Große Aufmerksamkeit bekommen – wahrscheinlich wegen der Zielgruppen – Beziehungsfragen und Sex. Wir finden unter den insgesamt 22 Rubriken die Themen: Sex, Trennungskolumne, Coming-out-Kolumne, Liebe und Beziehungen, Gender, Jungsfrage, Mädchenfrage. Es lohnt sich – gerade auch für Jugendpastoren, Eltern, Pädagogen – genauer hinzuschauen, was dieses Blatt für Ratschläge erteilt. Ich nenne hier nur mal eine Auswahl von Artikelüberschriften:
- Lass sie labern, Online-Dating ist toll!: Unser schwuler Autor schreibt Briefe an sein jüngeres Ich. Thema dieses Mal: Die Grindr-Offenbarung.
- „Die Leute sollen sich nicht schuldig fühlen, wenn sie masturbieren.“: Michael und Thomas haben ein Sextoy für Männer entwickelt, das Frauen nicht zum Objekt machen soll.
- Jemanden zu lieben bedeutet nicht, ihm treu zu sein: Seit unsere Autorin und ihr Mann mit anderen schlafen, heißt es oft: „Das ist doch keine richtige Beziehung!“ Zeit für eine Begriffsklärung.
- Ein Dreier im Namen der Aufklärung: Das Videoprojekt „Sex School“ will junge Erwachsene aufklären – Anschauungsmaterial inklusive.
- „Morgen schlafe ich mit einem anderen, okay?“: Jede offene Beziehung hat ihre eigenen Regeln. Aber wie findet man heraus, welche das sind?
- Danke, dass du meinen Mann gevögelt hast! Das Abenteuer „Offene Beziehung“ begann für unsere Autorin mit einem lauten Knall.
- „Nicht einfach Riesenbrüste, Riesenpenis, fertig“: Kira und Leon haben einen feministischen Porno gedreht. Und der ist ziemlich heiß.
- Jungs, was ist euer Problem mit Sexspielzeug für Männer?: Dass Frauen Sextoys nutzen, ist im Mainstream angekommen. Warum seid ihr da so verklemmt?
- Frauen, macht es euch selbst!: Männer masturbieren schließlich auch regelmäßig.
- Stefan erledigt als Haussklave Dienste in Frauen-WGs: Dabei putzt er unter anderem in Dessous und mit pinker Perücke.
- Swingerpartys sind was für alte Leute: Dachte ich mal. Dann bin ich auf eine U40-Swingerparty gegangen.
- Auch wer sich nicht für homophob hält, ist es oft: Das erlebt unser Autor immer wieder, vor allem im Job.
Das alles wird natürlich im Namen von Aufklärung, Freiheit, Emanzipation und Fortschritt gepostet. Vielleicht finde ich mal die Zeit, ein paar grundsätzliche Gedanken dazu zu formulieren. Jetzt bleibt es beim dem Hinweis, dass das die Dinge sind, die viele junge Leute an den Schulen und den Unis zu hören bekommen. Ob wir mit ihnen darüber reden oder nicht.
Quelle: Theoblog.de

Aha. „Kulturmarxismus“.
Interessante Wortwahl.
Klassischer Haltungsjournalismus.Nicht neu. Von “Vielfältigkeit” und/oder Meinungspluralismus keine Spur. Die Gesellschaft soll auf den allgegenwärtigen, militanten moralischen Rigorismus der sich als Avantgarde der Bessermenschen verstehenden Teile der Gesellschaft eingeschworen werden.
Das ist nicht der Punkt: Der Begriff „Kulturmarxismus“ beschreibt eine rechte Verschwörungstheorie, welche mit einer guten Prise Antisemitismus versehen wurde. Ich empfehle die Verwendung anderer Begriffe.
Ich glaube deiner Meinung nicht und bleibe dabei.
Diese “Macher” werden sich im Gericht verantworten müssen, es sei denn sie finden Befreiung und Vergebung mit Jesus.
so schauts aus. Wir alle müssen uns verantworten.
Aber durch Jesus sind wir gerechtfertigt.
stimmt.