Leserbriefe

  • From ali on Wer bin ich?

    komm einfach wieder und lies alles in ruhe durch. gott möge dich an ostern segnen und dir die wunderbare gotteskraft der auferstehung gross machen.
    ali

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    2004/04/02 at 3:46 pm
  • From Eduard Gashi on Wer bin ich?

    Wer bin Ich ???

    Bin ich der Körper? Bin ich der Gedanke? Bin ich das gefühl? Bin ich der Verstand? Wer bin ich? Lasst uns ein paar kleine Experimente machen:
    Bewege deine Arme. Was tust Du? ICH bewege meine Arme. Was wird bewegt? Die Arme. Bist du die Arme? Nein. Wer bewegt dann die Arme? ICH. ICH bin derjenige, der bewegt; die Arme sind die Körperteile, die bewegt werden.
    Bewege Deine Beine. Was tust Du? ICH bewege meine Beine. Was wird bewegt? Die Beine. Bist du die Beine?
    Nein. Wer bewegt die Beine? ICH.
    Bewege nun Deinen ganzen Körper. Was tust Du? ICH bewege meinen Körper? Was wird bewegt? Der Körper. Bist Du der Körper? Nein. Wer bewegt den Körper? ICH. ICH BIN derjenige, der bewegt; der Körper ist nur das, was bewegt wird.
    Stell Dir nun vor, der Körper wäre gestorben. Er wird eingeäschert oder Beerdigt. Der Sark kommt unter die Erde oder die Asche wird im Meer verstreut. Was bleibt übrig? ICH.
    Dieses ICH ist die Seele. DAS ICH ist unsterblich. Wer bist du? ICH BIN, der ICH BIN. Sie sind die Seele und damit unsterblich.
    In der Genesis 1,26 heißt es: >>Lasst uns Menschen machen nach unserem Bilde.>Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben, >Ich habe gesagt_ Ihr seid Götter

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    2004/04/04 at 2:37 pm
  • From Hanne on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    WoW!!!

    Der Film war echt stark!
    Ich hatte schon einiges über den Film gehört bevor ich ins Kino ging und nicht alles ließ Gutes hoffen!!!
    Ich hatte gelesen das er ein schlechtes Licht auf die Juden werfen sollte SEHR brutal und Gewalt verherlichtent sein solle. Dennoch hatte ich mich entschlossen mir den Film anzuschauen.
    Meiner Meinung nach ist der Film wirklich super gelungen und jeder der in sich angesehen hat muss er wenigstens ein bisschen zum denken angeregt haben!!!
    Ja, der Film ist natürlich brutal, aber das war ja damals auch die Realität! Auch die Juden werden damit richtig dargestellt. Ich meine damit nicht das juden ein gemeines volk waren oder sind, aber es stimmt ja dass die Juden Jesus ans Kreuz gehängt haben! Dennoch musste alles so passieren denn so war gottes Paln von anfang an gewesen. Ich denke das das im Film auch sehr ersichtlich ist, z.b.: der Mann der mit Jesus das Kreutz trägt war auch Jude. Es ist klar das heute keiner mehr GENAU sagen kann wie das damals abgelaufen ist, aber ich denke die Story kam ziemlich gut rüber. Wenn die prutalen Szenen auch kürzer gezeigt werden hätten können, aber ich weis nicht wie viele leute es dann so berührt hätte wie es so der Fall ist!
    Ich empfele allen die diesen Film noch nicht gesehen haben ihn sich anzusehen, denn er zeigt Gottes Macht, Weisheit und Liebe zu uns Menschen einfach noch einmal ganz deutlich!
    wenn ich noch Fragen ahbt mailt mir einfach! YellowAnne2@aol.com

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    2004/04/04 at 8:11 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    gott segne dich.
    ali

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    2004/04/04 at 11:50 pm
  • From ali on Wer bin ich?

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    Und die Toten leben doch
    Die Unsterblichkeit der Seele
    H.J. Ronsdorf

    © SoundWords    Zugriffe: 199    seit: 16.03.2004  

    Leitverse:  Lukas 16,19-31; 1.Korinther 15,53-54

    Die Unsterblichkeit der Seele (UdS)
    Dies ist biblisch besehen ein fraglicher Begriff. Das erste betrifft die Unsterblichkeit. Das Neue Testament (NT) bezieht sie nur auf den Leib, und zwar den in der Auferstehung zum ewigen Leben (1Kor 15,53.54; s.a. Röm 8,11). Nicht die Seele, sondern der Leib der Gläubigen wird unsterblich sein. Das zweite ist die Hervorhebung der Seele. Sie wird durch diesen Begriff als unsterblich bezeichnet. Wenn es aber um die ewige Existenz des Menschen geht – und das will dieser Begriff ja bedeuten – dann meint die Bibel niemals nur einen Teil des Menschen sondern den ganzen Menschen. Nehmen wir die Worte des Paulus, dann fasst er den ganzen Menschen, wenn es um seine Zukunft geht so zusammen: Geist, Seele und Leib.

    Bedenkt man noch, das dieser Begriff seinen Ursprung in der antiken griechischen Welt hat, dann liegt es uns nahe, uns ganz von diesem Begriff zu verabschieden. Aber so einfach können wir es uns nicht machen. Übrigens kommt das Wort „Hades“ (d.h. Totenreich und Gott der Unterwelt) auch aus den griechischen Sagen und Mythen und er wird im NT verwendet (Hades entspricht dem Scheol im AT).

    Obwohl er einen heidnischen Ursprung hat, müssen wir uns fragen, was in der Christenheit, wo er weit verbreitet ist, damit gemeint ist. Was will der Begriff UdS sagen? Will er, wenn Christen ihn verwenden, griechische Philosophie, Körperverachtung, oder die Leugnung einer Auferstehung vermitteln? Den Griechen musste man das zurecht nachsagen. Aber das ist es niemals, wenn Christen die UdS erwähnen. Wir müssen den griechischen bzw. heidnischen Hintergrund vergessen und die Bibel erforschen, was nach dem Tod eines Menschen mit ihm geschieht und was seine ewige Zukunft ist. Nichts anderes als diese Fragen berührt der Begriff UdS. Lebt die Seele weiter oder stirbt sie beim Tod eines Menschen?

    Unleugbare Tatsache ist die Auferstehung aller Menschen zum ewigen Leben oder zum Gericht. Dies ist ein entscheidender Fixpunkt in der Zukunft jedes Menschen. Verbunden damit wird es Gerichtssitzungen geben. So wird am Ende der Tage jeder Mensch, der dem Evangelium nicht gehorsam war, nach seiner Auferweckung vor dem Gericht des weißen Thrones erscheinen müssen. Nach der Urteilsverkündung wird der Sünder in das ewige Feuer gehen.

    Hiermit sind bereits die wichtigsten Stationen in der Zukunft des Menschen angesprochen. Es geht um das

    1. Leben nach dem Tod bis zur Auferstehung

    2. den Zustand des Menschen in der Ewigkeit

    Die UdS berührt also nicht nur den sog. Zwischenzustand (obwohl der Begriff UdS bez. dieser Phase genau zutrifft) sondern auch die Frage, ob und wie lange der Mensch in der Hölle existieren wird.

    Es gibt im wesentlichen folgende Ansichten darüber:

    Der Mensch fällt nach dem Tod in einen unbewussten Seelenschlaf bis zur Auferstehung; der Ungläubige kommt zwar in die Hölle, büßt dort aber eine zeitlich begrenzte Strafe ab und wird dann a) vernichtet oder b) nach der Lehre des Fegefeuers in den Himmel überführt.
    Alle Menschen werden am Ende errettet (Allversöhnung)
    Alle Menschen können sich nach dem Tod, wann auch immer, bekehren
    Wir glauben: Nach dem Tod lebt der Mensch bewusst im Hades oder Paradies bis zur Auferstehung und wird dann für alle Zeit und ohne Ende entweder in Herrlichkeit oder Verdammnis leben.
    Zwischen Tod und Auferstehung
    Was diesen Zwischenzustand betrifft, so wollen wir hier in einer kurzen Übersicht dazu Stellung beziehen. Folgende Texte aus dem NT reden über die Zeit nach dem Tod:

    1. Die Geschichte von Lazarus und Reichen ist ein deutlicher und inhaltsreicher Klartext zu diesem Thema. Von dem Reichen heißt es: „Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß“, Lk 16, 19-31.

    Hier haben wir es nicht mit einem Gleichnis zu tun, weil es in einem solchen nie einen Eigennamen (Lazarus) gibt. Wir müssen daher diese Begebenheit wörtlich nehmen. Es geht um das Leben unmittelbar nach dem Tod, und darum, wie der jenseitige Ort und Zustand durch das diesseitige Leben bestimmt wird. Das Vertrauen auf Gott brachte Lazarus zu diesem Ort, die Geldliebe den Reichen in den Hades. Die Begriffe, die Jesus verwendet (Hades, Schoss Abrahams) waren damals bekannt für das Leben jenseits des Todes. Für die Juden im Allgemeinen und für die Pharisäer im Besonderen war klar, das es jenseits des Grabes vollständiges Bewusstsein und Sinneswahrnehmung und -äußerung gab. Genau dies zeigt die Geschichte: Empfinden von Pein und Verzweiflung, andererseits von Glück und Freude. Diese Geschichte ist die deutlichste, die wir im NT über das Leben nach dem Tod haben.

    2. Die Sadduzäer versuchten Jesus eine Falle zu stellen (Lk 20,27-38). Sie waren es, die weder an eine Auferstehung, noch Engel, noch Geist glaubten (Apg 23,8). Für Sie gab es weder Leben nach dem Tod und vor der Auferstehung, noch das ewige Gericht.Der Herr Jesus schließt seine verblüffende Entgegnung so ab: „wenn er (Mose) den Herrn ,den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‘ nennt. Er ist aber nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn für ihn leben alle“. Obwohl Jesus auf die Auferstehung angesprochen wird, bringt Er einen Aspekt hinein, der auf den ersten Blick kaum zu sehen ist. Er sagt, das es eine Auferstehung geben muss, weil die gestorbenen Erzväter und alle gestorbenen Menschen jetzt leben, und zwar vor ihrer Auferstehung. Alle Menschen, die starben, leben jetzt in der jenseitigen Welt, im Hades oder im Paradies. Doch Gott will den ganzen Menschen wieder hervorbringen und so ist die „unsterbliche Seele“ vor der Auferstehung die Bewahrung des individuellen Menschen, der so ohne Verlust in der Auferstehung wieder hervorkommt. Die unsterbliche Seele ist wie das Samenkorn, aus dem wieder eine vollständige Pflanze hervorkommt.

    3. Die Worte des Herrn Jesus Christus an einen der Verbrecher zeigen deutlich, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Er sagt dort: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43).

