Ich möchte mich einmal auf den Leserbrief von Munchkin beziehn. Es stimmt, keiner kann Gott sehen, aber wir sehen Gott in seiner Schöpfung. Ich habe nicht gesehen, wie die Erde gemacht wurde, aber sie ist da und ich weiß, dass sie gemacht wurde. Wer sonst, ausser Gott, ist in der Lage etwas so Großartiges zu erschaffen? Ich sehe auch ein Auto. Ich habe nicht gesehen, wie dieses Auto gemacht wurde, aber ich sehe das Auto und weiß, jemand hat es zusammen gebaut. Warum können viele Menschen Gott kein Vertrauen entgegenbringen? Ich weiß es ist schwer und ich habe selbst jahrelang gezweifelt, aber als ich Gott gefunden haben und in meinem Innern gespürt habe, war das ein wunderbares Erlebnis. Vielleicht können manche das nicht verstehen, aber ich sage Euch, gebt die (heimliche) Hoffnung nicht auf. Liebe Grüße an das Soulsaver-Team, laßt Euch nicht unterkriegen!!!!
Wenn dir jemand von einem großen Schatz erzählt, wie wirst du darauf reagieren? Vertraust du blind und ziehst los? Schaust du dir den Überbringer dieser Botschaft erst einmal genauer an? Prüfst du seine Aussage? Verwirfst du die Botschaft gleich als unglaubwürdig?
Erst wenn du den Schatz in den Händen hältst, hast du vermeintlich einen Beweis, es sei denn, du hast Zweifel, ob dieser Schatz echt ist. Also musst du dich an jemanden wenden, der Fachmann ist und den Wert und damit den Wahrheitsgehalt des dir Berichteten benennen kann. Doch ist dessen Aussage auch glaubwürdig? Und wenn viele andere ebenfalls von diversen Schätzen berichten, erhöht das das Vertrauen? Oder wächst gar die Skepsis?
Mit Gott ist es wie mit diesem Schatz: Die Sache mit Wissen und Gewissheit ist nicht so einfach. Und doch nimmt Gott auch solche Fragen sehr ernst. Nathanael hörte vom Philippus von Jesus dem Messias und zweifelte. Philippus lud in ein “Komm und sieh”. Schau dir den an, von dem als Erlöser berichtet wird. Und Nathanael ging hin und sah, und Jesus hieß ihn willkommen (Johannes 1,43-50).
nikodemus.de
Nur soviel, nicht jeder, der Judo lernt (was nichts weiter als eine Selbstverteidigungstechnik) ist, kommt auch nur irgendwie mit einer anderen Religion in verbindung – man kann es auch übertreiben. Und Interessant ist doch zum Beispiel, dass es uns im Abendland wirtschaftlich schlechter geht als den Japanern und vor allem den Amerikanern, welche durch alle Kulturen besudelt wurden. Die Argumentation ist vollkommen falsch. Und wisst ihr, weshalb es so viele Christen in Indien gibt, weil sie missioniert wurden, teilweise zwanghaft. Immer daran denken, wer angefangen hat,…
Rudyard Kipling … hat ja auch das Dschungelbuch geschrieben und KIM…
In diesem Gedicht – aus meinem Empfinden heraus – zeichnet er einen Übermenschen – WO bitte ist so ein “Mann” ?
Ich möchte eher beim Wort MENSCH bleiben, egal ob Mann oder Frau…:-)
und dann gibt es dazu auch schöne “Ideen”, wie z.B.:
Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden – gute 24 Stunden.
Oder:
Ich habe die Wahl!
* Nur für heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben nicht mein ganzes Lebensproblem auf einmal anzupacken. Ich kann jetzt etwas tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste es mein ganzes Leben lang durchhalten.
* Nur für heute will ich versuchen, glücklich zu sein, indem ich mir klar mache, dass mein Glück nicht davon abhängt, was andere tun oder sagen oder was um mich herum geschieht. Glück stellt sich ein, wenn ich mit mir in Frieden lebe.
* Nur für heute will ich versuchen, mich auf das auszurichten, was ist – nicht erzwingen, dass sich alles nach meinen Wünschen richtet. Ich will meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit und meine Lebensumstände so annehmen, wie sie kommen.
* Nur für heute will ich auf meine körperliche Gesundheit achten, ich will meine Verstandeskräfte üben, ich will etwas Spirituelles lesen.
