Wer hat Gott gemacht?

 


Der britische Philosoph, Mathematiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell stellte 1927 in seinem Essay “Why I am Not a Christian” die Behauptung auf: „Wenn es stimmt, dass alles eine Ursache haben muss, dann muss Gott auch eine Ursache haben.” Er folgerte weiter: „Wenn Gott eine Ursache haben muss, dann ist Gott nicht Gott.” Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass es keinen Gott gibt.


Nun ist es nicht nur Bertrand Russel, der sich mit dieser Fragestellung außeinandergesetzt hat, sondern es ist eine rein kindliche Frage: “Wer hat Gott gemacht?”. Denn nach unserem intuitiven Verständnis von der Welt, können Dinge nicht einfach so aus dem Nichts entstehen. Wir gehen immer davon aus, dass alles was eine zeitliche Abfolge hat auch eine Ursache haben muss. Von Nichts kommt nichts. Auf diese Weise kann man die Welt in Ursache und Wirkung einteilen. Also schlussfolgern wir schnell: “Wenn es Gott gibt, der die Ursache für die Welt sein soll, dann muss auch er eine Ursache haben!?”. Aber was soll diese Ursache sein?



Oft wird diese Frage herangezogen, um Gott die Allmacht zu rauben, oder um zu zeigen, dass es keinen Gott gibt. Doch man spricht hier von einem Kategoriefehler, das ist eine Art von Fehlschluss. Um dies verstehen zu können, müssen wir uns zuerst ein paar Eigenschaften von Gott betrachten. Wir reden von einem Gott, der ewig ist, also zeitlos. Er soll das Universum aus dem Nichts gemacht haben und ist ihr Erhalter. In ihr gibt es aber die Zeit. Somit können wir sagen:


Man kann für Gott keinen Anfangspunkt setzen, da sein Dasein von Ewigkeit an ist. Nur in unserer Welt, die durch die Zeit gekennzeichnet ist, kann man über einen Urheber nachdenken. Also ist unsere Fragestellung absurd.


Wem diese Antwort noch nicht reicht, hier ein Gedanke:
Die heutige Kosmologie geht davon aus, dass das Universum einen Anfang gehabt hat. Viele Atheisten würden sich ein Universum ohne Anfang wünschen. Denn ein Universum, welches von Ewigkeiten an existiert hat braucht keinen Urheber, da es ja schon immer existierte. Somit wäre die Frage sinnlos „Wer hat das Universum gemacht?” Dann wäre es aber ebenso sinnlos zu fragen: „Wer hat Gott gemacht”, denn auch er hat schon immer existiert – wenn es ihn gibt.


Es wäre an dieser Stelle einmal vernünftig darüber nachzudenken, wer dieser Urheber sein könnte, welch wunderbare Dinge er ins Dasein gerufen hat und was ihn wohl dazu veranlasst haben könnte, Dir ein Leben zu schenken? „Warum darf ich existieren?”

Kommentare

  1. ali

    danke dir.
    ali
    # Joh 1:18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß über ihn gegeben.
    (er ist in einer anderen Welt (Dimension) für uns unsichtbar)
    # 1Ti 6:13-16 Ich gebiete dir vor Gott,……… der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.
    (der Bereich in dem er wohnt werden wir nie betreten können, Lich ist ein Begriff der Zeit, Raum und  Dimension)
    # Ps 90:2 Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!
    (EHE, das ist vor der Zeit da war er schon, er ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, also nicht an Zeit gebunden)
    # Hebr. 11:6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen.
    (der Glaube an Gott setzt vorraus das wir glauben daß er ist, wenn es hier heißt ist dann bedeutet das nicht war oder wird sein sonder ist und weißt darauf hin das er Ewig ist, und daher nicht geschaffen wurde)
    # Heb 13:8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
    (Jesus ist Gott und damit auch Ewig, deshalb heißt es hier das er ist. Er ist derseleb gestern(Vergangenheit), heute(Gegenwart) und in Ewigkeit (Zukunft bzw. immer)
    # Jes 55:8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

  2. Corvin

    eine absurde Frage, nicht?

    “Wer hat Gott gemacht?” – diese Frage impliziert ja schon, dass Gott nicht allmächtig ist.
    Wenn man ihm das abspricht, wie kann man dann noch über den Allmächtigen sprechen.
    Gott, der alle Zeit und allen Raum geschaffen hat, existiert doch von Grund auf ausserhalb seiner Schöpfung.
    In einer Dimension, die alles uns bekannte und natürliche übersteigt.
    Es ist seiner Liebe und der daraus resultierenden Gnade zu verdanken, dass er durch Jesus Christus in unsere Dimension hineingebrochen ist.
    Und so kann man das Wunder der Erlösung, die in Christus Jesus ist als wahrlich größtes und herausragendstes Wunder aller Zeiten bis in die Ewigkeit hinein bestaunen und für sich annehmen.

