Halt! Mich! Fest!

Einander in die Arme fallen, sich gehalten und sicher fühlen. Die Augen schließen in dem Vertrauen, dass der, der mich hält, unbesiegbar ist und mein kleines, in Unordnung gebrachtes Leben wieder in Ordnung bringt, meine Probleme löst.


Schön wär’s! Die Realität sieht allerdings oft so anders aus! Und das Leben kann so hart sein – wie die Umarmung des anderen, eine mechanische, sterile Umarmung, mehr nicht. Das soll Liebe sein? Jeder denkt an sich. Von wegen Halt! – Und schon gar nicht mich! – Fest im Griff! Mehr nicht.


Wenn auf den Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit ein bitteres Erwachen folgt, ist die Enttäuschung vorprogrammiert … Wieder einmal umsonst aus dem Schneckenhaus gekrochen, nach langem Zögern dem anderen vertraut, ihm sein Herz geöffnet … Erwartungen, die unerfüllt bleiben … unsere kleine Welt bricht zusammen.


Die Bibel macht ganz interessante Aussagen gerade zu diesem Thema: Da bietet der lebendige Gott uns Menschen an, zu ihm zu kommen. Da ist von Vergebung, Halt, Hoffnung, Liebe und ewigem Leben die Rede. Da sichert uns der Schöpfer des ganzen Universums zu, bei demjenigen zu bleiben, der an ihn glaubt, ihn nicht zu verlassen! Jesus lässt deine Hand auch dann nicht los, wenn andere dich auslachen, sich zurückziehen. Wenn das Leben sich verabschiedet, ist und bleibt Jesus immer noch da. Bei ihm gibt es keinen Eintrittspreis, keine Aufnahmebedingung, keine Gesichtskontrolle. Festhalten kann nur der, der auch in Gefahr nicht zu zittern beginnt; der nicht zulässt, dass einen Sorgen und Nöte überwältigen.


Menschen, die ihr Leben Jesus anvertrauen, erleben auch Sorgen, haben genauso Probleme. Aber sie wissen, dass Gott mit ihnen ist, sie festhält, ihnen Kraft gibt, bei ihnen ist! Mit ihnen gemeinsam durchsteht!


Die Perspektive, die Jesus uns gibt, kann uns sonst niemand geben: Geborgenheit statt Orientierungslosigkeit. Freiheit statt Schuld. Ewigkeit statt Verlorenheit.


Die Bibel formuliert es so: „[…] dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römer 8,38-39)


Was für eine überwältigende Aussage! Ich bin jedes mal aufs neue von Gottes großer Liebe zu uns Menschen komplett überwältigt!


Möchtest du dich auf diese wunderbare Zusage von Jesus einlassen? „Ich halte dich fest!“ Und du kannst sicher sein, er hält, was er verspricht!








Quelle: www.nightlight.de (überarbeitet)

Kommentare

  1. ali

    Eine wichtig frage an dich, hast du eine gemeinde?
    hast du freunde in dieser, deiner gemiende?
    warum bist du in keiner gemeinde?
    möchtest du eine gemiende findenß
    menschen wie du brauchen viel menschliche nähe und korrektur.
    das wünsche ich dir.
    ich jesus nennt uns seine schafe. wo ist deine herde und dein hirte?

