Aufputschmittel lassen das Hirn schrumpfen

Wer möchte einmal ausprobieren, wie es ist, wenn man alt wird, das Gehirn schrumpft und man alles Mögliche vergisst?


Forscher haben herausgefunden, dass man durch den Gebrauch von Methamphetamin großflächige Zerstörungen des Hirngewebes erzeugen kann.


Aber was ist Methamphetamin?


In Deutschland ist es in letzter Zeit unter dem Namen Yaba im Drogenhandel erhältlich, doch man findet Methamphetamin auch in ganz gewöhnlichen Ecstasy-Pillen.


Konkret fanden die amerikanischen Mediziner heraus:


Bei den Konsumenten der Aufputschmittel waren elf Prozent des Hirngewebes im limbischen System (einer Ansammlung komplizierter Strukturen in der Mitte des Gehirns) zerstört. Die Drogen-User litten unter Depressionen, waren ängstlich und unkonzentriert.


Betroffen war insbesondere der Hippocampus, jene Schaltstelle des limbischen Systems, wo Erinnerungen aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übergehen. Bei den Teilnehmern der Studie waren acht Prozent des Gewebes zerstört – das entspricht dem Verlust bei Alzheimer-Patienten im Frühstadium.


Drogen wie dieses Methamphetamin mögen einem gute Gefühle schenken oder helfen, länger durchzuhalten, doch es ist nur ein „zeitlicher Genuss der Sünde“ (Hebräer 11,25). Dieser nur zeitliche Genuss wirkt sich außerdem schädlich auf dein Gehirn aus und daran sollte doch eigentlich jedem etwas liegen.


Lies die Lebensberichte! Menschen erzählen darin, wie sie Drogen und Sünde sein lassen konnten!



Quelle: DER SPIEGEL 34/2004

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