Alleinerziehende müssen Vollzeit arbeiten

„Muss eine Alleinerziehende nach der Scheidung ganztags arbeiten? Ja, meint der Bundesgerichtshof, wenn das Kind betreut wird und mindestens drei Jahre alt ist.“ (spiegel.de)

Nachdem in unserer Gesellschaft die Familie fast keine Lobby mehr hat und unsere Kinder schon längst nur mit einem Elternteil aufwachsen müssen, trifft der BGH erneut eine Entscheidung, die die Familie – oder das, was davon übrig geblieben ist – zur Zielscheibe macht.

Alleinerziehende müssen nun beweisen, dass eine Vollzeitstelle mit einem Kind von über 3 Jahren nicht zumutbar ist. Unabhängig davon, was die Kinder bei einer Scheidung mitmachen müssen und unabhängig davon wie wichtig einem Kind beide Elternteile sind – durch diese Entscheidung werden die Kinder für einen ganzen Tag in die Hände von Fremden übergeben. So gut Erzieher auch sein mögen, sie werden nie die seligen Stunden mit dem Vater beim Ballspielen ersetzen, und so sehr sich die Erzieher beim Geschichtenerzählen bemühen, sie werden niemals die Stimme der Mutter ersetzen.

Wann wollen wir endlich begreifen, dass Kinder mehr sind als nur lästigen Anhängsel? Wann werden wir unseren Egoismus mal (und sei es nur für kurze Zeit) hinter dem Wunsch unserer Kinder nach Gemeinschaft stellen? Kinder sehnen sich nach der gemeinsamen Zeit mit den Eltern.

Jesus hat sich Zeit genommen für die Kinder. Er ging sogar noch weiter und sagte in Matthäus. 18,33: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

Haben wir uns jemals gefragt, was es heißt wie ein Kind zu sein? Kinder können uns viel beibringen, wenn wir uns nur mal Zeit nehmen würden für sie…

Kommentare

  1. ali

    Wie wunderbar ist der Plan Gottes für die Familie:
    Als Gott alles erschuf, gründete Er auch die Familie. Wir wollen uns in dieser Studie näher ansehen, was Seine Pläne für die Familie sind. Denn wenn Er sie eingesetzt hat, dann ist Er auch die beste Informationsquelle dafür, wie die Familie funktionieren sollte.

    Vater und Sohn im SonnenuntergangLies 1. MOSE 1:27-28, 1. MOSE 2:21-24. Beschreibe die Familie, die Gott hier schuf. Welche Mitglieder der Familie werden aufgeführt? Ein kluger Kopf wies darauf hin, daß wir bei der Schöpfung erkennen, daß Gott einen Mann und eine Frau erschuf: Er machte nicht Adam, Eva – und zur Sicherheit noch Sue. Auch nicht Adam, Eva – und für alle Fälle noch Sam. Wie läßt sich dieses Familienbild mit dem Verständnis der Welt von „Familie“ vergleichen? Vergleiche dies mit den Definitionen, die von der „Familienkonferenz im Weißen Haus“ gegeben werden, die im „World View“ diesen Monat erwähnt wurden. Was sagte Gott über die erste Familie in 1. MOSE 1:31?

    Das erste Familienmitglied, auf das wir stoßen, ist der Ehemann und Vater. Er hat in seiner Position viele Verantwortungen oder Pflichten. Was muß er gemäß 5. MOSE 6:4-7 alles tun? Wieviel davon wird normalerweise in einer heutigen Familie gemacht? Denke darüber nach, warum das so ist. Was setzt das Vorhergehende bei einem Familienoberhaupt voraus? Lies PSALM 128, um einen Einblick zu bekommen, wie es sein soll. In HIOB 1:5 finden wir einen anderen Aspekt der Verantwortungen des Familienoberhaupts. Lies 1. TIMOTHEUS 2:8 und erkenne eine andere Aufgabe, die es hat. Wie kann man diese in unser heutiges Familienleben zurückbringen?

    Innerhalb der Familie soll der Ehemann und Vater ein Lehrer und Vorbild sein. Er muß auch ein Versorger sein. Lies 1. MOSE 3:19 und 1. THESSALONICHER 4:11-12. Was sagen diese Verse darüber aus, wie eine Familie versorgt werden soll? Wie stehen sie im Vergleich zu der Vielfalt der Programme für „leichtverdientes Geld“ und Wettbewerbe da, die immer mehr zum Teil unserer Kultur werden? Geld allein löst kein einziges Problem. Grundlegende Ansichten bleiben, wie sie sind, und die Probleme haben nur mehr Raum, wo sie auftauchen können (Im Staate Washington wurde kürzlich ein Gewinner von 1 Million Dollar, der jährlich 40.000 Dollar verdiente, gefaßt, als er gerade ein Lebensmittelgeschäft ausraubte). Gott hat auch Anweisungen für den Haushaltsvorstand und für seine Beziehungen zu anderen Mitgliedern des Hauses. Lies EPHESER 5:23,25 und sprich darüber, wie seine Beziehung zu seiner Frau sein soll. Wie unterscheidet sich das von dem, was wir um uns herum in der Welt sehen? Welche Einstellung, die von Gott oder die weltliche, liefert bessere Möglichkeiten für die Beziehung? Erkläre deine Antwort.