  2. NA

    toll, Römer 8,38-39, mein Taufspruch. Doch leider halte ich mich oft nicht daran. Es ist schwer jemandem zu vertrauen, vollständig loszulassen. Am Ende macht mans doch lieber selbst. Manchmal ist Jesus die letzte Hoffnung. Man hat schon alles andere probiert: Magie, Substanzen, Psychische Weisheiten, Härte, Manipulation, Unnahbarkeit…Doch das ist alles nur warme Luft und macht auch nicht glücklich. Letzte Hoffnung, back to the Routes. Man erinnert sich an den Glauben, der einen gelehrt hat, da ist jemand an deiner Seite, da ist Hoffnung, oft sogar die letzte Hoffnung. Doch was ist, wenn einen diese letzte Hoffnung auch zu enttäuschen droht. Wenn das Leben noch mehr den Bach runter geht, nachdem man sich Gott anvertraut hat, wenn einen noch mehr Probleme überhäufen, finanziell, existenziell, emotional? Was dann? Dann fragt man sich: Wo ist dieser Gott? Liegt es an mir, dass er mir nicht hilft? Existiert Gott überhaupt? Und dann? Dann ist man frustriert und enttäuscht und denkt sich: „Mach ichs eben doch selbst, bevor ich mich an Gott wandte gings mir zwar nicht gut, aber zumindest kam ich irgendwie zurecht und es ging mir besser als jetzt!“ Man sch***t auf Gott, den Glauben, die Kirche, die Menschen, die einem immer und immer wieder versuchen das gleiche einzureden: „Du musst vertrauen!“, „Gott hat einen Plan für dich!“ Haha, einen Plan. Wie sieht er denn aus, Gott? „Wie zerstöre ich das Leben dieses Menschen noch schneller und effektiver!“Oder was? Ach leck mich doch am A**** und glaub ja nicht, dass ich scheitere, glaub ja nicht, dass ich mich jetzt umbringe, wenn du mich tot sehen willst, dann musst du das schon selbst machen, so! Mir gehts mit Gott so wie mit den Menschen, die mich umgeben. Ich kann nicht vertrauen, ich kann mich nicht wirklich öffnen, ich kann mich nicht fallen lassen, ich muss kontrollieren…

  3. ali

    danke reiner. ich hoffe, du verstehst das.ali

      

    Liebe – der tiefe Wunsch im Herzen

    Jeder Mensch verspürt im tiefsten Grunde seines Herzens den Wunsch nach echter, wahrer Liebe. Dieser Herzenswunsch nach wirklicher, völlig erfüllender Liebe ist also ganz natürlich und zeigt sich vor allem in dem Bedürfnis nach ehrlicher Anerkennung, echtem Vertrauen und glücklicher Geborgenheit, verbunden mit wirklicher Sicherheit.

    Hast du nicht auch schon dieses Verlangen in deinem Herzen bemerkt?

    Ist es nicht so, dass das gesamte Leben eines jeden Menschen eigentlich einen unermüdlichen, wenn auch unbewussten Versuch darstellt, diese bislang unerfüllte Sehnsucht nach wahrer Liebe zu stillen? Dabei ist jeder Mensch auf seine Art und Weise bemüht, anderen sein Bedürfnis nach Liebe mitzuteilen, indem er versucht, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hierbei konzentriert er seine Anstrengungen nicht selten besonders auf das andere Geschlecht, indem er alles, was er ist und hat, einsetzt, um liebenswert zu erscheinen. Ein Mann z.B. ist bestrebt, bei sich selbst genau die Eigenschaften zu entwickeln, von denen er meint, dass sie einen “richtigen” Mann kennzeichnen (z.B. Kraft, Durchsetzungsvermögen, Härte, Unabhängigkeit, Erfolg, Reichtum, Macht usw.). Eine Frau hingegen wirft alles in die Waagschale, um zu demonstrieren, dass gerade sie ganz besonders “weiblich” ist – oder was sie dafür hält (z.B. schön, attraktiv, charmant, wahlweise anhänglich oder emanzipiert, häuslich oder beruflich erfolgreich usw.).

    Bedeutet nicht das Verhalten vieler Menschen geradezu ein stummes Schreien nach Liebe?

    Nicht selten macht man sich – bewusst oder unbewusst – eine ganz bestimmte Vorstellung von dem Menschen, den man für geeignet hält, den eigenen Wunsch nach wahrer Liebe nachhaltig zu befriedigen. Der “Idealtyp”, die “große Liebe”, wird gesucht.

    Wo ist die wahre Liebe?

