund unserer Schuld stehen wir in einem ganz anderen Status vor ihm.
    Vergleich mit Jesus
    Es ist für uns alle unmöglich, den Himmel durch unsere eigenen Taten und ohne Jesus Christus zu erreichen. (Foto: Pier von Catalina).
    Der einfache Grund dafür ist, dass Gott einen vollkommenen Massstab hat, und Menschen hingegen haben gesündigt und erreichen dieses Ziel nicht. Wir vergleichen uns gerne mit anderen und haben das Gefühl, dass wir dann gar nicht so schlecht sind. Aber Gott vergleicht uns mit Jesus Christus, der ohne jeden Fehler war. Ihn können wir bei Weitem nicht erreichen. Keiner kann das – ohne Ausnahme.
    Ein Beispiel: In Südkalifornien liegt vor der Küste eine Insel namens Catalina, 26 Meilen vom Pier von Newport Beach entfernt. Nehmen wir an, eines Tages stehen drei Männer am Ende der Pier. Der erste ist ein armer Schlucker, schmutzig, krank, lebt auf der Strasse. Der zweite ist ein gut verdienender Durchschnittstyp und der Dritte fein, aufrecht eine Stütze der Gesellschaft. Plötzlich springt der erste von der Pier, anderthalb Meter weit ins Wasser. Die anderen beiden rufen: „Was tust du da?“ Der Mann ruft zurück: „Ich springe nach Catalina!“ Der zweite Mann sagt: „Ich kann das besser!“ Er landet drei Meter weit draussen, mehr als doppelt so weit wie der erste. Der dritte Mann lacht verächtlich. Er nimmt 50 Meter Anlauf und landet sechs Mal so weit draussen.
    Weit vom Ziel entfernt
    Anschliessend fischt die Küstenwache die drei aus dem Wasser und fragt, was sie da tun. „Wir springen nach Catalina“, antworten diese. Der Mann von der Küstenwache kann nur den Kopf schütteln: „Ihr habt euer Ziel immer noch um sechsundzwanzig Meilen verfehlt!“ Obwohl der eine denkt jeweils besser zu sein als der andere – oder zumindest genauso gut –, ist er immer noch weit entfernt von dem Ziel. Es ist für jeden unmöglich, von der Pier nach Catalina zu springen, und es ist für jeden unmöglich, den Himmel durch seine eigenen Taten und ohne Jesus Christus zu erreichen. Wie Jesus selbst ausgedrückt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich“ (Johannes, Kapitel 14, Vers 6).

  2. mund_el

    und was macht dich da so sicher?

    ich meine: wie kannst du sagen, dass alle Menschen, die sehr viel gutes tun und ihr Leben zu 90% so leben, wie es in der Bibel ist mit purer Nächstenliebe und Selbstaufgabe in dieser Welt nicht in den Himmel kommen? denkst du wirklich gute Moslems oder Buddhisten werden nicht in sein Himmelreich aufgenommen? denkst du wirklich Gott ist so dumm? ich denke dein Gottesbild ist ein anderes, wie meines, aber ich denke Gott wird die Menschen nach ihrer Güte, ihrer Reue und Hingabe beurteilen und nicht nach ihrer Religion und möglicherweise auch nicht nach ihrem Glauben, denn wenn er ein so guter und verständnisvoller Gott ist, wie du sagst (und wie ich auch glaube), dann wird er nicht Menschen, die durch gewisse Umstände (die weder du noch ich kenne) nicht die Gnade haben den Weg des Glaubens zu gehen, fallen lassen, solange sie sich in seinem Sinne (auch wenn sie möglicherweise gar nicht bewusst in “seinem” Sinne handlen) verhalten und entscheiden…

    …eine Antwort von dir erfüllt mich mit Erwartung und Spannung 🙂
    Raimund

  3. ali

    ja, was ist denn nun glaube?
    hier eine versuchte antwort.

