Euer Vater ist nämlich der Teufel und ihr wollt das tun, was euer Vater will. Er war von Anfang an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, entspricht das seinem ureigensten Wesen. Er ist der Lügner schlechthin und der Vater jeder Lüge, Johannes 8,44
Der Teufel lebt und regiert hier auf Erden. Er freut sich mächtig wenn wir ihn nicht anerkennen oder als Märchenfigur ansehen. Leider ist er der Anstifter allem Elend auf der Welt.
Jesus kam um die Werke des Satans zu vernichten.

Da sehe ich aber nicht so, er regiert überhaupt nirgens – er ist nur noch von Gottes Gnaden am leben.
” Er freut sich mächtig wenn wir ihn nicht anerkennen ” Es ist wohl eher genau umgekehrt.
Nun wollen wir nicht die Sünhaftigkeit des Menschen, dem Satan als Erfolg andichten.
Matth. 28
Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern – Missionsbefehl
16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte.
17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht5 gegeben im Himmel und auf Erden.
19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie6 auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie7 alles zu bewahren8, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters9.
Obwohl wir bei jedem sündigen den Charakter Satans ausführen, steht uns nach jedem
sündigen der Charakter unseres Herrn zur Verfügung.
Durch unser sündigen bekommen wir weder Dämonen noch bekommen sie
Rechtsansprüche an uns. (s. 2.Teil)! Das sind alles Lügen, die wir glauben sollen, welche
aber
nie Jesus oder die Apostel bezeugen.
Die Erlaubnis Gottes
Was Satan gehört, das hat ihm Gott
gegeben
1
(Lk.4:6) aber er hat es
nie rechtmäßig
erworben!
Ihm gehört noch nicht einmal die Hölle!
Die Erlaubnis welche Satan von Gott besitzt ist, er darf
Unrecht
tun.
(1.Chr.21:1; Hob.1:12;
2:6,7; Sach.3:1,2; Mk.1:13; Lk.22:31; Jud.9; Off.2:10). Doch
alles,
was er tut ist Unrecht! Satan
kann nichts tun, was Gott als „nicht sündhaft“ ansieht! Das Einzige was Satan kann, ist
unter der Zulassung Gottes zu sündigen! Das können auch wir! Haben wir dazu ein
Recht?
Der Tod des Herrn
damit Er durch den Tod den abtue, der die Gewalt des Todes hat, dies ist der
Widerwirker,
und all diese los gebe, die durch die Todesfurcht während ihres gesamten
Lebens der Sklaverei verfallen waren. (Hb.2:14,15)
Diese Stelle ist deshalb wichtig, da sie die einzige im NT ist, die das Opfer Jesus im
Zusammenhang mit Satan bringt. Interessanter Weise lesen wir hier nichts von Sünde,
weder die in uns noch die wir tun sondern:
die durch die Todesfurcht….
Damit ist tatsächlich nicht gemeint, die Angst zu Sterben sondern
wie
man stirbt (vergl.
Jo.12:33; 18:32; Off.2:23).
…
während ihres gesamten Lebens der Sklaverei verfallen waren.
Aber auch hier geht es nicht um die Sklaverei der Sünde (Rö.6:16,17,20) wie man meinen
könnte sondern einer gerichtlichen Klage ausgesetzt sein, so die Online Bibel (OB) z.B.
Mt.5:22; 1.Kor.11:27. Möglicherweise das Verklagen des Menschen durch den Verkläger
der Brüder?
Jedenfalls hat unser Herr durch seinen Tod dem Tod seine Wirksamkeit geraubt,
Todesangst oder Todesfurcht zu besitzen selbst dann, wenn wir als Märtyrer sterben
müssten (Ph.1:21; 2.Tim.2:11; Off.2:10).
Der Teufel Gottes
„Gleichwohl behaupte ich, dass die Dämonenvorstellungen des Neuen Testaments barer Aberglaube sind; die Kirche sollte schleunigst das ihre tun, ihn auszurotten.“ Rudolf Bultmann, deutscher Theologe, fällte 1948 ein vernichtendes Urteil über den Teufel- und Dämonenglauben in der Kirche.
Viele kluge Menschen folgen ihm und kommen zum Schluss, dass man den Teufel nicht mehr ernst nehmen darf. Das Böse ist für sie nicht auf einen persönlichen Teufel zurückzuführen, sondern auf unsere gesellschaftlichen Strukturen und soziale Realität. Das Böse ist lediglich Ausdruck einer ungerechten Politik und Gesellschaft.
Ein persönlicher Teufel?