    Es gibt wohl kaum einen anderen Sektor im Leben des Menschen, in welchem sein Wunschdenken so weit von der Wirklichkeit entfernt ist, wie im Bereich der Liebe. In den USA wurde bereits in den 70er Jahren jede zweite Ehe über kurz oder lang (meistens über kurz) wieder geschieden. Auch in Deutschland sinkt die durchschnittliche Dauer einer Ehe merklich ab. Menschen, die sich scheiden lassen, glauben meistens, sie hätten sich in der Wahl ihres “Idealtyps” geirrt. Aus Erfahrung vermeintlich klug geworden, versuchen sie nun, diesen “Fehler” zu korrigieren, indem sie ihre Ehe auflösen und einen neuen Partner – diesmal den “Richtigen” – suchen, jedoch gewöhnlich mit demselben traurigen Ergebnis.

    Aber auch in den Ehen, die nicht geschieden werden, fristen meistens beide Ehepartner ein unbefriedigendes und einsames Dasein, indem man mehr neben- und gegeneinander als miteinander lebt.

    Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen in der Ehe als solcher den Grund für ihr Unerfülltsein in puncto Liebe suchen. Könnte womöglich eine andere, ehelose Form des Zusammenlebens die scheinbar so unerfüllbare Sehnsucht in unseren Herzen, diesen scheinbar unauslöschlichen Durst nach wahrer Liebe stillen? Und so experimentieren die einen fleißig mit “neuen” Lebensformen – oder was man dafür hält –, die anderen bleiben lieber beim Altbewährten und heiraten dafür öfter mal.

    Besser wäre es, sich einmal gründlich Gedanken darüber zu machen, was wahre Liebe überhaupt ist, und warum das Bedürfnis danach scheinbar gar nicht zu befriedigen ist:

    Was ist denn überhaupt “wahre Liebe”?

    Was verstehst du eigentlich unter “Liebe”? Frage 1000 Menschen und du bekommst 1000 verschiedene Antworten. Keiner weiß es anscheinend genau und doch empfindet jeder, dass es irgendetwas Zwischenmenschliches gibt, das man schlecht beschreiben oder beweisen, aber dennoch erfahren kann, eben Liebe. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Säuglinge sterben, wenn sie zu wenig Zuwendung erhalten (Hospitalismus). Liebe ist offensichtlich lebenswichtig. Was aber ist Liebe wirklich? Nun, die Sache ist die:

    Wenn mich ein Mensch 100%ig lieben soll, dann muss ich mich ihm zuerst in demselben Maße anvertrauen; und da beginnen bereits die Schwierigkeiten. Um mich nämlich 100%ig einem anderen anvertrauen zu können, benötige ich zunächst 100%iges Vertrauen zu dieser Person, nicht wahr? Liebe hat also etwas mit Vertrauen zu tun. Vertrauen aber hat etwas mit Glauben zu tun. Da allerdings jeder Mensch in seiner persönlichen Erfahrungswelt (= subjektive Wirklichkeit) lebt, ist jeder seinem Gegenüber in dem Maße fremd, wie sich dessen Erfahrungswelt von der eigenen unterscheidet. Vertrauen kann man nur in dem Maße, als man in derselben Wirklichkeit lebt wie der andere auch. Deshalb unternehmen Menschen, die sich lieben wollen, viele Dinge gemeinsam, um dadurch eine gemeinsame Erfahrungswelt (Wirklichkeit) zu erzeugen. Hast du es aber jemals erlebt, dass sich deine Erfahrungswelt 100%ig mit der deines Gegenübers deckt? – Sicher nicht!

    Hinzu kommt noch, dass man aus gemeinsamen Erfahrungen nicht zwangsläufig dasselbe lernen und festhalten muss. Die gemeinsame Erfahrung erweist sich als zeitlich begrenzt und damit als relativ. Was ein Mensch heute noch als gut, richtig und liebenswert betrachtet, kann für ihn schon morgen schlecht, falsch und hässlich sein. Wer also heute sagt, dass er dich liebt, der kann dir morgen schon zeigen, dass er dich hasst.

