Bundespräsident Rau redet Klartext

Bundespräsident Johannes Rau, der in den kommenden Tagen aus seinem Amt scheiden wird, verabschiedete sich mit einer Rede, die an den führenden Persönlichkeiten in Politik und Wirtschaft kaum ein gutes Haar ließ. Das stellt jeden vor die Frage, was wir eigentlich noch für eine Grundlage in unserem Land haben und was wir überhaupt für Vorstellungen und Ziele haben. Hier sind einige Auszüge aus „Raus Wutrede“ (O-Ton Bild):


„Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man Menschen zu besserer oder zu mehr Leistung motivieren kann, wenn sie ständig Angst haben müssen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder im Alter in Not zu geraten. Jeder Mensch braucht eine gewisse Grundsicherheit, damit er den Kopf frei hat, auch für Anstrengung und Erfolg im Beruf.“


Der Mensch hat ein Sicherheitsbedürfnis, er will seinen Lebensunterhalt gesichert sehen. In unserer Zeit sind die Arbeitsplätze durch die Globalisierung und den zunehmenden Wettbewerb nicht gesichert, die Politiker, egal welcher Partei, bekommen das Problem der Rekordarbeitslosigkeit nicht in den Griff, man hat Angst, der nächste zu sein der aus seinem Job fliegt. Da man den Arbeitsplatz verlieren kann stellt er keine Grundsicherheit dar. Bei Fragen der Sicherheit sollte man sich an den wenden, der das ganze Universum, samt seinen Kreaturen geschaffen hat. Er hat sich auch ausgedacht, wie der Mensch funktioniert, dessen Bedürfnis es ist, sich sicher und angenommen zu wissen. Gott hat seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt. Er sagt: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11) Welcher Arbeitgeber oder Politiker wäre schon dazu bereit, sein eigenes Leben für seine Untergebenen einzusetzen? Jesus hat es getan.


„Wir müssen zum Beispiel erleben, dass einige, die in wirtschaftlicher oder öffentlicher Verantwortung stehen, ungeniert in die eigene Tasche wirtschaften. Das Gefühl für das, was richtig und angemessen ist, scheint oft verloren gegangen zu sein. Egoismus, Gier und Anspruchsmentalität in Teilen der sogenannten Eliten schwächen auch das Vertrauen in die Institutionen selber, wenn deren Repräsentanten offenbar alle Maßstäbe verloren haben …“


So sieht es aus bei den Leuten, die eigentlich Vorbilder sein sollten. Jesus ist da ganz anders, er war ein Vorbild bis in den Tod, den er wegen meiner und deiner Schuld durchlitt.


„Häufig glauben die Bürgerinnen und Bürger einfach nicht mehr, was sie hören und sehen. Sie machen zu oft die Erfahrung, das man vielem, was in aller Öffentlichkeit gesagt wird, nicht trauen kann.“


Wir Menschen sind schon lustig (nein, eigentlich ist es tragisch), wir glauben eher den Menschen, die uns Dinge versprechen, die sie sowieso nicht halten können, anstatt Gott, der uns seine wahrhaftigen Aussagen bestätigt.

Kommentare

  1. Olga81

    SEhr gute Artikeln

    Hallo!

    Ich finde alle Artikeln gut. Das zu sehen, was ihr siet kann nicht jeder. Ich finde die Kommentare zu dem was in der WElt passiert sehr treffend und passend. Wenn ich so reden könnte. Deshalb kann ich nur die Seite weiter an meine Bekannte empfehelen.
    Ich wünsche euch allen Gottes Segen!
    Schön dass es euch gibt!

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