* Nur für heute will ich jemandem etwas Gutes tun, ohne dabei entdeckt zu werden – wenn jemand davon erfährt, zählt es nicht. Ich werde mindestens eine Sache tun, die ich nicht gerne tue, und ich will meinem Nächsten einen kleinen Liebesdienst erweisen.
* Nur für heute will ich mich bemühen, zu jemandem, den ich treffe, freundlich zu sein. Ich will rücksichtsvoll sein, leise sprechen und so gut aussehen, wie ich kann. Ich will keine unnötige Kritik Üben und nach Fehlem suchen. Ich will auch nicht versuchen, jemanden außer mich selbst zu verändern, und niemandem Vorschriften machen.
* Nur für heute will ich mir ein Programm machen. Ich will es machen, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz genau befolge. Vor zwei Plagen will ich mich retten: Hast und Unentschlossenheit.
* Nur für heute will ich aufhören zu sagen: “Wenn ich Zeit hätte”. Ich werde nie für etwas “Zeit finden”, wenn ich Zeit haben will, muss ich sie mir nehmen.
* Nur für heute will ich in Stille meditieren, mich dabei auf Gott, wie ich ihn verstehe, auf mich selbst und auf meinen Nächsten besinnen. Ich will mich entspannen und nach Wahrheit suchen.
* Nur für heute will ich keine Angst haben. Insbesondere werde ich mich nicht davor fürchten, glücklich zu sein – und mich an den guten, schönen und liebenswerten Dingen im Leben erfreuen.
* Nur für heute will ich mich nicht mit andern vergleichen. Ich will mich selbst annehmen und nach meinen Fähigkeiten leben.
* Nur für heute entschließe ich mich, zu glauben, dass ich dies einen Tag leben kann.
Die Wahl habe ich!
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Das gefällt mir am allerbesten:
“Leben”: Wie schwierig kann es aber sein, das Gewahrsein nach innen zu richten! Wie leicht lassen wir uns doch von alten Gewohnheiten und eingefahrenen Verhaltensmustern beherrschen! Obwohl sie uns, wie es in Nyoshui Khenpos Gedicht anklingt, nichts als Leiden bringen, akzeptieren wir sie mit beinahe fatalistischer Resignation, weil wir so sehr daran gewöhnt sind, ihnen nachzugeben. Wir idealisieren die Freiheit, aber unseren Gewohnheiten sind wir sklavisch ergeben. Dennoch kann uns Reflexion langsam zur Weisheit bringen. Wir können lernen zu erkennen, wie wir immer wieder in feste, sich wiederholende Verhaltensmuster verfallen, und wir können beginnen, uns nach einem Ausweg zu sehnen. Natürlich kann es passieren, daß wir wieder und wieder in unsere Gewohnheiten zurückfallen, aber wir können uns auch langsam von ihnen lösen und uns ändern. Das folgende Gedicht geht uns alle an. Sein Titel lautet “Autobiographie in fünf Kapiteln”:
1.
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
2.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
3.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.
4.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
5.
Ich gehe eine andere Straße.
ja ja, ich finde man sollte wirklich mehr toleranz fuer Kriminelle uebrig haben,oder, euch sollte man auch mehr tollerieren finde ich. Wieso muss man eigentlich immer nur negatives ueber euch schreiben? Positives gibt es doch auch zu vermelden, oder? Die wahnsinnig objektiven Meinung einiger Mitglieder eurer “Gemeinde” nur um ein Beispiel zu nennen. Macht weiter so IoI
Ich finde,dass das mit dem 11. September eine Lektion in Sachen: Wer sind wir um uns dort unten einzumischen sein sollte. Wir, der Westen hat viel zu viel Scheisse am Stecken und das war die Quittung. Eye for an eye.Genauso wie die Hisbollah oder wer auch immer irgendwann, in diesem Fall durch Israel, fuer ihr Deppentum herhalten muessen. Versteht ihr, irgendwie haben beide recht und ich finde es nur gerecht. Ihr werdet jetzt sagen: ja aber die Unschuldigen……..Es gibt keine Unschuldigen Menschen. Wir haben uns entschlossen in diese Laender zu gehen und Scheisse zu bauen, Konsequenz ist gefolgt.
unsere toleranz ist:
wir hassen die sünde
und lieben den sünder
die falsche,moderne toleranz ist:
mann liebt die sünder und zugleich die sünde dazu. damit schafft man die wahrheit ab und gibt jedem recht. das führt zum krieg, bis in die familien hinein.
