Leserbriefe

  • From Seraphim on Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?

    Jesus – der einzige Weg zu gott

    Hallo Alin,
    in Vertretung zu Pegasus eine Antwort auf deine Frage:

    Im Alten Testament wird Jesus als Nachkomme Davids beschrieben, ich hoffe, du glaubst meiner Aussage, auch wenn ich sie nicht mit einer Bibelstelle belegen kann, da du die Bibelstelle bestimmt kennen wirst.
    Zu Beginn eines der Evangelien im Neuen Testament wird die Linie Davids beschrieben. Hier steht der Beweis, dass Josef, der Zimmermann, eindeutig der Linie Davids entspringt. Soweit so gut, wird man denken und eventuell wirst du bereits jetzt meine Argumente wissen und darüber lachen, aber ich frage mich, wie es sein kann, dass Maria, die bekanntlich mit Hilfe von Gott schwanger wurde (laut Bibel durch seine Erscheinungsform des Heiligen Geistes) und damit Jesus KEIN Nachkomme Josefs und damit auch KEIN Nachkomme Davids und somit, rein logisch (und so argumentier auch die jüdische “kirche”) auch KEIN Messias sein kann. Könnt ihr mir, wenn möglich, eine Reaktion darauf geben?
    Vielen Dank dafür und angenehme Tage und schöne Nächte.
    Seraphim

    Go to comment
    2004/12/12 at 1:52 am
  • From alin on Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?

    Einmal angenommen, dein Argument wäre wahr. Dann hätte Matthäus wissentlich ein ungültiges Argument für Jesus als den Messias geliefert. Aber für so dumm halte ich ihn nicht. Nein, es war schon klar, dass der Messias nicht der biologische Nachkomme Josefs sein kann; Micha 5,1 z.B. deutet klar auf einen ewigen Ursprung des Messias hin. Aber dennoch erfüllt sich in Josef die Zusage Gottes an David, aus seiner Linie den Messias zu erwecken. Behalte immer mit aller Ehrfurcht im Hinterkopf, dass es sich bei dem Baby im Stall von Bethlehem um den fleischgewordenen Gott handelt.

    Liebe Grüße,

    Alin

    Go to comment
    2004/12/13 at 12:38 am
  • From fallen_Seraph on Becklehem?

    inaktuell

    Diese Satire (?) mag Geschmackssache sein, aber diese Meldung ist bereits inaktuell. Schon heute morgen war bei den News von google.de zu lesen, dass die Betreiber des Kabinetts nach einem “Attentat” auf die Wachsfiguren entschlossen, dieses Ausstellungsstück wieder abzubauen. Ihr könnt also wieder aufhören, euch aufzuregen.

    Go to comment
    2004/12/13 at 5:37 pm
  • From conrad on Becklehem?

    Uns ging es vor allem darum, hinzuweisen, dass Gott sich keine glamourösen Popstars ausgesucht hat um bei ihnen auf die Welt zu kommen. Er kam in eine Zimmermannsfamilie und Hirten, einer der verachtetsten Berufe der Antike waren die ersten Menschen die ihn sahen. Die weisen Männer aus dem Morgenland konnten nicht anders als sich vor Jesus zu beugen. Sie waren wirklich weise. Im Gegensatz zu den sonstigen vielen selbsternannten “Weisen”
    Conrad

    Go to comment
    2004/12/13 at 7:59 pm
  • From Thud on OHNE WORTE

    Leben und Tod

    Es ist sicher nicht falsch, sich Gedanken zu machen, wohin wir gehen, wenn wir diese Welt verlassen. Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass es ein Weitergehen gibt. Vielleicht zu jemandem, den wir Gott nennen, den andere Religionen mit anderen Namen nennen. Ich kann und will auch garnicht logisch erklären, warum ich das glaube, denn das ist eigentlich unnötig. Es hilft mir jedenfalls dieses Leben so zu akzeptieren, es auszuhalten, und es zu geniessen. Ich kann meine Stärken und Schwächen akzeptieren. Wir sind nicht unfehlbar und ich denke, der den wir Gott nennen wird uns letztlich auch dann lieben, wenn wir Scheisse bauen. Ich glaube man sollte Tod durchaus thematisieren, allerdings sollte man sich nicht lähmen lassen, von der Angst vor Schuld und Sühne oder einem “Strafgericht” danach, denn das ist m.E.ein Versuch des Menschen etwas vorweg zu deuten, das uns jetzt und hier gar nicht ansteht.    