       Was versteht man unter “glauben” ?

    “Glauben heißt: nicht wissen”, sagen viele Menschen. “Ich glaube, daß morgen das Wetter gut wird”, ist ein oft zu hörender Satz. Also versteht man unter “glauben” ein Vermuten, ein Für-wahr-Halten, ein sehnsüchtiges Wünschen oder Hoffen. Das Wort “Glauben” hat im Laufe der Jahrhunderte eine Abwertung erfahren. Es ist von einem grundlegenden Begriff zu einem Ausdruck für vages Hoffen mit geringer Wahrscheinlichkeit der Erfüllung geworden.

    Was versteht man aber unter “an Gott glauben” ?

    Wenn Menschen davon sprechen, meinen sie meistens: Ich nehme an, daß Gott existiert. Ihr “An-Gott-Glauben” steht bestenfalls in einer Beziehung zu ihrer Religiosität – manche vermuten nur, daß Gott da ist – andere wünschen oder hoffen es – wieder andere halten es jedoch für unwahrscheinlich – und schließlich gibt es Leute, die von Gottes Existenz überzeugt sind, wenn sie auch keine Vorstellung von ihm haben. Es wird eine Vielfalt von Antworten gegeben. Den wirklichen Sinn von “glauben” erfassen sie aber alle nicht.

    Hat das Wort “glauben” denn noch einen tieferen Sinn?

    Ja, denn unser Wort “glauben” ist aus dem altdeutschen Wort “geloben” entstanden. Wenn zwei Menschen sich gegenseitig Treue geloben, so glauben sie einander. So verstanden handelt es sich beim “Glauben” um ein Sich-Öffnen für eine andere Person, um ein “Sich-Anvertrauen”. Zugleich setzt man uneingeschränktes Vertrauen in die Aufrichtigkeit des anderen Menschen.

    Natürlich enthält solches “Glauben” auch den Wunsch, mit ihm im Gespräch zu sein, mit ihm zu planen, zu arbeiten und mit ihm Gemeinsames erleben zu können. Glauben ist also eine Lebenshaltung und prägt unser Denken.

    Ist Glauben aber nicht doch unzuverlässiger als exaktes Denken?

    Unzuverlässiger als exaktes Denken ist das Vermuten, das Wunschdenken oder Für-wahr-Halten unbegründeter Thesen. Damit aber hat das in der Antwort auf die vorige Frage beschriebene Wort “Glauben” nichts zu tun. Als zuverlässig erweist sich exaktes Denken, wenn seine Ergebnisse sich auf die Probe stellen lassen.

    Dieser Schritt vom Denken zum Erfahren setzt erwartungsvolles Vertrauen-Wollen voraus. In manchen Bereichen des Alltags ist uns das eine Selbstverständlichkeit: Ein zu Hause studiertes Kursbuch überzeugt mich noch nicht von der Zuverlässigkeit der Bahn, sondern erst wenn ich in den erwarteten Zug einsteige, gelange ich an mein Ziel. Ein Wegweiser an einer Straße erweist sich mir in der Regel als zuverlässig, nicht wenn ich nachdenklich davor stehenbleibe, sondern wenn ich in die angezeigte Richtung fahre. Will ich mich von den Fahreigenschaften eines Autos überzeugen, gebe ich mich nicht mit dem Studium der technischen Daten in der Betriebsanleitung zufrieden, sondern ich setze mich zu einer Testfahrt in den Wagen.

    In diesen wie in vielen anderen alltäglichen Begebenheiten bringt erst ein Mich-Anvertrauen, nämlich der Glaube, ein zuverlässiges Ergebnis. Das exakte Denken geht dabei den Schritt durch das Experiment bis zum Ergebnis mit.

    C. F. von Weizäcker spricht davon, daß ohne Vertrauen in naturwissenschaftliche Zusammenhänge Forschung nicht möglich sei. Wissenschaftlich-technisches Denken kommt genauso wenig wie der Freivortrieb beim Brückenbau ohne Vertrauen auf konkrete Erfahrungen zu brauchbaren Ergebnissen.

