“Paulus Überreste gefunden…”

Der Vatikan tobt. Scheinbar hat man in einem Sarkophag einige Knochen- und Stoffreste gefunden.
„Bei dem Stoff handele es sich um purpurnes, mit Gold verziertes Leinen und blauen Stoff.” (SpiegelOnline)
Die Untersuchungen ließen das Bestattungsjahr auf 1-2Jh. N.Chr. vermuten.
Zudem sollen sich die Experten einig sein: Dies sind die Überreste von dem Apostel Paulus!
Die Experten mögen vielleicht sehr gebildet sein und die Inhalte vieler Schriften studiert haben, doch scheinbar gehörte die Bibel nicht zu dem Wissensrepertoire.

Paulus hat durch seine Briefe nicht nur den halben Neuen Testament gefüllt sondern auch die nachchristlichen Gemeinden maßgebend beeinflusst.
Erfüllt vom Heiligen Geist schreibt er u.A. von der Herrlichkeit Christi von der Auferstehung und von den Leiden in diesem Leben. An keiner Stelle, weder in der Apostelgeschichte (das Buch nach den Evangelien) noch in seinen Briefen wird beschrieben, dass Paulus ein stattliches Gehalt erhielt. Wie wahrscheinlch ist es, dass ein Wanderapostel und dann Gefangener in purpurne mit Gold verzierte Kleider einherging?
Wie stimmt es damit überein, dass Paulus sagt: „Ich achte alles für nichts…“ (Phil. 3,7)
Wäre er nicht längst als Scharlatan aufgeflogen?

Die nächste mir sich aufdrängende Frage lautet: Seit wann wurden geköpfte Gefangene in steinernen Sarkophagen beigesetzt? Haben die Experten nicht nachgeforscht und gefunden, dass Christen in der damaligen Zeit nicht viel wert waren und in Arenen mit wilden Tieren kämpfen mussten, als lebedige Fackel herhalten mussten und gnadenlos abgemetzelt wurden?
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass sich nach seinem Tod jemand um seine Leiche gekümmert hat. Wurde doch in dieser Zeit jeder kleine Verdacht und jede scheinbare Verbindung zu Christen mit Gefangenschaft oder Tod bestraft. Vor allem in Rom!

Obwohl ich die Reste noch nie gesehen habe und selbst die Knochen nicht überprüft habe, finde ich haben sich die „Experten“ selbst verraten.

Wie auch immer. Das Traurigen an der ganzen Geschichte ist nicht, dass irgendwelche Knochensplitter als Paulus Überreste ausgegeben werden. Nein, das ist irrelevant.

Wirklich traurig ist, dass man soviel Wert legt auf die Verehrung eines längst verstorbenen Menschen und sich nicht auf das besinnt, was dieser Mensch einmal geschrieben hat und wovor er uns gewarnt hat:

„Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,  weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.“ (Römer. 1, 18-23)

In diesem Riesenschlammassel hilft nur einer: JEUS CHRISTUS.
Vertraue und baue NUR auf IHN!

Kommentare

  1. ali

    1. Jesus nur alleine sei mein Losungswort!
    Nein, von meinem Heiland geh ich nicht mehr fort.

    2. Er gab mir die Kindschaft, nahm mich auf und an:
    o wie bin ich fröhlich, daß ich’s glauben kann!

    3. Mir ist’s unbegreiflich und zu wunderbar;
    nein, ich kanns nicht fassen, wie es möglich war.

    4. Einen solchen Armen, welchem alles fehlt,
    den hat Er zum selgen Eigentum erwählt.

    5. Den, der Ihm bereitet manches Herzeleid,
    hat Er von dem ewgen Untergang befreit.

    6. Doch Er hat’s nun einmal so mit mir gemacht,
    mich zum selgen Leben aus dem Tod gebracht.

    7. Kann nun Abba rufen, kann nun freudig ruhn
    in des Heilands Armen: Dabei bleibt es nun.

    8. Dabei soll es bleiben, bis mein Auge bricht.
    Amen. Halleluja! Jesus läßt mich nicht.

  2. Markus Kenn

    Typisch katholisch

    Mir persönlich ist es egal, ob die Überreste des Apostel Paulus gefunden worden oder nicht: Welchen Sinn macht es? Was er uns zu sagen hat, können wir in seinen Briefen lesen.

    Der Vatikan sollte lieber einmal die Bibel wirklich studieren: Die Hinwendung zu Toten ist verboten, auch wenn es “Beten” genannt wird; Geisterbeschwörung ist es so oder so. Abgesehen hat Jesus gesagt: “Alles, was Ihr in meinem Namen bittet ….”, also nicht in Mariens, Paulus’ oder Petrus’ Namen. Und wir haben nur einen Mittler, Jesus Christus (1. Tim. 2:5).