    Go to comment
    2004/12/14 at 4:00 pm
  • From Himmelverpasser on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    keiner

    Lieber Freund ! Den Himmel kann man nicht “verpassen” wie einen Bus oder einen Zug.Man kann ihn auch nicht “gewinnen” wie einen Plüschteddy in der Kirchenbazaartombola. Er ist ein Ort an den alles zurückkehrt, auch Menschen, die du und ich nicht verstehen. Wenn du wirklich Christ bist, dann solltest du aufhören, deinen Mitmenschen andauernd schlechte Gefühle durch zynische Beiträge wie diesen zu vermitteln. Glaubst du sowas bringt Leute dazu zu glauben ? (Soulsafer ???) Jeder ist ein Teil des Ganzen. Auch Menschen, die nicht an Gott glauben.

    Go to comment
    2004/12/14 at 4:20 pm
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    Gibt es eine Hölle?

    Dem Aussagenfeld der Wissenschaft sind deutlich Grenzen gesetzt, die leider allzu oft übersehen werden. Die Erkenntnis- und Erklärungsmöglichkeiten reichen nur so weit, wie die Vorgänge der materiellen Welt sich messen lassen. Wo sie weder messbar noch in Zahlen ausdrückbar sind, können diese Wissenschaften nichts mehr erklären. Die Naturwissenschaft darf somit die ihr gesteckte Grenze nicht überschreiten, sonst hört sie auf, Wissenschaft zu sein und wird zur bloßen Spekulation. So sind die Wissenschaften keine Informationsquelle, um etwas über die Herkunft oder das Ende der Welt zu erfahren. Auch über Fragen jenseits der Todesmauer kann uns keine Wissenschaft etwas
    vermitteln.
    Wenn uns also die Wissenschaft nichts über die Existenz der Hölle sagen kann, so gibt es dennoch eine einzigartige Stelle, wo uns Gewissheit darüber vermittelt wird: Am Kreuz von Golgatha können wir die Wirklichkeit von Himmel und Hölle ablesen. Das Kreuz ist der beste Schriftausleger. Würden alle Menschen wie auf einem Fließband automatisch den Himmel erreichen, so wäre das Kreuz überflüssig. Gäbe es irgendeine Religion oder irgendeinen anderen Weg, um das Heil zu erreichen, dann hätte Gott seinen geliebten Sohn nicht am Kreuz verbluten lassen. Am Kreuz können wir es darum deutlich ablesen: Es gibt wirklich eine Hölle. Der Herr Jesus tat hier alles, damit wir von der Hölle befreit werden. Ohne die Tat von Golgatha würden wir alle der Verdammnis verfallen (Röm 5,18). Das Geschehen am Kreuz können wir mit dem einen Satz zusammenfassen: „Hier rettet der Sohn Gottes vor der Hölle!“ Es ist nie etwas Größeres für den Menschen getan als in der Tat auf Golgatha. Der Herr Jesus predigte eindringlich über Liebe und Barmherzigkeit, Gnade und Gerechtigkeit, einladend über den Himmel, aber mit besonderem Ernst sprach er über die Hölle. Er bezeichnet sie als einen bodenlosen Abgrund, einen Ort „wo ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht“ (Mk 9,44) und als einen Ort „ewiger Pein“ (Mt 25,46). Im Wissen dieser Realität warnt er mit nicht zu steigernder Eindringlichkeit, damit wir nicht dorthin gelangen:

    „Wenn dir aber dein rechtes Auge Ärgernis schafft, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist dir besser, dass eines deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre“ (Mt 5,29).

