Leserbriefe

  • From ali on Christian - ein Evolutionist denkt um

    Was ist Leben?
    Das Leben ist komplizierter als gedacht.

    Nach wie vor können die Mikrobiologen nicht erklären, was Leben wirklich ist und wie es entstanden sein soll. Neue Erkenntnisse in der Forschung zeigen: das Leben kann nicht zufällig entstanden sein.

    Die moderne Evolutionstheorie lehrt, dass das erste Lebewesen zufällig aus unbelebten Stoffen entstanden sein soll. Doch da tauchen neue massive Stolpersteine auf.

    Allein durch Chemie entsteht kein Leben
    Die wichtigsten Bausteine der Lebewesen sind Eiweisse, mit denen die Lebewesen aufgebaut sind. Dazu kommen grosse Moleküle, die einen Bauplan zum Funktionieren des Organismus enthalten. Man nennt sie DNS (Desoxyribonukleinsäure). Mit chemischen Reaktionen können sowohl die DNS als auch die Bausteine der verschiedenen Organe hergestellt werden. Doch die Chemiker sagen uns: allein durch chemische Reaktionen entsteht kein Leben.

    Gemäss unseren Schulbüchern soll das Leben in einer sogenannten “Ursuppe” angefangen haben. Bei der Überprüfung dieser Idee stiess man zunächst auf Schwierigkeiten, unter anderem hätte das Wasser der Ursuppe die DNS wieder zerstört, die zum Aufbau einer lebenden Zelle nötig ist. Also konnte das Leben kaum in einer Ursuppe entstehen.

    Ein konkreter Bauplan
    Es gibt Tausende von verschiedenen Eiweissen im menschlichen Körper. Sie bilden auf Grund eines Bauplanes die verschiedenen Organe. Der Bauplan ist in der DNS enthalten. Jedes Eiweiss wurde auf Grund einer ganz bestimmten Abfolge von Grundeinheiten aufgebaut, die dem “Bauplan” in der DNS entspricht.

    Beim Studium dieser komplizierten Materie stösst man auf drei grundsätzliche chemische Probleme:

    Erstens: Chemische Stabilität. Die chemische Stabilität betrifft die Frage, ob die Komponenten der Eiweisse, nämlich die Aminosäuren, überhaupt chemisch reagieren können. In einer Ursuppe müssten die Aminosäuren stabil sein, sonst hätten sie schon längst miteinander reagiert. Wenn sie aber zu stabil sind, werden sie zu keinen langen Kettenmolekülen reagieren. Um diese zu bilden, müssen sie daher chemisch aktiviert werden. Bei dieser Aktivierung darf kein Wasser dabei sein, weil die aktivierten Teile mit dem Wasser sofort reagieren und zerfallen würden. Mit anderen Worten: Die in einer Ursuppe produzierten Kettenmoleküle können wegen der Anwesenheit von Wasser gar nicht stabil bleiben. Also können keine Eiweisse entstehen.

    Zweitens: Chemische Reaktivität. Sie betrifft die Geschwindigkeit, mit der eine bestimmte chemische Reaktion abläuft. Wenn Leben in einer Ursuppe auf natürliche Art beginnen sollte, müssten die chemischen Gesetze es ermöglichen, die Reihenfolge der Aminosäuren in den Kettenmolekülen vorherzusagen. Sie werden sich jedoch gemäss ihrer Reaktivität zusammenfügen und nicht auf Grund eines vorgegebenen Bauplanes. Das bedeutet, dass eine bestimmte vorgegebene Reihenfolge, wie es der komplexe Bauplan verlangt, nie zustande kommen kann. Denn die Reaktivität der Aminosäuren bestimmt die Reihenfolge in der sie im Kettenmolekül aneinander gefügt werden.

    Drittens: Chemische Selektivität. Weil das zu bildende Kettenmolekül zwei Enden besitzt, können die Aminosäuren am einen oder andern Ende angefügt werden. Wenn gemäss dem Bauplan als nächstes die Aminosäure “B” gefolgt von der Aminosäure “A” an “R-T-X” angefügt werden muss, bestehen vier Möglichkeiten, nämlich R-T-X-B-A, dann A-R-T-X-B, ferner A-B-R-T-X, und schliesslich B-R-T-X-A. Das Resultat ergibt drei falsche und ein richtiges Kettenmolekül und das bei der Reaktion von nur zwei Aminosäuren. In Wirklichkeit müssen im Durchschnitt für ein einziges Eiweiss etwa 1000 Aminosäuren in einer bestimmten vorgegebenen Reihenfolge zusammengefügt werden.

