Gott sitzt im Regiment

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde zur Erledigung wichtiger Geschäfte von England auf den Kontinent geschickt. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener im gleichen Zimmer, und der schlief ganz tief und ruhig. Schließlich weckte der Sekretär den Mann auf, der erstaunt fragte, warum denn sein Herr nicht schlafen könne.”Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schiefgehen”, war die Antwort des Sekretärs. “Mein Herr”, sagte der Diener, “darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?” “Fragen Sie!” – “Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?” – “Gewiss tat er das!” – “Und wird Er sie weiter regieren, wenn Sie tot sind?” – “Sicher wird Er das!” – “Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!”Da erwachte der Glaube des Sekretärs wieder. Friede zog in sein Herz und wenige Minuten später schliefen beide tief und ruhig.

unbekannt

Jean-Luc Godard wählt den Tod durch Sterbehilfe in der Schweiz. Frankreich will jetzt nachziehen.

“Patrick Jeanneret, ein Berater der Familie, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur „AFP“: „Herr Godard hat die in der Schweiz legale Hilfe zu einem freiwilligen Abschied in Anspruch genommen“. Grund dafür seien mehrere Krankheiten gewesen, an die der 91-Jährige gelitten habe. Die „Libération“ dementierte letzteres: „Er war nicht krank, er war nur erschöpft. Also traf er die Entscheidung, es zu beenden. Es war seine Entscheidung und es war ihm wichtig, dass sie bekannt wurde“, so eine Person, die anonym bleiben möchte. Eine weitere Quelle aus seinem Bekanntenkreis bestätigte diese Aussage.
Godard wurde 1930 in Paris geboren, verfügte über die französische und die Schweizer Staatsangehörigkeit. Seit den 1970er Jahren lebte er in der Schweiz. In Frankreich ist aktive Sterbehilfe nicht erlaubt. Ärzte können lediglich todkranke Patienten im Endstadium mit Medikamenten so tief betäuben, bis der Tod eintritt. Godards Familie berichtet von einem friedlichen Tod des Regisseurs. Eine Trauerfeier sei nicht geplant.” rollingstone.de