    „Es ist dir besser, dass du zum Leben lahm oder als Krüppel eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße habest, und werdest in das ewige Feuer geworfen“ (Mt 18,8).

      
      
      
      
      
      
      
      

    Go to comment
    2004/12/14 at 5:27 pm
  • From fabi on OHNE WORTE

    “Thud”,
    da bist Du vielen schonmal einen Schritt voraus, wenn Du siehst, dass das Leben hier nicht alles sein kann!
    Doch sprechen wir von dem, den ich “Gott” nenne:
    Sollte dieser Gott tatsächlich so unpersönlich sein und ein Geheimnis aus Seiner Person machen?
    Sodass wir Menschen nichtmal wissen, wie wir ihn nennen sollen?
    Sollte dieser Gott diese Schöpfung ins Leben gerufen haben, uns liebhaben, aber letztlich isses Ihm egal, was wir machen?
    Sollte dieser Gott nicht vielmehr größtes Interesse daran haben, mit uns in Kontakt zu stehen.
    Sollte es Ihm nicht wichtig sein, dass wir auch wissen, wer ER ist und wie ER sich die ganze Sache mit der Schöpfung und dem Weiterleben nach dem Tod vorstellt?
    Klar liebt Er uns, auch wenn wir Scheisse bauen.
    Stell Dir vor: Er liebt DICH sogar SO SEHR, dass Er Deinen Wunsch respektiert, wenn Du die Ewigkeit nicht bei Ihm verbringen willst! Deine Entscheidung!
    Das “Strafgericht” ist kein Märchen. Aber das ist nur eine ‘Angstmache’ für den, der ohnehin Gott den Rücken zudreht.
    Ich habe keine Angst, keine Ungewissheit davor, vir meinen Schöpfer zu treten. Denn ich kenne Ihn bereits!  Er hat sich mir “per Bibel” vorgestellt. Und im Alltag habe ich Ihn immer mehr kennengelernt!
    Thud! Bestell Dir dochmal kostenlos das Neue Testament hier!
    Schliesslich sollten wir doch wissen, wohin die Reise geht!!
    liebe grüße
    fabi

    Go to comment
    2004/12/14 at 6:05 pm
  • From tinto on Bibel älter als von der liberalen Theologie vermutet!

    Bibel

    Hi there,
    ich habe euch schon mal geschrieben, daß ich eure Arbeit hier sehr wertvoll halte, wenn eure Ansichten auch teilweise etwas zu kraß sind.
    Die meisten Aussagen der Bibel sind bekanntermaßen nicht wörtlich, sondern symbolisch zu nehmen, also bleibt locker, wenn sich viele Leute nicht wie Schriftgelehrte (he, das hab ich doch schon mal gehört;-)) verhalten.
    Jeder geht mit seinem Glauben oder Unglauben, je nachdem, anders um, denn jeder Mensch ist anders, nur eines ist gewiß: Gott ist der Vater aller und wird sich um jedes seiner Kinder kümmern.
    Also: Relaxt und laßt Gott sich der Seinen annehmen, dann ist für alle gesorgt:-).

    Go to comment
    2004/12/14 at 7:04 pm
  • From mic on Bibel älter als von der liberalen Theologie vermutet!

    He, ganz locker bleiben, Gott kümmert sich schon um alle seine Kinder…

    Mt 13,24-30 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sagen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?
    Er aber spricht: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt. Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!

    Tja, jetzt würde ich gerne noch wissen, was diese “symbolische Bild” denn aussagt. Dann deut mal schön. In der Zwischenzeit soll Jesus das selbst erklären, ok?

    Mt 13,36-43 Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers! Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen, der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel. Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die Gesetzloses tun; und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre!