    Die Natur ist nicht intelligent
    Durch die riesige Zahl von Aminosäuren und deren chemischen Eigenschaften kommen viel mehr unerwünschte als erwünschte Verbindungen zustande. Oft wird argumentiert, dass die Natur nur die erwünschten auswähle. Doch dies ist auf der molekularen Ebene noch nie beobachtet worden. Es widerspricht auch dem Zustand unseres Körpers, der nicht Milliarden von “extra” Eiweissen enthält. Ausserdem ist die Natur nicht intelligent. Es ist kein Mechanismus in der Natur bekannt, der beim Zusammensetzen der Kettenmoleküle die richtigen Aminosäuren selektiert. Nur ein fertiger und funktionierender Organismus verfügt über Instrumente, die eine Auswahl treffen können (Enzyme).

    Wir können beobachten, dass sowohl lebende als auch tote Organismen dieselben chemischen Bestandteile enthalten. Also liegt das Leben wahrscheinlich nicht an den Proteinen (Eiweissen) oder den andern Bauteilen der Lebewesen. Leben muss etwas mit dem nicht-materiellen Bereich der Schöpfung zu tun haben.

    Das Leben muss geschaffen worden sein
    Schlussfolgerung: Eine chemische Steuerung bei der Bildung von Kettenmolekülen, die eine vorgegebene Reihenfolge der Aminosäuren enthält, ist in einem Zufallsprozess nicht möglich. Die Herstellung eines solchen Kettenmoleküls im Labor benötigt einen Chemiker, der die Eigenschaften der Komponenten kennt und jede gemäss dem Bauplan in der richtigen Reihenfolge in der DNS einfügt. Das Leben muss daher von einer intelligenten Instanz – Gott – geschaffen worden sein.

    Quelle: ProGenesis

    Autor: Hans-Ruedi Stutz

    Datum: 09.09.2004

      

      

          
      

      

        

      

      
          

      

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    2004/09/15 at 7:52 pm
  • From elhazar on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    Welchen Wahrheitsgehalt haben Umfragen?

    Ich will diesem Artikel wahrlich nicht widersprechen, solcherlei Gedankengänge hatte ich schon öfter und die Vermutung, dass das Fernsehverhalten sehr großen Einfluss auf das Verhalten hat ist sehr naheliegend. Nur stellt sich mir die Frage, wie viel Wahrheit in solchen Umfragen ans Licht kommt und wie viel von dem, was gesagt wird, schlichtweg gelogen ist. Bei Umfragen besteht die Möglichkeit zu sagen, wonach es einem gerade beliebt, d.h. Lügen werden wahrscheinlcih sehr großzügig verstreut und an Über- und Untertreibungen mangelt es sicher auch nicht! So vermute ich, dass die Befragten sich unter einem Gewissen gesellschaftlichen Druck befanden, weil ihnen durch die Medien und den Freundeskreis Werte vermittelt werden, die sie wahrscheinlich kaum in Frage stellen werden, und wenn sie sie wirklich in Frage stellen, werden sie das kaum äußern. Diese Werte waren in diesem Fall nun sexuelle Freizügigkeit und absolute Ahnungslosigkeit, was damit angerichtet wird (offensichtlich eine Katastrophe!). Dadurch fühlten sich befragte teilweise dazu genötigt, Dinge zu sagen, die nicht sitmmen, um ihr Selbstwertgefühl aufzubessern, unabhängig davon, dass ihr Umkreis die Antwort nie erfahren würde. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass es zwar tatsächlich viele geben wird, die sehr früh “sexuelle Erfahrungen” sammeln, sich aber dennoch der größte Teil eher unter Druck gesetzt fühlt und sich nur verbal anpasst, da sie sich als minderwertig fühlen, weil es ihnen nicht vergönnt ist, so wie “cool wie die anderen” zu sein.

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    2004/09/16 at 10:42 am
  • From ali on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    danke, stimmt. glaube nie einer umfrage, die du nicht selber gefälscht hast. so könnte mann es auch ausdrücken.
    darum ist es gut, dass wir auf festen grund bauen. auf den
    felsen der wahrheit, die nur die bibel, dass wort gottes, sein kann.
    gottes segen
    ali

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    2004/09/16 at 10:47 am
  • From Neo_AE on Christian - ein Evolutionist denkt um

    ProGENESIS

    Lieber Ali,

    danke für deine Antwort. Ich bin mal so frei und melde mich wieder zu Wort.