    Der bußfertige Verbrecher erkannte in Jesus den König Israels und er bat ihn im Blick auf seine zukünftige Königsherrschaft um Gnade. Dahin ging die Hoffnung der Juden. Aber der sterbende Heiland verspricht ihm nicht etwas, das weit in der Zukunft liegt, sondern etwas für die Stunde seines Todes, für das „Heute“ des Kreuzes. Zusammen mit ihm würde er in das Paradies gehen, in die Gegenwart Gottes selbst, einen Ort unaussprechlicher Glückseligkeit. Paulus war dort gewesen und er bestätigt, das es ein überaus beieindruckendes Erlebnis war (2Kor 12,4). Es geht hier um den Bereich, wo die Toten in Christus sind, ja wo Christus auch selbst. Er, unser Heiland ist der Baum des Lebens in der Mitte des Paradieses. So gewinnt der Gläubige bereits im Tod das verlorene Paradies aus Eden zurück. Auch nach der Auferstehung werden wir auf ewig das Paradies Gottes genießen (Offb 2,7).

    4. In den ersten Versen von Kapitel 5 des 2. Korintherbriefes geht Paulus ausführlicher als sonst auf dieses Thema ein. Wir nehmen einen Vers heraus, aus dem das Wesentliche zu sehen ist: „So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während wir einheimisch in dem Leib sind, von dem Herrn ausheimisch sind“ (2Kor 5,6). Aus dem Zusammenhang ist klar: Es gibt für das Kind Gottes nur zwei Aufenthaltsorte, entweder im Leib, auf der Erde, oder bei dem Herrn, außerhalb des Leibes. Es gibt zwischen diesen beiden Stationen keinen Seelenschlaf oder Nichtexistenz. Und das ist sehr tröstlich zu wissen, das wir unmittelbar nach unserem Tod, egal wie und wo er eintritt, bei unserem Herrn sind. Wir haben einen Bau von Gott (2Kor 5,1), nicht erst in der Auferstehung sondern unmittelbar dann, wenn unser irdisches Haus, unser Leib, zerstört wird durch den Tod.

    5. Ein weiteres Wort des Paulus besagt: „Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleisch mein Los ist – das ist für mich der Mühe wert, und was erwählen soll, weiß ich nicht ich. Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser; das Bleiben im Fleisch aber ist nötiger um euretwillen“ (Phil 1,21-24). Eigentlich erklärt sich dieses Wort selbst, aber ich betone, dass durch den Sieg Christi der Tod entmachtet ist. Er bringt uns zu Christus. Dieser Feind muss uns genau diesen Dienst erweisen (1Kor 3,22). Und das ist der Zugewinn, nämlich bei Christus zu sein. Der Mensch ohne Gott verliert alles in seinem Tod und es bedeutet für ihn Gericht. Aber der Gläubige darf endlich zu Ihm, den er liebt und von dem er geliebt wird. Nicht auf den Seelenschlaf freut sich Paulus (dann hätte er besser zum Nutzen der Philipper bleiben sollen) sondern auf die Begegnung mit dem, für den er unermüdlich gearbeitet hatte.

    6. Der Seher Johannes schaut im Himmel auf eine Gruppe von Märtyrern am Thron Gottes: „Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und es wurde ihnen, einem jeden, ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet seien würden, die ebenso wie sie getötet werden würden“ (Offb 6,9-11).

    Auch hier sind es Gläubige, die nach ihrem Tod die unmittelbare Gegenwart Gottes an Seinem Thron erleben und zwar in vollem Bewusstsein.

    Der Herr Jesus selbst beschreibt das, was Johannes sah so: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle“ (Mt 10,28).

    7. Das ewige Leben ist ein weiterer Garant dafür, dass es für die Kinder Gottes ein herrliches Teil jenseits des Grabes und natürlich darüber hinaus geben wird. Dieses Leben ist das Leben Gottes, das uns in Christus, dem gestorbenen und auferstanden Menschen geschenkt wird. Und wenn wir sterben bzw. entschlafen, dann bleibt uns dieses Leben, mit allem, was es als Leben aus Gott beinhaltet, erhalten. Wir verlieren es nicht bis zur Auferstehung. Es ist ja unser Leben als Kinder Gottes. Ohne dieses Leben würde es uns als Kinder Gottes nicht mehr geben, genauso wie wir bei Verlust unseres irdischen Lebens (bios) tot sind. Die Ungläubigen haben kein ewiges Leben im Sohn bekommen und sie werden trotzdem nach ihrem Tod ewig existieren.

    Das gilt übrigens auch für den Heiligen Geist, der in dem Gläubigen wohnt. Er bleibt bei bzw. in uns in Ewigkeit (Joh 14,16), auch zwischen Tod und Auferstehung. Er ist unser Unterpfand (Eph 1,14) und deshalb wird er bei uns sein und auch bei unserer Auferstehung mitwirken (Röm 8,11).

    So gebe es noch einiges mehr aus dem Wort Gottes bezüglich dieser Fragen anzuführen. Obwohl es kein Hauptthema ist, lässt es keine wesentlichen Fragen offen. Sie stillt nicht unsere Neugier, sondern stellt wie bei allen Fragen die Person des Sohnes Gottes in den Mittelpunkt und will in Ihm Hoffnung wecken und trösten.

    Schlussendlich werden alle Menschen ewig existieren. Die entscheidende Frage ist, ob mit oder ohne Gott. Bei Ihm, im Haus des Vaters zu sein (Joh 14,3), ist die ewige Zukunft der Kinder Gottes. An der herrlichen Zukunft und ihrer Dauer zweifelt man unter bibeltreuen Christen nicht. Wenn es um die ewige Glückseligkeit geht, versteht man das Wort „ewig“ in der Tat als unendlich oder unaufhörlich. Wenn es aber um den Sünder geht, der ohne Gott stirbt, der nach einem gerechten Gericht in den ewigen Feuersee geworfen wird, die ewige Gottesferne hinweg von dem Angesicht des Herrn, dann wollen einige gern das Wort „ewig“ umdeuten und in diesem Fall eine zeitliche Begrenzung unterstellen. Man kann sich nicht vorstellen, dass die Bestrafung und die Einsamkeit ewiger Gottesferne ohne Ende ist. Aber so sagt es Gott in Seinem Wort. Er tat alles, um den Sünder zu retten. Mehr konnte Er nicht tun. Das Angebot Seiner Liebe gilt noch immer. Niemand wird Ihm je „unterlassene Hilfeleistung“ vorwerfen können.

    Im April erscheint eine überarbeitete Auflage des Buches „Und die Toten leben doch – Die Unsterblichkeit der Seele“ vom Autor dieses Aufsatzes bei CLV, Bielefeld.

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    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns noch mitteilten, wie Ihnen der Artikel gefallen hat…

    Artikel zum gleichen Bibelbuch:
    Fallstudie über das Beklagen – 4. Mose 11
    Wehre dich nicht gegen Gottes Erziehung – aus ‘Du kannst ein glückliches Leben haben’
    Wenn alles schief zu gehen scheint… – Das Geheimnis innerer Gelassenheit in widrigen Umständen
    Das Wesentliche an der Passion Christi –
    Ihr, die Ihr vorübergeht … – …die Menschen von Golgatha
    Wir wollen tanzen und fröhlich sein… – Ist Tanzen eine Sünde?
    Vollkommener Diener gesucht – Markus 1, 1-13
    Mehr als eine Weihnachtsgeschichte – aus Lukas 2
    Wie überwinde ich die Welt? – Lukas 4,1-13
    Folgen der Vergebung – Lukas 5,18-35
    Er folgt Dir nicht mit uns nach… – Lukas 9,49
    Wes Geistes Kind sind wir? – Lukas 9, 49-56; Römer 8, 15; 2.Timotheus 1, 7 (1933)
    Die Gelassenheit des Herrn – Lukas 9,51; Markus 9,15; Johannes 20; Matthäus 21
    Der grosse Geber – Lukas 10,38-42
    Ein Rebell kehrt zurück – Lukas 15,17-20
    Jeder muß beten, als könne er allein nur beten – Lukas 18,1
    Glauben wir an eine Erweckung? (1) – Lukas 18,2-8
    Der vorbeugende Dienst des Herrn – Lukas 22,31+32
    Gethsemane – Matth. 26,36-46; Mark. 14,32-42; Lukas 22, 39-46; Joh. 18,1-11; Psalm 102
    Wie verkünden wir heute das Evangelium? – Lukas 24,47; Apostelgeschichte 17,30
    Heilt die Kranken!? – Zeichen und Wunder – speziell: Heilungen
    Der BEMA des Gläubigen – …oder was mich am Richterstuhl erwartet!
    Der erste Korintherbrief – Kapitel 1-16
    Wozu heiraten? – … geht es nicht auch ohne Trauschein?
    Sexualmoral: Jugend trauert Unschuld hinterher – Sex vor der Ehe
    Ist der Herr Jesus wirklich der eine Gott? – 1.Korinther 8,6: ‘…für uns ist ein Gott…und ein Herr’
    Disziplin lernen… – 1. Korinther 9,24-27
    Drei Tische – 1.Korinther 10,14-22
    Christus und Seine Versammlung (8) – Die Versammlung und das Mahl des Herrn
    Welche Zulassungskriterien sind biblisch? – Das Spannungsfeld zwischen Gleichgültigkeit und Sektiererei
    Christus und Seine Versammlung (2) – Christus und der Abendmahlsgottesdienst Seiner Versammlung
    Was sagt die Bibel zum Thema Frauenhaare? – …oder ist das in Deiner Gemeinde keine Frage mehr?
    Wann sollte eine Christin eine Kopfbedeckung tragen? – 1.Korinther 11,5+10
    Warum nimmst Du noch nicht am Brotbrechen teil? –
    Die Wortverkündigung ist langweilig…!? – …von einem Mißverständnis über die Leitung des Geistes!
    Zungenrede – heute noch? – 1.Korinther 12+14
    Christus und Seine Versammlung (3) – Christus und die verschiedenen Glieder Seines Leibes
    Soft Skills – Hard Skills – Schlüsselfaktoren zum Erfolg
    Müssen Frauen in der Gemeinde schweigen? – 1.Korinther 14,34
    Schweigen in den Gemeinden – 1.Korinther 14,34-35
    Das Schweigen der Frauen – Eine Studie über 1.Kor. 14,34
    Entrückung erst nach der Drangsal? – Was sagt die Bibel?
    Krankheit und Heilung – Jakobus 5,13f
    Gesunde Knochen – Was wären wir ohne Knochen?

      

    Lesetip:
    Wenn   Traditionen die Anbetung behindern…
                            von D.R. Reid

    Zu welcher Gemeinderichtung würden Sie sich zählen?