    Markus Kenn

  3. dajetna

    einige letzte Anmerkungen

    Lieber Ali,
    erneut gebe ich dir in dem Punkt Recht, dass die katholische Kirche in der Vergangenheit viele Fehler begangen hat (und womöglich auch noch tut). Jedoch sind in deiner Auflistung mehrere offensichtliche Fehler zu erkennen, die ich berichtigen muss. Wie du sicherlich weißt, hat die kath. Kirche in den letzten Jahrhunderten, insbesondere aber seit dem 2. vatikanischen Konzil, zahlreiche Reformen durchgeführt und reformiert sich da noch weiter. Das gilt insbesondere für die von dir zurecht kritisierte, jedoch seit dem 2. vatikanischen Konzil nicht mehr aktuelle Lehre über die Sakramente. Die Sakramente (Taufe, Beichte, etc.) gelten als etwas Gutes, sind jedoch für das Heil nicht notwendig. Höhepunkt der Reform in diesem Bereich war bis jetzt die am 31.10.1999 vom Lutherischen Weltbund sowie von der katholischen Kirche gemeinsam unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“, die ganz klar besagt, dass das Heil nur aus der Gnade Gottes geschieht, gute Werke können da nichts mehr hinzufügen. Das ist genau das, was du forderst. Für mich persönlich bedeutet das jetzt aber trotzdem nicht, dass ich mich jetzt zurücklehnen und auf die Gnade Gottes warten soll. Laut Jakobus 2,14-26 sind wir als gute Christen trotzdem verpflichtet, gute Werke zu tun, heilsentscheidend sind sie aber, wie du richtig behauptet hast, nicht.
    Bezüglich der „Anbetung“ von Maria bzw. Heiligen, das stimmt einfach nicht. Maria und die Heiligen werden verehrt, bzw. respektiert, jedoch definitiv nicht angebetet. Ich will nicht ausschließen, dass das nicht vorkommt, jedoch stimmt das dann nicht mit den Lehren der kath. Kirche überein. Außerdem ist Heiligenverehrung kein „Pflichtprogramm“ für Katholiken, wie viele Nicht-Katholiken vermuten, sondern vielmehr ein zusätzlicher freiwilliger Weg, über Fürbitten zu Gott zu finden. Das muss aber niemand, der wenig oder nichts davon hält (z.B. ich) tun.
    Die anderen von dir angesprochenen Sachen wie z.B. Transubstantion, Fegefeuer oder das Papsttum kann ich durchaus zumindest für mich mit der Bibel begründen. Ob die entsprechenden Stellen jetzt ich, oder aber du, oder vielleicht jemand ganz anderes richtig interpretiert hat, sei mal dahingestellt. Aus der Apostelgeschichte bzw. aus den Briefen von Paulus geht z.B. hervor, dass sich selbst Petrus und Paulus in Bezug auf gewisse Details, wie etwa dem Umgang mit Heidenchristen, nicht ganz einig waren. Wenn also selbst diese beiden „Titanen“ des Christentums gelegentlich Schwierigkeiten mit bestimmten Auslegungen hatten, wer bin dann ich, dass ich sagen kann, ich hab alles in der Schrift 100% richtig verstanden? Alles was ich zu 100% weiß ist, dass Jesus für uns gestorben ist und wir durch den Glauben an ihn erlöst sind. In diesem Punkt dürften wir uns alle einig sein.
    In diesem Sinne würde ich gern die Diskussion von meiner Seite beenden. Vielen Dank für deine Auslegungen und Anmerkungen.
    Viele Grüße, sei gesegnet.