    Dass vieles komplizierter ist als gedacht, ist nichts neues. Weltbilder ändern sich immer schneller. Zur Zeit Davids glaubte man, der Himmel sei eine Kuppel an der die Sterne aufgehängt sind. Doch wie du schon sagst: Das Leben bzw. die Schöpfung Gottes ist komplizierter als man denkt. Eigentlich ist es für mich nicht von Bedeutung ob mir jemand erklären kann was Leben ist oder ob man sich dessen nicht sicher ist. Für mich ist es wichtig zu wissen, dass dieses Leben als Resultat des Schöpfers existiert. Zufall ist was für Atheisten. Das ist meine Meinung und das müsstest du doch auch wissen, nachdem du meinen Antwortbeitrag gelesen hast. Mir ist es egal was die Wissenschaft sagt und egal wo und wie sich Stolpersteine und Widersprüche auftun. Theorien sind nicht Wirklichkeit, sondern der Versuch sich der Wirklichkeit anzunähern. Von dem her tut’s mir leid, dass du dir die Mühe gemacht hast die Widersprüche der wissenschaftlichen Theorien aufzuzählen. Ich bin mir der Lehrmeinungen, wissenschaftlichen Ergebnissen und Widersprüchen wohl bewusst und ich wüsste nicht, dass ich sie uneingeschränkt verteidigt habe. Ich stimme der Wissenschaft zu, aber nur unter der Bedingung, dass alle ihre Ergebnisse vorläufige Theorien sind, abhängig von unserem (sich ständig ändernden) Weltbild und diese nur vorläufige Annäherungsversuche an die Wirklichkeit jenseits unserer durch unsere auf 5 (bzw.6) beschränkten Sinne sind. THEORIE IST NICHT WIRKLICHKEIT. Aber Gott ist Wirklich, ja mehr noch: er ist WAHRheit. Er ist der Schöpfer, auch wenn es Evolution gibt. Evolution beschreibt zu aller erst einmal die Entwicklung der Verschiedenheit in der Natur. Dass Leben in einer Ursuppe zufällig entstanden ist und dass der Zufall dann ausreichte aus diesen Urleben uns Mensch entstehen zu lassen, das glaube ich auch nicht. Für mich sind die Erkenntnisse aus der Molekularbiologie und organischen Chemie genauso ein Beweis für einen intelligenten Schöpfer, der aber nicht Natur heißt. Genauso wenig wie man diese Komplexität nicht leugnen kann, kann man auch nicht die davon unabhängige und nicht als Ursache geltende Evolution verleugnen. Jeder Kleintierzüchter kann dir das bestätigen. Selbst in dem bei euch zum runterladen bereitgestellten Schriftwerk „Fragen an den Anfang- Die Logik der Schöpfung“, kommen die Autoren nicht darum herum Evolution nicht auszuschließen, selbst wenn sie sich dabei nicht einmal im Klaren darüber sind, dass sie die Richtigkeit der Bibel mit der Richtigkeit der Evolution beweisen, die sie zuvor noch als Lüge abtaten. Sie erklären die Frage nach dem Platzmangel in der Arche unter anderem auch so, dass sich wahrscheinlich nur Urahnen gewisser Arten auf dem Schiff befanden (S.186). Aus einem Pferde-Urahn entwickelten sich dann Pferde, Zebras, Esel usw. Aus einem Hunde-Urahn entwickelten sich Wolf, Kojote, Fuchs, Haushund usw. Aus einem Katzen-Urahn hätten sich dann alle Raubkatzen entwickelt usw. Nun, was nun? Man sollte die Wahrheit (Intention), die hinter den biblischen Berichten steht nicht ins Lächerliche ziehen, indem man anfängt die Genesisgeschichten wortwörtlich zu nehmen. Zudem scheinen selbst die bibeltreusten Wortwörtlichnehmer nie zu bemerken, dass es zwei Schöpfungsgeschichten gibt. Wenn man nun wortwörtlich den Schöpfungsmythen nachgeht, dann kommt doch die Frage auf, warum in der ersten Erzählung nichts vom Paradies steht und in der zweiten Erzählung das Grün/Sträucher/Kraut -> die Natur aufs neue erschaffen wird. Genauso werden die Tiere dort erst nachdem es Adam schon gibt geschaffen. Was sagt uns das? Die biblischen Schriften fungiert oft nicht als wissenschaftlich und historisch genaues Protokoll, sondern als episches Sammelwerk jüdischer Glaubensbekenntnisse, was nun Genesis anbelangt. Jedoch bin ich auch der Meinung, dass hinter jedem Mythos auch Wahrheit steck, nicht nur in geistlicher sondern auch historischer Hinsicht. Aber wortwörtliche Genauigkeit darin zu suchen, kann irgendwie nicht die Lösung sein. Oder warum darf man dann z.B. die Apokryphen nicht wortwörtlich nehmen? Wie können wir Menschen uns das Recht nehmen den Schöpfungsakt wissen und beschreiben zu können. Gott und seine Werke sind doch größer als wir es erahnen, wissenschaftlich beschreiben oder in einen Schöpfungsmythos festhalten können. Außerdem, es war auch niemand dabei als Gott die Welt und das Leben schuf. Selbst bei dem was Gott für uns durch Jesus getan hat und wofür es mehrere Zeugen gab, können wir es nie wirklich ganz begreifen, was Jesus da für uns tat . Wir werden es niemals in vollem Maße zu schätzen wissen, wie es eigentlich nötig wäre, um dafür angemessen dankbar zu sein. Doch um diese Erkenntnis meiner Endlichkeit und Geringfügigkeit im Angesicht des Schöpfers kann ich dankbar sein.