    Vielleicht möchtest du allen hier mitteilen, was dich so unbeschwert davon ausgehen läßt, daß du im Himmel eine Leuchte sein wirst und kein Zähneknirscher. Das Evangelium haben wir deshalb bekommen, damit wir sicher sein können, wo wir mal sein werden. Wunschdenken contra Evangeliums-Klartext. Bleib relaxt.

    mic

    Go to comment
    2004/12/14 at 8:50 pm
  • From thud on OHNE WORTE

    erklärungsversuch

    fabi, ich meinte nicht, dass ich glaube, dass es gott “egal” ist, was wir tun. er lässt uns nur die freiheit das hier und jetzt so zu gestalten, wie wir es entscheiden. ich glaube, dass eigentlich jeder sich irgendwo danach sehnt mit sich und seiner umwelt klarzukommen-daraus ergibt sich doch dann ganz zwangsläufig ein mosaik aus verhaltens “regeln”, die es uns ermöglichen können ein halbwegs akzeptables dasein zu führen. wir sind aber niemals perfekt, denn wir sind nicht so geschaffen und müssen lernen auch unsere grenzen, fehler, usw. zu akzeptieren. bei uns und bei anderen, was schwer,ja, manchmal unmöglich erscheint.
    wir leben im diesseits und es ist unser job es zu formen und kreativ(oft sehr schwierig) zu sein. dabei hilft es nicht unbedingt stets nur an das zu denken, was danach kommt oder gar in angst vor “gottes zorn” zu leben.
    wir denken vielleicht oft zu wenig an den tod, aber sag selbst: sind wir und unsere fähigkeit zu vergessen und -ja- manchmal auch zu verdrängen nicht  auch gerade SO geschaffen ? auch das hat seinen sinn, denke ich.es gibt keinen grund sich vor gott zu fürchten.
    ich wollte auch nicht sagen, dass gott unpersönlich ist-im gegenteil: gerade weil ich verschiedene vorstellungen von “dem was der mensch gott nennt” akzeptiere, sage ich doch, dass gott sehr individuell und persönlich ist, oder ?
    ich gebe zu, dass das sehr schwierig in wenigen zeilen zu erklären ist, aber: der weg ist das ziel.
    alles gute, thud.

    Go to comment
    2004/12/15 at 3:13 am
  • From keiner on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    himmelverpasser 2

    Ich habe nicht behauptet, der Himmel oder die Hölle liessen sich wissenschaftlich erklären. Davon war keine Rede. Wenn du die Hölle suchst, dann schau dich doch einfach um, der Mensch schafft sie sich doch täglich selbst neu !
    Warum gehst du nicht auf das ein, was ich geschrieben habe: es steht uns nicht an, Regeln für den “Gewinn des Himmels” (wie du es nennst) aufzustellen. Du willst damit meiner Meinung nach nur zeigen, wie toll du als Christ lebst, und wie unvollkommen andere nach deiner Meinung sind. Das kann nicht dazu führen, dass jemand von dem, was du schreibst überzeugt wird.

    Go to comment
    2004/12/15 at 3:50 am
  • From fabi on OHNE WORTE

    Deine Ausführungen hören sich sehr plausibel an. Und ich denke, damit fährst Du sicher ganz gut! Doch ist es nicht das Leben, zu dem Gott den Menschen berufen hat. Das Ganze soll KONKRET weden:
    DER WEG IST DAS ZIEL!  Da sagst Du was.
    Kennst Du dieses Zitat:  “ICH bin der WEG, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich!” Das hat JESUS gesagt!
    Es gibt keine andere Möglichkeit, zu Gott zu kommen, als über diesen ‘Weg’!  Nur der EINE Weg ist das Ziel!

