Die Menschen im Iran lehnen sich auf – gegen das Mullah-Regime und seine islamistischen Vorschriften.

Die Menschen im Iran lehnen sich auf – gegen das Mullah-Regime und seine islamistischen Vorschriften.

Im ganzen Land gingen am Dienstag Tausende Menschen auf die Straße. Auslöser: der Tod von Mahsa Amini (22). Sie starb, nachdem sie in der Hauptstadt Teheran von der Moralpolizei des Regimes festgenommen wurde. Sie hatte ihr Kopftuch nicht so getragen, wie es die strengen Mullah-Gesetze vorschreiben.

Wurde sie totgeprügelt? In sozialen Medien wurde berichtet, die Polizisten hätten ihr auf den Kopf geschlagen, als sie gegen ihre Festnahme protestierte. Die Schläge hätten zu einer Hirnblutung geführt, an der sie schließlich im Krankenhaus verstarb. Das Regime streitet alles ab, spricht von angeblichen Herzproblemen. Bild

Unborn Lives Matter! Pro choice, that’s a lie, babies never choose to die.“ (Wahlfreiheit ist eine Lüge, Babys entscheiden sich nie für den Tod).

Feier des Lebens. 4.000 Teilnehmer beim„Marsch für das Leben“

Der Marsch ist mit den Jahren anders geworden. Aus dem Schweigemarsch mit 1.000 Kreuzen für das Leben hat sich eine Feier des Lebens entwickelt.

Die Bühnengäste der Auftaktveranstaltung direkt am Brandenburger Tor repräsentieren ganz unterschiedliche Gesellschaftsbereiche: Eine Hebamme teilt ihre Erfahrungen, ermutigt Frauen trotz oft großer Schwierigkeiten zu einem Ja zum Kind, weil sich das als Segen erweisen werde.

Politiker aus dem Bundestag sprechen sich dafür aus, dass die unantastbare Würde des Menschen natürlich auch für das ungeborene menschliche Leben gelten müsse. Ein Professor der Medizin setzt sich ein für die Gewissensfreiheit der Menschen, die in medizinischen Berufen tätig sind.

Ein geniales Geschöpf Gottes

Einige Dutzend Gegendemonstranten versuchen diese durchweg friedlich demonstrierenden Menschen lautstark und durch Straßenblockaden zu stören.

Die Polizei macht einen guten Job, obwohl ich es nach wie vor als Skandal empfinde, dass einige 100 Polizisten nötig sind, um es möglich zu machen, dass sich Menschen in der Mitte Berlins für die unantastbare Würde des Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod einsetzen.

Klar, das Selbstbestimmungsrecht von Frauen ist ein hoher Wert, und in manchen theologischen Traditionen hat man sich, vorsichtig ausgedrückt, in dieser Frage nicht mit Ruhm bekleckert.

Dennoch: Das Recht eines Menschen auf Leben darf nicht verletzt werden. Leben hat Vorfahrt. Denn die oder der da im Bauch ihrer oder seiner Mutter heranwächst, ist ein Mensch, ein geniales Geschöpf Gottes.

Was ich nicht verstehe

Ich frage mich, warum Menschen in einem Land, wo wir uns für Tierschutz einsetzen, Kröten über die Straße helfen und mit Recht das Kükenschreddern verbieten, nicht verstehen, dass es weder links noch rechts ist und auch nicht unverbesserlich rückwärtsgewandt, wenn Menschen sich für das Lebensrecht Ungeborener einsetzen und sagen, dass auch das Leben Ungeborener zählt. Denn wie stand es so schön in großen Buchstaben auf dem Sweatshirt eines der Demonstranten: „UNBORN LIVES ­Matter!“

Ekkehart Vetter  in Idea.de

Die totale Energiekrise im ehemals christlichen Abendland.

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „" Imchristlichen Abendland ist es Nacht geworden. WWW.BIBELSTUDIUM.DE "“

Welcher geistliche Zustand wird die Gesellschaft der letzten Tage kennzeichnen? Die Bibel sagt in 2. Timotheus 3, 1-5: „Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!“

Die Bibel sagt in 1. Thessalonicher 5, 2-3: „Denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.“

Die Bibel sagt in Matthäus 24, 42-44: „Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihrs nicht meint.“

Warum wollen die Menschen in den Himmel?

“Warum wachsen die Blumen eigentlich nach oben?” fragt ein kleines Mädchen im berühmten Fragealter. Die anwesenden Erwachsenen sind ratlos und suchen nach einer Antwort.Da kommt das Kind ihnen zuvor und gibt sich selbst die Antwort: “Weil sie gern von der staubigen Erde fort wollen!