    In diesem Sinne

    Mit freundlichen Grüßen

    NEO AE

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    2004/09/16 at 3:38 pm
  • From LaStella on Der Tod wartete auf dem Schulhof

    Was für eine Tat!

    Hi, es hat mich schon erschüttert, als ich das im Radio gehört habe. Ich dachte, sowas könnte nicht möglich sein, aber anscheinend wird die Jugend immer krasser. Ich bin froh, dass ich nicht mehr auf meiner alten Schule bin, weil da kam sowas ähnliches auch vor 3 oder 4 Monaten vor, aber der Junge ist nicht gestorben, aber auf ihn wurde mit einem Baseballschläger eingeschlagen. Ich hoffe doch für uns alle, dass niemanden sowas passieren muss und das wir davor bewahrt werden und immer eine andere Lösung finden können, als Gewalt anzuwenden und zum Mörder zu werden. Gott soll uns alle schützen!!!

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    2004/09/16 at 6:01 pm
  • From conrad on Der Tod wartete auf dem Schulhof

    Schon 1. Mose 6,5 sagt uns ” der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alle Gedanken des Herzens allezeit böse. Die einzige Hoffnung für die Menschheit ist das Evangelium von Jesus Christus! Er hat auch versprochen uns zu schützen . Siehe Psalm 23
    Conrad

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    2004/09/16 at 7:06 pm
  • From ali on Christian - ein Evolutionist denkt um

    hier noch gedanken zu den apokryphen. danke für deinen langen brief, den ich jetzt nicht direkt beantworten will.
    muss echt sagen, dazu fehlt mir zeit und kraft.
    der herr sei mit dir.
    ali

    Nun fragen sie sich sicherlich: Welche Bücher gehören rechtmäßig zur Bibel und bilden den sogenannten “Kanon”, und welche gehören nicht dazu?

    Das Wort Kanon bedeutet ursprünglich “Rohr”, “Richtschnue” oder “Maßstab”. Seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. Wird von den gläubigen Christen die Auswahl von Büchern, die eindeutig die Zeichen göttlicher Inspiration und Autorität tragen, als Kanon bezeichnet.

    Der Kanon ist in einer einzigartigen Weise unter dem stillen Einfluß des Heiligen Geistes, nach Abweisung der Apokryphen oder Pseudepigraphen, entstanden

    Diese gesamte Sammlung aller biblischer Bücher hat ihre eigene Geschichte, die auch dadurch bedingt ist, daß die Bibel über einen Zeitraum von ca. 1600 Jahren entstanden ist.

    Der alttestamentliche Kanon

    Bei der Bildung des alttestamentlichen Kanons durch die Sammlung und Bewahrung der biblischen Schriften wird seit jeher dem Schriftgelehrten Esra eine wesentliche Rolle als Werkzeug Gottes zugeschrieben.