    Du hast Recht:  Gott ist sogar sehr individuell. Das bezieht sich aber nicht auf seine Persönlichkeit. Sonst würde das ja bedeuten, dass ER eine gespaltene Persönlichkeit wäre!
    Ich kann Dich ja auch nicht willkürlich Kim, John oder Franz nennen und Dir jedesmal nen anderen Charakter andichten!
    Achtung Wichtig:
    Tatsächlich ist Gott zu fürchten! Es ist eine Fehlinformation, es handle sich hierbei um einen “Kuschelgott”, der wie die gute Fee nur dazu da ist, Dir jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
    Gerade vorhin habe ich einen tollen Psalm gelesen:
    Psalm119: “Man verfolgt mich ohne Grund! Aber mein Herz fürchtet sich nur vor Deinen Worten”!

    BITTE suche weiter. Gib Dich nicht mit menschlichen Theorien über Gott zufrieden!! Schlag die Bibel auf und lies selbst nach, WER Er ist und was Er sagt!
    Bei Fragen helfen wir Dir gerne!
    fabi

    Go to comment
    2004/12/15 at 9:03 am
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

       Was ist ein Christ ?

    Die Antwort auf diese Frage ist lebensentscheidend. Alles hängt davon ab. Die Bibel beschreibt den Christen sehr eindrücklich als jemanden, der “vom Tode in das Leben hin-durchgedrungen ist” 1. Um sicher zu gehen, daß wir diese verblüffende Erklärung verstehen, müssen wir zuerst klären, was ein Christ nicht ist. Das Wort “Christ” bedeutet nämlich nicht eine Weltanschauung, wenn es meist auch in dem Sinne gebraucht wird. Außerdem gibt es keine untrügliche Gewähr dafür, ob und wann ein Mensch wirklich an Jesus Christus glaubt.

    Ist ein Christ jemand, der einer Kirche angehört ?

    Nicht unbedingt. Auch wird kein Mensch dadurch Christ, daß er sich einer Kirche oder einem frommen Verein anschließt. Manche Leute gehen nur aus Gewohnheit zur Kirche. Andere tun es, weil man nicht sicher ist, ob die Sache mit Gott nicht doch noch einen wichtigen “Haken” hat.

    Wieder andere gehen scheinheilig hin, um zu verbergen, was sie in Wirklichkeit sind. Viele von denen, die zur Kirche gehen, suchen nach einer Verbindung mit dem Ewigen; sie suchen noch nach Gott. Freilich wird sich jeder wahre Christ einer Gemeinde anzuschließen versuchen; aber daraus folgt nicht, daß jedes Kirchenmitglied tatsächlich ein Christ ist.

    Man kann religiös sein, ohne ein Christ zu sein 2! Bloßes Für-wahr-Halten Gottes genügt aber nicht. Die Bibel sagt, daß sogar die Teufel glauben, daß ein Gott sei – aber die können wohl am wenigsten als Christen bezeichnet werden3!

    Ist ein Christ nicht fast dasselbe wie ein edler Mensch?
    Edle Menschlichkeit allein macht niemanden zum Christen. Christsein ist nicht identisch mit einem Leben nach hohen Idealen oder eines unermüdlichen Dienstes an anderen. Es ist auch keine Philosophie, Kultur oder Ideologie. Christsein ist weder eine Eigenschaft, die wir von unseren Eltern erben können, noch ist es ein Etikett, das wir tragen, weil wir in einem bestimmten Land geboren sind 4.

    Ich versuche , ein moralisch einwandfreies Leben zu führen: Macht mich das zum Christen?