leider
ali
religion ist die suche des menschen nach gott.
jesus ist aber auf der suche nach uns. damit hat er die religiöse suche, das religöse getue der verzweifelten mensche abgeschafft.
gott sucht uns.lass dich finden. sag einfach zu gott: hier bin ich, danke, dass du mich gesucht hast.
ali
als christen sind wir absolut gegen krieg. jedoch gibt es leider die sünde in der welt. die sünde steckt in jedem menschen´, darum gibt es kriege:
Was Israel durch diesen Krieg erreichen will, ist im Grunde genommen ganz selbstverständlich: Ruhe für den Norden des Landes. Dass in Metulla, Menara, Avivim oder Schetula die Hisbollah auf Sichtweite ihre gelbe Flagge hisste, den Israelis praktisch in den Suppentopf schaute, war vielen unheimlich. Denn die Hisbollah hat sich die Vernichtung des jüdischen Staates Israel auf die Fahne geschrieben und ihr Großsponsor, der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, forderte dann auch noch offen, “den Schandfleck Israel von der Landkarte zu wischen”.
Seit sechs Jahren wartet Israel darauf, dass der Libanon seinen Verpflichtungen im Rahmen der UNO-Resolution 1559 nachkommt, nämlich der Stationierung seiner Armee auf dem gesamten Territorium der Zedernrepublik und der Entwaffnung aller Milizen. Stattdessen hat die Hisbollah in den vergangenen Jahren den Südlibanon zum militärischen Bollwerk ausgebaut und ein Arsenal von schätzungsweise 13.000 Raketen angesammelt. Fünf Monate nach dem israelischen Rückzug entführte die Hisbollah drei israelische Soldaten und den zwielichtigen israelischen Geschäftsmann Elhanan Tennenbaum. Israel ließ sich auf eine Verhandlungslösung ein und erreichte dadurch, dass Scheich Hassan Nasrallah zum palästinensischen Nationalhelden wurde, weil der Deal mit den israelischen Soldatenleichen Hunderte von Palästinensern befreite.
Spätestens seit der Entführung Tennenbaums, an der dessen arabischer Freund Kais Obeid aus dem arabischen-israelischen Dorf Taibe entscheidend beteiligt war, haben israelische Militärs und Geheimdienstler immer wieder die Verbindung der palästinensisch-sunnitischen Terrororganisationen Hamas, Palästinensischer Islamischer Dschihad und der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, die aus der Fatah hervorgegangen waren, mit der schiitischen Hisbollah und ihren Sponsoren in Damaskus und Teheran betont. Israelische Militärs und Politiker haben in den vergangenen Jahren kein Hehl aus ihrer Absicht gemacht, die Drahtzieher palästinensischer Anschläge im Libanon, in Syrien und im Iran zur Verantwortung zu ziehen.
Insofern kam die israelische Reaktion auf die höchst professionell durchgeführte Entführungsaktion der Hisbollah am 12. Juli 2006 nur bedingt überraschend. Dass täglich zwischen 100 und 200 Raketen und Granaten auf Nordisrael niedergehen, bestärkt die israelische Führung in der Ansicht, dass eine Rückkehr zum Status quo ante, zum Zustand vor Beginn des Krieges, nicht sein darf. Nicht nur dem Raketenhagel, der eine Million Israelis seit fast einem Monat in den Bunkern hält, muss Einhalt geboten werden. Der Hisbollah muss an sich die Möglichkeit genommen werden, die israelische Bevölkerung zu bedrohen.
Aber wie will die israelische Armee gegen eine arabische Guerillaarmee siegen, die in einem großen Teil der libanesischen Bevölkerung fest verankert ist? Die Hisbollah nährt sich nicht nur durch großzügige Spenden und Waffenlieferungen aus dem Iran, sondern auch durch ein weltweit verzweigtes Wirtschaftsimperium. Die skrupellose Verwendung der libanesischen Zivilbevölkerung als Schutzschild und die ausgeprägte Märtyrerideologie machen die Hisbollah für eine demokratisch kontrollierte Volksarmee praktisch unbesiegbar.
