Es ist nicht zu übersehen: In letzter Zeit erscheinen immer häufiger Artikel in großen wie auch kleinen Zeitungen über die Kontroverse zwischen Schöpfung und Evolution. Zum Glück weiß der geneigte Leser: Die Wissenschaft hat längst bewiesen, dass wir Menschen durch die Evolution entstanden sind. Leider sind religiöse Bauchmenschen drauf und dran, diese Erkenntnis kaputt zu machen ohne dafür eine wissenschaftliche Grundlage zu haben.
Zumindest steht es so in den Zeitungen. Und dann muss es ja stimmen. Trotzdem ist es doch bemerkenswert, dass in den einschlägigen Artikeln aber nirgends die tatsächlichen Argumente der beiden Seiten gegenübergestellt werden. Stattdessen wird die Evolution als bewiesene Wissenschaft dargestellt und die Schöpfungstheorie als unwissenschaftliche religiöse Meinung. Das ist eine Behauptung und keine Begründung. Hast du dich selbst schon mal mit den beiden Theorien beschäftigt? Kannst du begründen, warum du die eine Theorie für richtig und die andere für falsch hältst? Begründen ist wie gesagt etwas anderes als behaupten.
Diese Betonung ist deshalb notwendig, weil die Schöpfungstheorie (oder auch Intelligent Design / Kreationismus genannt) ohne weitere Begründung meist als Pseudowissenschaft dargestellt wird. Allerdings: Die Schöpfungstheorie beruft sich auf nachprüfbare bzw. wiederlegbare Tatsachen und fügt sie in nachvollziehbaren Gedankengängen zusammen. Damit ist sie per Definition eine Wissenschaft.
Warum werden die Argumente der Kreationisten nirgendwo öffentlich gemacht? Man könnte fast meinen, die Zeitungsredakteure hätten Angst vor der Dummheit der Bevölkerung. Als ob die Menschen es nicht schaffen würden, falsche Argumente zu entlarven. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die Schöpfungs-Argumente einfach nicht öffentlich gemacht werden sollen.
Das ist die beobachtbare Taktik der Evolutions-Lobby. Beispielsweise lehnte der Evolutionsbiologe Professor Kutschera anfang des Jahres die Einladung zu einer öffentlichen Debatte mit dem Kreationisten Professor Scherer ab. Das ist die typische Vorgehensweise einer Ideologie, die Kritiker tatsächlich zu befürchten hat. Starke Wissenschaften, die die Gegenseite nicht zu befürchten haben, können in die Offensive gehen. Starke Wissenschaften stellen sich der Diskussion und haben keine Angst vor Andersdenkenden. Die Diskussion kommt ihnen entgegen und wird ihre Theorie festigen. Man spürt eine gewisse unterschwellige Panik, dass die Evolution nicht mehr geglaubt werden könnte.
Der oft gebrauchte Leitspruch "Glauben heißt nicht Wissen" ist eher auf viele Journalisten anwendbar, die das Angebot der Schöpfungstheorie nicht wahrnehmen, sich prüfen zu lassen und stattdessen die Theorie als religiöse Spinnerei darstellen.
Trotz allem steht die Anklage im Raum: Die Evolution kann auch nach über 100 jährigem Bestehen nicht erklären, wie der Mensch und die Arten entstanden sind.
Was jetzt nötig ist, ist eine öffentliche Debatte. Informiere dich über das Thema Schöpfung contra Evolution. Bild dir eine Meinung und diskutiere mit. Und zwar mit Begründungen statt Behauptungen.
Die Zeit ist reif für eine ehrliche Diskussion, in der alle Seiten zu Wort kommen und unvoreingenommen gehört und kritisiert werden.
Ring frei.
siehe auch:
#2 Schöpfung und Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität
#3 Schöpfung und Evolution: Die erste lebende Zelle

hallo alter hardy. uns gibts noch in dieser schnelllebigen internetwelt. dich auch noch. schön dass du mal wieder was von dir gibst.
ja. die evolutionisten sind schon eine starke truppe. die halten uns schöpfler an der kurzen medienleine. evolution ist mit nichten bewiesen, aber für sie eine ideologische tatsache.
aber jesus ist an unserer seite.
ali
http://evolutionslehrbuch.wort-und-wissen.de/
Faire Debatte
Leider mach ich die Erfahrungen auch ständig. Zwischen Behauptung und Begrünung scheint für den Evolutionsgläubigen kein Unterschied zu bestehen. Immer wieder wird behauptet die Evolution sei eine bewiesene Tatsache, nur die Beweise, die zu dieser Erkenntnis führen könnten, kennt keiner. Wenn solche “Wissenschaftler” einer Diskussion aus dem Weg gehen, in der sie doch die Möglichkeit hätten die Unmöglichkeit der “Gegentheorie” und die Beweise für ihre eigene Theorie darzulegen und dies dann nicht tun, dann spricht das schon eine deutliche Sprache. Man muss sich auf äusserst dünnem Eis befinden, wenn man eine solche Gelegenheit auslässt.