    Die kurze Antwort lautet: Nein. Es gibt viele Leute, die einwandfrei zu leben versuchen, aber empört sein würden, wenn man sie als Christen anspräche. Das können Hindus, Moslems oder gerade auch solche Menschen sein, die überhaupt nicht an einen Gott glauben. Die religiösen Leute zur Zeit Jesu Christi waren die Pharisäer. Moralisch gesehen waren sie anderen Leuten haushoch überlegen. Trotzdem waren sie nicht in Ordnung. Jesus verurteilte sie 5. Er zeigte sogar auf sie, um etwas zu erklären, und sagte: “Wenn unsere Gerechtigkeit die der Pharisäer nicht überträfe, würden wir niemals für die wiederhergestellte Gemeinschaft mit Gott geeignet sein” 6. Der Grund dafür liegt darin, daß sogar die Besten unter uns wesentliche Fehler haben. Niemand ist vollkommen; alle haben sich auf irgendeine Weise gegen Gott empört und haben damit gegen ihn gesündigt. Jesus Christus sagte, daß alle, die seine Gebote nicht halten, unter keinen Umständen zur unmittelbaren Gemeinschaft mit Gott, dem Herrn, gelangen würden 7.

    Ja, wer ist aber denn ein Christ ?

    Christ ist jemand, der an Jesus Christus glaubt, der sein ganzes Vertrauen und seine Zuversicht auf Ihn setzt 8.

    Das klingt jetzt beinahe zu einfach. Hängt nicht noch viel mehr damit zusammen? Allerdings, aber jedes einzelne ist nur ein Teil des Ganzen.

    Es ist eine Tatsache, daß der Mensch in der Sicht Gottes ein Sünder ist. Das sich einzugestehen, ist ein erster Schritt 9. Die Bibel stellt fest, daß alle Menschen Sünder sind und daß keiner unschuldig ist 10.

    Grundsätzlich handeln wir alle unabhängig von Gott und widersetzen uns Seinen Geboten. Die Tatsache, daß wir moralisch zu schwach und unfähig sind, uns aus eigener Kraft in der Gewalt zu haben, das ist Ergebnis dieser Sünde. Aber der Stolz eines jeden von uns macht es sehr schwer, vor uns selbst dieses einzugestehen. Wir möchten Gott fast lieber auf der Ebene eines geschäftlichen Übereinkommens begegnen. Aber das ist unmöglich. Gott entzieht sich dem Zugriff des menschlichen Denkens. Er ist der eine heilige Gott. Er ist über jedes Maß gerecht und vollkommen, und das ist der fundamentale Unterschied zwischen ihm und uns Menschen. Gott verabscheut die Sünde11.

    Wenn ich an meiner Weigerung festhalte, vor ihm meinen wahren Zustand einzugestehen, klage ich ihn damit zugleich an, daß er viel Lärm um nichts mache.

    Das zweite, das mich angeht, betrifft den Tod Jesu Christi an einem römischen Galgen außerhalb der Mauer einer kleinen Stadt im mittleren Osten. Das Angebot Gottes lautet: Glaube, daß Jesus dort für dich starb! Er gab freiwillig sein Leben für andere dahin. Er selbst war unschuldig, aber er sagte, daß er an die Stelle der vor Gott Schuldigen träte, damit ihnen vergeben werden könne 12. Wenn mir bewußt wird, daß Gott auf mich schaut und ich von ihm angenommen bin, gilt es daran zu glauben, daß meine Gewißheit sich allein darauf gründet, was Christus für mich getan hat 13.

    Drittens kann und sollte ich mich rückhaltlos der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen. Um es praktischer auszudrücken, wollen wir dies erläutern: Wenn ich mit der Bahn an einen bestimmten Ort fahren will, nützt es mir nichts, auf dem Bahnsteig am abfahrbereiten Zug entlangzulaufen und einen Beamten nach dem anderen zu fragen, ob der Zug auch wirklich dorthin fährt; ich komme nur an mein Ziel, wenn ich in den richtigen Zug einsteige und mitfahre. Wenn ich ein Christ sein will, sollte ich auch mit aller Konsequenz bereit sein, mich Jesus Christus wirklich anzuvertrauen 14. Das bedeutet, daß ich ihn Herr über mein ganzes Leben sein lasse. Ihm bloß zuzustimmen, ist nicht dasselbe, wie an ihn zu glauben.