Er war ein Wunderläufer – nun wäre Emil Zatopek 100 Jahre alt geworden.

An den Olympischen Spielen 1952 schaffte Emil Zatopek das Kunststück, über 5000 Meter, 10 000 Meter und im Marathon Gold zu gewinnen.

„Ich habe diese heiligen Schriften regelmäßig und andächtig gelesen, und ich meine, dass dieses Buch […] mehr Erhabenheit und Schönheit der Sprache besitzt als alle anderen Bücher, in welchem Zeitalter und in welcher Sprache sie auch immer geschrieben sein mögen.“ (aus: „So entstand die Bibel“)

„Wir sollten eigentlich jeden Morgen Karl Marx lesen, damit wir unsere Regierung besser verstehen. Ich tue das nicht, denn meine Lektüre ist die Bibel. Darin finde ich Kraft, das zu tun, was ich für richtig halte. Alles in der Welt ist vergänglich, nicht aber die seelische Kraft der Verbindung mit Gott.“

Emil Zatopek (1922-2000), tschechischer Meisterläufer (mehrfacher Olympiasieger)

Vor 70 Jahren erschien „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway.

Hemingway der liebe Mann ,war nebenbei Alkoholiker und hat in seiner Armee Zeit als Presse Offizier 122 deutsche Kriegsgefangene erschossen, bis er von der Army untersagt bekam eine Waffe zu tragen,. Was er eigentlich eh nicht sollte… FOCUS brachte mal einen kleinen Einblick in das Leben eines großen Schriftstellers: War er selber dieser alte Mann?

1961 erschoss sich Ernest Hemingway, der große Haudegen der Weltliteratur. …. Sein Leben war immer bedroht. Ernest Hemingway hat die Gefahr gesucht. Die Angst. Den Nervenkitzel. Ob als Soldat im Ersten Weltkrieg, als Berichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg, als Großwildjäger oder Hochsee-Fischer. Jeder Tag sollte für ihn eine Fiesta sein, ein strapaziöses Fest. Und von diesen Festen wollte er erzählen, so genau wie wahrhaftig. Vor 50 Jahren, am 2. Juli 1961, hat der Tod gesiegt in diesem ewigen Kampf. Hemingway, so alt wie das Jahrhundert, nahm sich seine Lieblingsflinte, ging noch im Morgenrock in die Eingangshalle seines Hauses in Idaho, stellte sich in einen Lichtkegel – und schoss sich in den Kopf. Zermürbt von Selbstzweifeln und Depressionen.
Zugrunde gegangen ist er an den eigenen Ansprüchen. An der Angst, ihnen nicht mehr genügen zu können. Zeitlebens suchte er nach dem „wahren Satz“. Aus seinen Texten strich er jedes Wort heraus, das er für überflüssig hielt. Gute Autoren, so hat er gesagt, erkenne man an dem, was sie nicht schreiben. Sein lakonischer, schnörkelloser Stil wurde zum Vorbild für eine ganze Generation von Schriftstellern und Journalisten. Die New York Times nannte ihn „den wichtigsten Autor nach dem Tod von Shakespeare. Sein eigenes Leben diente ihm als Vorbild für seine Bücher. Seine Kriegserfahrungen, seine Prügeleien und Sauftouren, seine Frauengeschichten. Vier Mal war er verheiratet. Dazu gab es immer wieder Affären. Hemingway stilisierte sich zum Macho. Schlagartig wurde er 1926 mit dem Spanien-Roman „Fiesta“ zum Star einer Literaten-Avantgarde. Die Kriegsromane „In einem anderen Land“ (1928) und „Wem die Stunde schlägt“ (1940) wurden zu phänomenalen Bestsellern. Doch mit dem eigenen Ruhm kam er immer weniger zurecht.
Ende der 40er-Jahre ist Hemingway ausgebrannt. Die Kritiker schreiben ihn ab, bespötteln ihn. Doch dem angeschlagenen Kämpfer gelingt der ultimative Punch. 1952 erscheint „Der alte Mann und das Meer“, die Geschichte vom einsamen Fischer und seinem existenziellen Kampf auf See. Ein schmaler Band mit ungeheurer Wucht, der Hemingways ganze Kunst zeigt und ihm letztlich den Nobelpreis einbringt. (Focus.de)