Unsere täglichen Erfahrungen sprechen deutlich gegen die Evolution, wenn man trotzdem daran glaubt, sollte man diesen Glauben schon begründen können.
MfG
Hardy (der lange nicht mehr vorbeigeschaut hat)
hier gehts weiter:
Evolutionskritik?
Die Evolution gilt als bewiesene Tatsache, sie ist der Leitgedanke der modernen Biologie, der alle Teildisziplinen zusammenhält. Aufgrund ihres historischen Charakters sind ihrer naturwissenschaftlichen Überprüfbarkeit allerdings Grenzen gesetzt, die häufig übersehen werden.
Diese Seiten wollen einen kritischen Beitrag zur Diskussion sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus christlicher Perspektive liefern. Im Zentrum der Bemühungen steht dabei eine redliche Auseinandersetzung mit den gegensätzlichen Positionen, die dem Anspruch der Naturwissenschaften genügt.
http://www.evolutionskritik.de
Evolutionskritik?
http://www.evolutionskritk.de
Die Evolution gilt als bewiesene Tatsache, sie ist der Leitgedanke der modernen Biologie, der alle Teildisziplinen zusammenhält. Aufgrund ihres historischen Charakters sind ihrer naturwissenschaftlichen Überprüfbarkeit allerdings Grenzen gesetzt, die häufig übersehen werden.
Diese Seiten wollen einen kritischen Beitrag zur Diskussion sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus christlicher Perspektive liefern. Im Zentrum der Bemühungen steht dabei eine redliche Auseinandersetzung mit den gegensätzlichen Positionen, die dem Anspruch der Naturwissenschaften genügt.
Genau: Informieren
Den letzten Abschnitt des Artikels “Ring frei für Schöpfung vs. Evolution” fand ich sehr spaßig. Man soll sich informieren, heißt es.
Was ich daran so spaßig finde? Nun, dass es ja nicht nur Evolutions”gläubige” gibt, die recht uninformiert über die kreationistische Seite sind, sondern auch Kreationisten… die von beiden Seiten kaum eine Ahnung haben. Das sind oft Leute, die einfach nur ihre Meinung gerechtfertigt sehen wollen und jeglichen Unfug, der diese unterstützt, unreflektiert glauben und keine großartigen Nachforschungen anstellen oder auch Argumenten, die ihrer Ansicht positiv gegenüber stehen kritisch beäugen.
Ein Beispiel wäre zum Beispiel ein Christ, der der festen Überzeugung ist, die Bibel sei wortwörtlich korrekt, so auch die Schöpfung. Nun erzählt ihm jemand, dass bei einer alten Welt der Mond von einer dicken Staubschicht überzogen sein müsste und dies ein “Beweis” für das geringe Alter des Universums sei. Es unterstützt die Ansicht des Gläubigen, weshalb er es einfach akzeptiert, ohne sich darüber im klaren zu werden, dass es falsch ist.
Sowas passiert. Sowas passiert euch, Soulsavers.
Ali ist auch ein Musterbeispiel für diese ganze “informiert euch doch” Heuchelei:
So wie ich das mitbekommen habe, gründet sein Wissen auf ein paar überflogenen kreationistischen Artikeln ohne wirklichen Tiefgang. Sowas wird gerne noch mit schwachen, stark mangelhaften oder falschen Analogien gespickt – die reinste Bauernfängerei.
So diese Analogie: “Wie soll Leben denn entstehen? Man kann doch auch keine Kathedrale errichten, indem man einfach nur ganz oft einen Steinbruch sprengt!” Höre ich immer wieder und jedes mal finde ich es erschreckend.
So weit, so halbgebildet.