Außerdem muss Israel, um die Abschreckung seiner Armee wiederherzustellen, diesen Krieg zu einem solchen Ende führen, dass die Welt, die Araber, die Palästinenser, die Hisbollah und vor allem auch die israelische Bevölkerung sehen: Israel hat gesiegt. “Lasst Zahal siegen!” ist ein Slogan, der seit Jahren als Aufkleber und Plakate in der israelischen Öffentlichkeit gegenwärtig ist.
Seit dem Sechstagekrieg im Juni 1967 hat die israelische Armee keinen unbestrittenen Sieg mehr errungen. Der Jom-Kippur-Krieg von 1973 wird in der arabischen Welt als Sieg der Araber gefeiert. Den Feldzug “Frieden für Galiläa” vom Sommer 1982 beendete die israelische Armee mit einem einseitigen Rückzug im Mai 2000 – eine Niederlage in den Augen der arabischen Nachbarn Israels, die im Oktober desselben Jahres zur Al-Aksa-Intifada führte.
Durch die Palästinenseraufstände – die erste Intifada Ende der 80er Jahre und die Al-Aksa-Intifada – hat Israel den palästinensischen Nachbarn Land abgegeben und dafür nichts als Krieg und mehr Krieg bekommen. Dass die Welle der Selbstmordattentate, die im April 1994 begann und die blutigsten Jahre in der Geschichte des jüdischen Staates verursachte, die Antwort der Palästinenser auf die Abkommen von Oslo seit September 1993 waren, spricht eine deutliche Sprache. Den Erfolg der Palästinenser schließlich unterstreicht im Rückblick die Tatsache, dass Anfang der 90er Jahre die Stimmen gegen die Gründung eines Palästinenserstaates innerhalb der israelischen Gesellschaft noch allgegenwärtig waren, heute ein Palästinenserstaat jedoch als unumgänglich praktisch von allen Seiten akzeptiert ist.
Der Haken an einem überwältigenden Sieg Israels ist allerdings, dass ein Sieg der israelischen Armee noch nie zu einem Friedensabkommen geführt hat. Dass der Jom-Kippur-Krieg in der arabischen Welt als Sieg über Israel verkauft werden konnte, war der Grund dafür, dass Ende desselben Jahrzehnts Anwar el-Sadat erhobenen Hauptes nach Jerusalem kommen und den Durchbruch in den arabisch-israelischen Beziehungen wagen konnte.
Genau das ist die Zwickmühle, in der sich Israel heute befindet. Um arabischen Extremisten jede Lust auf weitere Angriffe zu nehmen, ist ein überragender Sieg unumgänglich. Frieden und Sicherheit sind aber letztendlich nur durch Gespräche und diplomatische Abkommen zu erreichen. Zu einem Abkommen mit Israel ist aber nur ein arabischer Führer in der Lage, der seinem Gegner stolz begegnen kann, und dessen Ehre nicht zuvor in Grund und Boden gebombt wurde. Das gebietet der Ehrenkodex in der arabischen Welt, der bis in die Gegenwart hinein dem persönlichen Ansehen mehr Gewicht verleiht, als menschlichem Leben.
diese dummen Leute, ich rede von beiden Seiten ihren Scheisskrieg weiterfuehren bis sie sich gegenseitig ausradieren, das waere fuer die Welt nur positiv
warum sollte ich? Jeder Mensch hat ein Gehirn und ist in der Lage zu denken. Die wenigsten benutzen es sinnvoll. Sie folgen der Herde, denn was die Masse denkt ist ja richtig,oder? Nein! Ich habe fuer mich entschieden mein Gehirn einzuschalten, ich kann auch ohne Gott, Jesus, Mohammed denken, denn diese “Goetter sind beliebig austauschbar und sinnlos. Wieso nuetzen wir Menschen nicht unser wertvollstes Werkzeug unser Gehirn und lassen uns nicht von irgendwelchen Ideologien infizieren? Die Masse ist dumm. Das Individuum ist klug aber die wenigsten trauen sich ihre individuellen Ansichten zu aeussern. Think about it.
Genau den Eindruck haben manche Leute ja vom Glauben. Dass Glaube heißt, seinen Verstand herunterzufahren. Und leider gibt es manchmal auch Christen, die das Vorurteil zu bestätigen scheinen. Unschwer zu erraten, dass beide dem gleichen Missverständnis aufsitzen: dass nämlich Glauben und Denken nicht zusammen passen. Ich bin überzeugt: Das Gegenteil ist der Fall. Weil Glaube ohne Denken gar nicht funktioniert. Und weil auch Denken ohne Glaube nicht funktioniert.