    Der alttestamentliche Kanon lag im 2. Jahrhundert v. Chr. Bereits abgeschlossen vor und wurde in der uns bekannten Form von den Rabbinern Palästinas im 1. Jahrhundert n. Chr. Bestätigt.

    Der neutestamentliche Kanon

    Der Kanon des Neuen Testaments hat sich schon nach wenigen Jahrzehnten gebildet. Von Anfang an wurde ndie Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe und die Offenbarung als inspirierte heilige Schrift betrachtet.

    Wie bei den Schreibern wirkte der Heilige Geist auch bei den Empfängern und Lesern: was die einen unter Seiner Leitung schrieben, anerkannten die anderen unter dem gleichen göttlichen Einfluß

    An der Beschaffenheit der Bücher war deutlich zu erkennen, ob sie zum Kanon der ganzen Heiligen Schrift gehörten.

    Da diese Schriften jedoch mit der Hand abgeschrieben werden mußten, waren sie nicht von Anfang an bei allen Christen in allen Ländern und an allen Orten gleichermaßen verbreitet.

    Aber schon Mitte des 2. Jahrhunderts berichtet Justin, der Märtyrer ( um 150), daß die Evangelien und die Schriften der Apostel zusammen mit den alttestamentlichen Prophezeiungen an jedem Sonntag in den Zusammenkünften der Christen gelesen wurden.

    Das sogenannte Muratotrische Fragment, eine leider nur teilweise erhaltene Aufstellung der neutestamentlichen Bücher aus dem 2. Jahrhundert, enthält die vier Evangelien, die dreizehn Briefe des Paulus, die Apostelgeschichte, die Briefe des Johannes, Judas und die Offenbarung, außerdem noch zwei nicht kanonische Schriften.

    Besonders durch das Auftreten des Gnostizismus mit seinen vielen neuen Schriften und falschen Lehren waren die Christen genötigt, eindeutig festzuhalten, welche Schriften sie als Gottes Wort empfangen hatten.

    Erstmals bei dem Kirchenvater Athanasius (ca. 296 – 373) findet sich ein vollständiges Verzeichnis aller neutestamentlichen Schriften, die dann auf den Synoden von Hippo (393 n. Chr.) und Karthago (397 und 419) von der Westkirche als Heilige Schrift anerkannt wurden.

    Die Bibel besteht also nur aus den Büchern, die von Gott inspiriert und so mit göttlicher Autorität versehen sind.

    Niemals haben irgendwelche Führer auf einem Konzil bestimmt oder festgelegt, welche Bücher in den Kanon aufgenommen wurden oder nicht. Auf solchen Konzilen wurde der Kanon lediglich bestätigt.

    Was sind Apokryphen und Pseudepigraphen?

    Das Wort “apokryph” bedeutet: verborgen, geheim, unklar.
    In den letzten vorchristlichen Jahrhunderten entstanden zusätzlich zu den inzwischen von den Juden als kanonisch anerkannten Büchern des AT eine Reihe weiterer religiöser Schriften:
    Judith, Weisheit Salomos, Tobias, Jesus Sirach, Baruch, 1. u. 2. Makkabäer, Stücke zu Esther und Stücke zu Daniel. Diese apokryphen Bücher waren aber nie Bestandteile der hebräischen Bibel!
    Sie tauchten erstmals in der Septuaginta auf, der griechischen Übersetzung des AT. Von dort wurden sie in die lateinische Übersetzung der Bibel von Hieronymus (Vulgata, um 400 n. Chr.) übernommen. Sie gehören daher auch zum festen Text der katholischen Bibel.

    Fehler in den Apokryphen

    Neben so manchen geschichtlichen, chronologischen und geographischen Fehlern ist das gesamte Niveau dieser Schriften mit dem der kanonischen Schriften nicht zu vergleichen. Mit Recht ist darauf hingewiesen worden, daß der Ausspruch: So spricht der HERR o. ä., der in den Schriften des AT über 3 800mal vorkommt, in den Apokryphen kein einziges Mal gebraucht wird.

    Von den Rabbinern Palästinas wurden die Apokryphen, deren Herkunft im Dunkeln liegt (evtl. Ägypten oder Syrien?), schon im Altertum nicht als Gotteswort anerkannt. Im Anhang der Vulgata erscheinen noch weitere Texte, die als pseudepigraph (das heißt unter falschem Namen geschrieben) bezeichnet werden: das Gebet Manasses, 3. u. 4. Esra, Psalm 151 und der Laodizäer-Brief.