    Wer also in puncto Liebe nur auf die persönliche Erfahrung setzt, der baut auf einen relativen Wirklichkeitsbegriff und damit auf Sand; denn eine relative Wirklichkeit ist keine zuverlässige Grundlage für 100%iges Vertrauen, sprich keine Basis für wahre Liebe.

    Was aber ist eine “Liebe” wert, die nicht absolut “wahr” ist, d.h. immer gilt, völlig unabhängig von äußeren Einflüssen? Und wie soll ein Mensch überhaupt wahrhaftig lieben können, wenn sich doch sein ganzes Leben nur in seiner eigenen, relativen Wirklichkeit abspielt? Erfasst du langsam, wo das eigentliche Problem unerfüllter Liebesbedürfnisse liegt? Es hat seine Wurzel in der relativen Wirklichkeitsauffassung, da diese das für wahre Liebe notwendige Vertrauen zum Partner prinzipiell unmöglich macht. “Was ist Wahrheit” sprach Pilatus und ließ den CHRISTUS kreuzigen (Joh. 18:38).

    Wahre Liebe beruht auf objektiver, absoluter Wahrheit

    Es gibt keine “wahre”, d.h. absolute Liebe, wenn es keine objektive und absolute Wirklichkeit (= absolute Wahrheit) gibt. Wie aber könnte der Mensch ein Bedürfnis nach wahrer Liebe haben, wenn es gar keine absolute Wahrheit gäbe? Oder warum ist der Mensch nicht bleibend von einer Liebe völlig erfüllt, die keine wahre Liebe ist?

    Nehmen wir einmal an, es gäbe die absolute Wahrheit, dann gäbe es auch diese wahre, absolute Liebe, die allein die Sehnsucht meines und deines Herzens stillen könnte, nicht wahr? Dies würde aber bedeuten, dass wir unsere eigene, begrenzte, relative Wirklichkeit (= egozentrische, d.h. ichbezogene Erfahrungswelt), in der wir normalerweise leben, verlassen müssten, um in der absoluten Wirklichkeit, d.h. auf der Grundlage der absoluten Wahrheit zu leben.

    Würdest du denn diese wahre Liebe erkennen und annehmen, wenn sie dir begegnete?

    Eines steht fest: Wenn es diese Liebe gibt, dann muss es eine Liebe sein, die sich völlig bedingungslos und absolut für dich hingibt, eine Liebe, die auch den Tod für dich in Kauf nimmt, vielleicht sogar ohne dass du es weißt; denn der Tod ist für uns etwas Absolutes. Diese Liebe hätte in jedem Fall auch dein Vertrauen 100%ig verdient, nicht wahr?

    Bist du bereit, dieser Liebe zu begegnen, in der Person eines Menschen, der dich wahrhaftig und absolut liebt und den Tod für dich in Kauf nimmt? – Ich spreche aus Erfahrung: Es ist nicht so leicht, und schon gar nicht “romantisch”!

    Der wahren Liebe begegnen

    Ich selbst hatte jahrelang alles Mögliche unternommen, um wahre Liebe zu finden – jedoch vergeblich. Trotzdem hielt ich daran fest, dass es wahre Liebe geben müsse, da grundsätzlich jeder Mensch das Bedürfnis danach tief im Herzen hat. Offensichtlich ist der Mensch für diese Liebe geschaffen. Doch nichts und niemand konnte zunächst dieses Bedürfnis nach wahrer Liebe stillen. Alles, was ich hierzu unternahm, erwies sich bei ehrlicher Betrachtung immer nur als eine Ersatzbefriedigung, deren Reiz schnell verblasste. In diesem Zusammenhang habe ich bei vielen Menschen Minderwertigkeitsgefühle, Depressionen, Verzweiflung und sogar Lebensmüdigkeit beobachtet.