Es ist nämlich so:
Wer denkt, dass er nur glaubt, ohne zu denken, merkt gar nicht, was er alles denkt, während er glaubt. Umgekehrt: Wer glaubt, dass er nur denkt, ohne zu glauben, merkt gar nicht, dass er glaubt, sobald er zu denken anfängt.
Alles klar?
Schauen wir uns beide Seiten einzeln an:
Kein Glaube ohne Denken
Kann man nicht einfach zum Glauben auffordern? „Du musst nur glauben. Alles andere kommt dann schon.“ Darin steckt sogar ein Körnchen Wahrheit. Glaube wird nicht allein durch Argumente „erzeugt“. Argumente sind hilfreich (das waren sie z. B. für meinen eigenen Weg zum Glauben), aber sie sind niemals ausreichend. Und sie sind auch nicht zwingend, jedenfalls nicht zwingend im Sinne einer strengen Beweisführung. Denn ein Beweis wäre ein Zwang und Glaube ist Vertrauen – Vertrauen lässt sich aber nicht erzwingen.
Das Denken bleibt dennoch unerlässlich. Denn Vertrauen lässt sich ja auch nicht einfach „anordnen“ („Vertrau mir!“ – „Wem? Warum?“ – „Ist doch egal!! Los, mach schon!“). Sondern Vertrauen kann man nur „gewinnen“ – wenn uns etwas oder jemand als vertrauens-würdig begegnet. Dazu gehört auch das Zutrauen: Das, was mir da erzählt wird, das macht auch vom Kopf her Sinn. Das lässt sich begründen, lässt sich einsichtig machen.
Das Denken lässt sich sowieso nicht einfach abschalten. Es reicht nicht zu sagen „Glaub einfach“ – weil man z. B. den Gedanken des Zweifels dadurch nicht aus der Welt kriegt. Gedanken lassen sich nicht per Knopfdruck abstellen. (Stell dir vor, ich sage zu dir: „Ich geb’ dir 10.000 Euro, wenn du zehn Minuten lang an keinen rosa Elefanten denkst.“ Und schon – schwupps – ist alles voller rosa Elefanten.)
Deswegen also: Kein Glauben ohne Denken. Was Gott sich von uns wünscht, ist Vertrauen. Aber nicht blindes, sondern sehendes Vertrauen. Vertrauen, das sagt: Es gibt gute Gründe, um zu glauben. Es ist möglich, zu glauben und dabei den Verstand zu benutzen.
Kein Denken ohne Glauben
Manche Leute bestreiten das Gespräch über den Glauben mit dem Satz: „Ich glaube nur, was ich sehe.“ Ich habe dann oft Lust zu antworten: „Aha, und seit es Fernsehen gibt, glaubst du alles …“ Was aber viel wichtiger ist: Der Satz ist selbst eine Glaubensaussage:
„Ich glaube nur, was ich sehe“ = „Ich habe das Vertrauen, dass meine Augen und mein Gehirn, das die Informationen meiner Augen verarbeitet, mir die Wirklichkeit so zeigen, wie sie ist.“
Und das ist gar nicht so selbstverständlich. (Ich habe meinen Zivildienst in einem psychiatrischen Krankenhaus gemacht. Ich hatte dort mit Leuten zu tun, die – tragischerweise! – öfters Dinge gesehen haben, die gar nicht da waren.)
Jede Form von Wissen und Erkenntnis steht auf der Grundlage solcher Glaubensvoraussetzungen. „Die Wissenschaft“ z. B. arbeitet mit der Voraussetzung, dass unser Gehirn, unser Denken und unsere Logik, zumindest ansatzweise in der Lage sind, die Wirklichkeit zu erschließen. Diese Voraussetzung brauchen wir als Arbeitshypothese. Und weiter: Schon dass ich diesen Text schreibe, ist ein Glaubensakt: Ich gehe davon aus (naja: ich hoffe), dass mit Hilfe von Sprache meine Gedanken so übermittelt werden können, dass du sie einigermaßen verstehst usw.
Es reicht nicht zu sagen: „Ich halte mich nur an das, was ich beobachten kann.“ Denn schon wie ich beobachte, bestimmt, was für Ergebnisse ich bekomme. Es macht einen Unterschied, ob ich einen Ameisenhügel mit einem Fernglas, mit dem bloßen Auge oder mit einer Lupe anschaue – oder ob ich mit den gleichen Mitteln den Mount Everest erforsche.