    Auch dem NT wurden schon früh eine Reihe von Apokryphen hinzugefügt. Sie stammen fast alle aus dem 2. Jh. n. Chr. Es handelt sich dabei um eine Fülle teils märchenhafter Schriften über den Herrn Jesus und die Apostel sowie um gefälschte Briefe von Aposteln und anderen biblischen Personen, die deutlich offenbaren, daß es sich um menschliche Machwerke handelt.

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    2004/09/16 at 8:35 pm
  • From dreiodereinig on Was Forscher über Jesus (nicht) wissen

    Jesus und die Bibel

    Hi Alin

    Auf keinen Fall möchte ich die Bibel wiederlegen. Aber eure Auslegung ist zum Teil ziemlich erbärmlich.

    Wenn Du die Bibel gut kennst, und das nehme ich an, dann kennst Du auch die vielen Bibel-Verse, die ein christlicher Glaube unhaltbar machen. Z.B. dass Jesus nicht der einzige Sohn Gottes ist.

    Was mich interessiern würde ist, wie Du mit diesen Stellen in der Bibel umgehst. Ingnorieren? Unwichtig? Nicht gleichwertig?
    Gerne darfst Du die Verse auch im Kontext erfassen.
    Also, wie gehst Du damit um?
    Liebe Grüsse, Christian

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    2004/09/16 at 10:05 pm
  • From conrad on Was Forscher über Jesus (nicht) wissen

    Vielleicht meinst du Stellen im Alten Testament, in denen von Söhnen Gottes die Rede ist, nun das war zur Zeit des Alten Testaments eine geläufige Bezeichnung für Engel. Doch lies Hebräer 1, wie sehr sich Jesus von den Engeln unterscheidet. Leute, die anhand so etwas die Bibel für Mumpitz erklären wollen haben einfach zu kurz gedacht.
    Grüße, Conrad

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    2004/09/16 at 10:08 pm
  • From ^-_-^ on Was Forscher über Jesus (nicht) wissen

    Frohes neues Jahr und Weihnachten

    Erst mal ein Frohes neues Jahr(5765).
    Was heiß hier niemand weiß mehr wieso Weihnachten gefeiert wird?
    “Das germanische Heidentum sah um Mittwinter (21. Dezember) die wihen nahten (mhd.), die „heiligen (weihen) Nächte” herannahen, die zwölf Nächte, in denen beispielsweise Wodans wütendes Heer oder die Wilde Jagd brausten.

    Es ist die Zeit nach der Wintersonnenwende, in der das Jahr seine dunkelste Jahreszeit erlebt, ab der die Tageslänge aber wieder zunimmt. Die Sonne wird gleichsam wiedergeboren, um im Frühling gleiche Länge wie die Dunkelheit zu erlangen und den Winter für das Jahr endgültig zu besiegen, ehe sie in schier endlosem Zyklus nach der Sommersonnenwende allmählich abstirbt, um von Neuem wiedergeboren zu weerden.”
    Also das war der Ursprung. Nur die Christen, Coca Cola und was weiß ich noch wer haben kräftig dran rum gemurkst.

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    2004/09/16 at 10:23 pm
  • From ali on Was Forscher über Jesus (nicht) wissen

    wir glauben an jesus, nicht an weihnachten, oder sonnwende.
    schreib an den vatikan, oder an den weihnachtsmann persönlich.
    bekehr dich zu jesus, das germanentum ist ausgestorben.
    ali

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    2004/09/16 at 11:18 pm
  • From Simon_J on Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

    Selbst Gott differnziert(e) …. nur du / ihr nicht !

    Hallo Ali !

    In deinem Artikel setzt du das Oktoberfest mit den
    gottlosen Zuständen aus Sodom und Gomorrha gleich.
    Ich kenn die Bibel zwar nicht so gut wie du / ihr,
    aber immerhin weiß ich, dass es dort einen Mann mit
    dem Namen Lot gab, der ein gottgefälliges Leben
    führte und der von der Bestrafung verschont blieb.

    Das beweist, das Gott differenziert hat und er wird
    es auch immer wieder tun. Nur dir / euch gelingt dies
    (teilweise) nicht. Du / Ihr schert alle über einen
    Kamm und werft mit Pauschal(vor)urteilen um euch.

    Jesus selbst hat auf einer Hochzeitsfeier Wasser zu
    Wein gemacht und 2000 Jahre später soll der
    (maßvolle) Alkoholgenuß (nicht der übermäßige Alkohol- missbrauch) Sünde sein.