Euthanasie – ein Stichwort, das derzeit stark diskutiert wird. Nachdem inzwischen das Sterben eines Patienten, der „freiwillig“ und aktiv aus dem Leben schied, aufgezeichnet und im Fernsehen gezeigt wurde, wird intensiv über die Ethik der Sterbehilfe gesprochen.
Oft hängt die Diskussionsrichtung über das Thema aktive und passive Sterbehilfe damit zusammen, ober der Wunsch eines Patienten auf aktive Sterbehilfe wirklich freiwillig und ernsthaft ist. Das macht sich daran fest, ob es sich um ein „aussichtsloses“ und „unerträgliches“ Leiden handelt, so dass es für ihn – scheinbar – keinen anderen Ausweg gibt. In den Niederlanden darf selbst Minderjährigen seit Jahren „aktive Sterbehilfe“ gewährt werden. Es geht derzeit nicht so sehr um „passive Sterbehilfe“, d.h. den Abbruch der Behandlung bei einem Todkranken, sondern um das aktive Töten, z.B. durch Giftspritze oder sonstige Methoden. Auch in Deutschland bejaht die Mehrheit der Bevölkerung dieses Töten auf Verlangen, auch wenn viele Politiker, Ärzte und „Kirchen“ die Regelung (noch?) ablehnen.
Was sagen wir Christen dazu?
Unsere Antwort sollte eindeutig ausfallen: Damit können wir uns nicht einsmachen! Natürlich geht es nicht darum, dass wir jetzt an politischen Aktionen teilnehmen, die sich gegen die aktive Sterbehilfe wenden. Aber viele werden in der Schule, im Beruf oder auch in anderen alltäglichen Unterhaltungen auf dieses Thema angesprochen. Haben wir eine biblische Antwort parat?
So positiv dieser Ausdruck „Sterbehilfe“ auf den ersten Blick aussehen mag: Es ist letztlich Hilfe beim Selbstmord. Allerdings machen sich hier gleich zwei Personen vor Gott „schuldig“: Derjenige, der mit „Hilfe“ der Euthanasie sterben möchte, begeht moralisch Selbstmord, denn er will aus eigener Entscheidung sein Leben beenden. Derjenige, der die Sterbehilfe leistet, tötet willentlich.
Und was sagt die Bibel zum Töten/Selbstmord?
Die Bibel spricht sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament sehr deutlich über diejenigen, die mit Absicht töten. Im Alten Testament wurde dies mit der Todesstrafe geahndet (z.B. 2. Mo 21,12). In der Offenbarung lesen wir, dass ein Mörder den ewigen Tod erleiden muss, das ist die Hölle (Off 21,8).
Aus Kolosser 1,16 wissen wir, dass der Herr Jesus alles nicht nur einfach geschaffen, sondern für sich geschaffen hat. Alles, auch unser biologisches Leben, besteht durch Ihn, der ein Erhalter aller Menschen ist (1. Tim 4,10). Wenn ich mir mein eigenes Leben nehme, dann greife ich in die Rechte meines Schöpfers ein, der allein Autorität besitzt, Leben zu geben und zu nehmen. Wir finden in der Bibel nur Selbstmörder, bei denen wir keinen Hinweis auf einen persönlichen Glauben an Gott finden. Es sind Abimelech (Ri 9,54), Saul (1. Sam 31,4), Ahitophel (2. Sam 17,23), Simri (1. Kön 16,18.19) und Judas (Mt 27,5). Die ersten beiden Beispiele scheinen geradezu für die heutige Zeit geschrieben zu sein, denn hier finden wir die Bitte um Sterbehilfe, etwas, was das Wort Gottes ächtet.
Konsequenzen
Auch wenn die Bibel Selbstmord und aktive Sterbehilfe als Sünde verurteilt, heißt das nicht, dass jeder Selbstmörder oder um aktive Sterbehilfe Bittende ungläubig ist. Heute herrscht bei Christen über die biblische Sicht zu vielen Themen Unklarheit, und angesichts großer körperlicher oder seelischer Leiden handeln wir manchmal ebenfalls unbiblisch.
Wir wollen nicht außer acht lassen, dass es Menschen gibt, die aufgrund bestimmter Krankheiten schrecklich leiden müssen. Das Beispiel Hiobs zeigt, dass auch er sein Leben aufgeben wollte. Solche Menschen und Gläubige bedürfen unserer Hilfe!
Wenn es sich um alte Menschen handelt, die des Lebens überdrüssig sind, haben wir uns zu fragen: Nehmen wir uns genug Zeit, um sie zu betreuen, um sie zu ermutigen, um einfach einmal still bei ihnen zu sitzen, um sie durch unsere Gegenwart etc. aufzurichten? Wenn es um die letzten Augenblicke im Leben geht, ist nicht Sterbehilfe notwendig, sondern Sterbebegleitung, die dem Sterbenden das Bewusstsein gibt, in den letzten Stunden nicht allein zu sein. Sind wir als jüngere Familien bereit, unsere Eltern – wenn möglich – aufzunehmen, um sie zu pflegen?
Wenn es sich um Kinder und Jugendliche handelt: Haben wir den Mut, sie mit Zeit, Rat und helfender Hand zu unterstützen? Und sind wir bereit, uns in ihre Not hineinzuhören, um sie besser zu verstehen?
Wenn es sich um Ungläubige handelt: Haben wir schon die Anweisung des Herrn bedacht, „Predige das Wort, halte darauf zu gelegener und ungelegener Zeit“ (2. Tim 4,2)? Hier heißt es: Predigen und die entsprechenden Taten zeigen! Aber dann wird der Herr Jesus auch Gelegenheiten zur Weitergabe der guten Botschaft schenken. .bibelpraxis.de

Wer gewinnt? Der böse Putin oder Eldendinsky?

Ist möglicherweise ein Bild von Denkmal, außen und Text „Krieg ist zuerst die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, dass es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, dass es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, dass es beiden schlechter geht. KarlKraus Kraus“

Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? – Jakobus 4,1
Die konkrete Frage „Warum lässt Gott Kriege zu?“ wird also solche in der Bibel überhaupt nicht erwogen oder gestellt. Der von uns ausgewählte Bibeltext kommt der Frage am nächsten; denn er stellt die Frage nach dem Ursprung, der Ursache des Krieges.