    Lutherisch
    Reformiert
    Katholisch
    Offene Brüder
    geschl. Brüder
    Blockfreie Brüder
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    Russland-deutsche
    Neuapostolisch
    Adventisten
    FEG
    sonstige
    keine

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    Artikel zum gleichen Kapitel:
    Entrückung erst nach der Drangsal?

    Artikel zum gleichen Thema:

    Einige Antworten auf Fragen, die immer wieder an die Redaktion gestellt werden…

    Meine Meinung zu diesem Artikel…

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    Hinweis der Redaktion:
    Die SoundWords-Redaktion ist für die Veröffentlichung des obenstehenden Artikels verantwortlich. Die Redaktion ist dadurch nicht notwendigerweise mit allen geäußerten Gedanken des Autors einverstanden (ausgenommen natürlich Artikel der Redaktion), noch möchte die Redaktion auf alle Gedanken und Praktiken verweisen, die der Autor an anderer Stelle vertritt. “Prüfet aber alles, das Gute haltet fest.” (1.Thess. 5,21) – siehe “In eigener Sache…”

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    2004/04/05 at 12:37 am
  • From Ungläubiger on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    @ Haus und Boot – Natura naturans.

    Sancta simplicitas! Mit der selben Logik könnte man doch fragen, wer den Schöpfer der Zeit geschaffen hat. Gott mag ja ein Postulat der praktischen Vernunft sein, dass einer 200 Jahre nach Kant aber venia verbis noch mit derart einfältigen Gottesbeweisen daherkommt, ist schon recht amüsant. Und zur Grundlage der Wissenschaft taugt eine formale Logik vielleicht in der Mathematik, alle andern Disziplinen beruhen jedoch auf allgemein-menschlicher ERFAHRUNG und BEOBACHTUNG.

    Mit gottlosen Grüßen

    Ungläubiger

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    2004/04/05 at 5:29 pm
  • From ali on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    mit christlichen grüssen
    ali
    Leseprobe aus Das Fundament 5/2002

    Das Moralische Argument

    Thesen für den Beweis der Existenz Gottes

    Auf dem Regionaltreffen in Bruchköbel am 20.04.2002 hielt Prof. Dr. Peter Zöller-Greer einen Vortrag zum Thema: „Glaube und Naturwissenschaft-Rationalität, Design und mathematische Wahrscheinlichkeit“.

    Diese Thesen fassen einen Teil dieses Vortrages zusammen.

    Die Ausgangsfrage ist folgende: Gibt es objektive, also absolute moralische Werte?

    Die Antwort ist: Ja, weil es unbestreitbar Werte gibt, die jeder als positiv oder negativ ansieht. So war Mutter Theresa besser als Adolf Hitler, oder Kindesmisshandlung und Kindermord sind in jeder Gesellschaft als „falsch“ verpönt.
    Außerdem: Da es nur absolute Wahrheiten gibt, muss eine Frage wie: „Ist es wahr, dass Kindermord falsch ist?“, absolut mit ja oder nein zu beantworten sein. Es ist entweder wahr oder nicht.

    Hier die Gegenannahme: Es gibt keine absoluten moralischen Werte.

    Die Argumente dafür sind folgende:

    Die moralischen Werte sind relativ.

    Wenn sie relativ sind, sind sie durch persönliche Erlebnisse, Umgebung, Kultur etc. gebildet.

    Damit sind Vergewaltigung und Mord etc. nicht wirklich schlecht, sondern „nur“ mehrheitlich nicht akzeptiert.

    Es scheint aber davon unabhängige Werte zu geben, wie (ideale) Liebe, die jeder als gut empfindet.

    Auch glauben gerade Atheisten häufig, dass es Böses in der Welt gibt (vergleiche Theodizee-Problem). Wenn es aber Böses in der Welt gibt, so muss es einen Maßstab geben, an dem dieses Böse gemessen werden kann (wie unterscheidet man sonst „Böses“ von „Gutem“?).  

    Selbst Amnesty International kämpft für „Menschenwürde“: Folter und Sklaverei gelten gemeinhin als „schlecht“. Aber auf welcher Basis ist etwas schlecht? Nur in Relation zu einem (absoluten) Maßstab.

    Das ist aber ein Widerspruch zur Annahme, dass es keine absoluten moralischen Werte gibt.

    Wenn wir genau hinschauen, ist solch ein moralischer Relativismus auch noch aus anderen Gründen logisch fehlerhaft, denn:

    Selbst moralische Relativisten glauben an einen moralischen „Fortschritt“ (zum Beispiel Abschaffung von Sklaverei etc.). Den wiederum kann es aber nur relativ zu einem absoluten moralischen Referenzpunkt geben.

    Moralischer Relativismus postuliert eine „Toleranz“. Da Moral relativ ist, soll man alle Moralvorstellungen in anderen Kulturkreisen tolerieren. Das Wörtchen „soll“ setzt aber einen absoluten moralischen Kodex voraus. Nach diesem soll man gerade das tun, also tolerant sein. Das ist aber logisch selbstzerstörend, weil Toleranz hier eine objektive moralische Norm darstellt. Allgemein ist es eigentlich immer logisch problematisch, wenn moralische Relativisten die Worte „man soll“ oder „gut“ oder „schlecht“ in den Mund nehmen; diese setzen damit implizit einen urteilenden Maßstab voraus, den es nach ihrer Ansicht gar nicht gibt.

    Moralischer Relativismus ist verurteilend, exklusiv und parteiisch, obwohl die Vertreter des moralischen Relativismus meinen, sie seien liberal, inklusiv und neutral. Der moralische Relativismus ist verurteilend, weil er behauptet, dass Leute, die an absolute moralische Werte glauben, falsch liegen. Der moralische Relativismus ist exklusiv, weil er den Glauben an absolute moralische Werte ausschließt, und er ist parteiisch, weil die Vertreter von absoluten moralischen Werten nicht zur Partei der „richtigen Denker“ gehören.

    Die Annahme, dass es objektive moralische Werte gibt, ist demnach die plausibelste und damit die rationalste.

    Die weiterführende Frage ist nun: Wo kommen die absoluten moralischen Gesetze her?

    Hier stellt sich die Frage, ob es Gesetze ohne einen Gesetzgeber geben kann. Dazu sind zwei Dinge festzustellen:

    Moralische Gesetze können sich nicht nach evolutionsmäßigen Gesetzen entwickelt haben. Der Grund dafür ist, dass es keinen evolutionären Grund dafür zu geben scheint, dass Menschen ihr eigenes Leben für andere opfern oder Mitleid mit behinderten Menschen haben. Genau das widerspricht allen anderen Aspekten der Evolutionstheorie. Gleichzeitig ist es aber allgemein als moralisch „gut“ akzeptiert. Zum anderen betrachtet die Evolution strenggenommen immer nur das Verhalten. Moral ist aber mehr als das, denn es kann einer unmoralisch in Gedanken und moralisch im Verhalten sein. Und umgekehrt kann eine unmoralische Absicht (zum Beispiel jemand zu ermorden) zufällig etwas moralisch Gutes hervorbringen. Wenn zudem moralische Werte durch Zufall entstanden sind, warum sollte man ihnen folgen? Wenn sie keiner „kommandiert“, braucht man sie auch nicht zu befolgen. So würde beispielsweise niemand einem Scrabble-Satz wie: „Gehe nach Mallorca!“ folgen.

    Moralische Gesetze ergeben nur in Bezug auf den Menschen (oder vergleichbare „gewissensbehaftete“ Seinswesen) Sinn. Damit sind sie nicht schon immer im Universum da, also ohne die Menschen. Dass sich die Menschen „zufällig“ evolutionär so entwickelten, so dass sie diese Gesetze wahrnehmen und befolgen können, erscheint extrem unwahrscheinlich. Da also Moralität in Existenz gekommen ist, muss es auch eine Ursache dafür geben. Moralische Gesetze ohne den Menschen scheinen keinen Sinn zu machen. Auch dienen nicht alle moralischen Gesetze dem evolutionären „Survival of the fittest“. Daraus ergibt sich also, dass die moralischen Gesetze vom Verursacher (das heißt Gott) gemacht worden sind. Ohne Gott gibt es keine absoluten moralischen Gesetze.

    Als Logikkette scheint daher am plausibelsten:

    Es gibt für die absoluten moralischen Werte folgende Herkunftsmöglichkeiten:

    Sie sind Illusion, das heißt, es gibt nur moralischen Relativismus.

    Es gibt absolute moralische Werte, aber als Ergebnis von Zufall.

    Sie sind das Ergebnis einer Intelligenz.

    Da aber absolute moralische Werte keine Illusion und auch nicht das Ergebnis von Zufall sind, müssen sie das Ergebnis von Intelligenz sein.

    Das kann auch so formuliert werden:

    Ohne Gott gibt es keine absoluten moralischen Gesetze.

    Es gibt absolute moralische Gesetze (zum Beispiel Böses in der Welt).

    Daraus folgt, dass Gott existiert.

    Eine interessante Eigenschaft dieser Schlussfolgerung ist, dass die Existenz des Bösen in der Welt hier zugleich eine Begründung für die Existenz Gottes ist.

    Damit ist logisch am plausibelsten, was ohnehin wohl jeder, wenn er ehrlich ist, tief in seinem Herzen weiß: Es gibt absolute moralische Gesetze und diese sind von Gott geschaffen.

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    DAS FUNDAMENT  5/2002

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    2004/04/05 at 8:07 pm
  • From jacqueline on So hat alles angefangen …

    Reaktion au “Do Not Click”

    Ich muss euch leider zustimmen, dass wir immer öffters das tun, wass eigentlich verboten ist, doch es gibt andere Wege uns das klar zu machen. Ich persönlich habe auf “Do Not Click” geklickt, weil ich annahm, dass in dieser Rubrik Links aufgelistet sind, die unsereins lieber meiden sollte.
    Trotzdem finde ich es gut, dass mir vor Augen geführt wurde, dass wir immer heufiger Sünden begehen, obwohl uns klar ist, dass wir eben eine Sünde begehen.

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    2004/04/08 at 6:39 pm
  • From Cyriacus on Engel – „metaphysische Fledermäuse“ oder echte Helfer?

    Angels

    Schön, dass sich auch mal einer “von euch” den Engeln widmet, denn sie scheinen mir zu oft vergessen zu werden. Meist von den Kirchen. Dabei sind sie es doch, die Gott dazu bringen, den Menschen zu helfen.

    Aber ich bezweifle, dass die Bibel das Buch ist, in dem man am meisten über Engel erfährt. Zu selten und zu einseitig werden sie erwähnt.

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    2004/04/08 at 6:44 pm
  • From Cyriacus on God’n’Sex

    Re: God

    Ich hatte diesen Leserbrief schon einmal geschreiben, doch er scheint nicht angekommen zu sein. Deshalb, auf ein Neues!