„Der amerikanische Autor Ernest Hemingway erzählt in einer seiner Kurzgeschichten von einem Kellner in einem kleinen Café. Mitternacht ist schon vorüber. Der letzte Gast ist gegangen. Müde gähnend schaut er über das leer gewordene Lokal hin. Was hat der Tag eigentlich gebracht, der nun vergangen ist? So denkt er bei sich selbst. ‘Es war alles ein Nichts, und der Mensch ist auch ein Nichts.’ Und auf einmal beginnt dieser Mann in seinem Selbstgespräch zu beten. Er betet das Vaterunser, aber mit einer schrecklichen Veränderung. Er betet in die Leere, in das absolute Nichts hinein:
‚Unser Nichts, der du bist im Nichts. Nichts ist dein Name. Dein Nichts komme. Dein Nichts geschehe wie im Nichts so im Nichts. Unser tägliches Nichts gib uns heute…. Erlöse uns vom Nichts, denn dein ist das Nichts und das Nichts und das Nichts. Heil dem Nichts voll vom Nichts. Nichts ist mit dir. ’Dieses abgrundtiefe Nichts verspüren ungezählte Menschen unserer Zeit. Der Sinnhorizont ihres Lebens ist leer geworden. Vielleicht haben sie einige Ideen, Ideale und Idole an den Wänden ihres Lebens aufgehängt, zu denen sie aufschauen, die sie verehren, anbeten, vielleicht sogar vergötzen. Aber die Gedanken, Gebete und Beschwörungen, die sie dorthin schicken, fallen wieder auf sie selbst zurück und machen ihr leeres Leben nur noch öder, nur immer sinnloser.“ – Theo Sorg
Nur wer sich auf Stühle setzt, weiß, daß sie halten. Und nur wer glaubt, erfährt Gott im eigenen Leben. Stell dich der Frage nach Gott; suche von ganzem Herzen nach Gott – und Du wirst Ihn finden.

Jeremia 29,13-14: „Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden; ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.”

Gottesdienst für die Queen: Aussegnungsgottesdienst in Windsor beginnt

Die 800 Gäste in der St. George’s Chapel stehen auf, während der Sarg durch die Westtür reingebracht wird. Milliarden Menschen hören somit das Wort Gottes. Sie bekommen somit das Angebot Gottes auf den Bildschirm. Hoffentlich ergreifen viele den Herrn und erfahren seine Hilfe.

Der Chor singt: Die Psalmen, Kapitel 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht.

Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.

Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite.

Die Musik stammt von Sir Henry Walford Davies (1869-1941), der gelegentlich in der St. George’s Chapel Orgel spielte.

Vor mehr als 75 Jahren wurden die Qumran-Rollen gefunden.

Im Frühjahr 1947 entdeckte ein Beduine am Nordwestufer des Toten Meeres in der Nähe von QUMRAN eine Höhle mit antiken Schriftrollen. Er löste damit die grösste archäologische Sensation des 20. Jahrhunderts aus.

Die Aufnahme zeigt die Höhle 1Q (= 1. Höhle von Qumran mit Textfunden) von innen. Die kleine obere Öffnung ist der Originaleinstieg in die Höhle. Die untere Öffnung wurde später von den Beduinen angelegt, um die Höhle leichter ausplündern zu können. In der Höhle befanden sich mehrere mit einem Deckel verschlossene Tonkrüge, die Schriftrollen aus Leder enthielten. Das Lagern von Schriftrollen in solchen Tonkrügen wird schon in Jeremia 32,14 erwähnt: “So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, den versiegelten Kaufbrief samt dieser offenen Abschrift, und lege sie in ein irdenes Tongefäß, damit sie lange erhalten bleiben.”

Insgesamt sieben Schriftrollen sind heute aus dieser 1. Höhle bekannt, darunter gleich zwei Rollen mit dem Text des Propheten Jesaja.

Es wird immer im Dunkeln bleiben, warum Muhammed edh-Dhib vom Stamm der Ta’amira-Beduinen im Frühling 1947 den Steilhang an der Westküste des Toten Meeres hinabkletterte. Suchte er wirklich seine Ziege, die ihm angeblich weggelaufen sei, wie er später immer wieder erzählte, und die er durch Steinwürfe aufschrecken wollte? Oder hielt er Ausschau nach einem passenden Versteck für seine Schmuggelware, die die Beduinen in jenen Tagen von Jordanien nach Palästina brachten? Der Grund seiner Steinwürfe ist eigentlich unwesentlich – wichtig ist, dass er damit einen Stein ins Rollen gebracht hat, der bis heute weltweit Forscher und die breite Öffentlichkeit in Atem hält.