    Schließlich: Ein Christ, der seine Schuld bekannt hat, vertraut darauf, daß Jesus gestorben ist, um ihm diese Schuld zu vergeben. Er hat sich Gott in Reue und mit vollem Vertrauen ausgeliefert. Mit anderen Worten: Christ ist, wer ein neues Leben empfangen hat und durch den Glauben an Christus mit Gott wieder verbunden ist.

    Aufgrund dieser Definition sind wir also entweder Christen oder wir sind es nicht. Es ist unmöglich, es halb und halb zu sein. Diese Folgerung ist lebenswichtig und hat ewige Konsequenzen. Jesus Christus, Gottes Sohn, starb, um der Retter für verzweifelte Menschen zu sein. Gott bietet uns neues Leben an; ohne es anzunehmen, können wir keine Christen sein. Die Verantwortung für diese Entscheidung liegt bei uns Menschen.

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen: 1 1. Johannesbrief 3, 14  9 1. Johannesbrief 1, 8 – 10  
    2 Römerbrief 10, 1 – 3  10 Römerbrief 3, 23
    3 Jakobusbrief 2, 19  11 Jeremia 44, 2
    4 Johannes 1, 13      Römerbrief 1, 18
    5 Matthäus 23, 13  12 Markus 10, 45
    6 Matthäus 5, 20      1. Petrusbrief 2, 24
    7 Offenbarung 22, 14 – 15  13 Philipperbrief 3, 9
    8 Johannes 3, 16 + 26  14 Johannes 1, 12

    Go to comment
    2004/12/15 at 10:59 am
  • From endless_search on So hat alles angefangen …

    ave

    *hust* man will mir hier tatsächlich weiss machen das weil ich auf einen link geklickt habe,der zum *anklicken* da ist ich das abguntief des bösen in meiner seele trage nur weil ein interesse besteht diese von fanatischen lügen verseuchte internetseite komplett zu erforschen?

    es gibt sehr viel böseres leutchen denkt mal nach was ihr sagt mir ist durchaus bewusst das man nur eine art beispiel in diesem link sehen darf,
    nur frage ich was ist schlimmer auf einen link zu klicken der *verboten* ist oder sich von der heißgeliebten kirche verbieten zu lassen kondome zu benutzen da dies tötung ist sich von der kirche verbieten zu lassen abzutreiben obwohl man damit ebenfalls sein eigenes leben gefährden könnte?

    naja…. ich glaube kaum das dieser *leserbrief* lange bestehen bleibt…

    Hail Sa….
    und lieben gruß an die christen*schüttel*
    endless

    Go to comment
    2004/12/15 at 3:36 pm
  • From chris on So hat alles angefangen …

    Wir lieben nicht die kirche, sondern Jesus.. und wie du schon sagst, der link ist nur ein beispiel.
    Gottes gebote sind gut für uns, eingesetzt aus einer göttlichen Perspektive mit dem Ziel uns zu bewahren – ich denke aber solange man Gottes Heiligkeit und Liebe auf der einen Seite, und die eigene Verdorbenheit und Verlorenheit auf der anderen, nicht erkannt hat, wird es einem sehr schwer fallen das zu verstehen.