    Zuerst einmal folgendes:
    Dieser Text hat mich erschüttert, tief erschüttert. Ich rede dabei nicht von deinen/Ihren Darstellungen der Welt, sondern von der Meinung, die herüber gebracht wird.
    Aber ich möchte auf einige Punte speziell eingehen:

    „Mit diesem Bild vor Augen kann die eigene Sexualität und der eigene Körper eigentlich nur Frust erzeugen.”

    Es kann natürlich Frust erzeugen, soll aber nicht. Es soll lediglich Botschaft vermitteln, davon, dass Liebe schön ist. Jeder, der dann mit: „Wäääh, ich bin nicht so schön wie die!” kommt, hat es missverstanden. Wir sollen uns erfreuen nicht grämen.

    „Es ist normal, wenn man zwischen 14 und 16 Jahren das erste Mal mit einem Partner schläft.”

    Ja, es ist normal, denn der Mensch ist, wie jedes andere Lebewesen auch, darauf eingerichtet soviel Nachwuchs wie nur irgend möglich zu produzieren. In der Welt (post-idustrial states), in der wir leben, herrschen keine Probleme, was Nahrung betrifft. Somit erwachen diese Urinstinkte in uns auch wieder früher.

    „(Das bedeutet aber auch: Wer bis dahin noch keine sexuellen Erfahrungen hatte, der ist hinterher.)”

    Bedeutet es nicht. Natürlich gibt es Menschen, die sich darüber lustig machen, doch die hatte ich oben bereits erwähnt. Viele beschreiben das erste Mal als nicht unbedingt schön und diese Menschen haben das, aus welchem Grund auch immer, selbst erfahren. Sie scheinen mir eher diejenigen zu beneiden, die diese Erfahrung nicht gemacht haben und vielleicht mal eine viel schönere machen werden.

    „Man braucht sich seines Körpers nicht zu schämen. Nacktbaden, Saunieren, FKK ist ok.  (bzw. wer das nicht will, ist verklemmt.)”

    Kein Mensch braucht sich wegen seines Körpers zu schämen, den jeder ist auf seine Art schön. Wie er es zeigt ist seine Sachen. Verklemmt ist deshalb niemand.

    „Öfter mal den Partner wechseln ist ok. Man muss ja seine Erfahrungen machen. (Der Junge wird dabei erfahren, das Mädchen wird dabei ein Flittchen)”

    Man soll seine Erfahrungen machen, wie man sie auch bei anderen Gelegenheiten machen soll, da man sonst nicht erfährt, was zu einem passt. Kein Mädchen ist ein Flittchen, nur weil es einen Freund hat, die Beziehung beendet und sich einen anderen sucht. Ein Flittchen ist sie höchstens dann, wenn sich bei ihr die Jungs am Abend alle halbe Stunde die Klinke in die Hand geben.

    „…welche moralischen Vorstellungen da hoch gehalten werden.”

    Auch heute noch werden bestimmte moralische Vorstellungen hochgehalten, doch die Vorstellungen von damals waren die einer Generation, die nichts davon wusste, was es bedeutet, mit jemandem zu schlafen. Auch zeigen solche, wie die genannten Filme, nur eine Seite der Medaille. Viele junge Menschen haben auch dmals miteinander geschlafen und sich durch das Nichtwissen, das man ihnen vermittelte, unter Umständen ihr Leben verdorben.

    „…Sado-Maso, Fetischismus, Intimpiercing, Swingerclubs, Gruppensex, Männer werden Frauen, Frauen werden Dominas … und all das hält langsam Einzug und verändert unser Denken.”

    Viele dieser Ansichten, Lebenweisen (außer vielleicht Geschlechtsumwandlungen und Intimpiercings) hat es auch früher schon so oder in leicht abgeänderter Form gegeben. Der einzige Unterschied zu heute besteht darin, dass dies in unserer Gesellschaft, die weiß, wie schwer es sein kann, wenn es um die Liebe geht, akzeptiert und toleriert wird und Menschen, die diese Neigungen besitzen, diese auch voll ausleben dürfen.

    „…Nachrichten über sexuellen Missbrauch von Kindern nehmen zu,…”

    Natürlich nehmen diese Nachrichten zu, da diese Verbrechen heute viel häufiger ans Licht getragen werden als früher.

    „Wenn alle Welt den Umgang mit der Sexualität in dieser Form befürwortet, dann muss das aber noch lange nicht heißen, dass es so (für mich) gut ist.”

    Niemand verlangt, dass dieser Umgang von allen gepflegt werden soll. Niemand zwingt niemanden.

    „Die Früchte ernten wir langsam, wenn Sexualdelikte zunehmen, wenn junge Mädchen abtreiben lassen, weil sie keinen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität gelernt haben und z.B. ein verantwortungsloser junger Mann sie im Stich gelassen hat.”

    Sexualdelikte: s.o.
    Abtreibung: Die Abtreibung ist kein Zeichen dafür, dass man im Stich gelassen wurde oder noch nicht reif war. Sie ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass Frauen jetzt selbst die Möglichkeit haben sich zu entscheiden. Außerdem passieren solche „Unfälle” auch schon seit Ewigkeiten, nur dass sie anderes gehandhabt wurden (Steinigung, fix noch heiraten etc.).

    „Entgegen der Offenheit der Umwelt gelten Christen in Sachen Sex schon seit langem als besonders verklemmt, moralisch und verneinend. Ist Gott so sexfeindlich wie seine Anhänger scheinen?”

    Ja, denn der Gott/die Götter einer Religion präsentieren sich durch ihre Anhänger und deren Presenz in den Köpfen. Dass dies meist Fanatiker sind, ist ein anderes Problem.

    „Wenn wir glauben, dass Gott die Menschen liebt, sie bewusst geschaffen hat und uns von Mutterleibe an so gewollt hat, dann hat er uns mitsamt unserer Sexualität, mit Lustgefühlen und Sehnsucht, mit klopfendem Herzen und roten Ohren gewollt.”

    Dann lautet aber die Frage: hat er sie auch mit usgelebter Sexualität gewollt?

    „Wer an Sexualität immer nur mit einem schlechten Gewissen denkt, der beleidigt Gott, den Schöpfer und Erfinder auch dieser Gabe.”

    Demnach hat die gesamte Kirche in ihrer Vergangenheit Gott also aufs empfindlichste beleidigt. Es tut mir leid, aber das lässt so manch’ anderen Punkt klarer erscheinen.

    „Wir Christen wissen auch woher das kommt: Der Sündenfall, die Trennung des Menschen von Gott hat aus dem schönen Geschenk Sexualität ein kompliziertes Geschenk gemacht.”

    Kleine Info am Rande: Allein durch Darwin müsste sich die Frage nach dem Sündenfall geklärt haben. Es gibt keine Sünde. Sie ist nichts als ein übertrieben gehandhabter Moralkodex aus längst vergangenen Zeiten.

    „Gott hat uns in seiner großen Liebe Regeln und Hilfen gegeben, damit unser Leben auch in diesem Bereich Erfüllung findet.”

    Ist ja schön und gut, doch mit welchem Recht tut er das? Er mag die Leibe ja vielleicht erfunden haben (was ich bezweifle), doch scheint er sie nie erlebt zu haben.

    „Ein Mann und eine Frau, ein Leben lang”

    Und Homosexuelle?

    „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie werden zu einem Fleisch werden.”

    Niemand spricht dabei von einer räumlichen Trennung oder gar, dass eine Ehe vollzogen wird. Die beiden gehen schlicht und ergreifend mitteinander.

    „1. Schlafe nur mit einem Mann, wenn du bereit bist, ihn den Rest deines Lebens als den Vater deiner Kinder zu haben. Wenn du dir das zu Herzen nimmst fallen fast alle potentiellen Fehlschläge flach!”

    Es gibt Verhütungsmittel.

    „… aber Gott weiß einfach besser was gut für dich ist.”

    Du allein weißt, wer du bist. Du allein kennst deine Gefühle. Nur du kannst über dein Leben bestimmen.

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    2004/04/08 at 6:48 pm
  • From ali on Engel – „metaphysische Fledermäuse“ oder echte Helfer?

    die bibel ist die quelle der wahrheit. wer ausser gott kann uns über die geisterwelt sicher und ohne lüge berichten?
    ali

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    2004/04/09 at 1:09 am
  • From ali on So hat alles angefangen …

    danke für dein schreiben.
    gott segne dich
    ali
       Was ist Sünde ?

    Offensichtlich denken manche, Sünde müßten die Pfarrer erfunden haben, um sich selbst einen Job zu erhalten. Aber es gab Sünde schon lange, bevor man an Pfarrer und Kirchen dachte. Gottes Wort beschreibt grundlegend, was mit den Menschen nicht in Ordnung ist. Natürlich ist uns das nicht angenehm. Aber dürfen wir deshalb das Wort “Sünde” fallen lassen? In mancher Hinsicht ist Sünde wie eine Krankheit. Wir werden den Schaden, den sie verursacht, niemals heilen können, wenn wir uns einreden, sie existiere nicht, oder wenn wir aus Ängstlichkeit nie über sie sprechen.

    Deshalb wollen wir der Sache auf den Grund gehen und zu verstehen versuchen ,was es mit der Sünde auf sich hat.

    Ist Sünde nur das, womit wir anderen Menschen weh tun ?

    Nein. Sünde hat in erster Linie nichts mit unserem Verhalten gegenüber anderen Menschen zu tun, sondern mit unserer Einstellung Gott gegenüber. Als Jesus Christus gefragt wurde, was das wichtigste Gebot sei, antwortete er: ‘Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen’ 1 . Wenn wir das also nicht tun – das ist dann Sünde. Es geht demnach um unser persönliches Verhältnis zu Gott.

    Sünde hat aber doch etwas mit Sex zu tun?

    Das könnte sein, denn der Mißbrauch der Geschlechtlichkeit hat jedenfalls unendlich viel Not heraufbeschworen. Aber auch Diebstahl, Betrug, Trunkenheit, Haß, Mord, Krieg und anderes taten das. Wohl jeder vernünftige Mensch stimmt dem zu, daß diese Dinge offensichtlich nicht in Ordnung sind; aber damit ist man noch nicht bei der Ursache des Übels; die liegt noch tiefer. Was wir aufzählten, sind Sünden, während die wirkliche Not, der Hauptfehler, die Sünde ist. Jesus sagt, alle Sünden haben denselben Ursprung – nämlich des Menschen “Herz” 2 . Nicht erst das, was er tut, macht einen Menschen zum Sünder, sondern er ist schon ein Sünder. Die Grundeinstellung seines “Herzens”, seines Wesens, ist falsch. Darin liegt die Wurzel allen Übels 3 .