Wie Jakobus uns erinnert, sind die letztendlichen Ursachen von Krieg Lust und Begierde; diese Unruhe, die als Folge der Sünde ein Teil von uns ist; dieses starke Verlangen nach dem, was verboten ist, und nach dem, was wir nicht bekommen können. Es zeigt sich auf vielfältige Weise, sowohl im persönlichen, individuellen Leben, als auch im Leben von Nationen. In genau derselben Weise, in der es zu persönlichem Streit und Unfrieden führt, führt es zum Krieg zwischen Nationen.

Die Bibel isoliert Krieg nicht, als ob er etwas Separates, Einzigartiges und ganz Fernes wäre, wie wir in unserem Denken dazu neigen. Es ist nur eine der Manifestationen der Sünde, einer der Konsequenzen der Sünde.

1) Gott lässt Kriege zu, damit die Menschen die Folgen ihrer Sünden als Strafe erleiden.
Wie deutlich sehen wir das immer wieder in der Geschichte der Kinder Israels! Sie waren Gott ungehorsam und missachteten seine heiligen Gesetze. Eine Zeitlang ging alles gut. Aber dann begannen sie zu leiden. Gott entzog ihnen seine schützende Hand und sie waren ihren Feinden ausgeliefert.

Jede schmerzliche Folge der Sünde ist Teil der Strafe, die für Sünde verhängt wird. Aber jemand mag den Einwand erheben und fragen: „Aber warum leiden die Unschuldigen?“

Als Erstes, so etwas wie einen Unschuldigen gibt es nicht. Wir sind alle Sünder. Aber darüber hinaus, müssen wir nicht nur die Folgen unserer eigenen persönlichen Sünde ernten, sondern auch die Sünden der ganzen Menschheit; und auf einer kleineren Ebene, die Sünde unseres Landes oder unserer Gruppe oder unserer Regierung.

Das Evangelium rettet uns als Einzelne; aber das heißt nicht, dass wir aufhören, Mitglieder des Staates und Teil der ganzen Menschheit zu sein. Wir genießen die gleiche Sonne und den gleichen Regen wie andere Menschen und wir sind den gleichen Krankheiten ausgesetzt. Wir unterliegen den gleichen Prüfungen, einschließlich des Krieges. Daher passiert es, dass Unschuldige einen Teil der Strafe für Sünden, für die sie nicht direkt verantwortlich sind, erleiden müssen.

2) Gott lässt Kriege zu, damit der Mensch durch sie deutlicher als je zuvor sehen möge, was Sünde wirklich ist.
In Friedenszeiten haben wir die Tendenz, die Sünde leicht zu nehmen und optimistische Ansichten über die menschliche Natur zu haben. Krieg offenbart den Menschen die Möglichkeiten innerhalb der menschlichen Natur. Eine Zeit der Krise und des Krieges ist keine Zeit für oberflächliche Verallgemeinerungen und für rosigen, optimistischen Idealismus. Es zwingt uns dazu, die Fundamente des Lebens zu überprüfen. Es bringt uns dazu, die direkten Fragen zu konfrontieren, was in unserer menschlichen Natur ist, das zu solchen Katastrophen führt.

Die Erklärung kann nicht nur in den Taten gewisser Menschen gefunden werden. Es ist etwas, das tief im Herzen der Menschen ist, im Herzen aller Menschen. Es ist die Selbstsucht, der Hass, die Eifersucht, der Neid, die Bitterkeit und die Bosheit, die im menschlichen Herzen sind, die sich in der Person und in den sozialen Beziehungen des Lebens zeigen und sich dann auf nationaler und internationaler Ebene manifestieren. Im persönlichen Bereich haben wir die Tendenz, sie zu entschuldigen und wegzuerklären. Aber auf größerer Ebene werden sie viel offensichtlicher.

Was der Mensch durch das Predigen des Evangeliums in einer Zeit des Friedens sich weigert anzuerkennen und zu lernen, das offenbart Gott ihm, indem er Kriege zulässt und ihm dadurch seine wahre Natur vor Augen führt und die Folgen seiner Sünde. Was der Mensch verweigert und zurückweist, wenn es ihm durch die Hand der Liebe angeboten wird, nimmt er oft an, wenn es ihm durch das Mittel der Not überbracht wird.

3) All das bringt uns zum endgültigen Zweck (warum Gott Kriege zulässt), der darin besteht, uns zurück zu Gott zu führen.