    Wenn wir uns dem Verhältnis des Vaters zu seinen Kindern zuwenden, erkennen wir einen zweifachen Gesichtspunkt. Der erste ist SPRÜCHE 22:6. Dies kann man mit dem, was wir vorher in 5. MOSE 6 gesehen haben, in Verbindung bringen. Zugleich muß EPHESER 6:4 befolgt werden. Was ist das Problem, das so viele Leute auf diesem Gebiet haben? Warum ist es so schwer, das richtige Verhältnis dieser beiden Punkte zueinander zu finden? Das Verhältnis zwischen dem Lehren und der Disziplin muß ausgewogen sein. Weil das Prinzip der Disziplin funktioniert, muß es auch eine gewisse Form der Züchtigung geben. Das Wort Gottes unterstützt nicht die Mißhandlung, noch ist es mit denen einverstanden, die behaupten, daß jede Art von körperlicher Züchtigung Mißhandlung ist. In Wirklichkeit würde Gott uns Mißhandler nennen, wenn wir es unterlassen, unsere Kinder richtig zu lehren und zu erziehen.

    Wenn diese Männer die Ältesten ihrer Gemeinden werden, hat Gott einen weiteren Rat für sie. Siehe TITUS 2:2. Was für eine Art von Lebensstil wird dort geschildert? Wie wird unser Leben dadurch vor dem hohen Alter betroffen?

    Wir kommen nun zur zweiten Person in der Familie – der Ehefrau und Mutter. Damit wir wissen, warum sie in der Familie gebraucht wird, lies noch einmal 1. MOSE 2:20-22. Ihr Platz in der Familie wird von Gott in 1. MOSE 3:16 ausführlicher beschrieben. Zum besseren Verständnis der Bedeutung von „Herr“ (KJV „rule“ = regieren, herrschen), wie es hier gebraucht wird, lies bitte 1. MOSE 4:7, wo derselbe Ursprung benutzt wird (Das Stammwort im Hebräischen ist „mashal“ in beiden Versen). Ihre gegenseitige Beziehung wird noch einmal in EPHESER 5:33 erklärt. In welcher Weise steht dies im Konflikt zu den weltlichen Ansichten betreffs solcher Beziehungen?

    (Falls du später weitere Studien betreiben willst, lies das Buch Ruth – vier Kapitel – und sprich über das Verhältnis zwischen Boas und Ruth, wie sie sich begegnen und näher kennenlernen.)

    Andere Charaktereigenschaften der Ehefrau und Mutter werden in TITUS 2:3-5 angegeben. Welche Verpflichtungen werden hier aufgeführt? Wie sollen diese erfüllt werden? Beschreibe die Art Frau, die hier erklärt wird, und wie sie in die heutige Zeit paßt. Weitere Ausführungen zu diesem Thema finden wir in SPRÜCHE 31:10-31. Zähle die persönlichen Merkmale dieser Idealfrau auf. Warum bekommen wir eine solche Beschreibung? Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, daß irgendjemand all dies tun könnte, gibt es uns auf jeden Fall ein Ziel, dem wir uns mit der Hilfe des HERRN annähern können.
    Kinder

    Kinder in der Familie sind die Familienmitglieder, die wir in diesem Bibelstudium näher betrachten werden.

    Lies PSALM 127:3-5. Wie sollen Kinder in der Familie laut diesen Versen gesehen werden? In welcher Weise hat unsere Gesellschaft diese Lehre verworfen? Gott mißt allem Leben einen Wert zu – denn Er ist dessen Schöpfer. Wenn wir also auch das Leben achten, folgen wir Seinem Pfad.

    Kinder sollen ihre Eltern ehren. In LUKAS 2:51-52 finden wir für alle ein ausgezeichnetes Beispiel zum Nachfolgen. Warum ist dies so eine gute Beispiellektion? Beachte, daß Jesus Christus den Willen Gottes nicht nur für uns als Erwachsene so perfekt an unserer Stelle erfüllt hat, sondern auch für Kinder. Wie kann dies angewandt werden, um den Kindern eine grundlegende Lektion über Gottes vergebende Gnade zu geben?

    Dasselbe Verhalten, das der junge Jesus an den Tag legte, wird den Kindern in der Schrift immer wieder nahegelegt. Lies EPHESER 6:1-3 und MARKUS 7:10 für weitere Hinweise zu diesem Thema. 2. MOSE 20:12, 2. MOSE 21:17 und 5. MOSE 5:16 sind noch weitere Verse, die man beachten sollte. Was sagt Gott darüber, wie wichtig es ist, daß die Eltern von ihren Kindern in Ehren gehalten werden?

