Alexander – sein Name ist eine Legende

Oliver Stone hat das Leben eines der schillerndsten Figuren der Weltgeschichte zum Thema seines Films gemacht: Der Feldherr Alexander der Große, gespielt von Colin Farrel. Der junge mazedonische König erobert 80% der damals bekannten Welt, er besiegt die Weltmacht Persien und dehnt sein Reich bis nach Indien aus. In dem Film wird Alexanders Jugend beleuchtet, wir erfahren seine Träume über Ruhm und Abenteuer, bis er schließlich, in jungen Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Macht unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt.

Aus der Antike sind bis heute acht Biographien über Alexander vorhanden. Wie es mit Geschichte nun mal ist, bleibt viel Platz für Spekulationen, wovon in der Hollywood-Produktion auch reger Gebrauch gemacht wird.

Interessant ist auf jeden Fall, was der jüdische Historiker Flavius Josephus über Alexander schrieb: Wir schreiben das Jahr 330 v.Chr., Alexander, 26 jahre alt und mächtigster Mann der Welt ist zu Gast in Jerusalem. Dort zeigt ihm Jaddua, der Hohepriester, die Schriftrolle des Propheten Daniel aus der Bibel. Der Prophet sagte 200 Jahre zuvor etwas voraus, was sich nun in Alexander erfüllte. Die ganze Begebenheit wird in Flavius Josephus´Werk “Antiquitates Judaicae” beschrieben. Alexander erkannte sich selbst in Daniels Worten: “Der zottige Ziegenbock aber ist der König von Griechenland; und das große Horn zwischen seinen beiden Augen, das ist der große König.” (Daniel 8,21)

(Ant. Jud. X, 337)

Alexander wurde 356 v.Chr. geboren, seine Eltern waren König Philipp II. von Makedonien und Prinzessin Olympas. Erzogen wurde er vom großen Philosophen Aristoteles, der ihn in nicht nur Philosophie, sondern auch Naturwissenschaften, Medizin, Rhetorik und Literatur lehrte. In seinen Feldzügen versuchte er die Menschen verschiedener Nationen friedlich zu vereinen.

Seine Vorbilder waren natürlich griechische Heroen, die Halbgötter Achilles und Herakles. Innerhalb von zehn Jahren schien er auch ein solcher geworden zu sein. Sein Reich war gigantisch, 323 v.Chr. im Jahr seines Todes umfasste es über 3,2 Millionen Quadratkilometer. Auf heute übertragen waren das die Länder Griechenland, Albanien, Türkei, Bulgarien, Ägypten, Libyen, Israel, Jordanien, Syrien, Libanon, Zypern, Irak, Iran, Afghanistan, Usbekistan, Pakistan und Teile Indiens.

Doch Alexanders Vorhaben, die Welt durch Menschlichkeit zu vereinen, sollte scheitern. Wie so viele selbsternannte Erlöser brachte er noch mehr Krieg und Blutvergießen anstatt Frieden.

Somit erfüllt sich auch die Vorschau über den “Ziegenbock” in Daniel 8,8:

“Und der Ziegenbock wurde groß über die Maßen; und als er stark geworden war, zerbrach das große Horn,…”

Nachdem er bis nach Indien kam wollte er noch einmal zurück nach Afrika und Karthago unterwerfen, unterwegs in Babylon muss er sterben.

Vor der entscheidenden Schlacht gegen die Perser bei Gaugamela hatte er seinen Soldaten zugerufen: “Besiegt eure Furcht und ich verspreche euch, ihr werdet auch den Tod besiegen!”

Am 13.Juni 323 v.Chr. fällt er selbst der Sterblichkeit zum Opfer.

Etwa 350 Jahre später wirkte Jesus Christus auf dieser Erde, der von den Propheten auch vorhergesagt wurde (Daniel 9,26; Jesaja 53). Er baute ein Reich auf, das ganz anders war. Alexander wurde als Ziegenbock bezeichnet, Jesus als Lamm. Alexander musste sterben – Jesus, so berichten uns Augenzeugen ist wieder auferstanden. Sein Reich hat bis heute Bestand. Diejenigen, welche jesus in ihr Leben aufgenommen haben können behaupten: “Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe” (Kolosser 1,13)

Quelle: JESUS.CH

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