    Es ist nicht das Oktoberfest schlecht, sondern manche
    (nicht alle) Oktoberfestbesucher kommen mit schlechten und sündhaften Absichten auf das Fest.

    Zitat: “Ein Christ hat in einem Bierzelt nichts verloren.”

    Was soll an einem lustigen Abend mit EINER Maß Bier,
    einem Brathänchen, einer Semmel / Breze und mit Kollegen und Freunden im Bierzelt Sünde sein ?

    Hierfür gibt es KEINE EINZIGE Bibelstelle.

    Euch fallen immer auf Anhieb zehn oder mehr Stellen aus der Bibel ein, warum etwas, jemand oder ein Ort sündhaft und schlecht sein soll. Es ist dabei vollkommen egal, um was es sich bei der Sache handelt, wer die Person ist und wo immer auch der Ort sein mag.

    Ein echter Christ hat die Aufgabe die christlichen
    Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit, Güte nach außen zu LEBEN und nicht in allem zuerst das Schlechte oder die Sünde zu suchen, wie ihr es liebend gerne tut.

    Wann hast du / habt ihr das letzte mal ….

    … jemandem uneigennützig geholfen ?
    … gütig darüber hinweggesehen, als dir im Staßenverkehr jemand die Vorfahrt genommen hat ?
    … einer Person aus einer “sozialen Randgruppe” die du / ihr nicht magst / mögt (vor)urteilsfrei gegenüber gestanden?
    ETC.

    DAS sind Fragen für Christen und nicht:
    “Wie lege ich diese Bibelstelle aus bzw. drehe sie um und führe sie ad absurdum?” Selbst Jesus hat am Sabbat geheilt und damit gezeigt, was er von “zu formmen Vorschriftsauslegungen” hält.

    Ich war jetzt einige male auch schon bei euch in eurer Bibelrunde und habe versucht, euch und eure Ansichten zu verstehen und zu akzeptieren. Je länger ich hier mitlese, desto aggressiver, einseitiger und verborter kommen mir eure Ansichten vor.

    Wenn das so weiter geht, werde ich in Zukunft nicht mehr bei euch auftauchen. Ich glaube an Jesus und Gott und prinzipiell auch an die Bibel
    (wenn auch nicht Wort für Wort wie gedruckt).

    Ich wünsche euch, – für den Fall, dass wir uns nicht
    mehr persönlich sehen – dass ihr mit eurem Glauben ein glückliches und erfülltes Leben führen könnt und
    Gottes Segen.

    Gruß
    Simon

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    2004/09/17 at 9:57 pm
  • From Elithil on Udo – ein Gothic findet Gott

    Der Glaube an Gott

    Ich finde die Geschichte von Udo sehr beeindruckend. Ich glaube schon, dass einem der Glaube sehr viel helfen kann. Ich habe es an mir selbst erlebt. Dieses auf Gott vertrauen gibt einem unheimlich viel Kraft, aber auch Mut. Man ist viel offener für die Welt.
    Trotzdem gibt es natürlich Zeiten, wo man trotzdem mit sich hadert, aber durch den Glauben zu Gott, sieht man früher wieder einen Lichtstrahl. Man kann sich leichter wieder fangen und glücklich sein.

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    2004/09/18 at 12:45 pm
  • From janosh on Udo – ein Gothic findet Gott

    Udo – ein Gothic findet Gott

    hat der udo das nicht selber gemeistert?

    typische geschichte, wie menschen das christentum als krücke brauchen, meinsten bleiben sie allerdings hängen.

    Ps: der bericht nazis und satanisten ist eine schweinerei!
    bitte informiert euch zuerst bevor ihr son zeug schreibt. so viele vorurteile auf einem haufen hab ich noch nie gesehen.

    liebe grüsse j

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    2004/09/18 at 12:58 pm
  • From udo on Udo – ein Gothic findet Gott

    Gott hat mich mit seiner Gnade gerettet, und natürlich ist es ab und an sehr schwierig, und man gerät in Anfechtungen, und gerade dann gibt mir Gottes Wort Kraft und Trost: “In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an” (Röm 12;12 rev. Elb.), und das ist es, was überwinden hilft.