Wenn Christen nun auch von Glaubensvoraussetzungen ausgehen (z. B.: „Gott beeinflusst mein Leben“ – „Jesus ist bei mir“) – sind sie also keineswegs „naiver“ oder „leichtgläubiger“ als andere Menschen. Wichtig ist nur, dass sie offen bleiben für kritische Rückfragen („Woran merkst du das denn?“ – „Was wissen wir denn überhaupt über Jesus?“ usw.). Denn wenn unser Glaube wahr ist – und davon bin ich überzeugt – dann kann er jede Anfrage aushalten. Glaube und Denken gehören zusammen. Wer hätte das gedacht …
Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? – Jakobus 4,1
Die konkrete Frage „Warum lässt Gott Kriege zu?“ wird also solche in der Bibel überhaupt nicht erwogen oder gestellt. Der von uns ausgewählte Bibeltext kommt der Frage am nächsten; denn er stellt die Frage nach dem Ursprung, der Ursache des Krieges.
Wie Jakobus uns erinnert, sind die letztendlichen Ursachen von Krieg Lust und Begierde; diese Unruhe, die als Folge der Sünde ein Teil von uns ist; dieses starke Verlangen nach dem, was verboten ist, und nach dem, was wir nicht bekommen können. Es zeigt sich auf vielfältige Weise, sowohl im persönlichen, individuellen Leben, als auch im Leben von Nationen. In genau derselben Weise, in der es zu persönlichem Streit und Unfrieden führt, führt es zum Krieg zwischen Nationen.
Die Bibel isoliert Krieg nicht, als ob er etwas Separates, Einzigartiges und ganz Fernes wäre, wie wir in unserem Denken dazu neigen. Es ist nur eine der Manifestationen der Sünde, einer der Konsequenzen der Sünde.
1) Gott lässt Kriege zu, damit die Menschen die Folgen ihrer Sünden als Strafe erleiden.
Wie deutlich sehen wir das immer wieder in der Geschichte der Kinder Israels! Sie waren Gott ungehorsam und missachteten seine heiligen Gesetze. Eine Zeitlang ging alles gut. Aber dann begannen sie zu leiden. Gott entzog ihnen seine schützende Hand und sie waren ihren Feinden ausgeliefert.
Jede schmerzliche Folge der Sünde ist Teil der Strafe, die für Sünde verhängt wird. Aber jemand mag den Einwand erheben und fragen: „Aber warum leiden die Unschuldigen?“
Als Erstes, so etwas wie einen Unschuldigen gibt es nicht. Wir sind alle Sünder. Aber darüber hinaus, müssen wir nicht nur die Folgen unserer eigenen persönlichen Sünde ernten, sondern auch die Sünden der ganzen Menschheit; und auf einer kleineren Ebene, die Sünde unseres Landes oder unserer Gruppe oder unserer Regierung.
Das Evangelium rettet uns als Einzelne; aber das heißt nicht, dass wir aufhören, Mitglieder des Staates und Teil der ganzen Menschheit zu sein. Wir genießen die gleiche Sonne und den gleichen Regen wie andere Menschen und wir sind den gleichen Krankheiten ausgesetzt. Wir unterliegen den gleichen Prüfungen, einschließlich des Krieges. Daher passiert es, dass Unschuldige einen Teil der Strafe für Sünden, für die sie nicht direkt verantwortlich sind, erleiden müssen.
2) Gott lässt Kriege zu, damit der Mensch durch sie deutlicher als je zuvor sehen möge, was Sünde wirklich ist.
In Friedenszeiten haben wir die Tendenz, die Sünde leicht zu nehmen und optimistische Ansichten über die menschliche Natur zu haben. Krieg offenbart den Menschen die Möglichkeiten innerhalb der menschlichen Natur. Eine Zeit der Krise und des Krieges ist keine Zeit für oberflächliche Verallgemeinerungen und für rosigen, optimistischen Idealismus. Es zwingt uns dazu, die Fundamente des Lebens zu überprüfen. Es bringt uns dazu, die direkten Fragen zu konfrontieren, was in unserer menschlichen Natur ist, das zu solchen Katastrophen führt.