Als Muhammed etwa 1,5 km nördlich von der uralten Ruine Qumran entfernt eine besonders kleine Höhlenöffnung entdeckte, warf er auch hier einen Stein hinein. Er hörte, wie Ton zersprang. In der Höhle erblickte er 50 Tonkrüge, die sorgsam aufgereiht an der Wand standen. Einer der 60 cm hohen Tonkrüge war durch seinen Steinwurf kaputtgegangen. Sollte er einen verborgenen Schatz entdeckt haben? Aber welche Enttäuschung! Lediglich einige fürchterlich verklebte und angeschwärzte Lederrollen konnte er in den Tonkrügen finden, die er später im Lager genauer untersuchte. Mit den Schriftzeichen auf den alten Rollen wusste keiner seiner Stammesbrüder etwas anzufangen. Die Beduinen ahnten nicht, dass sie einen Schatz in den Händen hielten – wertvoller als alles Gold und Silber. Monate später gelang es ihnen, ihren Fund an Erzbischof Athanasius Yeschue Samuel von der syrisch-orthodoxen Gemeinde zu verkaufen. Der Kaufpreis: 92.– $. Einige Jahre später bezahlte der Staat Israel dem Bischof 250.000 $ für seine Rollen! Monatelang versuchte der Erzbischof herauszubekommen, was er eigentlich angekauft hatte, da er die alten Schriftzeichen nicht entziffern konnte. Als er im Februar 1948 auf den jungen amerikanischen Bibelgelehrten Dr. Trever stieß, erkannte dieser sofort, dass es sich bei den Schriftrollen um einen wahren Bibelschatz handelte.

Die längste der Schriftrollen stellte sich als eine Abschrift des Prophetenbuches Jesaja heraus. Aus der Form der Buchstaben konnte man schließen, dass die Rolle aus dem 1. oder 2. Jahrhundert v.Chr. stammen musste. Mit dieser Schriftrolle lag die älteste komplette Abschrift eines Bibelbuches auf Hebräisch vor. Der Traum aller Textforscher ging damit in Erfüllung. Die Datierung der Jesajahandschrift auf das 2. Jh. v.Chr. ist 1991 und 1994 durch radioaktive Tests bestätigt worden. Bis heute stellt die sogenannte große Jesajarolle vom Toten Meer eine Sensation dar. Bis zu den Qumranfunden stammte die älteste vollständige hebräische Bibelhandschrift erst aus dem 10. Jahrhundert nach Christus (der sog. Codex Leningradensis). Durch die große Jesajarolle lässt sich der Text um über 1.000 Jahre weiter zurückverfolgen.

Die Masoreten waren jüdische Schriftgelehrte, die über Jahrhunderte den Text der jüdischen Bibel (den Tanach; unser Altes Testament) überliefert hatten. Man war sich allerdings nie ganz sicher, wie zuverlässig der übliche abgedruckte Text des Alten Testaments tatsächlich war, der auf diesen masoretischen Texten beruhte. Ein tausendjähriger Überlieferungsprozess ist verständlicherweise mit vielen Problemen behaftet. Wie viele Schreiber hatten wohl in den Jahrhunderten den Text immer wieder abgeschrieben? Konnte man sich sicher sein, dass die Abschreiber nicht trotz großer Sorgfalt Fehler begangen hatten? Mit der Jesajarolle aus dem 2. Jahrhundert v.Chr. hatte man nun ein komplettes Bibelbuch aus dem Alten Testament vorliegen, das um über 1.000 Jahre älter ist als die mittelalterlichen Handschriften. Eine absolute Sensation! Über 1.000 Jahre Textgeschichte konnte man nun auf einen Schlag untersuchen. Kaum war die Entdeckung der Jesajarolle bekannt geworden, da schrieben die Zeitungen: «Jetzt wird sich zeigen, dass die Bibel schlecht überliefert ist. – Jetzt wird die Grundlage des Christentums erschüttert.» Die Jesajarolle wurde gleichsam zum Gradmesser für die Bibelüberlieferung. Es stellte sich aber heraus, dass der Text hervorragend überliefert worden ist. Weiter hier: https://www.bibelausstellung.de/home/navi1040_1415_ziege-gesucht-schatz-gefunden

Am 19. September 1991 fand das Ehepaar Helmut und Erika Simon auf dem 3200 Meter hohen Tisenjoch den “Ötzi”.

Dieser Fund hat das Leben dieser Menschen völlig aufgewühlt und verändert. Das hat aber auch dazu geführt, dass Helmut Simon zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist:

“Herr Simon ist in einem streng atheistischen Elternhaus aufgewachsen. Da Familie Simon in einer evangelischen Gemeinde wohnte, wurde er als Kind zum Schein in den Religionsunterricht und in die Kirche geschickt. Dort fand er Gefallen an den biblischen Geschichten. Wenn er allerdings zu Hause mit Begeisterung davon erzählte, wurde ihm eingebleut, dass es gar keinen Gott gibt und das alles nur erfunden sei. Das hat seine junge Seele natürlich sehr angegriffen, wie er sagt.