Den Teufel nicht ernst zu nehmen, ist alles andere als klug. Seit die Menschen nicht mehr an Satan glauben, hat er sie erst recht in seinen Klauen. Treffend bemerkte Papst Johannes Paul II., die wirksamste Taktik des Teufels sei, die Menschen glauben zu lassen, dass es ihn nicht gebe. Der grösste Geniestreich gelingt dem Teufel folglich dann, wenn wir nicht mehr an seine Existenz glauben. Doch wer nicht glaubt, dass es einen Teufel gibt, bleibt mit einer schwierigen Frage zurück: Woher stammt das Böse? Lediglich aus dem inneren Horrorkabinett des einzelnen Menschen, wie Ludwig Hasler seine Leser in der Weltwoche fragt? Und er grübelt weiter: «Aber können wir Auschwitz, Archipel Gulag und Kindermassenmord von Beslan zureichend verstehen als Folge psychischer Debakel? Oder kommen wir dem Bösen näher, wenn wir es auch als aussermenschliche Macht fassen?» Studieren wir die Bibel, so stellen wir schon auf den ersten Seiten fest, dass der Teufel eine ernst zu nehmende Realität ist. Dabei hält die Heilige Schrift es noch nicht einmal für nötig, seine Herkunft zu erklären. Sie stellt einfach fest: Es gibt den Teufel als Person mit Intellekt, Emotionen und Willen.
Alle Macht dem Teufel?
Während der Teufel in liberalen Kreisen unterschätzt oder gar verneint wird, machen ihn viele gläubige Christen mächtiger als er ist. Immer mehr Christen sehen im Teufel die Ursache für praktisch jedes Problem, einige halten ihn schon fast für so gut wie allmächtig. Sie lassen sich wahrscheinlich mehr von den Star- Wars-Episoden inspirieren als von der Bibel. George Lucas lässt dort zwei gleich starke Mächte im Universum gegeneinander kämpfen. Ob das Gute am Schluss siegt, bleibt bloss zu hoffen – zum Glück enttäuscht uns Hollywood aber diesbezüglich nie! Man sagt, der Teufel besitze sehr viel Macht und sei ein ernst zu nehmender Gegenspieler Gottes. Obwohl zwar Gott mächtiger und weiser als Satan sei (immerhin klarere Verhältnisse als bei Star Wars!), müsse er immer wieder schmerzliche Niederlagen einstecken. Doch ist das das biblische Bild vom Teufel? Wie viel Macht hat der Teufel? Die Antwort ist klar: Der Teufel hat genauso viel Macht, wie Gott sie ihm gibt! Als Satan Hiob angreifen wollte, musste er zuerst bei Gott um Erlaubnis bitten (Hiob 2,1–7)! Bis zum bitteren Ende wird Gott den Teufel als Diener gebrauchen, um sein Gericht über die Gottlosen auszuführen oder seine Kinder zu erziehen (1. Könige 22,22; Hiob 42,11; 2. Korinther 4,3–4; Markus 4,15; 1. Korinther 5,3–6; 2. Korinther 12,7–9; 1. Timotheus 1,20). Calvin schrieb deshalb: «Gott hält den Teufel so im Zaum, dass dieser gezwungen ist, ihm Dienste zu leisten, wann immer Gott ihn dazu treibt.» Luther verglich den Teufel mit einer Hacke in Gottes Hand, die er benutzt, um seinen Garten zu kultivieren. Obgleich sich die Hacke daran erfreuen mag, die Unkräuter zu vernichten, kann sie sich doch niemals aus Gottes Hand befreien noch da jäten, wo er es nicht will, noch seine Absicht vereiteln, seinen wunderbaren Garten anzulegen. In der von Heinrich Heine spöttisch genannten «Marseillaise- Hymne der Reformation» brachte Luther die wichtigste Botschaft der Bibel über Gottes Feind auf den Punkt: «Und wenn die Welt voll Teufel wär’ und wollt’ uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht’: Ein Wörtlein kann ihn fällen.»
Alle Schuld dem Teufel?
Im englischsprachigen Raum gibt es einen Satz, den Menschen oft nach einer bösen Tat zitieren: «The Devil made me do it!» (frei übersetzt: «Der Teufel hat mich dazu getrieben!»). Nachdem Mijailo Mijailovic die schwedische Aussenministerin Anna Lindh ermordet hatte, behauptete er, der Teufel habe ihn zu dieser Tat gezwungen. Natürlich hoffte Mijailovic, mit der Abschiebung seiner Schuld auf fremde Mächte seine Haut zu retten. Doch es gibt auch Christen, die bei Sünde ähnlich argumentieren. Während sie lügen, betrügen, die Ehe brechen, lieblos handeln etc., behaupten sie, der Teufel habe sie dazu getrieben. Damit versuchen sie, sich aus der Verantwortung zu stehlen und die Schuld auf den Teufel zu schieben. Diese Taktik ist so alt wie die Menschen. Schon Eva versuchte, ihre Schuld auf die Schlange abzuschieben (1. Mose 3,13). Gott entlässt Eva jedoch nicht aus ihrer Verantwortung. Für ihr Tun muss sie selber geradestehen (3,16). Obwohl wir ständig unter dem Einfluss des Teufels leben, tragen wir die Verantwortung für unser sündiges Handeln. Jakobus weist die Ausübung der Sünde eindeutig dem menschlichen Willen zu: «Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird.» (Jakobus 1,14)
Der Teufel ist los?