    Grundsätzlich ist das Sünde, wenn wir so leben, als würde Gott nicht existieren. Wenn mein Wesen von dem Gedanken beherrscht wird: “Laß mich in Ruhe, Gott, ich will mein Leben in die eigene Hand nehmen”, – das ist Sünde. Denn das ist Auflehnung gegen Gott. Es ist Sünde, Gott die ständige Überprüfung unseres Lebens zu verweigern. Das lassen wir alle nicht gerne zu. Von Geburt an gehört diese Ablehnung zu unserer Natur.

    Wird das Erbsünde genannt ?

    Ja. Die Bibel spricht eindeutig über dieses schwierige und unerfreuliche Thema. Sie sagt, der erste Mensch war Gott ungehorsam, und die Folge dieser Auflehnung übertrug sich auf alle Menschen – das wirkte sich derart aus, daß es für den Menschen leichter wurde, das Falsche statt das Richtige zu tun. Wie kam es dazu?

    Die Bibel drückt es so aus: Die Sünde kam durch das Verhalten eines Menschen in die Welt. Die Folge war der Tod. Das heißt, Sünde und Tod wurden erblich und wurden damit auf alle Menschen übertragen. Niemand kann sich davon freisprechen, denn niemand ist aus sich selber heraus sündlos 4 . Verallgemeinernd sagt die Bibel: ‘Sie sind alle Sünder’ 5 . Diese Feststellung können wir nicht umgehen, denn sie betrifft einen jeden von uns.

    Ich bin zwar nicht vollkommen, aber auch nicht der Schlimmste. Sündigen einige Menschen nicht doch mehr als andere ?

    Gerade weil wir nicht vollkommen sind, sind wir Sünder 6 ! Im Ausmaß des Sündigens mag es schon einen Unterschied zwischen den Menschen geben, aber nicht in der Tatsache, daß sie sündigen. Gott ist heilig und fordert von uns Vollkommenheit, indem er sagt: ‘Darum sollt ihr vollkommen sein’ 7 . In den zehn Geboten legt er für uns den Maßstab fest. Es ist erschütternd, wie wenig wir uns danach richten. Wir wollen auch nicht danach leben und lehnen uns in unserem Herzen gegen Gottes Herrschaft über unser Leben auf.

    Die Bibel stellt die Sünde auch als eine Zielverfehlung dar. Ob wir aber ein Ziel um einen Zentimeter oder um einen Kilometer verfehlen – das ändert nichts an der Tatsache, daß wir es verfehlen! Die Größenordnung der Verfehlung ist völlig unbedeutend. Es ist nicht gut, wenn wir uns selbst mit anderen Leuten vergleichen und uns dann einbilden, daß wir besser sind. Unser Vergleichsmaßstab muß Gott selbst sein. Er sagt, daß wir wie Schafe sind, die sich verirrt haben 8 . Genau das ist es! Daß wir von Gott abirren, ist ein Zeichen unserer Auflehnung gegen Gott, ist eben die Sünde schlechthin!

    Wie ernst ist das zu nehmen ?

    Sehr ernst! Wir werden – ob wir wollen oder nicht – dem Urteil Gottes über unseren Aufruhr gegen ihn ausgesetzt 9 . Wir kommen vor das Gericht des einen reinen und heiligen Gottes 10 . Die Auswirkung der Sünde ist der Tod in geistlicher und physischer Hinsicht 11 . Das heißt, sie bewirkt Trennung von Gott 12 und macht den Tod für uns unausweichlich. Sie ist wie ein bösartiger Krebs. Wer nichts dagegen unternimmt, bleibt von Gott getrennt. Das ist wirklich sehr ernst zu nehmen. Sünde ist nicht nebensächlich.

    Was kann man gegen die Sünde tun ?

    Gott selbst machte sich das zum Problem, aber Er fand auch für uns die Antwort. Wenn ein Mensch mit dem heiligen Gott in Verbindung treten will, braucht er zweierlei. Erstens braucht er als Sünder Vergebung. Diese beginnt mit der grundsätzlichen Bereitschaft, sich von Gott, dem Herrn, vergeben zu lassen. Zweitens braucht er ein neues Wesen, damit er überhaupt seiner Bestimmung gemäß leben kann; aus eigener Erfahrung weiß der Mensch genau, daß er das mit eigener Kraft nicht zustandebringen kann. Als Nikodemus, ein sehr religiöser Mann, zu Jesus kam, um mit ihm über einiges zu sprechen, was ihm unklar war, sagte Jesus ihm, daß er ein neues Wesen brauche. Er brauche eine Wiedergeburt 13. Diese könne er jedoch nicht durch besondere Anstrengung erreichen, um sich auf diese Weise selbst zu bessern 14 . Wiedergeburt ist keine Änderung, die man bei sich selbst vornehmen kann. Trotz seiner Religiösität war Nikodemus schuldig wie alle Menschen, und die Folge war seine Trennung von Gott 15 und damit ein Leben im Tod.

    Jesus aber ging in die tiefste Gottesverlassenheit um unsertwillen; der Gottessohn starb, und durch seinen Tod nahm er die Schuld und die Strafe der Sünder auf sich 16 . Er nahm ihren Platz ein, so daß sie die Strafe nicht selber erleiden mußten, sondern ihnen vergeben werden konnte. Er starb, um den Menschen ein neues Leben und Wesen zu geben. Wer seine Schuld an dem gestörten Verhältnis zu Gott bereut und auf das Angebot Gottes vertraut, dessen Verhältnis zu Gott wird in Ordnung gebracht. Wenn einer auch schuldig ist: der Sohn Gottes starb an seiner Statt 17 .

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1 Matthäus 22, 37  10 2. Korintherbrief 5, 10  
    2 Markus 7, 21 – 23  11 Römerbrief 5, 12
    3 Jeremia 17, 9  12 Offenbarung 21, 27
    4 Römerbrief 5, 12  13 Johannes 3, 3
    5 Römerbrief 3, 23  14 Epheserbrief 2, 8 – 9
    6 Jakobus 2, 10  15 Jesaja 59, 2
    7 Matthäus 5, 48 16 2. Korintherbrief 5, 21
    8 Jesaja 53, 6  17 Matthäus 20, 28
    9 Römerbrief 5, 18  

    Hier die Online-Bibel

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    2004/04/09 at 1:11 am
  • From ali on God’n’Sex

    gott und sex

    Der folgendeText ist Ausschnitt aus einem Referat von Eberhard Müller für einen “Etwas anderen Sonntag Morgen”, veranstaltet von der Freien evangelischen Gemeinde Göttingen am Sonntag, den 5. Oktober 1995, in Göttingen. Eberhard Müller ist Evangelist und Pastor der FeG Göttingen.  

    [Evangeliumsnetz] [FeG-Online] [Online-Predigtarchiv] [FeG Göttingen] [DeaS]

    ——————————————————————————–

    So begeistert ist die Bibel vom Sex!

    Liebe Besucher,

    lehnen Sie sich mal zurück, ich möchte Ihnen einen wunderschönen erotischen Text zu Gehör bringen. Ich hoffe, alle im Raum sind über 18. Ich werde mal nicht so genau hinsehen…

    1. Aus dem Hohen Lied

    “SIE: 1/ 13 Mein Geliebter ist mir ein Bündel Myrrhe, das zwischen meinen Brüsten ruht. 14 Eine köstliche Weintraube ist mir mein Geliebter, eine aus den Weinbergen der Oase von Engedi.
    2/ 5 Stärke mich mit Traubenkuchen, erquicke mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe! 6 Seine Linke ist unter meinem Haupt, und seine Rechte umfaßt mich.
    4 /11 Sein Haupt ist wie gediegenes, feines Gold, seine Locken sind herabwallend, schwarz wie der Rabe; 12 seine Augen wie Tauben an Wasserbächen, badend in Milch, eingefaßte Steine; 13 seine Wangen wie Beete von Würzkraut, Anhöhen von duftenden Pflanzen; seine Lippen Lilien, träufelnd von fließender Myrrhe; 14 seine Hände goldene Rollen, mit Topasen besetzt; sein Leib ein Kunstwerk von Elfenbein, bedeckt mit Saphiren; 15 seine Schenkel Säulen von weißem Marmor, gegründet auf Untersätze von feinem Gold; seine Gestalt wie der Libanon, auserlesen wie die Zedern; 16 sein Gaumen ist lauter Süßigkeit, und alles an ihm ist lieblich.
    7/ 10. Ich bin meines Geliebten und nach mir ist sein Verlangen. …Fände ich dich draußen, ich wollte dich küssen;

    ER: 4/ 1. Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön: Deine Augen sind Tauben hinter deinem Schleier. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die an den Abhängen des Gebirges Gilead lagern. 2 Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe…. 3 Deine Lippen sind wie eine Karmesinschnur, und dein Mund ist zierlich.
    7 /4 Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein;. 5 Deine Brüste sind wie ein Zwillingspaar junger Gazellen, die unter den Lilien weiden. 7 Ganz schön bist du, meine Freundin, und kein Makel ist an dir. 9 Du hast mir das Herz geraubt, meine Schwester, meine Braut; du hast mir das Herz geraubt mit einem deiner Blicke…10 Wie schön ist deine Liebe, .meine Braut; wieviel besser ist deine Liebe als Wein, und der Duft deiner Salben als alle Gewürze! 7/ 2 Dein Nabel ist eine runde Schale, in welcher der süße Wein nicht mangelt; dein Leib ein Weizenhaufen, umzäunt mit Lilien. …deine Augen wie die Teiche zu Hesbon am Tor der Stadt… 5 Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel, und das herabwallende Haar deines Hauptes wie Purpur: ein König ist gefesselt durch deine Locken! 6 Wie schön bist du, und wie lieblich bist du, o Liebe, unter den Wonnen!

    Die Liebe ist gewaltsam wie der Tod,
    ihr Eifer ist hart wie die Unterwelt;
    ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Gottes.

    7 Große Wasser vermögen die Liebe nicht auszulöschen,
    und Ströme überfluten sie nicht.
    Wenn ein Mann allen Reichtum seines Hauses um die Liebe geben wollte,
    man würde ihn nur verachten.

    8/4 Ich beschwöre euch, ….
    weckt die Liebe nicht –
    weckt die Liebe nicht auf,
    bis es ihr gefällt!

    Toll, nicht?! Das war nicht aus dem Drehbuch zu einem Liebesfilm, sondern – man glaubt es kaum – aus der Bibel (Hohelied). Schon früh fanden jüdische Theologen, daß das doch wohl nicht in die Heilige Schrift paßt. Sie fingen an, diese Abschnitte umzuinterpretieren. Auch christliche Theologen wollten sich in Sachen abenteuerlicher Auslegung nicht lumpen lassen und sagten: Das Hohelied beschreibt die Beziehung Jesu (der Bräutigam) zu seiner Kirche – das ist die Braut.