    Eines Tages durfte ich dann doch noch der wahren Liebe begegnen (dabei war ich selbst schon ziemlich am Ende). Diese Begegnung war zunächst sehr schmerzhaft, denn ich musste als erstes erkennen und eingestehen, dass ja mein gesamtes Leben als ein Kartenhaus meiner eigenen Erfahrungswelt bestand. War ich doch völlig in meiner subjektiven, relativen Wirklichkeit gefangen, d.h. ich lebte allein auf mich und meine Interessen fixiert, unwahrhaftig, andere und mich selbst täuschend, maskenhaft und in Lüge, Sklave meiner Begierden und gebunden in meinen eigenen Lüsten. Es war einfach unmöglich, mit meiner eigenen, selbstgezimmerten Wirklichkeit (oder was ich dafür hielt) in wahrer Liebe zu leben.

    Wer aber kann sich schon selbst wie der Lügenbaron Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen? – Niemand kann das, Hilfe von außen ist notwendig. Die wahre Liebe, sie tut’s! Und ich habe es erlebt und kann bezeugen:

    Die wahre Liebe macht wahrhaftig frei. Sie stillt die tiefste Sehnsucht des Herzens und macht damit alle Ersatzbefriedigungen überflüssig. Die wahre Liebe befreit den Menschen von den Fesseln seiner eigenen, relativen Wirklichkeit, sie erlöst ihn von seinem eigenen Ich.

    Welcher Mensch aber kann eine solche Liebe geben? Kein normaler Mensch kann das, denn es ist göttliche Liebe:

    Die Liebe Gottes – für dich und mich

    “Denn so hat GOTT die Welt geliebt, dass ER SEINEN einziggezeugten Sohn gab, auf dass jeder, der an IHN glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe” (Joh. 3:16).

    “Ewiges Leben” – das ist die absolute Wirklichkeit und die wahrhaftige, ewige, göttliche Liebe, ein Leben in ungetrübter und absolut harmonischer Gemeinschaft mit dem lebendigen GOTT und SEINEM Sohn JESUS CHRISTUS:

    “…denn GOTT ist Liebe. Hierin ist die Liebe GOTTES zu uns geoffenbart worden, dass GOTT SEINEN einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt hat, auf dass wir durch IHN leben möchten. Hierin ist die Liebe: nicht dass wir GOTT geliebt haben, sondern dass ER uns geliebt und SEINEN Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden” (1.Joh. 4:8-10).

    “Sünde” bedeutet in der Bibel nämlich nicht allein Zielverfehlung des Menschen hinsichtlich des heiligen Willens GOTTES, sondern meint auch alles, das sich über kurz oder lang schädigend auf andere Menschen auswirkt. Deshalb ist Sünde auch immer das Gegenteil von Liebe. Wer also wirklich lieben will, der muss zunächst seine eigenen Sünden nach dem Willen GOTTES verurteilen, d.h. gemäß dem Kreuz CHRISTI richten und statt dessen das Gute tun.

    Indem der Mensch die Liebe GOTTES, mit welcher der HERR JESUS CHRISTUS für unsere Sünden gestorben ist, als echte, wahrhaftige Liebe anerkennt und an IHN – den einst Gekreuzigten – glaubt, d.h. sich mit SEINEM Tod als dem selbstverdienten identifiziert, empfängt er die Liebe GOTTES und damit eine objektive, da absolute Grundlage für sein Leben. Wer sich wahrhaftig mit dem gekreuzigten CHRISTUS einsmacht, der stirbt seinem alten Leben, das er in Lieblosigkeit (Sünde) geführt hat, ab und beginnt ein neues Leben in der Nachfolge CHRISTI. Jener lernt nunmehr, die Menschen mit der Liebe GOTTES zu lieben: den Bruder, den Ehepartner, den Nächsten und sogar den Feind. Deshalb hat der HERR JESUS SEINEN Nachfolgern die Bergpredigt gegeben und den Verkündigern SEINER Botschaft befohlen:

    “…und lehrt sie alles zu halten, was ICH euch geboten habe” (Matth. 28:20).