R.C. Sproul meint, die grösste Gefahr der Menschen bezüglich des Teufels sei, dass man ihn entweder wie Inspektor Columbo unterschätzt, so dass er uns in eine verborgene Falle locken kann – oder dass man ihn überschätzt, so dass er uns einschüchtern kann. Keine Frage, der Teufel ist ein raffinierter Taktiker, der alle Tricks kennt, um uns zu Fall zu bringen. Er operiert im Unsichtbaren (Epheser 6,12), passt sich jeder Situation an (2. Korinther 11,14), kann perfekt lügen und verführen (Matthäus 24,5.11.24) und verfügt über ein mächtiges Heer zerstörerischer Kräfte (Offenbarung 12,3–4). Petrus mahnt die Gläubigen deshalb, die Augen offenzuhalten (1. Petrus 5,8). Wir dürfen den Teufel keinesfalls unterschätzen. Aber genauso wenig sollen wir ihn überschätzen und uns von ihm einschüchtern lassen. Denn eines ist gewiss: Zwischen dem Teufel und Gott gibt es kein Kopf-an- Kopf-Rennen! Satan ist längst als Verlierer ausgemacht. Jesus Christus hat ihn besiegt und gebunden (Lukas 10,18; Johannes 12,31; Hebräer 2,14; 1. Johannes 3,8; Offenbarung 20,2–3). Der Teufel ist alles andere als los! Es ist und bleibt der Teufel Gottes. Felix Aeschlimann Impuls 10/2008
Gott lässt keinen Zweifel daran, wer über den Obrigkeiten steht. Und Er lässt ebenso keinen Zweifel daran, dass sie nicht tun und lassen können, was ihnen beliebt. Gott setzt die Grenzen fest. Das war damals so, das ist heute so und das wird in der Zeit des kommenden Tierreichs so sein.
Daniel 4
Sein menschliches Herz soll verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben werden! Und sieben Jahre7 sollen über ihm vergehen!
14 Durch den Beschluss der Wächter8 ist diese Botschaft zustande gekommen, und ein Spruch der Heiligen ist diese Sache, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzt.
Daniel 7
Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.
14 Und ihm wurde Herrschaft6 und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.
15 Mir, Daniel, wurde mein Geist tief in meinem Innern7 bekümmert, und die Visionen meines Hauptes erschreckten mich.
16 Ich näherte mich einem von denen, die dastanden, und bat ihn um genaue Auskunft8 über dies alles. Und er sprach zu mir und ließ mich die Deutung der Sachen9 wissen:
17 Diese großen Tiere – es sind vier – bedeuten: vier Könige werden sich von der Erde her erheben.
18 Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich10 empfangen, und sie werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten.
19 Daraufhin wollte ich Genaueres wissen11 über das vierte Tier, das von allen anderen verschieden war, außergewöhnlich schreckenerregend, dessen Zähne aus Eisen und dessen Klauen aus Bronze waren, das fraß, zermalmte und den Rest mit seinen Füßen zertrat,
20 und über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere Horn, das emporstieg und vor dem drei andere Hörner ausfielen. Und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Worte12 redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Gefährten.
21 Ich sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen Krieg führte und sie besiegte,
22 bis der, der alt an Tagen war, kam und das Gericht den Heiligen des Höchsten gegeben wurde und die Zeit anbrach, dass die Heiligen das Königreich in Besitz nahmen.
23 Er sprach so: Das vierte Tier bedeutet: Ein viertes Königreich wird auf Erden sein, das von allen anderen Königreichen verschieden sein wird. Es wird die ganze Erde auffressen und sie zertreten und sie zermalmen.
24 Und die zehn Hörner bedeuten: Aus diesem Königreich werden sich zehn Könige erheben. Und ein anderer wird sich nach ihnen erheben, und dieser wird verschieden sein von den vorigen, und er wird drei Könige erniedrigen.
25 Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und wird die Heiligen des Höchsten aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden in seine Hand gegeben werden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit13.
26 Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende.
27 Und das Reich14 und die Herrschaft und die Größe der Reiche15 unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich16 ist ein ewiges Reich17, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. –