    Vor 20 Jahren fragte ich meinen damaligen Pastor, was es mit dieser Art Auslegung auf sich hat. Seine kurze Antwort: „Nun, ich kann nicht so ganz einsehen, daß der liebe Gott was an den Brüsten der Frau verloren haben soll.“ Ich schlage vor: dieses Lied sollte bleiben, was es ist: eine Sammlung wunderbarer alter Liebeslieder. Gott hat sich was dabei gedacht, als er dafür sorgte, daß sie in die Bibel kam. Er ist der Erfinder der Romantik, der Erotik, der Liebe allgemein.

    2. Gute Nachricht vom sexfreundlichen Gott

    Gott ist ein sex- und lustfreundlicher Gott. Die Bibel berichtet, daß Gott uns sehr bewußt geschaffen hat. Ich behaupte heute morgen – Sie müssen das ja nicht übernehmen – ich behaupte, daß es kein Fehler, Zufall, Versehen Gottes ist, daß wir Lustgefühle und Sehnsucht, klopfende Herzen und manchmal rote Ohren bekommen. Nein, er hat es nicht nur zugelassen, daß erotische Empfindungen und Gedanken, romantische Träume von einem Partner für uns wichtig sind, er WILL es, er gönnt es uns, er schenkt uns was. Wer an Sexualität immer nur mit schlechtem Gewissen denkt, der beleidigt Gott, den Schöpfer und Geber dieser kraftvollen Gabe.

    Dabei ist Sexualität mehr als die Reduzierung auf den Geschlechtsverkehr. Jemand hat gesagt: „Sexualität ist die Betriebsspannung dieser Welt, die große Polarität, die Ausrichtung auf das DU, die alles so schön aufregend macht und in Bewegung hält. Sexualität spielt überall mit – überall, wo sich Männer und Frauen begegnen. Wenn Männer in eitles Geschwätz ausbrechen und die Pfauenfedern ausfahren, Frauen nervös an der Bluse herumzupfen und den dritten Blick in den Spiegel werfen und der Adrenalinspiegel steigt. Unter moralischen Gesichtspunkten hätte es uns Gott sicher etwas langweiliger machen können – bei den Blumen und Käfern soll es nüchterner zugehen, habe ich gehört. Ganz offensichtlich hat sich Gott für den Menschen das Tollste und aufregendste aufbewahrt, ein schönes, kompliziertes Geschenk, mit dem wir umgehen lernen dürfen. So sexfeindlich sich die Christen manchmal gaben oder geben: Gott haben sie damit nicht auf ihrer Seite. Er will Erotik und Lust, schöne, anziehende Körper und die Freude daran. Und er hat uns alle Zutaten dazu gegeben: Genug Verstand, um die Sache auszubalancieren, Leidenschaft und Kreativität und Phantasie, damit aus purem Körpersex echte Erotik und ganzheitliche Liebe wird, bei der die Partner auch miteinander alt werden können.“

    3: Probleme mit dem Sex

    Der Kirchenvater Augustin (um 400 n.Chr.) lebte, bevor er Christ wurde, sexuell sehr freizügig. Als er sein Leben Jesus anvertraute, kam es zu einer Pendelbewegung. Hinzu kam die Prägung durch den Neuplatonismus, bei dem nur die Welt des Geistes und der Innerlichkeit zählte – im Gegensatz zur Körperlichkeit und dem Begehren der Sinne. Augustins engstirnige Gedanken zur Geschlechtlichkeit wurden für lange Zeit prägend in der Kirche. Auch in der viktorianischen und wilhelminischen Zeit lebte man in einer Verdrängungsmoral. „Über Sex spricht man nicht.“ Lustempfinden war mit Sünde behaftet. Geschlechtsverkehr galt für viele als notwendiges Übel zur Kinderzeugung.

    In der 68er Generation schlug das Pendel wieder in die andere Richtung. Man(n) war sich selbst gegenüber immer auf der Überholspur. Auf Zeitschriften wie „Pardon“, „Konkret“ oder „Sexfront“ reagierten meine Eltern wie auf den Leibhaftigen. Manche sahen sich stets als verklemmt an und wollten sich natürlich immer das Gegenteil beweisen. Auf eine Person fixiert zu sein, war bürgerlich und roch nach Kleinfamilie, unterdrückte Sexualtriebe galten als Aggressions- und Zerstörungswutauslöser (Wilhelm Reich), die als Lust am Krieg und am Quälen bis hin zu Furchtbarkeiten wie Ausschwitz wiederkehren sollten. Das wollte keiner. Der Sex-Kult artete daher bald in Streß mit sportlich-technischen Touch aus.

    Heute beobachten viele wieder eine Gegenbewegung. Nicht etwa ein Göttinger Kirchenblatt, sondern die Hamburger Tageszeitung schreibt: „Ehepaare haben am meisten Geschlechtsverkehr, am häufigsten einen Orgasmus und sind am zufriedensten mit ihrem Liebesleben.“ Zeitungen wissen um einen neuen Trend zur Treue. Ein anderes Zitat: „Irgendwann war alles nur noch Wiederholung. Irgendwann hatte ich die „one-night-stands“ satt und dachte: wenn überhaupt noch mal Sexualität, dann ganz anders. Von da an lebte ich enthaltsam, sexuell enthaltsam…“ Das war auch kein Zitat aus einer Kirchenzeitung, sondern aus einer Sendung des NDR vor einigen Wochen. Der Titel: „Die neue Keuschheit“. Auch in anderen Programmen kann man Sendungen darüber hören, daß es diese Bewegung zur sexuellen Enthaltsamkeit gibt. Da wird über Organisationen und Bewegungen berichtet wie „Wahre Liebe wartet“ (d.h. deren Vertreter propagieren, daß Sex nur in der Ehe praktiziert werden soll) oder „Promise keepers“ – in Amerika verpflichten sich Männer neu zur Treue. Andererseits können wir in unzähligen Filmen mitbekommen, daß Beziehungen etwas höchst Kompliziertes sein müssen. Wieso gibt es soviel Streß mit dem Sex? An Gott liegt es nicht.

    4: Opa rast hinter jungen Frau her

    Woher kommt die viele Not – wobei diese junge Dame den Angriff sicher gut überstehen wird. Woher kommen die Probleme heute, die wir überall beobachten können? Not auf sexuellem Gebiet sehen wir im Betrieb, in der Schule, im eigenen Bett. Kein christlicher Moralapostel muß erst mit erhobenen Zeigefinger darauf aufmerksam machen. In einer Zeit, in der Selbsthilfegruppen für Sexsüchtige wie Pilze aus dem Boden sprießen, muß man schon wegsehen, um das Problem nicht zu verstehen:

    Statt Ganzheit und Liebe, statt eines sorgsamen, verantwortungsvollen Umgangs mit dem wunderbaren Geschenk Gottes sehen wir oft den billigen Verschnitt: Schneller Sex, Beziehungen ohne Verantwortung, lieblose egoistische Befriedigung und Ungeduld, haben wollen – nicht geben, mißbrauchte Kinder, ausgebeutete Frauen, sogenannte „Liebe“ zum Kaufen. Jemand erzählte mir, er habe in den letzten Jahren 40000 DM für den Puff ausgegeben. Ich halte das nicht für Liebe, sondern für eine Sehnsucht, die sich nie richtig erfüllt. Ein anderer Mann sagte mir grinsend, daß er mitzählt: mit 400 Frauen habe er geschlafen. Westernhagen singt: „Frauen gegenüber bin ich willenlos…“ Ob das zu wirklichem Glück führt? Ich habe da meine Fragen. Ausnahmen? Vielleicht. Der Durchschnitt bei den FRAUEN in Deutschland liegt übrigens bei 11 Sexualpartnern, habe ich mit sagen lassen.

    5 Nackedeis

    Wie kommt es denn, daß das, was zum gegenseitigen Glücklichmachen führen sollte, so oft zur Selbstbefriedigung oder zum Leid, Schmerz und Zerbruch gerät? Übertriebener Sexkult und verklemmte Neurotik sind dabei 2 Seiten derselben Medaille. Sie müssen mir das ja nicht abkaufen, aber ich will eine Antwort versuchen. Die Bibel berichtet davon, daß es eine Zeit gab, in der absolute Harmonie herrschte – auf allen Ebenen. Wie sie das nennen wollen, ob Paradies oder Urzeit oder wie auch immer, ist mir egal. Aber irgendwie haben in grauer Vorzeit die Menschen mit ihrem Schöpfer völlig im Reinen gelebt. Auch untereinander gab es keinerlei Probleme. Ich weiß gar nicht, ob wir so etwas überhaupt denken können – aber so kann man es nachlesen: Damit das so bleiben konnte, gab Gott den Menschen sozusagen eine Gebrauchsanweisung für ihr Leben mit. Die Menschen waren fasziniert von der Fürsorge und Liebe Gottes und hatten einander ebenfalls lieb (Genesis 1-2).

    Gott tat den Menschen so viel Gutes. Täglich dachte er sich neue Dinge aus, damit es seinen Geschöpfen ganz prachtvoll ginge. Auch die Menschen wußten, wie sie einander verwöhnen konnten – und taten es nach Herzenslust. Mit der Liebe gab es keine Probleme. Die Weisungen Gottes erwiesen sich in allen Bereichen als äußerst hilfreich und lebensentfaltend. Sie waren nicht kompliziert: Ein Mann – eine Frau – ein Leben lang: alles lief reibungslos. Ich wäre gerne dabei gewesen – und ich schätze, jeder von uns wäre tief beeindruckt, könnte er einen Einblick in diese Epoche bekommen.

    6: Das Problem heißt: Beziehungsstörung durch Mißtrauen

    Wie lange das so lief, darüber schweigt die Bibel. Leider kamen die Menschen eines Tages auf eine verrückt Idee: Sie sagten sich: „Moment mal: könnte es nicht sein, daß es mehr gibt, als das, was hier im Paradies so erleben? Könnte es sein, daß uns Gott etwas vorenthält? Vielleicht gibt er uns seine Weisungen nur, um uns kleinzuhalten. Vielleicht können wir uns jetzt selber sagen, was gut für uns ist. Hinterher stellt sich heraus, daß uns Gott irgendwelchen Spaß nicht gönnt? Ist er vielleicht nur deshalb freundlich, damit wir nicht rauskriegen, daß er in Wirklichkeit der große Spielverderber ist?“

    Wie würden Sie diese Gedanken nennen? Ich möchte sie mit Mißtrauen bezeichnen. Die Menschen fingen an, Gott zu mißtrauen. Es kam zu einer furchtbaren Beziehungsstörung. Die gute Beziehung zwischen Gott und seinen Geschöpfen ging kaputt. Und was passierte als Nächstes? Die Bibel berichtet, daß sofort auch die Beziehung der Menschen untereinander einen furchtbaren Riß bekam. Es dauerte auch nicht lange, dann gab es nach Vorwürfen und Streit den ersten Mord. Der Grund ist das Mißtrauen. Wer sich mißtraut, kann sich nicht hingegeben lieb haben. Er kann auch nicht mehr ohne Nebengedanken etwas vom anderen annehmen – einen Rat zum Beispiel. So lehnten sich die mißtrauisch gewordenen Menschen gegen Gott als Person und dann als Konsequenz auch gegen seine Weisungen, seine Gebrauchsanweisung für das Leben, auf.