    Durch den Glauben an JESUS CHRISTUS hat also mein Leben und Lieben einen absoluten Bezugspunkt erhalten, so dass ich mein Haus jetzt auf “den Felsen” bauen kann (= der CHRISTUS), welcher allein von SICH sagen kann:

    “ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum VATER als nur durch MICH” (Joh. 14:6), denn:

    “Dieser (d.i. CHRISTUS) ist der wahrhaftige GOTT und das ewige Leben” (1.Joh. 5:20).

    Verstehst du das? Der CHRISTUS ist die Wahrheit, d.h. die letztgültige, absolute Wirklichkeit, “der Erste und der Letzte” (Offb. 1:18):

    “…der da ist und der da war und der da kommt, der ALLMÄCHTIGE” (Offb. 1:8).

    Obwohl der wahrhaftige GOTT unabhängig von uns ewig existiert, ist ER uns durch SEINE Menschwerdung in der Person JESU CHRISTI in Raum und Zeit erschienen. Dies hat ER getan, um uns aus unserer Welt heraus- und in SEIN himmlisches Reich hineinzuführen. Willst du mit IHM SEINE Herrlichkeit teilen? – Dann folge IHM nach! Wenn du vorbehaltlos alles tust, was ER dich lehrt, dann führt ER dich in SEINE göttliche Herrlichkeit. Deshalb sagt ER zu SEINEM Volk:

    “Höre, Tochter, und sieh, und neige dein Ohr; und vergiss deines Volkes und deines Vaters Haus! Und der KÖNIG wird deine Schönheit begehren, denn ER ist dein HERR: so huldige IHM!” (Psalm 45:10.11).

    Getrennt von JESUS CHRISTUS gibt es keine wahre Liebe. Du wirst sie anderweitig ebenso vergeblich suchen wie auch ich. Du bleibst gefangen in der Finsternis des Egoismus, solange du IHN nicht aufrichtig und wahrhaftig in dein Herz aufgenommen hast:

    “Gib MIR, mein Sohn, dein Herz, und lass deine Augen Gefallen haben an MEINEN Wegen” (Sprüche 23:26).

    Auch zur wahren Liebe gehören zwei

    Genauso wenig wie eine Ehe eine echte Liebesgemeinschaft sein kann, wenn die Liebe nicht gegenseitig ist, können wir mit GOTT in Liebesgemeinschaft leben, wenn wir IHM unser Herz nicht öffnen, um SEINE Liebe – nämlich dass SEIN heiliger und gerechter Sohn für unsere Sünden gestorben ist – zu erwidern. Deshalb lehrt der HERR JESUS:

    “Wer MEINE Gebote hat und sie hält, der ist es, der MICH liebt” (Joh. 14:21).

    Und der Apostel Johannes, “welchen JESUS liebte” (Joh. 21:20), schreibt:

    “…dies ist die Liebe GOTTES, dass wir SEINE Gebote halten, und SEINE Gebote sind nicht schwer. Denn alles was aus GOTT geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube” (1.Joh. 5:3f.).

  4. dereinsame

    Ware Liebe

    Gibt es Sie? die ware Liebe.Ich habe leider nach zwei gescheiderten Ehen den glauben daran verloren und stehe momentan sehr alleine da.Meine Gedanken sind wirr, der Schmerz ist groß,die nächte sind unruhig.Den Glauben bin ich daran zu verlieren, der schmerz sitzt tief und die gedanken aus dieser Welt zu scheiden groß.
    Immer wieder frage ich mich ,warum wieso und was habe ich falsch gemacht
    Reiner aus Braunfels

  5. ali

    arm ist, wer gott und seine liebe nicht kennt. arm ist, wer diese liebe nicht weitergibt.
    auf deine unterstellungen brauch ich gar nicht einzugehen, denn wei soll ich mich vor einem menschen rechtfertigen, der sich mit seinen unhaltbaren behauptungen in netz des www verborgen hält.
    aber dennoch will ich dir sagen, dass ich viel, viel liebe erlebe.
    du auch?