    LG
    Udo

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    2004/09/18 at 2:23 pm
  • From udo on Udo – ein Gothic findet Gott

    Ich habe das sicherlich nicht selbst gemeistert, ich weiß, daß  GOTT allein mir geholfen hat, und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das auch erleben zu dürfen!
    Mit einem Leben ohne Gott (oder “Krücke” wie Du es nennst) machst Du Dir nur das Leben selbst schwer, und wirst Dich eines Tages vor Gott verantworten müssen…

    Gottes Segen
    Udo

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    2004/09/18 at 5:54 pm
  • From alin on Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

    Lot machte es genauso wie viele Christen heutzutage: er kannte die Gottlosigkeit der Stadt, quälte seine gerechte Seele damit, zog aber nicht die Konsequenzen, die laut Gottes Wort folgende gewesen wären:

    “Jes 52,11 Weichet! weichet! ziehet aus von dannen! rühret nichts Unreines an! Ziehet weg aus ihrer Mitte! Reiniget euch, die ihr des HERRN Geräte traget!”

    Es ist unmöglich, ein effektives Zeugnis für den Herrn zu sein, wenn man sich nicht absondert. Die Gläubigen werden in der Bibel “Heilige” genannt. “Heilig” bedeutet nichts anderes als “für Gott abgesondert”.

    Natürlich hast du Recht damit, dass diese Heiligung sich in ganz praktischem Verhalten der Nächstenliebe zeigen muss. Aber dieser praktischen Nächstenliebe muss die Predigt zur Seite stehen. Denn

    “Röm 10,13 “denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden”.
    Röm 10,14 Wie werden sie nun den anrufen, an welchen sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von welchem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger?”

    Natürlich muss die Predigt aus dem Wort GOttes erwachsen. Ein “soziales Evangelium” ist nichts anderes als ein Euphemismus für Massenmord. Was werden dir eines Tages all die verlorenen Seelen ins Gesicht schreien, denen du nie von Jesus Christus sondern nur von wässrigen, verweltlichten Ideen erzähltest? Alle Propheten hatten eine harte Botschaft, die aber denen, welche sie beachteten, das Leben rettete. Bist du auch einer, der sich abwendet, weil es ihm zu unangenehm wird?

    Alin

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    2004/09/18 at 6:58 pm
  • From tut nix zur sache on Udo – ein Gothic findet Gott

    haha

    ey du witzbold. seit wann is halle ne großstadt? das war halle nie, wird halle nie sein und wer andres behauptet, is ein depp sondergleichen. halle ist und bleibt ein vorort von leipzig un daran wird sich auch nix ändern.

    achja such ma nen psychiater auf, der wird dir helfen, von deinem unsäglichen jesus-trip loszukommen. was hast du dir da eingeschmissen, daß du so nen scheiß glaubst? echt ma. es gibt keinen gott, es hat keinen gott gegeben und es wird keinen gott geben. finde dich damit ab.

    religion ist opium fürs volk

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    2004/09/19 at 10:03 pm
  • From udo on Udo – ein Gothic findet Gott

    Hallo,

    Schade zu hören, daß DU mir empfiehlst mich abzufinden, wo Du offenbar schon resigniert hast.
    Ich wünsche Dir, daß auch Du Gottes Liebe erfahren darfst, denn sie ist da, unabhängig, ob Du sie haben willst, aber es steht Dir auch frei, Dich später vor Gott zu verantworten…

    Ich wünsche Dir dennoch viel Glück auf deinem weiteren Weg
    Gottes Segen
    Udo

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    2004/09/19 at 10:45 pm
  • From a. on Udo – ein Gothic findet Gott

    ein gothic findet gott

    allein schon der titel dieses artikels ist lachhaft.
    “ein gothic findet gott”, lol, na und?
    ihr tut, als ob jeder der sich in der schwarzen szene aufhält absolut antichristliches gedankengut vertritt. klar. viele denken so. denn sie denken viel nach. (ich zb) und kommen schließlich zum entschluss.. warum soll gott so toll sein (wenn es ihn überhaupt gibt, was ich stark bezweifle), warum sollte ich gott anbeten, er macht fehler, ich bete niemand an der fehler macht. usw. ok +abschweif+
    ähm. ich wollte euch nur mal informiern dass nicht alle in der schwarzen szene so denken. es gibt durchaus christen auch IN der schwarzen szene. der sänger einer bekannten gothicband (lacrimosa) ist sogar evangelisch-methodistisch.
    schert nicht alle über einen kamm!!!

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    2004/09/21 at 2:50 pm