    Entspricht solches Glauben etwa dem christlichen Glauben?

    Jesus Christus forderte zu genau solchem Glauben in bezug auf seine Person auf 1 . Er bietet allen die Möglichkeit an, sich von der Zuverlässigkeit seiner Aussagen über den Menschen, über Gott und seinen Plan mit dieser Welt selbst zu überzeugen. Noch mehr: Durch das persönliche Erfahren der Zuverlässigkeit dieser Aussagen kann jeder bis heute die Gottessohnschaft der Person Jesus Christus erkennen 2 .

    Das Vertrauen darauf, daß dieser Jesus Christus in seiner Person und mit seinem ganzen Leben, Sterben und Auferstehen das Handeln Gottes ist, ist das Zentrum des christlichen Glaubens 3 . Im Hebräisch der Bibel wird vom Glauben auch in dem Sinn gesprochen, daß es ein Vordringen zum Wesen ist. Der Glaubende bleibt also nicht beim Unwesentlichen stehen 4 .

    Wie kann man denn zu solchem Glauben gelangen ?

    Wer auch immer Verlangen danach hat, eine persönliche Vertrauensbeziehung zu Gott zu erhalten, wird merken, daß die Verbindung zwischen uns Menschen und Gott offensichtlich nicht intakt ist. Aber hinter dieser Tatsache steht kein Punkt. Gott hat von sich aus den Weg zu uns Menschen gesucht und freigemacht. Wie, davon gibt uns die Bibel Kenntnis. Im Bild gesprochen: Durch sein Handeln in Jesus Christus hat Gott uns angerufen. Glauben heißt nun “den Hörer abnehmen” und hören wollen, was Gott uns sagt, und danach tun 5 . Glauben schließt das hörende Beten ein.

    Welche Informationen hat Gott von sich gegeben?

    Gottes Weg zu uns war es, in seinem Sohn Jesus Christus eine Zeitlang unmittelbar unter uns Menschen zu leben. Alle Informationen über Gott werden von Jesus Christus ausgesprochen. Und mit seinem Wort hat er sein Leben verbunden. Jesu Tod am Kreuz ist Gottes entscheidende Information an uns 6 . Man kann aus eigener Kraft nicht in die Gemeinschaft mit Gott kommen, weil unser Leben von Anfang an im Losgelöst-sein, im Getrenntsein von Gott, in der Sünde verläuft 7 . Gott aber wendet sich uns zu, indem Jesus Christus an unserer Stelle in seiner Hinrichtung am Kreuz den Tod starb, den wir wegen unserer Sünde verdient haben 8 .

    Wie soll ich auf diese Informationen reagieren ?

    Es gilt, Gott darauf zu antworten. Das ist möglich im Gebet. Ich darf mit ihm über meine Sünde und all ihre Folgen in meinem Leben sprechen und ihn um Vergebung bitten 9 . Und Gott vergibt dem, der ihn aufrichtig bittet, und schenkt ihm einen völligen Neuanfang für sein Leben, befreit von jeder Vorlast. Wer das erlebt, für den ist das Danken nichts Ungewöhnliches, und er wird sein Leben Schritt für Schritt durch den ständigen Austausch mit Jesus Christus durchdringend erneuern lassen 10 .

    In welcher Weise wirkt der Glaube auf mein Leben ?

    Glauben schließt solches Vertrauen, Zutrauen und Sich-Anvertrauen ein. Solches Glauben verändert und erneuert mein Leben von Grund auf, weil ich dann einen neuen Herrn habe.
    In der Befehlszentrale meines Lebens hat ein Kommandowechsel stattgefunden. Ich stehe unter der Anweisung und dem Energiezustrom von Jesus Christus, wenn ich ihm als meinem Befreier von meiner Sünde und als meinem alleinigen Herrn Treue gelobt habe 11 .