Die Erklärung kann nicht nur in den Taten gewisser Menschen gefunden werden. Es ist etwas, das tief im Herzen der Menschen ist, im Herzen aller Menschen. Es ist die Selbstsucht, der Hass, die Eifersucht, der Neid, die Bitterkeit und die Bosheit, die im menschlichen Herzen sind, die sich in der Person und in den sozialen Beziehungen des Lebens zeigen und sich dann auf nationaler und internationaler Ebene manifestieren. Im persönlichen Bereich haben wir die Tendenz, sie zu entschuldigen und wegzuerklären. Aber auf größerer Ebene werden sie viel offensichtlicher.
Was der Mensch durch das Predigen des Evangeliums in einer Zeit des Friedens sich weigert anzuerkennen und zu lernen, das offenbart Gott ihm, indem er Kriege zulässt und ihm dadurch seine wahre Natur vor Augen führt und die Folgen seiner Sünde. Was der Mensch verweigert und zurückweist, wenn es ihm durch die Hand der Liebe angeboten wird, nimmt er oft an, wenn es ihm durch das Mittel der Not überbracht wird.
3) All das bringt uns zum endgültigen Zweck (warum Gott Kriege zulässt), der darin besteht, uns zurück zu Gott zu führen.
Keine Aussage finden wir häufiger im Alten Testament als eine Beschreibung der Kinder Israels mit den Worten „in ihrer Not und Verzweiflung schrieen sie zum Herrn“. Das trifft auch heute noch auf uns zu.
In der Tat, wenn ich über die menschliche Natur und menschliches Leben nachdenke – was mich erstaunt ist nicht, warum Gott Krieg erlaubt und zulässt, sondern die Geduld und Langmut Gottes. O, welch eine erstaunliche Geduld hat Gott mit dieser sündigen Welt! Wie wunderbar ist seine Liebe! Er sandte seinen geliebten Sohn in unsere Welt, um für uns zu sterben und uns zu retten; und weil der Mensch dies nicht sehen kann und nicht sehen will, erlaubt und lässt er solche Dinge wie Kriege zu, um uns zu züchtigen und zu strafen; um uns zu lehren, und uns unserer Sünden zu überführen; und mehr als alles andere, um uns zu Reue und zur Annahme seines großzügigen Angebotes zu rufen.
Die wichtige Frage für uns lautet daher nicht: „Warum lässt Gott Kriege zu?“ Die Frage für uns ist, sicherzustellen, dass wir die Lektion lernen und vor Gott die Sünde in unserem Herzen und in der ganzen Menschheit bereuen, die zu solchen Folgen führt. Möge Gott uns um seines Namens willen Verständnis und eine echte Gesinnung der Reue schenken.
Hallo!
Also ich habe das Spiel mit Freunden gespielt und es hat funktioniert! Und paar Sachen sind wirklich wahr geworden! Und ich verstehe das nicht?! Komunizierten wir wirklich mit einem Geist oder ….?
From ali on Die Tyrannei der Toleranz
Go to comment2006/08/09 at 11:58 am
From Leyla on Die Tyrannei der Toleranz
Go to comment2006/08/09 at 8:10 pm
From ali on Die Tyrannei der Toleranz
Go to comment2006/08/10 at 12:00 am
From on Seesterne
Go to comment2006/08/10 at 6:34 am
From on Gandhis Erben
Go to comment2006/08/10 at 6:45 am
From ali on ein zitat
Go to comment2006/08/10 at 10:51 am
From on Pete Doherty
Go to comment2006/08/10 at 11:41 am
From nase on Pete Doherty
Go to comment2006/08/10 at 10:45 pm
From wellvita on Wann bist du ein Mann
Go to comment2006/08/10 at 11:34 pm
From tepesz on Die Tyrannei der Toleranz
Go to comment2006/08/11 at 3:13 am
From tepesz on Der 11. September 2001
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From tepesz on Islam und Terrorismus
Go to comment2006/08/11 at 3:23 am
From ali on Die Tyrannei der Toleranz
Go to comment2006/08/11 at 1:16 pm
From ali on Islam und Terrorismus
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From ali on Der 11. September 2001
Go to comment2006/08/11 at 1:29 pm
From tepesz on Der 11. September 2001
Go to comment2006/08/11 at 5:00 pm
From tepesz on Islam und Terrorismus
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From ali on Islam und Terrorismus
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From ali on Der 11. September 2001
Go to comment2006/08/11 at 5:20 pm
From Elenore on Gläserrücken - Partyspaß oder Ernst?
Go to comment2006/08/13 at 11:11 am