  4. ali

    Das wichtigste Hauptproblem bei der römisch-katholischen Kirche ist ihr Glaube, das allein das Vertrauen in Jesus zur Erlösung nicht ausreicht. Die Bibel lehrt klar und konsequent, das der Empfang von Jesus Christus als Erlöser, aus Gnade durch Glauben, die Erlösung gewährt (Johannes 1:12; 3:16, 18, 36; Apostelgeschichte 16:31; Römer 10:9-10,13; Epheser 2:8-9). Die römisch-katholische Kirche lehnt das ab. Der offizielle Standpunkt der römisch-katholischen Kirche ist der, das ein Mensch an Jesus Christus glauben muß UND getauft sein muß UND die Eucharistie zusammen mit den anderen Sakramenten erhalten muß UND die Verordnungen der römisch-katholischen Kirche befolgen muß UND hochverdienstvolle Werke vollbringen muß UND nicht mit irgendeiner Todsünde stirbt UND so weiter und so fort. Die Abweichung des Katholizismus von der Bibel von diesem äußerst wichtigen Punkt, nämlich der Erlösung bedeutet, Ja, Katholizismus ist eine falsche Religion. Wenn jemand glaubt, was die Katholische Kirche offiziell lehrt, dann wird er/ sie nicht erlöst werden. Jede Behauptung, das Werke oder Rituale zum Glauben hinzugefügt werden müssen um die Erlösung zu erhalten bedeutet, das der Tod Jesu´ nicht für unsere völlige Erlösung ausreichend war.
    Während die Erlösung durch Glauben der wichtigste Punkt im Vergleich des Katholizismus mit dem Wort Gottes ist, so gibt es noch viele andere Unterschiede und Widersprüche. Die Katholische Kirche vertritt viele Lehren, die in Unstimmigkeit mit dem was die Bibel lehrt, stehen. Dies bezieht die Apostolische Nachfolge, die Anbetung der Heiligen oder Maria, Gebete an die Heiligen oder Maria, der Papst/Papsttum, die Säuglingstaufe, Transubstantiation, den vollkommenen Ablass, das Sakramentale System und das Fegefeuer mit ein. Während Katholiken behaupten, biblischen Rückhalt für diese Konzepte zu haben, so haben jedoch keine dieser Lehren einen soliden Hintergrund in der klar ersichtlichen Lehre der Bibel. Diese Konzepte basieren auf katholischer Tradition, nicht auf dem Wort Gottes. Tatsächlich widersprechen sie alle deutlich den biblischen Prinzipien.
    In Bezug auf die Frage „Sind Katholiken erlöst?“, so ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Es ist unmöglich, einheitliche Aussagen über die Erlösung aller Mitglieder der verschiedensten christlichen Konfessionen zu machen. Nicht ALLE Baptisten sind erlöst. Nicht ALLE Presbyterianer sind erlöst. Nicht ALLE Lutheraner sind erlöst. Die Erlösung wird durch den persönlichen Glauben in Jesus allein bestimmt, nicht durch Titel oder konfessionelle Identifikation. Trotz der unbiblischen Lehre und Praktiken der römisch-katholischen Kirche gibt es authentische Gläubige die die römisch-katholische Kirche besuchen. Es gibt viele Katholiken, die wirklich ihren Glauben in Jesus Christus allein zur Erlösung gesetzt haben. Jedoch sind diese katholischen Christen gläubig, trotz dem was die Katholische Kirche lehrt, nicht wegen dem, was sie lehrt. In variierenden Stufen lehrt die Katholische Kirche aus der Bibel und und weist die Menschen zu Jesus Christus als den Erlöser hin. Als Ergebnis davon werden manchmal Menschen erlöst, die in die Katholische Kirche gehen. Die Bibel hat eine Wirkung wo immer sie gepredigt wird (Jesaja 55:11). Katholische Christen bleiben aus Unwissenheit über das, was die Katholische Kirche wirklich darstellt , aus Familientradition und Druck von Freunden in der Katholischen Kirche, und aus dem Wunsch heraus, andere Katholiken für Christus zu erreichen.
    Zur gleichen Zeit führt die Katholische Kirche viele Menschen weg von einer echten Glaubensbeziehung mit Christus. Die unbiblischen Glaubensvorstellungen und Praktiken der römisch-katholischen Kirche haben den Gegnern/Feinden Jesu´ oft Gelegenheit zum Lästern gegeben. Die römisch-katholische Kirche ist nicht die Kirche, die Jesus Christus gegründet hat. Sie ist keine Kirche, die auf den Lehren der Apostel basiert (wie sie in der Apostelgeschichte und in den neutestamentlichen Briefen beschrieben wird). Während Jesu´ Worte in Markus 7:9 die Pharisäer ansprach, so beschreiben sie doch genau die römisch-katholische Kirche, „Trefflich hebt ihr das Gebot Gottes auf, damit ihr eure Überlieferung haltet!“gotquestions.org

