35 Jahre Internet – ein Rückblick

Es geschah am 2.September 1969: Zwei Computer werden in Kalifornien miteinander verbunden und von nun an Arpanet genannt. Zwei Jahre später, 1971 gehören bereits 15 Computer zum Arpanet.


Die Arpa (Advanced Research Projects Agency) war eine Forschungsbehörde, die den Amerikanern im Kalten Krieg zu technologischem Fortschritt gegenüber der Sowjetunion verhelfen sollte.


Zwei Anwendungen wurden im Arpanet gebraucht: „Telnet“, um andere Rechner fernzusteuern und „FTP“, das es ermöglicht, zwischen Computern Daten auszutauschen.


1971 war dann das Jahr in welchem die E-Mail aufkam. Das Netzwerk wurde zum Kommunikationsmittel.


Ein zweites Geburtsdatum des Internets ist das Jahr 1983. Viele lokale Universitätsnetzwerke schlossen sich mit dem Arpanet zusammen. Dieses „Internetworking“ (das Verbinden von Netzwerken) wurde durch TCP/IP-Protokolle möglich gemacht. TCP/IP regelt gewissermaßen den Verkehr im Netz, d.h. es sorgt dafür, dass die Datenpakete so geleitet werden, dass kein Teil des Netzerks überlastet wird.


Die Daten gehen zuerst zum „Gateway“(„Hauptrechner“) und werden von dort zu dem Rechner geleitet, bei dem die Daten ankommen sollen.


Anfang der 80er entstand auch das Usenet. Das war ein eigenes Netzwerk, durch das Computer mit Unix-Betriebssystem Daten über eine Telefonleitung übermitteln konnten.


Ein paar Jahre später lief auch das Usenet über TCP/IP-Leitungen. Die ersten Newsgroups (Diskussionsforen) entstanden.


1990 ersetzte das NSFNET das Arpanet. Das NSFNET (National Science Foundation) war ein Netzwerk von Forschungsstellen. Über ein Backbone (Hauptleitung) konnten dann unabhängige Forscher auf die großen Rechenzentren zugreifen. Die Geschwindigkeit für die Datenübermittlung war erheblich schneller als das Arpanet und das NSFNET wurde zum Hauptnetzwerk.


In den 90ern erreichte das Internet die breite Masse. Dies geschah durch die Entwicklung des World Wide Webs. Grundlage dafür waren Hypertext-Dokumente. Das Besondere an Ihnen: Innerhalb eines Textes konnte man durch Mausklicks zu verknüpften Texten springen.


Damit man diese Texte lesen kann brauch man einen Webbrowser. Im Jahr 1993 kam der Browser NSCA Mosaic heraus, er war sehr einfach zu bedienen und somit wurde das Internet zum Massenmedium.


Eine Studie von ARD und ZDF besagt, dass Anfang diesen Jahres 34,4 Millionen Deutsche, also die Hälfte der Bevölkerung das Internet nutzen.In der Altersgruppe der 14- bis 19-jährigen benutzen es gar 90 Prozent.


Auf den esten Blick scheint das Internet unsere Welt einfacher gemachtzu haben, man kann z.B. finanzielle Transaktionen bequem von zu Hause aus machen, auch fernsehen oder Zeitung lesen kann man im Netz. Durch E-Mail kann man mit vielen Leuten aus der ganzen Welt kommunizieren.


Trotz der hochgelobten modernen Kommunikations- möglichkeiten erleben wir eine unglaubliche Vereinsamung der Menschen in unserem Land. Anonym einen Beitrag in einem Diskussionsforum zu posten ist irgendwie bequemer als einem Menschen in die Augen zu schauen und sich mit ihm offline zu unterhalten.


Nicht wenige Leute sind internetsüchtig, der technische Segen wird zum Fluch. Kriminelle nutzen das Internet um Kinderpornographie oder terroristisches Gedankengut zu verbreiten.


Echte Kommunikation ist mit Gott möglich. Er ist nur ein Gebet weit von dir entfernt. Wenn du im Netz gefangen bist, dann schrei zu Gott! Er befreit. In Jesus hat Gott sein Wesen geoffenbart. Jeder der sein Leben ihm ehrlich übergibt bekommt die Chance einen neuen Anfang zu machen.


„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ Johannes 3,16

Quelle: NETZEITUNG.DE

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