    Mein Glaube an Gott den Herrn besteht also nicht in einem bloßen Für-wahr-Halten der Existenz Gottes, sondern in dem Entschluß, Gott mein Leben zur Verfügung zu stellen. Durch Gehorsam zu Gottes Wort lasse ich mich zu einem Werkzeug in seiner Hand umgestalten 12 . Glaube steht also nicht still bei einem Wunschdenken über Gott, sondern verändert und bewirkt ein Wachstum 13 . Glauben im Sinne der Bibel ist ein Von-Christus-Ergriffen-sein 14 , ein Lebensweg im Gehorsam gegenüber ihm 15 . Und mein Herr Jesus Christus stellt sich zu meinem Glauben, indem er mir für meinen Glaubensweg immer neu den Mut, die Kraft, die Gewißheit und die Bestätigung gibt. Solches Glauben läßt sich nicht diskutieren, sondern nur leben 16 !

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen: 1 Johannesevangelium 3, 36  9 Johannesevangelium 6, 37  
    2 Johannesevenagelium 7, 17  10 Römerbrief 12, 2
    3 1. Korintherbrief 15, 12 – 19  11 Apostelgeschichte 9, 1 – 20
    4 1. Mose 15, 6  12 Philipperbrief 2, 13
    5 Matthäusevangelium 7 24 – 27  13 2. Thessalonicherbrief 1, 3
    6 Epheserbrief 2, 14 – 18  14 Philipperbrief 3, 12 – 14
    7 Römerbrief 3, 23  15 Hebräerbrief 11, 8
    8 1. Petrusbrief 2, 24  16 Apostelgeschichte 16, 31

  4. Josch

    Was ist Glaube?

    hallo Ali,
    ich habe  eure  “Gott.de”-Internetseite
    gefunden und finde die Idee prinzipiell gut.
    Wenn ich aber die Leserbriefe durchschaue und die interessanten Fragen lese, bin ich persönlich etwas
    traurig über die Antworten. Gott wird als so klein dargestellt. Ihr beantwortet grundsätzlich eine Frage
    mit “..so und so ist es…”, so nach dem Motto:
    nicht verzagen, Ali fragen.
    Schöner wäre es, wenn ihr schreiben würdet:”Ich glaube,dass  dieses oder jenes sich so verhält, weil die Bibel sagt…”
    Schließlich wissen wir nichts, wir können nur glauben.
    Gott ist und bleibt unbegreiflich für uns Menschen, sonst wäre er ja nicht Gott, wenn man ihn völlig erfassen könnte. Uns geht es wie dem kleinen Jungen am Meer, der eine Mulde in den Sandstrand gräbt, und mit einer Muschel Wasser in die Mulde schöpft, mit dem Ziel, das Meer in die Mulde zu bekommen. Der hl. Augustinus sagt dazu, dass wir ebensowenig Gott in unseren kleinen Verstand befördern können.
    Wir haben vielleicht den Glauben an Gott, und das ist schon was tolles, so “eine Mulde voll Wasser”.
    Diese Mulde (unser Wissen über Gott) ist für uns schon absolut riesig, gigantisch, unfassbar, voller Wunder und wunderschön, aber was, im Vergleich zum Meer?
    Wenn also jemand Ali die Frage stellt:”Kommen alle Nichtchristen in die Hölle?”, finde ich es ganz schön mutig von Ali, nicht zu sagen:”Ich weiß es nicht!” Natürlich kann man mit Bibelzitaten argumentieren, und Joh. 14,6 zitieren:”Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.” Wer ist “mich”? Natürlich Jesus, oder sagen wir die Liebe, oder Das Gute….,
    das es in allen Menschenrassen gibt und auch nicht gibt.
    Ali hat mich noch zum schmunzeln gebracht mit seiner Antwort:” Du kannst ja auch nicht mit dem Auto nach Amerika, egal wie du dich anstrengst, es geht nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff… also doch mehr als nur eine Möglichkeit?
    Jesus hat oft genug selbst gegen die damaligen Regeln verstossen, wenn es darum ging, Gutes zu tun.
    Die Liebe, was er selbst als höchstes Gebot ansieht, steht über allen Regeln und Vorschriften, und er sagt selbst:”Der Sabbath ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbath”, als er verbotener-
    weise einen Menschen an diesem Tag heilt.
    Sind also gute, liebende Nichtchristen für alle Zeit verloren?
    Herzliche Grüße
    Josch