  3. ali

    könnte dir das lachen aus dem gesicht treiben:
    Der bislang radikalste Vertreter des Evolutionismus war – neben dem ehemaligen „russisch-orthodoxen“ Priester Josef Stalin – der glühende Verehrer des CHRISTUShassers Friedrich Nietzsche: Adolf Hitler. Sowohl in dessen exzessiven Antisemitismus, als auch in seinem religiös-heroischem Germanentum kam unverblümt der Evolutionsgedanke zum Tragen und trat folgerichtig als offene Feindschaft gegen die Juden, als scheinbare Urheber der Bibel, wie auch gegen alle Christen als Verkündiger des Schöpfergottes in Erscheinung (Hitlers Rassismus war somit lediglich ein Vorwand). Beispielsweise äußerste sich Hitler einmal H. Rauschning, dem Danziger Senatspräsidenten, gegenüber:

    „Wir beenden einen Irrweg der Menschheit. Die Tafeln vom Berge Sinai haben ihre Gültigkeit verloren. Das Gewissen ist eine jüdische Erfindung. Es ist, wie die Beschneidung, eine Verstümmelung des menschlichen Wesens.“

    „Lassen Sie das Spintisieren. Ob nun Altes Testament oder Neues […] Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel. Es ist alles eins und macht uns nicht frei […] Sie können den Epileptiker Paulus aus dem Christentum hinauswerfen. Das haben andere vor uns getan. Sie können Jesus zu einem edlen Menschen machen und seine Göttlichkeit und Mittlerrolle leugnen. Das haben früh und spät immer wieder Leute getan […] All das nützt nichts; Sie werden den Geist nicht los, um den es uns geht. Wir wollen keine Menschen, die nach drüben schielen. Wir wollen freie Männer, die Gott in sich wissen und spüren.“

    So wie Hitler durch den Glauben an die Evolution bedingt das Schicksal der Menschheit in seine eigenen Hände nehmen wollte, um nach seiner Vorstellung von „Gott“ „freie Männer“ zu schaffen, deren „Freiheit“ im tiefsten Grunde darin besteht, sich selbst zu GOTT zu machen – deshalb auch das willkürliche Herrschen über zahllose Menschenleben -, so ist auch der heutige Glaube an die Evolution nicht vom demokratischen Freiheitsbegriff zu trennen, da dieser ebenfalls auf der Unabhängigkeit von GOTT beruht und zur Rechtfertigung der vermeintlichen Souveränität des Menschen den Glauben an eine Evolution benötigt. Schließlich darf sich auch gemäß des demokratischen Freiheitsverständnisses der Mensch nicht vor GOTT als wahrem Souverän des Universums und somit letzter Instanz verantworten (ansonsten gäbe es kein „Menschenrecht“ im Sinne der Demokratie), sondern er muss sich im Endeffekt allein vor der Gesellschaft verantworten, die hierdurch faktisch an die Stelle GOTTES tritt. Somit hat die Demokratie im Prinzip lediglich Hitler durch die Gesellschaft ausgetauscht, die nunmehr ebenso willkürlich, autoritär und absolut ihre Normen setzt und notfalls mit Gewalt durchsetzt.

    Fazit: Wer an die Evolution glaubt, der kann nicht gleichzeitig wirklich an JESUS CHRISTUS glauben:

    „Denn wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr MIR glauben, denn er hat von MIR geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr MEINEN Worten glauben?“ (Joh. 5:46.47).
    H-J.schaum

  4. ali

    „Alles ist durch IHN und zu IHM hin geschaffen; und ER ist vor allem, und alles besteht durch IHN“ (Kol. 1:16.17).

    „Durch Glauben (an JESUS CHRISTUS) verstehen wir, dass die Welten durch GOTTES Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist“ (Hebr. 11:3).

    „Denn ER sprach, und es war; ER gebot und es stand da“ (Psalm 33:9).

  5. Carl

    titel

    Ich wollte nur hinzufügen, dass Russell eigentlich selber keine Vorstellung hat von dem, worüber er spricht. Nach Einsteins Relativitätstheorie sind Raum und Zeit nichts Konstantes, sondern eben relativ. Das heißt z.B. Dass an einem bestimmten Ort mehr Raum ist als woanders.
    Jetzt liegt gerade dem Russellschen Denken aber die These zugrunde, dass Raum und vor allem Zeit konstant sind und immer weiter gehen.
    Wenn wir aber sehen, dass die Zeit das eben nicht ist, können wir die Zeit auch als SCHÖPFUNG erfassen und hätten somit durch Einstein eine sehr gute Erklärung: Gott schuf die Zeit. Vor der Zeit war keine Zeit, sondern Ewigkeit.
    Ist diese These plausibel?

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