    Lg, Chris

    Go to comment
    2004/12/15 at 6:15 pm
  • From thud on OHNE WORTE

    noch ein bisschen…

    Erstmal danke ! Find ich prima, dass das du so schnell und doch sehr differenziert antwortest !
    Ich hatte nicht im Sinn, IHN als “Kuschelgott” darzustellen. Oder gar als “gute Fee” Nur versuche ich das alles positiv zu betrachten, d.h. ich kann mit dem ins bes. im AT vermittelten Gottesbild als “strafender” oder “angsteinflößender” Gott wenig anfangen. Du sagtest doch selbst, das Gott mich so bedingungslos liebt, das er mir die freie Entscheidung lasst, oder ? Nun, wenn das der Fall ist, weshalb sollte er mich dann dafür bestrafen wollen, dass ich Fragen stelle ?  Gott zu fürchten, heisst für mich nicht sich VOR ihm fürchten zu müssen. Wie kann sonst eine Beziehung zu Gott entstehen ? Was die Bibel anbelangt: da gibt es in der Tat Dinge, die ich nicht unbedingt einfach so wörtlich nehmen würde, zumal die Bibel ja kein homogener Text, sondern eine Dokumentensammlung ist, die von Menschen unterschiedlicher Epochen verfasst wurde. Somit reicht es für mich nicht aus einfach nur den Glauben aus der Bibel zu ziehen. Ich glaube, oder vielmehr fühle, dass wir auch in uns selbst nach Gott suchen müssen. Es sind -zumindest nach meiner Erfahrung- oft kleine und unscheinbar wirkende Dinge/Situationen, in denen sich Gott zu erkennen gibt.
    ***Es geht mir hier nicht darum Recht oder Unrecht zu haben, bzw. nachzuweisen. Dies soll lediglich ein Dialog, ein Austausch sein.***  

    Go to comment
    2004/12/16 at 4:06 am
  • From ida&tabea on Holger

    hallo

    so.

    hallo holger.
    wir sind beeindruckt von deiner Lebenswandlung. dankeschön, dass du deine Geschichte an andere weitergibst, damit auch wir etwas daraus lernen können.

    liebe grüße

    Go to comment
    2004/12/16 at 8:43 am
  • From fabi on OHNE WORTE

    Lieber Thud.
    Es ist eine Fehlinformation, die Bibel sei nicht wörtlich zu nehmen, nur weil sie in unterschiedlichen Epochen geschrieben sei! Ich lese die Bibel und stelle de facto keine Inhomogenität fest. Eher bringt es mich viel mehr ins Staunen, welche Kontinuität die Bibel aufweist, OBWOHL die so viele Autoren hat!  
    Das zeigt doch, dass da eine göttliche Kraft hintersteckt!
    Die Bibel ist an den Stellen wörtlich zu nehmen, wo sie wörtlich verstanden werden will. Und wenn von Gleichnissen die Rede ist, dann sind es Gleichnisse!
    Ganz unkompliziert.
    Natürlich zeigt sich Gott in alltäglichen Dingen. Doch dazu musst Du Gott erstmal kennenlernen, um zu erkennen, was von Gott ist und was nicht! Dazubedarf es der Bibel!
    Wenn ich beginne, den Glauben oder Gott in mir selbst zu suchen, drehe ich mich nur um mich selbst!
    Das ist der VÖLLIGE Holzweg!
    Ich möchte Dir ein Buch empfehlen:  “Die Bibel im Test” von Josh Mc Dowell !! Das, was ich bis jetzt von Dir kennengelernt habe, lässt mich glauben, dass Du ernstes Interesse hast. Deshalb diese Buchempfehlung!
    Du kannst natürlich auch erstmal Dir das Buch “Wer ist dieser Mensch” hier kostenlos runterladen.
    Aber ich will Dich echt ermutigen, Dir ein Update über die Bibel zu holen!
    fabi

    Go to comment
    2004/12/16 at 10:38 am
  • From thud on OHNE WORTE

    ok.

    Ok, das ist eine interessanter Tip. Das Buch kannte ich nicht. Ich werd mich mal danach umsehen.
    Ich kenne halt nur etliche Stellen in der Bibel, von denen ich nicht glaube, dass man sie heute noch wörtlich nehmen kann. Das widerspricht ja nicht dem, was du sagst, dass “die Bibel an den Stellen wörtlich genommen werden muss, an denen sie wörtlich genommen weden will.” Aber das soll jetzt erstmal genügen…
    Ich meld mich wieder, wenn ich mich mit dem Buch befasst hab und /oder wenn Fragen auftauchen.
    Wünsche Euch einstweilen schöne und gesegnete Weihnachtstage und ein ebensolches neues Jahr.
    Thud

    Go to comment
    2004/12/16 at 4:10 pm