    7: Die Störung der menschlichen Sexualität hat ihre Ursache im gestörten Verhältnis zu Gott

    Die Beziehungsstörung zwischen Gott und Mensch sowie zwischen den Menschen wird auf dem Gebiet der Sexualität als besonders bedrückend empfunden. Wenn in diesem eigentlich unendlich beglückenden Bereich etwas schief läuft, merken wir das sehr deutlich – weil es weh tut und verletzt. Manche Verletzungen bekommen wir allerdings schon gar nicht mehr mit, so krank sind wir mittlerweile. Eigentlich ist menschliche Sexualität auf eine persönliche dauerhafte Beziehung hin angelegt. Sie führt nur durch vertrauensvolle Hingabe an den Partner und durch das verbindliche Eingehen auf diesen Partner und durch Treue zur vollen Erfüllung.

    Die Abkehr vom Schöpfer führt zu perversen Verzerrungen in der menschlichen Gesellschaft (Römer 1, 18ff) – auch im Bereich der Sexualität. Die Darstellung der menschlichen Sexualität in den Medien liefern einen vielfachen Beleg für die biblische Einsicht. Die Vorkommnisse in Belgien – die Kinderschänderprozesse – sind nur ein Teil davon. Aber auch der tägliche Kleinkrieg zwischen den Geschlechtern liegt in der gestörten Beziehung zu Gott. Der Hinweis auf das Wesen des Menschen oder der Sexualität oder haufenweise erhobene Zeigefinger oder sogar drohende Appelle an unsere menschliche Einsicht, an unseren Verstand, bringen uns nicht heraus aus dem dornigen Gestrüpp des Mißtrauens und seiner Folgen bis hin zur konkreten Schuld. Keiner von uns – auch kein Pastor – kann sich selber aus diesem unheimlichen Gewucher befreien. Immer wieder merken wir, daß wir nicht von uns aus echt gut sein können. Zu tief sitzt der Bruch. Das zeigen unsere oft nicht sehr feinen Gedanken, unsere kleinen Sticheleien, unsere bewußten Verletzungen anderer bis hin zur Untreue dem Partner gegenüber oder was es da sonst noch an Müll im Leben gibt.

    8: Gott will helfen

    Sie ahnen sicher, daß diese Störung Gott nicht kalt gelassen hat. Es sollte eigentlich alles wirklich schön sein im Leben und damit auch im Bereich der Sexualität. Gott hat einen guten Plan für dich und mich. Er hat uns lieb. Wenn wir einander verletzen, verletzt es ihn auch. Ihm geht es nicht um bürgerliche Moral. Er hat ganz andere Sorgen. Er möchte, daß die Beziehung der Menschen zu ihm wieder stimmt. Er will, daß wir wieder eine ungetrübte Beziehung zu ihm haben können. Er heult sich die Augen nach uns aus, wenn er uns und unsere Tränenfabrik Erde sieht. Das macht ihm Not.

    Sehen Sie, deshalb schickte er Jesus in diese Welt und deshalb bekennen die Christen: „Jesus trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen!“ Wissen Sie, es gibt sozusagen einen Entsorgungsplatz für den ganzen Schrott unseres Lebens. Auch für den Mist, der auf sexuellem Gebiet schiefgelaufen ist. Und da kann viel schieflaufen. Die Bibel ist da sehr ehrlich und berichtet, daß selbst große Glaubensleute so ihre Probleme hatten. Vielleicht denken Sie: Bei mir ist aber alles in Ordnung. Ich habe keine Probleme mit der Sexualität und auch sonst fühle ich mich nicht schuldig. Aber mal ehrlich: Keiner von uns kann sagen, daß er noch nie anderen Menschen gegenüber Liebe schuldig geblieben wäre – ich auch nicht. Es ist der Bruch zwischen Gott und Mensch, der zu Lieblosigkeiten führt. Verfehlungen im Bereich der Sexualität sind übrigens nicht schlimmer oder besser als alle anderen schuldhaften Dinge. Aber niemand muß an irgendwelcher Lieblosigkeit verzweifeln oder zerbrechen.

    Diese Müllhalde ist das Kreuz von Golgatha, an dem Jesus vor 2000 Jahren starb. Hier ist Jesus für dich und mich eingetreten und hat unsere Schuld auf sich genommen und aus der Welt rausgetragen. Sein Tod ist kein Mißgeschick der Geschichte, sondern er will damit fragen: „Könnt ihr einem, der euch so liebt, daß er sich für euch umbringen läßt, noch mißtrauen? Wagt es und vertraut euch mir an. Sagt mir euer Versagen, ich will euch davon befreien durch Vergebung. Ich will euch einen neuen Anfang schenken und euer Leben neu machen.“ Christsein ist eine Beziehungsfrage: es geht darum, Vertrauen zu Jesus zu wagen, und sich von ihm helfen zu lassen. Durch seine Vergebung wird unsere Beziehung zu Gott wieder heil. In dem Moment, wo unsere Beziehung zu Gott wieder in Ordnung ist, können auch unser Beziehungen zu Menschen mit seiner Hilfe wieder heil werden.

    9: Wollknäule

    Wenn einer eine Maschine erfunden hat, dann weiß er selber am Besten, was für das Teil gut ist. Gott ist der Erfinder des Sex. Als der Schöpfer weiß er auch am besten, wie wir mit unserem Leben umgehen sollten. Er will, daß sich unser Leben entfaltet. Dazu gehört natürlich auch der Bereich der Sexualität. Daher ist für mich persönlich nicht so wichtig, was die Mehrheit in unserem Land oder was man in den Medien über Sexualität denkt. Ich richte mich lieber nach dem, was Gott denkt. Ich weiß und erlebe, daß er kein Spielverderber ist, sondern ein freundlicher Vater im Himmel. Er zeigt mir, wie schön Sexualität sein kann. Gott ist ein sexfreundlicher Gott. Er hat eine gute Zielsetzung für unsere Geschlechtlichkeit.

    Eine Umfrage in den USA ergab, daß Christen befriedigendere sexuelle Erfahrungen machen als Nichtchristen. Christen richten sich nach Gottes Weisungen, weil sie merken, daß sie damit hervorragend ihr Leben und auch ihr Liebesleben entfalten können.

    Haben Christen keine Probleme im Bett bzw. in der Ehe überhaupt? Doch – sie leiden unter den Folgen des Bruchs der Menschen mit Gott ebenso, wie jeder andere – aber sie haben etwas, was andere eben nicht kennen: Der Glaube hilft, daß sich die Partner besser verstehen, er gibt Kraft und Mut zur Treue. Außerdem wissen Christen, wo sie mit ihrer Schuld hingehen können – denn schuldig werden auch die Nachfolger Jesu aneinander – Christen sind keine besseren oder perfekteren Menschen. Aber sie können Jesus um Vergebung bitten und mit anderen Christen ihres Vertrauens über ihre Probleme reden. Eben weil wir nicht perfekt sind und Fragen haben wie andere Menschen auch, helfen wir einander und bitten unseren Herrn Jesus Christus, uns dabei zu leiten. Er ist auferstanden und lebt, er hilft sehr konkret.

    10: Glaube ist ein fester Halt

    3 Schlußgedanken: 1. Wenn Sie solche konkrete Hilfe erfahren möchten, sprechen Sie uns an. 2. Wenn Sie heute gemerkt haben sollten: Ich habe viel falsch gemacht, ich brauche Vergebung, dann sagen Sie es Jesus. Er vergibt gern. 3. Wenn Sie gemerkt haben, daß Gott ein unendlich großes Interesse an Ihnen hat und Sie gesehen haben, daß er gerne den Beziehungsbruch zu Ihnen überwinden möchte, dann gehen Sie das Wagnis ein und legen Ihr Mißtrauen beiseite. Gott freut sich auf Sie! Trauen Sie sich, ihm zu vertrauen und bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen. Wir helfen Ihnen gerne, mit ihm ins Gespräch zu kommen.

    Eberhard Müller

    ——————————————————————————–

    © 1996 Eberhard Müller, FeG Göttingen;
    Netzgestaltung Roland Potthast, Evangeliumsnetz

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    2004/04/09 at 1:15 am
  • From kull on Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation?

    ZU: Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation?

    hallo ich habe gerade den Artikel Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation? gelesen und ich war bewegt wieder einmal darüber nachzudenken was eigendlich sache ist, ich habe eine ähnliche geschichte erlebt und möchte sie euch gerne schreiben, vieleicht findet sich ein jugendlicher beim lesen wieder und kommt dadurch zu gott!!

    Ich war in der Schule nie besonders gut, war ich nicht gerade Dumm, hatte aber eine Starke Lese und Rechtschreibschwäche, dadurch hatte ich keinen Bock auf Schule. Und ich musste mich in der Klasse durch irgendeinen Quatsch Profilieren. Was auch ganz gut Funktioniert hat. Ich Stand obgleich in einer der kleinsten war immer im Mittelpunkt. Habe schon mit 12 Jahren Täglich eine Schachtel Zigaretten geraucht, Irgendwelche Feldscheunen Aufgebrochen, anderen Eigentum zerstört oder geklaut. War eigendlich mehr unterwegs als zu Hause.

    Als ich so 13 oder 14 war, habe ich auf einem Geburtstag  ein paar Freunde aus meiner Kindheit getroffen, wir schmiedeten sofort einen Plan. Der Plan war, und außerhalb von unserem Dorf eine Hütte zu bauen, in der man so richtig Party feiern konnte. Ein Teil der Jungs gingen zu einer Christlichen Jugendgruppe, ich wusste das wohl war mir aber egal. Wir haben unseren Plan dann auch gleich in die Tat umgesetzt und die Hütte gebaut. Anfangs haben wir einfach gemütlich in unserer Bude gesessen und es war echt klasse. Die Jungs aus dem Jugendkreis sind dann immer Samstags um 20.00 Uhr in die Jugendstunde gegangen, da sie mich gefragt hatten ob ich mal mitgehe bin ich dann auch öfter mit. Dort wurden Christliche Lieder gesungen, gebetet und viele andere Dinge gemacht. Ich muss schon sagen das mir das ziemlich fremd war, ich kam mir vor als währe ich im falschen Film. Aber die Leute waren echt Super OK, und die Message war eigentlich auch OK. Irgendwie fand ich das das was da gesagt wurde zu meinem Leben passt.
    Kurz gesagt ich fand das nicht schlecht, und war begeistert von manchen Leuten in der Gruppe. Ich habe sogar angefangen zu ab und zu mal zu beten, ich habe auch gerne bei den schönen Liedern mitgesungen, und ich war eigendlich ganz Happy.