Kommt erschwerend hinzu, dass der Ottonormalverbraucher selten Biologie oder Chemie studiert hat. Mein Schulwissen ist nicht (mehr) so tiefgehend und eigentlich könnte ein Kreationist, der Biologie studiert hat, daher kommen und mir sonst etwas erzählen. Ohne das notwendige Wissen könnte ich dem nichts entgegensetzen.
Zum Glück ganz im Gegensatz zu dem ganzen zusammengebastelten halbwissenden Zeug, dass die meisten Straßenprediger, Flugblattverteile und sonstigen Leute auf Mission mitbringen… oder leider.
Viel zu oft tun die Leute so, als hätten sie großartig Ahnung. Ich sag ja nicht, dass ich die letzte Weisheit erkannt hätte, nein, ich weise nur darauf hin, dass diese ganzen Laienwissenschaftler einfach nur das tun, was sie den anderen vorwerfen:
Sie plappern einfach nur das nach, was andere Leute (vornehmlich “Wissenschaftler”, das klingt immer seriöser) ihnen vorsagen, ohne selbst darüber nachzudenken. Kaum einer denkt großartig darüber nach. Auch ihr nicht, aber es wirkt so, weil die Einstellung nonkonformistisch ist, doch eigentlich unterstützt es nur eure Meinung.
Kreationisten, informiert euch darüber und glaubt es aus richtigen Gründen. Gründe, die nichts mit dem Sprengen von Steinbrüchen zu tun haben.
Hören wir auf mit dem halbgebildeten Gefasel! Reden wir weiter nach ein paar Studiensemestern… okay?
Evolutionsbiologe Professor Kutschera
Guten Tag…
Ich hatte früher in der Schule einen Biologie Lehrer, namens Kutschera!
Wir haben früher oft mit ihm über Evolution geredet ich habe mich damals aber nie getraut meine Argumente für meine Sichtweise vorzutragen.
Ich stimme euch zu mit der Annahme, dass die Argumente für die Schöpfung nicht veröffentlicht werden wir haben in der Schule auch immer nur über die Pro-Argumente der Evolution und die Kontra-Argumente der Schöpfung geredet…
Naja es wird wohl nur ein komischer Zufall sein, dass der Evolutionsbiologe genause heißt wie mein ehemaliger Biologie-Lehrer…
be blessed
:Johannes
versuch doch mal hier:
http://www.genesisnet.info/
Referat
Hey ihr!
Also ich werd ein Referat in Biologie über genau DAS thema halten 🙂
vllt könnt ihr mir irgendwelche bücher oder sonstige quellen die sich (objektiv und auch subjektiv) mit dem thema beschäftigen! wär echt TOTAL lieb von euch!!!
God bless You all!
densE
besuch meinen bruder till auf seiner seite. er kann dir bescheid geben.:
Ich bin Diplom-Biologe, habe an der HU Berlin von 1998-2005 studiert und beschäftige mich seit dem Jahr 2000 intensiv mit der Thematik dieser Seiten, schwerpunktmäßig mit der Frage “Evolution oder Schöpfung?”.
Wie kommt ein Biologie-Student dazu, sich so kritisch mit der großen Leitidee aller Biologie (vergleiche das Eingangszitat von Th. Dobzhansky) auseinanderzusetzen?
http://www.evolutionskritk.de
welcher konflikt?
den konflikt evolution vs. schöpfung gibt es in wissenschaftlichen kreisen nicht… vielmehr wird versucht diesen (imaginären) konflikt durch massive pr kampagnen fundamentalistischer christen in die köpfe der gesamten bevölkerung zu brennen… das eigentliche ziel besteht darin wissenschaftlich nicht oder nur wenig gebildete menschen zu der entscheidung “religion oder wissenschaft” zu zwingen. das gesamte spektrum zwischen diesen beiden absoluten extrempositionen wird dabei verschwiegen (theistische evolution etc.).
das erklärt auch warum anerkannte wissenschaftler nicht mit jedem dahergelaufenen kreationisten (die allerwenigsten sind überhaupt biologen, geschweige denn genetiker oder paläontologen) dikutieren: dies würde den anschein erwecken daß es überhaupt etwas zu diskutieren gibt! wenn das so wäre könnte ich auch für meine behauptung daß die erde nur der spielball eines kosmischen kindes ist eine wissenschaftliche diskussion verlangen… genau wie bei den kreatinistischen behauptungen werde ich aber zu recht nur ein müdes lächeln oder genervte abweisung ernten.