    „Du sollst Deinen Nächsten lieben,
    wie Dich selbst“:
    3.Mose 19,18
    3.Mose 19,34
    Matthäus 19,19
    Matthäus 22,39
    Markus 12,31
    Lukas 10,27
    Römer 13,9
    Galater 5,14
    Jakobus 2,8

    Egoismus zerstört den Menschen

    Alles was Jesus damit angesprochen hat ist das in uns verwurzelte egoistische Verhalten, das jedwedes zusammenleben zerstört. Sieht ein Mensch auf nichts anderes als auf sich selbst und alle Dinge in egoistischer Weise für sich selbst beansprucht, wird über kurz oder lang jede Beziehung, jede Freundschaft, jeder zwischenmenschlicher Kontakt in die Brüche gehen.

    Es ist also der freie Wille, der Menschen zueinander treibt. Es ist die bewusste Entscheidung, die Menschen andere Menschen lieben lässt. Und so ist es auch die bewusste Entscheidung, dies nicht zu tun. Der Verzicht auf das Ausleben des sexuellen Triebs, der schlicht der Selbsterhaltung dient – eine These, die ja ansonsten gern von der Wissenschaft abgelehnt wird – dürfte also weniger der Grund für ein Fortschreiten des Egoismus sein, als die Bewusste Entscheidung des Menschen, sich selbst in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen.

    Sitzt der Mensch auf dem Thron seines Lebens, regiert die Selbstsucht. Die Sexpraktiken unserer Gesellschaft beweist das. One-Night-Stands, verlassene Ehepartner, hohe Scheidungsraten wegen jüngerer Frauen/Männer, rasanter Anstieg der Aids-Infizierungen wegen Promiskuität – alles Beispiele von Auswirkungen des Ausnutzens von Sex, also gelebter Egoismus.

    Sitzt der Mensch auf dem Thron seines Lebens, regiert die Selbstsucht. Wäre das nicht so, wären keine Gesetze, keine Regeln und keine Gebote nötig. Und so kann Paulus als Autor des Römerbriefs sagen: Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem „einen“ Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.
    Römer 13,9 + 10

  6. Mensch

    Liebe/ Gottes liebe

    Was müsst ihr doch für ein armseeliges leben geführt haben um etwas wie Liebe zwischen zwei menschen ( damit meine ich nicht den Geschlechtsverkehr!) als nicht bedeutend runter spielt!

    Und das was ihr da als gottesliebe hinstellt ist in meinen augen keine, nein ihr kompensiert das was ihr in eurem vergangen Leben nicht bekommen habt jetzt mit einer abhänigkeit! oder hattet ihr in eurer Vergangenheit ein echt beschissenes Leben und seid von irgend wem oder etwas abhänig gewesen! und nun haben euch die seelenfänger in eine neue abhänigkeit gebracht!
    Ihr könnt warscheinlich garnicht lieben! Liebe verspühre ich zu meinen Eltern zu meinen Geschwistern und ja zu meiner Partnerin! wie könnt ihr Gott in eurem Herzentragen wenn dortnicht die liebe trägt!
    mir ist klar das ihr wieder nach den vorschriften eures, wie soll ich sagen „Geistigen FÜHRERS“(damit meine ich nicht Jesus sondern den der an euch verdient!oder stimmt das nicht das ihr 10%eures gehaltes dort abliefert ?)antwortet das nur die Bibel recht hat( Ok die Zehn gebote sind super und auch Jesus hatt eine Botschaft die man eigentlich leicht ausführen kann: Habt euch einfach lieb!)und nur ihr den wahren Glauben habt! Und die liebe von meiner Frau ist vergänglich etc. etc. ich finde es mehr als traurig das ihr noch nie eine warme Umarmung bekommen habt und wareliebe eines Mitmenschen verspürt habt!
    ihr tut mir Leid!

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