    In der ganzen Bibel finden wir in der Familie Söhne, die von ihren Vätern lernten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In 1. MOSE 24 und den nachfolgenden Kapiteln sehen wir Isaak, wie er lernt, für Abrahams Herden zu sorgen; Jakob und Esau jagen Wild und sorgen für Isaaks und Labans Herden, und die zehn Brüder von Joseph kümmern sich um die Herden ihres Vaters. Diese Ausbildung hilft, Verantwortungsbewußtsein zu lernen. Lies TITUS 2:6.

    Jesus war und ist wiederum ein Beispiel für uns. Als Er älter wurde, lernte Er das Schreinerhandwerk, siehe MARKUS 6:3. Genauso lernte der Apostel Paulus Zeltmacher (APOSTELGESCHICHTE 18:3).

    Für die Töchter gilt es, die Künste des Haushalts zu lernen. Mit dieser Ausbildung sorgten die Frauen für handgesponnene Garne, Stoffe und Leinen, die für die Stiftshütte und die Kleidung der Priester in der Wildnis gebraucht wurden – siehe 2. MOSE 35:25-26.

    Du kannst auch SPRÜCHE 31:10-28 als ein weiteres Beispiel dafür durchlesen, wie sich die Ausbildung der Frau und göttliche Persönlichkeit in ihrem Leben erweist. Wann muß man mit dieser Ausbildung anfangen, damit eine solche Frau und Mutter daraus hervorgeht?

    Eine solche Erziehung sowohl für Jungen als auch für Mädchen heißt nicht, daß sie nicht mehr herumtoben und spielen dürfen. Dies ist auch wichtig, wie man in SACHARJA 8:5 sieht.

    All dies muß gut ausgewogen sein. Wie bringt die Welt Unausgewogenheit in unser Leben? Wie können wir es vermeiden, in die Unausgeglichenheit der Welt zu verfallen?

    Während wir zum Schluß dieser Studie über Gottes Absichten für die Familie kommen, überlege, inwieweit deine Familie dem, was Gott für dich hat, noch nicht entspricht. Bekenne deine Fehler und suche Seine Kraft und Hilfe, um der Familie, wie Er sie haben möchte, ähnlicher zu werden.

    Lies zum Schluß andächtig PSALM 133, der die Ergebnisse einer guten familiären Beziehung beschreibt.

    Rev. Steven T. Cook

    Quelle: „Bible Science Newsletter“, Februar 1990

  2. ali

    Massenmörderische atheistische Staatschefs (Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot etc.) haben sicher einige hundert Millionen Menschen auf dem Gewissen. Waren sicher auch viele Kinder dabei. Ob sie auch Kinder gegessen haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Doch, Atheismus ermöglicht Rassismus! „Ausrottung minderwertiger Rassen“ = Darwinismus!
    Der Bessere/Stärkere überlebt in diesem sinnlosen Leben! Ganz einfach.Wenn das Zufallsprodukt „Mensch“ sich als was Besseres sieht, liegt es in seiner Natur einen Minderwertigen auszuradieren.Ach, da hätte ich doch noch einen aufgeklärten Massenmord anzubieten: Jährlich werden 150000 Deutsche im Namen der Selbstbestimmung des modernen aufgeklärten Menschen abgetrieben. Weltweit geht die Opferzahl weit in die Millionen hinein. Was aber macht der aufgeklärte Atheist? Er kommt mit Gustav Adolf, mit Hexenverbrennung, mit Kreuzzügen. Zeit, daß der moderne Atheist mal in der Moderne ankommt. Es gibt viel aufzuarbeiten.

  3. Justizurteile: mangelhaft.

    Wenn ich mir überlege, wie seelisch zerstört der typische, in einem Kindergarten großgewordene DDR-Bürger so ist, frage ich mich, ob aus dem „Schutz des Kindes“ nicht längst der „Schutz des Wunsches, sein Leben so zu planen, wie man es gern hätte, ohne zusätzliche Verpflichtungen“ geworden ist. Kein Wunder, wenn immer mehr psychisch geschaedigte Kinder heranwachsen, die keine Belastungen mehr aushalten. Sie haben ihr Mass an psychischen Belastungen schon vor dem erwachsenen Alter erreicht. Kinder brauchen Eltern, keine Versorger.Wann gabs in Deutschland die meisten Kinder? Als sich mindestens 1 Elternteil ausreichend um die Erziehung kümmern konnte. Und ein Grossteil dieser Generation sorgt heute dafür, dass Deutschland eine der führenden Exportnation ist – ohne dass diese als Kinder je in einer Krippe waren.

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