Keine Aussage finden wir häufiger im Alten Testament als eine Beschreibung der Kinder Israels mit den Worten „in ihrer Not und Verzweiflung schrieen sie zum Herrn“. Das trifft auch heute noch auf uns zu.

In der Tat, wenn ich über die menschliche Natur und menschliches Leben nachdenke – was mich erstaunt ist nicht, warum Gott Krieg erlaubt und zulässt, sondern die Geduld und Langmut Gottes. O, welch eine erstaunliche Geduld hat Gott mit dieser sündigen Welt! Wie wunderbar ist seine Liebe! Er sandte seinen geliebten Sohn in unsere Welt, um für uns zu sterben und uns zu retten; und weil der Mensch dies nicht sehen kann und nicht sehen will, erlaubt und lässt er solche Dinge wie Kriege zu, um uns zu züchtigen und zu strafen; um uns zu lehren, und uns unserer Sünden zu überführen; und mehr als alles andere, um uns zu Reue und zur Annahme seines großzügigen Angebotes zu rufen.

Die wichtige Frage für uns lautet daher nicht: „Warum lässt Gott Kriege zu?“ Die Frage für uns ist, sicherzustellen, dass wir die Lektion lernen und vor Gott die Sünde in unserem Herzen und in der ganzen Menschheit bereuen, die zu solchen Folgen führt. Möge Gott uns um seines Namens willen Verständnis und eine echte Gesinnung der Reue schenken. Martyn Loyd-Jones

Atheisten müssen einen “starken Glauben” haben.

Um mit dem Atheismus zu leben, müsste ich glauben, dass nichts alles hervorbringt. Nicht-Leben bringt Leben hervor, Zufall bringt harmonische Feinabstimmung hervor, Chaos bringt Information hervor, Unbewusstheit bringt Bewusstsein hervor, und keine Vernunft bringt Vernunft hervor. Um das zu glauben reicht mein Glaubensvermögen nicht aus.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „"To continue in atheism, I would need to believe that nothing produces everything, non-life produces life, randomness produces fine-tuning, chaos produces information, unconsciousness produces consciousness, and non-reason produces reason. simply didn't have that much faith." Lee Strobel“

An was glaubt der neue König Charles III. wirklich?

Der britische König Charles III. unterstützt den „Great Reset“, eine vom Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, abgek. WEF) vorgeschlagene weltweite Transformation der Wirtschaft. Auf Deutsch wird das Vorhaben als „Der große Umbruch“ bezeichnet. So lautet auch der Titel eines Buches von Klaus Schwab, dem Vorsitzenden des WEF.

In einem vom WEF veröffentlichten Video bezeichnete Charles, damals Prince of Wales, den „Great Reset“ als alternativlos. Die Menschheit müsse jetzt einen „grüneren, nachhaltigeren und inklusiveren Weg einschlagen“. Sonst drohten mehr Pandemien und Katastrophen, ausgelöst durch die globale Erwärmung und den Klimawandel, sagte er im Juni 2020, während der Covid-19-Pandemie. Die Pandemie sei die Gelegenheit, eine „zirkuläre Bio-Ökonomie“ einzurichten, welche „der Natur so viel zurückgibt, wie wir ihr entnehmen“, sagte Charles damals.

Am selben Tag an dem das Video veröffentlicht wurde, schrieb der Prince of Wales auf Twitter, dass die Pandemie eine noch nie da gewesene Möglichkeit sei, auf einen nachhaltigeren Weg zu gelangen. Es müssten „alle Hebel in Bewegung“ gesetzt werden, um dieses Ziel zu erreichen. Jeder habe dabei eine wesentliche Rolle zu spielen, schrieb er am 3. Juni.

In einer weiteren Botschaft verlangte Charles einen „Paradigmenwechsel“, der zu „Maßnahmen auf revolutionärem Niveau und in revolutionärer Geschwindigkeit“ führt.

Kurz darauf publizierte Klaus Schwab sein Buch, in welchem er vorschlug, die Pandemie zum Anlass zu nehmen, die Weltwirtschaft nach seinen Vorstellungen umzubauen.