Als die Familie wieder nach Nürnberg kam, musste Herr Simon “die atheistische Laier” weiter mitspielen und besuchte dort als Jugendlicher den frei geöffneten Religionsunterricht, wo er das Gegenteil von dem lernte, was er in seiner Kindheit in der Kirche gehört hatte. Daraus folgte das Gefühl des Hin- und Hergerissenseins, was noch lange Zeit anhielt…

Während dieser “spirituellen Obdachlosigkeit” – wie Herr Simon es ausdrückte – suchte er zwar immer wieder noch Antworten auf seine Fragen, fand jedoch keine. Herr Simon ging nicht mehr in die Kirche, nicht einmal bei seiner Hochzeit mit seiner Frau, die zwar katholisch ist, aber nicht sehr eng kirchenverbunden war. Auch die Frage, wie ihre Kinder religiös erzogen werden sollten, überließ er ihr.

Dann trat ein Ereignis ein, dass das Leben von Herrn Simon auf den Kopf stellte: Bei einer Wanderung in den Bergen fand er zusammen mit seiner Frau eine Leiche – eine wie sich später herausstellte sehr alte Leiche – nämlich den uns aus den Medien bekannten “Ötzi”.

Bei den Vorträgen, die Herr Simon über seinen Fund hielt, kam er zu der Überzeugung, dass all die kleinen, unvorhergesehenen Begegnungen und Begebenheiten, die ihn zum “Ötzi” geführt hatten, “nicht nur Zufälle” waren, sondern Gottes Führung.

Herr Simon interessierte sich nun intensiv für den christlichen Glauben und besuchte einen Glaubensgrundkurs beim CVJM. Nach seiner Aussage ging es “von da an “steil bergauf” mit ihm. Herr Simon lernte einige Christen kennen und seine Begeisterung für den Glauben wuchs immer mehr. Um in der Kirche Mitglied zu werden, fehlte ihm die Taufe.” AREF.de

Leider ist Bruder Simon später wieder bei einer weiteren Bergtour in Österreich ums Leben gekommen. Am 15. Oktober 2004 brach Helmut Simon allein von Bad Hofgastein, etwa 150 Kilometer von der Ötzi-Fundstelle entfernt, zu einer Wanderung auf – und kehrte nicht zurück. Er ist bei dieser Wanderung abgestürzt.

Im Jahr 1812, heute vor 210 Jahren, starb Mayer Amschel Rothschild.

Dazu passt doch die Geschichte von einem sterbenden reichen Bauern, die W. Busch erzählte:
Der Pfarrer wurde gerufen von dem der Bauer das heilige Abendmahl erwartete. Dieser, zu damaliger Zeit ein gewaltiger Erweckungsprediger Namnes Volkenring, verweigerte ihm das Abendmahl und sagte dem Bauern, der meinte ohne Sünde gelebt zu haben, dass er auf dem Weg in die Hölle wäre. Dann verließ er den Kranken. Dessen Gewissen kam daraufhin nicht zur Ruhe und nun fielen ihm allerhand Sünden ein. Stark beunruhigt muss seine Frau nach 3 Tagen den Pfarrer erneut holen. Der war noch immer nicht bereit, das letzte Abendmahl mit dem Totkranken zu teilen. Obwohl dieser die bange Frage stellte, ob er er wohl umkehren müsse. Mit den Worten Not-Buße ist Tot-Buße, ging Volkenring wieder und ließ den Kranken erneut in seiner Not alleine. Aber Volkenring war ein Mann der vor Gott stand und wusste was er sagte. Nun so kurz vor dem Ableben plagte den Bauern sein Gewissen maßlos. Wo waren in seinem Leben, Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut und Keuschheit gewesen? Er hatte sein Leben lang den Heiland verachtet, der für ihn starb, ihn weggejagt, wenn er in Liebe vor ihm stand. Jetzt wusste der Bauer, dass er am Rande der Hölle stand. Und nun bereute er bitterlich. Widerwillig holte seine Frau den Pfarrer zum 3.Mal. Volkenring fragte den Bauern wo es nun hingehe. Der Bauer sagte: Es geht in die Hölle. Da war der Pfarrer gütig und sprach zu dem Mann: Lass uns nach Golgatha gehen. Erst jetzt begriff der Sterbende, sozusagen in der letzten Minute, dass Jesus auch für ihn am Kreuz gestorben war.