  5. dajetna

    Ergänzung

    Lieber Ali,
    wie ich bereits in meinem ersten Leserbrief gesagt habe, ist konstruktive Kritik an jeder Kirche bzw. Konfession erlaubt und erwünscht. So sehr wir auch dem Beispiel Jesu folgen wollen, sind wir doch alle nur Menschen und vor Fehlern und Versuchungen nicht geschützt, so dass ein Verweis auf eben diese helfen kann, Fehler zu vermeiden. Dass die katholische Kirche in den vergangenen Jahrhunderten, insbesondere als es keine Trennung zwischen Kirche und Staat gab, unzählige Fehler und auch Verbrechen begangen hat, darf natürlich nicht verschwiegen werden, schon allein deswegen nicht, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Kein überzeugter Christ würde sich mit diesen Taten identifizieren wollen. Genauso sollte man aber erwähnen, dass auch die Reformation nicht nur Engel hervorgebracht hat (z.B. Thomas Müntzer). Ich persönlich kenne zahlreiche Katholiken, die eine positive Meinung von Martin Luther haben, schließlich war es dringend notwendig, dass auf die Missstände in der katholischen Kirche hingewiesen wird. Dass die katholische Kirche von heute aber nicht mit der Kirche von vor 600 Jahren gleichzusetzen ist, dürfte aber jedem klar sein. Und genau das ist es, was mich an euerer, ansonsten guten, Berichterstattung stört. Ihr berichtet über die Kirche, wie wenn sie heute noch Hexen verbrennen würde. Ihr pauschalisiert und werft alle über einen  Kamm. So eine Berichterstattung ist aber nicht differenziert und viel zu simpel. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, alle evangelikalen Christen als imperialistische Kriegstreiber zu beschimpfen, nur weil einige evangelikale Gemeinden Bushs Krieg im Irak befürwortet haben. Auch würde ich aus der Tatsache, dass bestimmte evangelikale Fanatiker in Amerika Ärzte erschießen, die ein Kind abgetrieben haben, nicht automatisch folgern, dass das gängiger Brauch bei evangelikalen Christen ist.
    In diesem Sinne möchte ich euch einfach noch mal darum bitten, mit etwas mehr Feingefühl bei solchen Themen vorzugehen. Auch wenn ihr mal von Katholiken ungerecht behandelt oder beleidigt werden solltet, müsst ihr euch deswegen noch lange nicht auf ein niedriges Niveau begeben. Indem ihr ruhig und gelassen auf Missstände hinweist, bewirkt ihr sicherlich mehr und regt eher zum Nachdenken an, als wenn ihr euch aufregt und herablassend alle Katholiken (und davon gibt es schließlich 1,13 Milliarden) schlecht redet.
    Viele Grüße, seid gesegnet.

  6. dajetna

    Kritik

    Euer ständiges Gemecker und Rumgehacke auf der katholischen Kirche ist für mich echt nicht mehr zu ertragen. Ich selbst bin Katholik und mein christlicher Glaube nimmt in meinem Leben die zentrale Position ein. Doch durch euere oberflächlichen, verallgemeinernden und nahezu ausschließlich negativen Artikel über die katholische Kirche fühle ich mich jedes Mal aufs Neue von euch beleidigt. Ich will damit gar nicht sagen, dass es nichts an der katholischen Kirche zu kritisieren gäbe, schließlich sind wir alle Menschen und machen Fehler, die Art aber, wie ihr über diese Thematik schreibt, wirkt arrogant, überheblich und macht den Anschein, wie wenn ihr die Weisheit mit Löffeln gegessen habt, während alle Andersdenkenden nur Deppen sind und keine Ahnung hätten. Ich empfehle euch mal in diesem Zusammenhang folgende Bibelstellen zu lesen: Lk 6,41; Röm 14.
    Bezogen auf die Funde im Paulus Grab:
    1. Das Christentum hatte ja auch unter wohlhabenden Römern seine Anhänger. Was spricht dagegen, dass Paulus in einem Sarkophag eines wohlhabenden Römers begraben wurde? Die Tatsache, dass er in einem vergoldeten Gewand begraben wurde bedeutet ja nicht, dass er im Goldmantel gepredigt hat. Es war übrigens auch nicht üblich, dass gekreuzigte Zimmermänner eine Gruft besaßen, trotzdem hat Josef von Arimathäa sein Grab für die Bestattung Jesu zur Verfügung gestellt.
    2. Die Bibel selbst fordert uns ja auch auf, bei unserem Glauben nicht einfach das Gehirn auszuschalten, sondern alles zu prüfen (z.B. Mk 13,5; 1. Thess 5,21; 1. Joh 4,1). Viele Menschen tun sich mit dem Glauben an Jesus bei weitem nicht so leicht wie wir, die wir bereits zum  Glauben gefunden haben. Für Viele sind die Geschichten in und rund um die Bibel einfach nur Märchen. Die Tatsache, dass an der Stelle, die seit fast 2000 Jahren als der Ort von Paulus Grab überliefert wurde, tatsächlich ein Grab mit den Überresten eines Mannes aus dem 1. Jahrhundert gefunden wurde, ist natürlich kein Beweis dafür, dass das auch wirklich Paulus ist. Aber es macht die überlieferte Geschichte definitiv nicht unglaubwürdiger. Dass das öffentliche Interesse an diesen Funden so groß ist, ist doch ein deutliches Indiz dafür, wie wenig das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit in die christlichen Überlieferungen ist. Wenn auch nur ein einziger Mensch aufgrund dieser Funde die Glaubwürdigkeit des Christentums nochmals hinterfragt und evtl. sogar zum Glauben findet und errettet wird, dann hat sich der ganze Aufwand und Trubel definitiv gelohnt und ich denke, da könnt selbst ihr nicht widersprechen.
    In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Tag, seid gesegnet.

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