Im Mai 2022 sagte Prince Charles bei einer Konferenz über nachhaltige Finanzwirtschaft in Ottawa, die Menschen müssten sich auf eine „kriegsähnliche Basis stellen“, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Die Regierungen würden nicht über die „Billionen Dollar“ verfügen, die notwendig seien, um die Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Jetzt gehe die Zeit aus. Die Billionen an Vermögen, die der private Sektor und die private Finanzwirtschaft zur Verfügung habe, seien „der Schlüssel zu unserem Erfolg“. Sie würden sowohl in den entwickelten wie in den aufstrebenden Volkswirtschaften „Teil der Lösung“ sein wollen, sagte er.

Kritiker wie der Philosoph Gunnar Kaiser sehen im „Great Reset“ den Versuch, eine weltweite sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung durchzusetzen, in welcher die wirtschaftliche aber auch die persönliche Freiheit immer weiter eingeschränkt werden sollen.(LifeSiteNews/jg)

Für Christen gilt: Egal wer der weltliche König ist – wir haben einen göttlich König.

– „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter … Die Mehrung der Herrschaft und der Frieden werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit“ (Jes 9,5.6).
– „Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da ich David einen gerechten Spross erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land“ (Jer 23,5).
– „Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird zu dir kommen: Gerecht und ein Retter ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin“ (Sach 9,9).

16. September 2007: Tod von “T. Rex”-Sänger Marc Bolan.

T. Rex sind größer als die Beatles. Dieses Urteil fällte einer, der es wissen sollte: Ex-Beatle Paul McCartney. So jedenfalls erzählt es der Musikproduzent Tony Visconti. Als Mischpult-Magier gibt er allen T. Rex-Hits wie “Ride a white Swan”, “Hot Love” oder “Get it on” ihren unverwechselbaren Sound. “Marc Bolan ist T. Rex”, sagt Percussionist und Bandpartner Micky Finn über den dunkel gelockten Sänger und Gitarristen. Innerhalb von drei Jahren, von 1970 bis 1973, steigt Marc Bolan vom Geheimtipp zum Teenie-Schwarm auf und wird von der Presse als “erster Superstar nach den Beatles” apostrophiert. Mit glamourösen Bühnenshows, Plateaustiefeln und glitzernden Anzügen kreiert Bolan den Glamrock.

Starthilfe bei Marc Bolans Karriere gibt wie bei vielen Anderen  John Peel. Ende der 60er Jahre wird der Radio-Moderator auf ein Duo namens Tyrannosaurus Rex aufmerksam. Trotz einer treuen Underground-Fangemeinde erreichen Bolans märchenhaft versponnenen Lieder noch kein Massenpublikum. Produzent Tony Visconti nimmt den elfenhaft wirkenden Bolan unter seine Fittiche, ersetzt den Percussionisten durch Micky Finn und verkürzt den Band-Namen auf T. Rex. In den folgenden 18 Monaten verkauft Marc Bolan 18 Millionen Platten. Seine Lieder haben mehr zu bieten als die simplen Disco-Stampfer der Glamrock-Nachzieher Slade, Sweet oder Gary Glitter. Nach zehn Top-Ten-Hits verliert das Idol jedoch die Bodenhaftung; Drogen- und Alkoholexzesse ruinieren die Karriere. 

In der Nacht vom 16. auf den 17. September 1977 kommt in London bei regennasser Straße ein Mini Cooper von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Die Fahrerin, T. Rex-Backgroundsängerin Gloria Jones, wird durch die Frontscheibe geschleudert und schwer verletzt. Ihr Lebensgefährte und Vater ihres kleinen Sohnes, der 29-jährige Marc Bolan, stürzt auf die Straße und ist sofort tot. Drei Tage später tragen Rod Stewart, David Bowie und Produzent Tony Visconti seine Asche auf dem Friedhof Golders Green zu Grabe. Gloria Jones überlebt. Mit ihrer Hilfe, hat Marc Bolan kurz vor seinem Tod erklärt, habe er endlich “aus einem Zwielicht von Drogen, Alkohol und abartigem Sex” zurück ins Leben gefunden. wdr.de

Geld, Erfolg, anscheinend viele Freunde, tolle Parties, Luxus usw. konnten nicht über die innere Einsamkeit, die innere Verzweiflung, die innere Leere, die Suche nach dem Leben hinwegtäuschen. Wenn er Gott nicht gefunden hat, hat er das Leben nicht gefunden.