  5. ali

    danke für deine ehrliche frage.
    du machst dir gedanken über gott. das ist wunderbar. leider
    hast du einen kleinen denkfehler in deinen gedanken.
    1. wir menschen sind grundsätzlich durch unsere sünde getrennt von gott. und zwar jeder. egal, welcher religion
    er angehört. egal, ob er viel oder wenig sündigt.
    2. wir haben kein recht in den himmel zu kommen. warum auch?
    wir begehen täglich sünden gegen gott. wir leben nach unserem willen.
    wer fragt schon nach gott? ach ja? wenn eine kathastrophe oder ein unglück auf der welt war, dann denken wir an gott.
    dann ist er schuld. wer denn sonst?
    3. dennoch liebt uns gott. er hat sogar seinen sohn auf die erde geschickt. jesus hat ein unvergleichliches leben der liebe und hingabe an gott und die menschen gelebt.
    aber sein dienst dauerte nur drei jahre, dann haben wir ihn umgebracht. dennoch liebt uns gott. gott liebt die mörder seines sohnes. unvorstellbar.
    4. jeder mensch, der jesus sein leben und seine sünde ausliefert, bekommt vergebung und kann somit in den himmel.
    wenn ein mensch keine vergebung seiner sünden hat, kann er auf keinen fall in den himmel. sonst geht es im himmel so ab, wie hier auf der erde. sünde ist nämlich eine ansteckende krankheit. sie breitet sich rassend aus.
    darum kommen nur gereinigte menschen in den himmel.menschen ohne sünde.
    5. jeder kann zu gott kommen. aber nur auf dem weg, den gott
    will.  dieser weg heisst nur jesus, nicht buddha, nicht mohamed oder dalai lama. lies dazu johannes 14,6
    nach amerika kannst du auch nicht mit dem auto fahren. auch wenn du es noch so willst. es geht nicht. es ist der falsche
    weg. nur mit dem schiff oder dem flugzeug geht es nach amerika. religion ist der eigne weg des menschen. religion kommt vom menschen. allerdings führt ihr weg nicht zu gott,
    sondern in die irre.
    jesus ist der einzige der unsere sünde tragen kann, denn er
    war ohne sünde.
    du kannst dein leben heute in die hände gottes legen und diesen weg in den himmel antreten.
    gott segne dich
    ali

  6. amadito

    Gott der Vater

    Hallo,

    nach den Tod meines Großvaters habe ich viel über Gott und die Welt nachgedacht. Ich habe viele Fragen, die mich auch auf “gott.de” geführt haben.
    Ich habe eure Lebensberichte gelesen und möchte “euch” mal folgende Fragen stellen:
    So wie ihr es darstellt, muss man den Weg gehen, den ihr geht, um glücklich zu werden und in den Himmel zu kommen.
    Wie versteht sich das mit dem Gott der Liebe, dem Vater. Lässt ein Vater seine Kinder im Stich, wenn sie sich von ihm abwenden, einen “falschen” Weg gehen?
    Was ist mit Nicht-Christen. Kommen die alle in die Hölle? Keine Chance auf den Himmel? Weil sie das Pech hatten, dass sie als Moslems oder als Juden, Buddhisten o.ä. auf die Welt gekommen sind?
    Kann es das sein?
    Ich warte gespannt auf Antwort.

    Amadito

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