    Unsere Klicke bestand aus 7 Jungs, und wir waren echt gute Freunde. Wir haben tolle Sachen zusammen gemacht, wir sind alle Mokicks (Leichtkrafträder) gefahren. Meine hatte ich so friesiert das sie mehr als doppelt so schnell war wie angegeben und wie erlaubt war. Mit der Zeit wurden unsere Aktionen aber immer heftiger, ich meine unsere Touren in Discos und der Algehohl Konsum.
    Wenn wir eine Fete planten, haben wir und min. 10 Kisten Bier gekauft. Dazu kamen noch einige Flaschen Asbach und Barcadi. Obwohl mir Bier und sonstige Algehohlische Getränke nie so geschmeckt haben trank ich es in mengen!
    In dieser Zeit hatte ich min 1000 Schtuzengel, die mich behütet haben, was ich erst im nachhinein bemerkt habe, denn ich hatte mehrere Unfälle und beinahe Unfälle, bei denen ich eigendlich immer nur mit einigen Abschürfungen weggekommen bin. Wir sind oft ohen Helm gefahren und zweimal habe ich mich auch ohne Helm Abgelegt und einmal davon, als die Polizei hinter mir her war. Bei einem Unfall, hatte ich wie ich zuerst dachte den Helm “rein Zufällig” auf, ich bin genau mit dem Kopf gegen die Ecke einer Hauswand, ohne Helm hätte ich das warscheinlich nicht überlebt.

    Ich habe zwar manchmal bemerkt wie es durch den Algehol mit meinem Körper bergab ging, habe das aber verdrängt, man muss ja Cool sein und min 12 Flaschen Bier und einige Cola Asbach schaffen! Zu “Kull” gehörte auch immer ein großes Messer (ca. 15cm Klinge) das hatte ich immer bei mir. Mit dem Messer habe ich immer meine Bierflaschen geöffnet. (voll die Angeberei) und anderen Schwachsinn gemacht. So primitiv wie es Klingt, es hat Eindruck auf die anderen gemacht! Bei einer Silvester Party in unserer Hütte, habe ich mich fast bis zur Bewusstlosigkeit besoffen.
    Um kurz von 12 wollte ich nach Hause, konnte aber nicht mehr stehen und schon gar nicht mehr mit der Maschine fahren. Ein Freund der nicht ganz so voll war wie ich, hat mich Dann auf der Maschine nach Hause gefahren und mich vor der Haustür abgesetzt. Ich bin dann irgend wie die Treppe hoch geklettert.
    Als ich im Bett lag, war es grausam es drehte sich volle Kanne, und es war mir zum Kotzen (Entschuldige meine Ausdrücke). Als ich so auf meinem Bett lag, dachte ich auf einmal was wohl sein wird wenn ich diese Nacht nicht überlebe.

    Ich dachte was ist wenn ich an meinem erbrochen ersticke! (In einem Nachbarort ist das einem Familienvater passiert) Und ich wusste, das wenn es passiert, ist alles aus. AUS und VORBEI!!! Und das für Immer!!! Hast Du schon einmal was gemacht was man nicht mehr rückgängig machen kann? Und was Du echt bereut hast? Das ist echt ein scheiß Gefühl. Und genau das ist mir in den Kopf geschossen, ich hätte keine Gelegenheit mehr den ganzen scheiß den ich verbockt habe wieder gut zu machen, Leute um Verzeihung zu bitten, geklaute Dinge zurückzugeben, mich mit Leuten zu versöhnen und Gott für all den Mist  um Verzeihung zu bitten. Ich wusste aus der Bibel und aus den Jugendstunden das es einen Gott gibt, und das es Schuld gibt, und ich wusste das ich mit meiner Schuld einmal nicht bei Gott sein werde. Mir ist der Kalte Schweiß auf die Stirn geschossen! Und ich war wie auf einen Schlag WACH”
    Ich wusste das ich etwas tun musste, und das ich damit nicht bis zum nächsten morgen warten konnte.
    Ich kann mich noch genau erinnern das ich dann aus meinem Bett gekrochen bin und mich vor mein Bett gekniet habe. Wie ich dann mit gefalteten Händen vor meinem Bett Kniete, habe ich gebetet! Weist Du, ich habe einfach mir Gott gesprochen! Ich sagte: Herr wenn es Dich gibt dann gib mir noch eine Chance.
    Ich wusste obwohl ich total voll war, das ich in meinem Leben die Totale Scheiße gebaut habe.
    Ich habe Gott um Vergebung gebeten, ich wusste ja alles – aber bis zu diesem Zeitpunkt nur mit dem Kopf
    Dann ging eine Erleichterung durch meinen Körper, es war mir als wenn jemand eine schwere Last von mir nimmt!
    Ich habe mich dann in mein Bett gelegt und ohne Angst die ganze Nacht durch geschlafen. Und das war die erste Nacht seit vielen vielen Jahren, die ich ohne Angst geschlafen habe, ich hatte vorher jede Nacht Albträume und das seit meiner Kindheit. Habe mich immer total unter meiner Bettdecke Verkrochen, hatte immer Angst vor Geistern und irgendwelchen Monstern. Als ich am morgen aufwachte, Dankte ich Gott dafür das er mir meine Schuld vergeben hat.
    Als ich meine Schuhe gesehen habe (Hohe Schnürschuhe) Dankte ich Gott gleich noch einmal. Ich hatte die Schnürsenkel mit meinem Rasiermesser Scharfen Messer aufgeschnitten, aber nicht nur einmal.
    Für mich ein Wunder das ich mir nicht die Schlagader und nur die Schnürsenkel aufgeschnitten hatte.
    Diese Silvesternacht, war das Letzte mal wo ich mich betrunken habe, was aber nicht das Wichtigste ist. Ab da hat sich mein ganzes Leben verändert, ich brauchte nicht mehr Klauen, nicht mehr so Angeben, weil ich wusste das mich Gott so liebt wie ich bin. Auch die anderen haben bemerkt das ich mich verändert habe.
    Als ich aus der Schule kam, konnte ich kaum lesen, und dennnoch habe ich meine Ausbildung bestanden, habe als Quereinsteiger in einem Masinenbaubetrieb gearbeitet, war dort Vorarbeiter und Abteilungsleiter und zum Schluß Büroangestellter im Bereich EDV. Heute bin ich Selbstständig und habe eine kleine Computerfirma. Mit meiner Frau Ruth und unseren drei Kindern, haben wir auch son viel erlebt. Unsere jüngste Tochter wurde in unserem PKW geboren, und das ohen fremde Hilfe, (natürlich mit Gottes Hilfe)  da kann ich nur sagen “Preist den Herrn”. Ich habe erfahren das jemand der sich die Augen durch eine Ätzende Lösung kaputt gemacht hatte, durch Gebet wieder sehend wurde. Und viele andere Dinge, manche davon halten viele für normal, was es aber nicht ist!

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    2004/04/10 at 8:32 am
  • From ali on Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation?

    gott ist wunderbar. danke für dein zeugnis zur ehre des herrn
    ali

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    2004/04/10 at 7:15 pm
  • From Zapata on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    Gott wird niemanden bestrafen…

    Als erstes wird Gott niemanden bestrafen wegen des Kiffens. Gott liebt all seine Kinder auf Erden und Gott würde es nie wagen seinen Kindern etwas aufzuzwingen. Ihr seid es die aus der Religion eine Art Sucht machen. Auf euch sollte man hören sonst wird es sehr schwarz aussehen für diejenigen die es nicht tun. Von wegen der Teufel kommt raus und holt uns Cannabis Konsumenten.

    Mit dieser Religion und dieser ähnlichen Theorie habt ihr schon im Mittelalter tausende von Unschuldigen Menschen verbrannt, weil sie angeblich mit dem Teufel im Bund standen…

    Jetzt versucht ihr die Jugendlichen mit diesem Hip Hop Layout zu “verführen”.

    Lasst euch bitte gesagt sein: Gott ist überall für jeden menschen zugänglich. Er macht keine Ausnahmen ob Katholik, Protestant oder Muslime. Gott liebt jeden von seinen Kindern auf seine Art. Egal ob Reich oder Arm. Gott unterscheidet nicht, ihr schon und deswegen glaube ich nicht an eure Lehre.

    Mit freundlichem Gruß

    Zapata

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    2004/04/11 at 12:46 pm
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    gott hasst die sünde(kiffen ist sünde) aber er liebt die sünder.
    deshalb will er dich durch jesus von der sünde des kiffens befreien.
    bekenne ihm deine drogensucht als sünde und trenne dich davon.
    heute noch. gott segne dich
    ali

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    2004/04/11 at 12:49 pm
  • From conny* on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    finsterniss

    ali ali ali ….
    weihrauch ist eine haluzigene droge …. mürre mit saurem wein auch …. und ein schmerzbetäubendes mittel.
    sowas wie jesu aus dem schwamm gezuzelt hat …. nur steht halt bei den christen anstadt mürre galle drin, das ihr schön die finger weglasst von diesem teufelszeug…. die größten dealer und drogenkonsumenten …. und benebeln vorsätzlich kinder gottes, menschen.
    ja ja …. stzt dich mal ne zeit lang in eine weihrauchwolke kumpel …. ein gläschen wein mit mürre drin …. vieleicht…. wenn du den rechten glauben hast …. kannst auch mit gott reden wie mose .
    doch drogen sind für priester und gottesmänner …. nicht für dummköpfe und kinder ….

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    2004/04/12 at 12:18 am
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    mit weihrauch haben wir nichts am hut. da musste schon
    nach rom schreiben.
    www.no-hope-in-dope.de
    ali

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    2004/04/12 at 1:14 pm
  • From god_is_gay on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    OkAY okAy

    Okay okay, kiffn macht also zeugungsunfähig und gott will das nicht blabla blabla… ABER wenn gott sagt wir sollen die finger von drogen lassen WIESO gibt es in der kirche dann wein und WIESO nimmt man weihrauch (was bekanntlich ja auch eine droge ist) also lasst die leute die kiffen wollen kiffen, und die die nicht wollen die sollns nicht machen! das sag ich dazu!

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    2004/04/14 at 10:38 pm