Jennifer Nitsch – Mysteriöser Todesfall


Am Sonntag, den 16.06.2004 starb die Fernsehschauspielerin Jennifer Nitsch unter mysteriösen Umständen. Sie wurde nach einem Sturz aus dem Fenster im 4. Stock tot aufgefunden. Der Anblick muss grauenvoll gewesen sein. Halbnackt und mit dem Gesicht nach unten lag sie in einer Blutlache. Sofort wurde ein Selbstmord vermutet. Ihre Mutter stritt dies ab, denn noch kurz vorher habe sie während eines Telefonats einen normalen Eindruck gemacht.


Was den Verdacht auf Selbstmord jedoch unterstützt, ist der Umstand, dass sie am Vortag bis in die Morgenstunden ihres Todestages in der Münchner „MaxSuite“ exzessiv gefeiert hat. Sie tanzte barfuß auf der Tanzfläche, bis ihre Füße sich an Glasscherben schnitten und gab sich mit Wodka und Champagner noch einmal so richtig die Kante. Die Staatsanwaltschaft überprüft jetzt, ob Alkohol und Tabletten auch bei ihrem Tod eine Rolle gespielt haben.


Jennifer Nitsch hatte ein Leben, das auf den ersten Blick unheimlich attraktiv war. Als eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen überhaupt (sie spielte u.a. im ZDF-Vierteiler Der Schattenmann) gewann sie 1994 den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. Sie konnte es sich leisten in der Schwabinger Promi-Szene ausgiebig zu feiern und es mit Alkohol und Drogen so richtig krachen zu lassen. Wer will das nicht? Party und Exzesse ohne Einschränkungen. Für viele ein Leben, das sich lohnt.


Wer hinter den Vorhang blickt sieht, dass Nitschs Leben leider nicht so glanzvoll, war wie es schien. Freunde von ihr berichteten, dass sie sich selbst zerstören wollte, um ihre Vergangenheit zu vergessen. Sie erzählte ihren Freunden davon, dass sie als Kind missbraucht worden sei. Deshalb litt sie an Autoaggression.


So ein Leben ist eigentlich traurig. Man feiert ohne Ende, doch die Wunden der Vergangenheit wollen einfach nicht heilen, sondern werden sogar noch schlimmer.


Jesus kennt die Probleme jedes Menschen persönlich, deswegen sagt er: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28)


Wer vor Gott seine Schuld bekennt, darf ein neues Leben beginnen. Er hilft wirklich die Probleme der Vergangenheit Stück für Stück zu bewältigen!

Kommentare

  1. bollywood

    in schwabing???

    weiss nich.. find ich heftig. eine ähnliche szene kenne ich von mir auch, hat mich sehr erschreckt am nexten tag als ich wieder nüchtern war. bis heute bitte ich gott um vergebung deswegen, weil ich so schäbig war. er hat mich bewahrt. voll schwer an solche lebensschauspieler ranzukommen find ich…torkeln hinter ihren masken völlig verloren umher. aber wer interessiert sich schon für den blick hinter die kulissen? will doch keiner die wahrheit.. wollen alle liebre ihre aufgestellten bilder

  2. ali

    danke für die anregung. bitte lies hier nach, wie es der verlorenen sohn gemacht hat:

    11Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. 13Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort abrachte er sein Erbteil durch mit Prassen. 14Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land, und er fing an zu darben 15und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. b 17Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! 18Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. c 19Ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 20Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn. 21Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße. 22Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; laßt uns essen und fröhlich sein! 24Denn dieser dmein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

  3. Pophet2003

    anderer meinung

    Ich will nicht viel zu dem artikel schreiben auser das jeder mensch mit seiner vergangenheit vertig werden muß ansonsten wird er sein ganzes leben immer irgendwo unzufrieden sein.

    was ich gerne etwas verändern würde währe der letzte absatz vom artikel.wer vor gott seine schuld bekennt darf ein neues leben anfangen.
    ich denke es sollte heisen“wer seine schuld sich selbst(dann gott)bekennt u sie bereut darf ein neues leben anfangen.

                       mfg P.  

                

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